Autor Thema: Abschiebung  (Gelesen 173229 mal)

Rudolf Rocker

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Re:Abschiebung
« Antwort #390 am: 06:54:47 Sa. 26.Oktober 2013 »
Für alle, die immer noch glauben das Fußball unpolitisch ist:


Zitat
In Hamburg-St. Pauli haben am Freitagabend mehrere Tausend Menschen friedlich gegen die Flüchtlingspolitik des Senats protestiert. Nach dem Fußballspiel gegen den SV Sandhausen kamen sie zunächst zu einer Kundgebung vor der Südtribüne des Millerntor-Stadions zusammen. Die Organisatoren sprachen von bis zu 10.000 Demonstranten, die sich mit den Lampedusa-Flüchtlingen in der Stadt solidarisch zeigten. Die Polizei ging von 5.000 aus, war dennoch von der großen Zahl der Teilnehmer überrascht. Die Einsatzkräfte hatten lediglich rund 1.000 erwartet. Nach Angaben der Veranstalter unterstützten 110 Vereine, Fanorganisationen und Stadtteilinitiativen den Protestmarsch, der mehr als einen Kilometer lang war.

http://www.ndr.de/regional/hamburg/fluechtlinge561.html

Viva St. Pauli!!



Kuddel

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Re:Abschiebung
« Antwort #391 am: 12:08:08 Sa. 26.Oktober 2013 »
Für alle, die immer noch glauben das Fußball unpolitisch ist:


Zitat
In Hamburg-St. Pauli haben am Freitagabend mehrere Tausend Menschen friedlich gegen die Flüchtlingspolitik des Senats protestiert. Nach dem Fußballspiel gegen den SV Sandhausen kamen sie zunächst zu einer Kundgebung vor der Südtribüne des Millerntor-Stadions zusammen. Die Organisatoren sprachen von bis zu 10.000 Demonstranten, die sich mit den Lampedusa-Flüchtlingen in der Stadt solidarisch zeigten. Die Polizei ging von 5.000 aus, war dennoch von der großen Zahl der Teilnehmer überrascht. Die Einsatzkräfte hatten lediglich rund 1.000 erwartet. Nach Angaben der Veranstalter unterstützten 110 Vereine, Fanorganisationen und Stadtteilinitiativen den Protestmarsch, der mehr als einen Kilometer lang war.

http://www.ndr.de/regional/hamburg/fluechtlinge561.html

Viva St. Pauli!!


Respekt!

Rudolf Rocker

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Re:Abschiebung
« Antwort #392 am: 16:06:53 Sa. 26.Oktober 2013 »
Zitat
Am Freitag fand auf St. Pauli eine weitere Solidaritätsdemonstration mit den Flüchtlingen der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ statt. Über 8000 Menschen protestierten gegen die Flüchtlingspolitik des Senats – eine bisher unerreichte Größenordnung.

http://hh-mittendrin.de/2013/10/lampedusa-in-hamburg-neue-dimensionen-des-protestes/



Kuddel

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Re:Abschiebung
« Antwort #393 am: 16:47:25 Sa. 26.Oktober 2013 »

Kuddel

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Re:Abschiebung
« Antwort #394 am: 11:42:55 Mo. 28.Oktober 2013 »

Eivisskat

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Re:Abschiebung
« Antwort #395 am: 16:49:07 Sa. 02.November 2013 »
Innenstadt lahmgelegt - Mehr als 10.000 Menschen bei Lampedusa-Demo in der City
 
Mehr als 10.000 Menschen demonstrieren seit Samstagnachmittag in der Hamburger Innenstadt.

Mehr als 10.000 Menschen demonstrieren seit heute Mittag in der City gegen die Flüchtlingspolitik in Deutschland. Ursprünglich rechnete die Polizei mit 3500 Protestlern.

Bereits ab 13 Uhr sammelten sich die Protestler am Hachmannplatz beim Hauptbahnhof. Erste Schätzungen gingen von 3000 Demonstranten aus, inzwischen hat sich die Polizei auf mehr als 10.000 Teilnehmer korrigiert.  Auch afrikanische Flüchtlinge protestierten gegen die Flüchtlingspolitik bei der Kundgebung in der Hamburger City.





Die Veranstalter sprechen sogar von mehr als 12.000 Lampedusa-Sympathisanten, die derzeit durch die Innenstadt ziehen.

