Autor Thema: AG wollen Flüchtlinge nur versklaven  (Gelesen 69244 mal)

counselor

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #285 am: 21:05:54 Mi. 19.Dezember 2018 »
Zitat
Regierungspolitik - Neues Einwanderungsgesetz zielt auf Anwerbung gut ausbeutbarer Fachkräfte

Die Parteien der Großen Koalition haben sich auf umstrittene Details für ein Einwanderungsgesetz für Fachkräfte verständigt.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw51/fluechtlinge-migranten
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

dagobert

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #286 am: 17:18:46 Do. 20.Dezember 2018 »
Hat einer ernsthaft was anderes erwartet ?  X(
Nö.

Kuddel

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Re: AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #287 am: 11:26:30 Mo. 31.Dezember 2018 »
Zitat
So werden 100.000 Flüchtlinge ausgebeutet

Nach Informationen des NDR, arbeiten mindestens 100.000 Flüchtlinge schwarz. Dem Bericht nach arbeiten die Asylbewerber unter extrem schlechten Arbeitsbedingungen und erhalten lediglich einen Dumpinglohn von 80 Cent.
http://www.news.de/politik/855647029/dumpingloehne-fuer-fluechtlinge-in-deutschland-stundenlohn-von-80-cent-so-werden-100-000-fluechtlinge-ausgebeutet/1/

Kuddel

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Re: AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #288 am: 12:14:11 Sa. 02.März 2019 »
Zitat
Eklatante Arbeitsumstände
Illegale mussten wie Sklaven arbeiten

Das Landgericht Kiel verhandelt gegen einen 42-jährigen Unternehmer, der Reinigungskräfte aus dem Balkan einschleuste. Der Fall ist besonders krass, aber nur einer von vielen.


Kiel. Der Zoll verschärft den Kampf gegen die Einschleusung illegaler Beschäftigter: Verstärkt werden Baustellen und Unternehmen darauf hin überprüft, ob die Beschäftigten bei der Sozialversicherung angemeldet sind und den Arbeitskräften Mindestlohn gezahlt wird. Die Zahl der Verfahren bei den Staatsanwaltschaften im Land steigt. Ein besonders krasser Fall wird seit gestern vor dem Kieler Landgericht verhandelt.

Ein 42 Jahre alter Mann aus Nützen (Kreis Segeberg) muss sich für das Einschleusen von Reinigungskräften aus Balkan-Staaten verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, von 2014 bis 2018 in 28 Fällen immer wieder Arbeitskräfte nach Deutschland eingeschleust, mit falschen Ausweisen ausgestattet und mindestens 14 von ihnen teilweise um mehr als die Hälfte des gesetzlichen Mindestlohns betrogen zu haben. Insgesamt geht die Anklagebehörde von mindestens 108 000 Euro aus. Zudem soll der Beschuldigte, der die bosnische und serbische Staatsangehörigkeit besitzt, für die in seiner Reinigungsfirma beschäftigten Arbeitskräfte mehr als 100 000 Euro zu wenig Sozialversicherungsbeiträge gezahlt haben.

Fahnder rücken regelmäßig zu Kontrollen aus


Von einem Einzelfall wollen Experten nicht sprechen. "Verstöße gegen das Mindestlohn-Gesetz und die Sozialversicherungspflicht sind mittlerweile ein Ermittlungsschwerpunkt", sagt Henning Hadeler, Oberstaatsanwalt in Kiel. In bestimmten Branchen würden regelmäßig Fälle aufgedeckt: "Beim Bau, in der Gastronomie und im Reinigungsgewerbe wird der Zoll am häufigsten fündig", so Hadeler. Die Fahnder rücken regelmäßig zu Großkontrollen aus. Erst vor wenigen Tagen sind in Lübeck auf einer Baustelle acht ausländische Arbeiter enttarnt worden. Bei einer bundesweiten Razzia im Herbst 2018 waren allein in Schleswig-Holstein knapp 600 Personen überprüft worden – in 70 Fällen ermittelte der Zoll weiter.

Mehrjährige Haftstrafe droht


Das Strafmaß bei Verstößen schwankt, es ist abhängig von der Anzahl der illegal Beschäftigten und der entstandenen Schäden. Im Fall des 42-Jährigen aus dem Kreis Segeberg drohen dem Mann eine mehrjährige Haftstrafe. Gespräche zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung über ein Strafmaß waren im Vorfeld gescheitert. Das Landgericht hatte im Falle eines Geständnisses eine Strafe zwischen drei Jahren und sechs Monaten und vier Jahren angeboten, die Staatsanwaltschaft mindestens vier Jahre ins Spiel gebracht. Der Verteidiger hatte eine Strafe von rund drei Jahren vorgeschlagen. Doch darauf ließ sich der Unternehmer nicht ein. Nun beginnt die juristische Aufarbeitung und Beweisaufnahme – und die kann dauern. Zahlreiche Zeugen müssen gehört werden. Mit einem Urteil ist nicht vor Mitte Mai zu rechnen.

Anklägerin spricht von "eklatanten Arbeitsbedingungen"


Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, die Einreise der Arbeitskräfte nach Deutschland mit einem Busunternehmen organisiert und sie mit gefälschten kroatischen Personalausweisen ausgestattet zu haben. Er habe die Reinigungskräfte Arbeitsverträge unterschreiben lassen, die in deutscher Sprache abgefasst waren und die sie nicht verstanden. In einem Fall habe die Arbeitszeit 100 Stunden pro Woche betragen.

Schlimmer noch: Laut Anklage bedrohte der 42-Jährige die illegalen Mitarbeiter und verlangte von ihnen bis zu 3000 Euro, wenn diese wieder ausreisen wollten. "Mögliche Fluchtgedanken unterband er mit der Drohung, sie überall finden zu können", sagte die Staatsanwältin. Einer Frau habe er gesagt, sie gehöre bis Mitte 2021 ihm. Seine Drohungen habe der Angeklagte mit subtilem Hinweis auf seine Waffe verbunden. Die Anklägerin sprach von "eklatanten Arbeitsbedingungen". Seit September sitzt der 42-Jährige in U-Haft. Einer Frau war es gelungen, sich hilfesuchend an die Polizei zu wenden.
http://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Mutmasslicher-Schleuser-in-Kiel-vor-Gericht-Illegale-mussten-wie-Sklaven-arbeiten

Kuddel

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Re: AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #289 am: 12:21:58 Sa. 09.März 2019 »
Futter für den Dumpinglohnsektor:

Zitat
Integration
Flüchtlinge kommen in Arbeit


Nach Asylverfahren und Deutschkursen schaffen es immer mehr Flüchtlinge in reguläre Beschäftigung. Laut Bundesagentur für Arbeit stieg die Zahl der Flüchtlinge mit sozialversicherungspflichtigem Job in Deutschland von 156.850 Mitte 2017 auf 245.472 zwölf Monate später. Eine Entwicklung, die sich in vielen Bundesländern zeigt. Ende Juni des vergangenen Jahres hatten in Schleswig-Holstein 7801 Flüchtlinge sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen, in Niedersachsen 20.610 und in Nordrhein-Westfalen 51.632. In Berlin waren es 11.331, in Brandenburg 3614, in Mecklenburg-Vorpommern 2137, in Sachsen 6180 und in Sachsen-Anhalt 3657.