Nach mehreren Kundgebungen setzte sich der Demozug um 15 Uhr in Bewegung. Die Demo-Route verläuft über Mönckebergstraße, Jungfernstieg, Neuen Jungfernstieg und Glockengießerwall zurück zum Hauptbahnhof.

Unter dem Motto "Solidarität mit Lampedusa in Hamburg" fordern die Protestler ein Bleiberecht für die rund 300 afrikanischen Flüchtlinge, die sich seit Juni in der Hansestadt aufhalten und deren Schicksal seit Wochen und Monaten die Stadt in Atem hält.

Aufgerufen zur Kundgebung hatten die Hilfsorganisation "Pro Asyl" und die Landesflüchtlingsräte. Die Polizei ist rund 800 Einsatzkräften vor Ort.

http://www.mopo.de/nachrichten/innenstadt-lahmgelegt-mehr-als-9000-menschen-bei-lampedusa-demo-in-der-city,5067140,24883558.html


Kuddel

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Re:Abschiebung
« Antwort #396 am: 17:26:33 Sa. 02.November 2013 »
Bei meiner Niedergeschlagenheit wegen dieser absolut verblödeten Menscheit, bauen solche Meldungen wirklich auf.

Eivisskat

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Re:Abschiebung
« Antwort #397 am: 18:41:58 Sa. 02.November 2013 »
Zitat
Die Veranstalter sprachen zwischenzeitlich sogar von 12.000-18.000 Lampedusa-Sympathisanten, die durch die Hamburger Innenstadt gezogen sind.


aber die Leser- Kommentare gruselig wie immer  ::)
http://www.mopo.de/nachrichten/innenstadt-lahmgelegt-mehr-als-10-000-menschen-bei-lampedusa-demo-in-der-city,5067140,24883558.html

Kuddel

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Re:Abschiebung
« Antwort #398 am: 07:27:46 So. 03.November 2013 »
In der Kommentarspalte der MOPO tobt der braune Mob.
Auf der Straße schafft man es dem Pack Einhalt zu gebieten, im Netz rollt man ihm den roten Teppich aus.

Kuddel

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Re:Abschiebung
« Antwort #399 am: 08:27:12 So. 03.November 2013 »
Zitat
Natodraht gegen Afrikaner
Von Martin Dahms



Mit sechs Meter hohen Zäunen und Nato-Stacheldraht wehrt Spanien rabiat die Flüchtlinge ab. 2007 war der Natodraht entfernt worden, weil immer mehr Flüchtlinge das Überklettern des Zauns mit dem Leben bezahlten. Dies scheint kein Hinderungsgrund mehr zu sein.


Spanien igelt sich weiter ein. Die Grenzzäune um Melilla, eine von zwei nordafrikanischen Exklaven des Landes, werden in nächster Zeit mit Natodraht bewehrt, einem modernen Stacheldraht mit messerscharfen Widerhaken. Auf diese Weise soll das Überklettern sechs Meter hoher Zäune erschwert werden. Die Grenzanlagen waren bereits zwischen 2005 und 2007 mit Natodraht bewehrt. Weil sich etliche Menschen beim Überklettern schwere Verletzungen zuzogen, wurde er wieder entfernt.

Tote und Verletzte

Die 80.000-Einwohner-Stadt Melilla und ihre Schwesterstadt Ceuta sind seit Jahren Anziehungspunkt afrikanischer Migranten. Um die Menschen fernzuhalten, wurden die Grenzanlagen in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder erhöht und verstärkt. Im Sommer 2005 überkletterten Hunderte Schwarzafrikaner den damals drei Meter hohen Zaun von Melilla mit selbst gebauten Leitern, wobei es Tote und Verletzte gab – unter anderem wegen des kurz zuvor aufgezogenen Natodrahts. Der damalige spanische Ombudsmann beklagte in seinem Jahresbericht „das ernsthafte Risiko für das Leben und die Gesundheit“ der Menschen, die den Sprung über den Zaun wagten.

In der Folge wurden die Grenzanlagen für 30 Millionen Euro mit elektronischen Überwachungsanlagen ausgestattet und die Zäune auf sechs Meter erhöht. Der Natodraht verschwand. Einige Jahre lang blieb es ruhig an der Grenze. Doch seit vergangenem Jahr tun sich wieder alle paar Wochen etliche Hundert Migranten zusammen, die in den marokkanischen Wäldern rund um Melilla auf eine Gelegenheit warten, und wagen den Ansturm. Zuletzt am 17. September dieses Jahres. Eine Sicherheitskamera filmte ihr Unternehmen. Die Bilder waren so beeindruckend, dass sie den spanischen Regisseur David Trueba an Szenen aus dem Hollywood-Zombiefilm „World War Z“ erinnerten. „Verzweifelte Sprünge, im Draht verhakte Körper, der wilde Wettlauf, wenn sie einmal spanischen Boden betreten haben – dieses Video ist weitaus überwältigender als alle Horrorfilme“, schrieb Trueba.

„Dunkle Festungstradition“

Rund 3000 Menschen haben in diesem Jahr bislang versucht, die Grenzanlagen von Melilla und Ceuta zu überwinden, fast doppelt so viele wie in den ersten neun Monaten des vorigen Jahres. Nun soll sie der Natodraht abschrecken. „Eine erstaunliche Rückkehr zu den Ursprüngen der dunklen Festungstradition“, schreibt Xavier Ferrer, Grenzexperte der Universitat Autònoma in Barcelona, in seinem Blog. „Auch wenn sie 10.000 bewaffnete Soldaten aufstellen“, zitiert die Netzzeitung eldiario.es einen jungen Mann aus Mali, der den Sprung nach Melilla vor kurzem geschafft hat, „sie werden uns nicht aufhalten“.
http://www.fr-online.de/politik/spanien-fluechtlinge-natodraht-gegen-afrikaner,1472596,24884736.html

Rudolf Rocker

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Re:Abschiebung
« Antwort #400 am: 09:37:44 So. 03.November 2013 »
Zitat
Auf der Straße schafft man es dem Pack Einhalt zu gebieten, im Netz rollt man ihm den roten Teppich aus.

Streit um Asylbewerber: Schneeberg bleibt gespalten

http://www.mdr.de/sachsen/schneeberg-proteste100_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html


Sehr, sehr gruselig!


Kuddel

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Re:Abschiebung
« Antwort #401 am: 16:27:51 So. 03.November 2013 »
Bericht von Dieter Wegner (Jour Fixe HH) über die Demo am 2.11.2013:



Wie 68 !!

Heute war die Großdemo in Hamburg. Mein Freund und ich standen am Rande des Hachmannplatzes und warteten, daß es losging. Als wir uns umschauten, wunderten wir uns, in was für eine Gruppe wir geraten waren: Nur junge Leute um uns herum!  Wir gingen dann an den Anfang des Zuges, um diesen an uns vorbeiziehen zu lassen. Wir freuten uns, mit soo vielen Menschen hatten wir nicht gerechnet! Wieviel waren es? Vielleicht 8.000? Und wir waren vorhin nicht in eine Jugendgruppe geraten - etwa 90 Prozent der Vorbeiziehenden waren "junge Leute"! Wir schauten uns an und dachten das gleiche: WIE 1968!
Wir mußten genau hinschauen, um ab und zu einen Graukopf entdecken!

Wir sahen kaum Partei- oder Organisationsfahnen, stattdessen viele, wohl hunderte selbstgemachte große und kleine Transparente und Plakate:
"In Hamburg sagt man Moin,
Regugees welcome!"
"Bleibt bei uns!
Laßt uns nicht allein mit diesem Senat"
Während sonst bei linken Demos manchmal auch noch SPD- oder Juso-Fahnen getragen wurden, fehlten diese diesmal völlig. Das wäre angesichts der Politik des SPD-Senats dann doch zu unpassend gewesen.