Zunächst sind es häufig einfache Jobs mit niedrigen Löhnen, die Flüchtlinge übernehmen. 49,5 Prozent der regulär beschäftigten Arbeitnehmer aus den wichtigsten Asylherkunftsländern arbeiten als Helfer, 40 Prozent als Fachkräfte, die übrigen als Spezialisten oder Experten. Von den gut 245.000 Flüchtlingen mit sozialversicherungspflichtigem Job arbeiten rund 14 Prozent in der Gastronomie sowie etwa 17 Prozent in der Leiharbeit. „Zeitarbeit bietet ungelernten Helfern eine Einstiegschance“, so ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit. „Das ist ein erster Schritt in Richtung reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.“

Die Daten der Bundesagentur zeigen jedoch, dass trotz positiver Entwicklung bei der Beschäftigung Flüchtlinge ihren eigenen Lebensunterhalt häufig nicht ohne staatliche Unterstützung allein durch Arbeit bestreiten können. 56,2 Prozent der erwerbsfähigen Flüchtlinge lebten im November 2018 ganz oder ausschließlich von Hartz-IV-Leistungen. Laut Bundesagentur für Arbeit arbeiteten zudem zwei von drei Flüchtlingen mit Vollzeitjob zuletzt zu Niedriglöhnen.
https://www.fr.de/wirtschaft/integration-fluechtlinge-kommen-arbeit-11836827.html

Kuddel

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Re: AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #290 am: 16:52:25 Mo. 11.März 2019 »
Zitat
Zwangsprostitution tötet auch in Deutschland
Sexarbeit. Mit hoffnungsvollen Frauen aus Osteuropa machen Menschenhändler auch hierzulande Profit. Vor kurzem endete das tödlich


Am 13. Januar starb die Rumänin Ioana Condea im Alter von 24 Jahren in einem Kölner Krankenhaus, weit weg von ihrem Zuhause und ihrer Familie. Vor fünf Jahren, da war sie noch nicht lange in Deutschland, wurde sie von ihrem rumänischen Zuhälter in einem Hotelzimmer zusammengeschlagen. Es war seine Reaktion darauf, dass sie sich weigerte, in einem Bordell zu arbeiten.
(...)
In Deutschland wurde über den Fall kaum berichtet, in Rumänien ist er ein Skandal. Viele Rumän*innen empören sich darüber, dass massenhaft junge Mädchen in Deutschland zur Prostitution gezwungen werden.
(...)
https://www.freitag.de/autoren/johanna-montanari/zwangsprostitution-toetet-auch-in-deutschland

tleary

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Re: AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #291 am: 06:37:09 Di. 12.März 2019 »
Bitte nicht die vom Staat befeuerte legale Ausbeutung der Leiharbeitsfirmen in Kollaboration mit der Arbeitsagentur/den Jobcentern vergessen. Der massive Zuwachs von 600.000 (2008) auf 1,12 Mio. Beschäftigte (2018) in der Leiharbeitsbranche wäre ohne die Zwangsrekrutierung von Migranten und Asylanten gar nicht denkbar gewesen. Die Quote an den Gesamtarbeitsverhältnissen ist dabei von damals 2,2 auf jetzt 3,4 % angestiegen, also in relativen Zahlen um 50 % innerhalb eines Jahrzehnts.

Quelle:
http://www.herner-sozialforum.de/?p=2731
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

Kuddel

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Re: AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #292 am: 12:27:10 Mi. 13.März 2019 »
Zitat
Denn während Deutsche zuletzt seltener als Leiharbeiter arbeiteten, waren immer mehr Menschen aus Asylherkunftsländern wie Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Somalia oder Syrien auf diese Art beschäftigt. Ihre Zahl stieg von etwas mehr als 700 im Jahr 2017 auf fast 1800 im Jahr 2018.

"Zeitarbeitsunternehmen greifen mittlerweile zur Deckung des Bedarfs stärker auf ausländische Mitarbeiter zurück, weil es schwieriger geworden ist, deutsches Personal zu finden", sagte Senius. Eine Beschäftigung in Zeitarbeit könne für Ausländer und insbesondere auch geflüchtete Menschen eine erste Brücke in den Arbeitsmarkt sein.
https://www.t-online.de/nachrichten/id_85397610/immer-mehr-fluechtlinge-finden-in-der-leiharbeit-einen-job.html