Aber es gab viele rote ver.di-Fahnen. Wir nahmen auch eine. Mein Freund: Daß ich nochmal eine ver.di-Fahne tragen würde, hätte ich auch nicht gedacht. Aber wir trugen sie für die Hauptamtlichen von ver.di, die sich für die Aufnahme der Lampedusa-Flüchtlinge in ver.di eingesetzt hatten, für Agnes Schreieder, Peter Bremme und Emilija Mitrovic. Der Kollege Bremme hatte dafür sogar eine Ermahnung erhalten. Die Aufnahme der Flüchtlinge in die Gewerkschaft war nicht nur ein symbolischer sondern ein politischer Akt. Er sollte zeigen: Wir haben eine humane und keine bürokratische Haltung gegenüber den Flüchtlingen und wir sind mit der Politik des Senats nicht einverstanden. Damit stehen die Aufrechten aus ver.di ziemlich allein da, außer von der GEW kam aus den anderen Gewerkschaften wie IGM, IG BCE oder IG BAU keine Unterstützung. (Siehe zu den Konflikten in den Gewerkschaften auch den Artikel von Nadja Rakowitz, expreß: Über Lampedusa in Hamburg und ver.di. Im Anhang).

Warum waren so viele junge Menschen für die Lampedusa-Flüchtlinge auf die Straße gegangen? Weil sie noch Empathie haben für Menschen in Not, weil sie sehen, daß es ein Leichtes wäre für Olaf Scholz und den SPD-Senat, nach § 23 des Aufenthaltsrechts eine Genehmigung zu erteilen und sie die von Senator Neumann durchgeführte Jagd auf die Flüchtlinge  zur Feststellung der Personalien empört.

Während hinter uns ohrenbetäubend getrommelt wurde und skandiert:
"No border, no nation - stop deportation"
hofften wir: Wenn diese 8.000 Menschen (oder noch mehr?) sich für ihre ausländischen Mitmenschen in Not einsetzen, dann ist das vielleicht ein "Potential" das auch bei anderem Wahnsinn und Unrecht in dieser Gesellschaft auf die Straße geht?!

Auf jeden Fall war diese zweite Großdemo innerhalb weniger Tage ein Signal an die Scholz-Regierung: Wir sind da, wir passen auf, wir stehen auf der Seite der Lampedusa Flüchtlinge. Sie war ein Solidaritäts-Signal an die Flüchtlinge selbst, das vielleicht ihren Mut und ihre Durchhaltekraft bestärkt. Und es war ein Danke-Signal an die Gewerkschafts-Hauptamtlichen von ver.di und GEW, das ihnen den Rücken stärken sollte gegen senatshörige Bürokraten in den Apparaten.
Ein kleiner Wermutstropfen fiel in den erfreulichen Nachmittag: Viele der Demonstranten fragten sich: Warum mußten wir über eine Stunde warten, ehe der Demo-Zug begann? (DW)

Erklärungen der Gruppe Lampedusa:

* Es gab und gibt keine Spaltung
http://lampedusa-in-hh.bplaced.net/wordpress/kurzes-statement-der-gruppe-lampedusa-in-hamburg-zur-situation-an-der-st-pauli-kirche/
* Zur Großdemo am 2.11.2013
http://lampedusa-in-hh.bplaced.net/wordpress/pressemitteilung-der-gruppe-lampedusa-in-hamburg-zur-grosdemo-am-02-11-2013/

* Erklärung des Elternrats der Stadtteilschule am Hafen
zur Petition der Schüler der Klasse 10 b (Selbstanzeige wegen Unterstützung humanitärer Hilfe)
„Macht die Turnhalle für die Flüchtlinge der St. Pauli Kirche auf!“
Die ganze Erklärung siehe Anhang!

* Infos zu Lampedusa in Hamburg bei labournet:

http://www.labournet.de/interventionen/asyl/antirassistische-ini/lampedusa-in-hamburg/

* Bericht des Abendblattes über die Demo und den Grünen-Landesparteitag
http://mobil.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article121474273/9000-Unterstuetzer-demonstrieren-fuer-Fluechtlinge.html?cid=hamburg-hamburg-mitte

* Viele Photos von der Demo, die einen guten Eindruck geben von ihrem politischen Charakter und der Kreativität der TeilnehmerInnen
http://www.flickr.com/photos/rasande/sets/72157637231728653/

DIE BERICHTE ÜBER DIE ZAHL DER TEILNEHMER DIFFERIEREN ZWISCHEN 8.000 und 15.000


EU-Flüchtlingspolitik
* Deutschland ist der Verhinderer

Von Kai Küstner, ARD-Hörfunkstudio Brüssel
Europas Politiker waren mindestens "bestürzt", bisweilen auch "erschüttert", wenn nicht gar: "tief traurig" über die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer Anfang Oktober. Man müsse mehr tun, um Tragödien wie diese zu verhindern, so schallte es aus allen Winkeln des Nobelpreis-gekrönten Kontinents.
Nach dem Gipfel in Brüssel wissen wir jetzt: An der Europäischen Asylpolitik ändert sich - nichts.
http://www.tagesschau.de/kommentar/eu-gipfel146.html


Rudolf Rocker

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Re:Abschiebung
« Antwort #402 am: 21:55:09 Sa. 09.November 2013 »
Zitat
Senat nimmt rassistische Kontrollen wieder auf

Heute morgen, am Donnerstag den 7. November, hat es gegen 8 Uhr am Hauptbahnhof und in der Talstraße auf St. Pauli wieder rassistische Kontrollen gegeben. Dabei wurden mindestens zwei Geflüchtete mitgenommen. Wer Zeit hat raus auf die Straße.

Seit 11 Uhr blockieren Aktivist_innen die SPD Zentrale in der Kurt – Schumacher – Allee 10! Vom Dach hängt ein Transparent Still Loving Bleiberecht. Die Polizei hat das Gebäude abgesperrt. Vor der Absperrung sind Unterstützer_innen mit Transparenten. Die Besetzung wurde inzwischen beendet. Stoppt die rassistischen Kontrollen und her mit einem uneingeschränkten Bleiberecht für die Geflüchteten!

Die Besetzungen von SPD-Büros gehen weiter! Bremen, Leipzig, heute morgen Hamburg und am mittag wurde die nächste SPD-Zentrale in Frankfurt besetzt! Etwa 30 Aktivisten waren im Haus, 80 weitere protestierten draußen. Im Moment findet eine Spontandemo statt.

Rassistische Kontrollen stoppen! Bleiberecht für alle!

http://florableibt.blogsport.de/


Zitat
Lampedusa-Protest: Linksaktivisten besetzen Kurt-Schumacher-Haus

http://www.mopo.de/polizei/lampedusa-protest-linksaktivisten-besetzen-kurt-schumacher-haus,7730198,24928362.html
Zitat
Lampedusa-Protest: Linksaktivisten besetzen Kurt-Schumacher-Haus





Zitat
In Frankfurt haben heute ca. 30 Menschen die Geschäftsstelle der Frankfurter SPD besetzt. Zeitgleich zogen weitere 150 Aktivist_Innen unter Parolen wie «No Border, no nation – Stop deportation», «  Lampedusa das ist Mord, Widerstand an jedem Ort» und «  Nazis morden, der Staat schiebt ab – das ist das gleiche Rassistenpack!» fast ungestört durch die Frankfurter Innenstadt.

https://linksunten.indymedia.org/de/node/98878



Eivisskat

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Re:Abschiebung
« Antwort #403 am: 19:51:29 Mi. 20.November 2013 »
Zitat
Tausende versuchen Flucht in spanische Exklave Melilla - Marokkanische Polizisten drängen Menschen zurück

Rund tausend Flüchtlinge haben in der Nacht versucht, vom Norden Marokkos aus nach Europa zu gelangen. Die Menge habe versucht, die Absperrungen zur spanischen Exklave Melilla zu überwinden, wie die dortigen Behörden mitteilten. Marokkanische Sicherheitskräfte hätten die Menschen zurückgedrängt, die aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara stammten.

Ein in der Nacht aufgenommenes Video der spanischen Polizei zeigte, wie sich Flüchtlinge in einer langen Schlange auf den sechs Meter hohen Grenzzaun im Norden Marokkos zubewegten.

Die in Marokko liegenden spanischen Exklaven Ceuta und Melilla haben die einzigen Landgrenzen zwischen Afrika und der Europäischen Union. Daher versuchen immer wieder Flüchtlinge, dorthin zu gelangen. Andere versuchen ihr Glück, in dem sie in meist völlig überfüllten Booten den gefährlichen Weg über das Meer Richtung Europa antreten.

http://de.nachrichten.yahoo.com/tausende-versuchen-flucht-spanische-exklave-melilla-175558779.html


Bedrückendes, trauriges Video "Hacia España, en fila india" - "Schlangestehen nach Spanien"  bei
http://politica.elpais.com/politica/2013/11/20/actualidad/1384959924_646055.html

Bowie

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Re:Abschiebung
« Antwort #404 am: 04:36:39 So. 24.November 2013 »