Wat Noch > Ökologie

Verkehrspolitik

(1/47) > >>

Kuddel:
Die Medien echauffieren sich über schlechte Straßenbeläge und marode Brücken. Über das Hauptproblem wird nicht geredet. Denn das hätte ja Auswirkung auf einen zentralen Wirtschaftszweig dieses Landes: die Autoindustrie. Selbst die Grünen haben sich in den Fanclub der Autokonzerne eingereiht. Kein Wort darüber, daß die Autobahnen mit unsinnigen LKW Transporten gefüllt sind, die auf den Schienen oder Binnenschiffen hätten landen sollen, gäbe es eine vernünftige Verkehrspolitik. Es gibt nur noch Industrielobbyismus. Und der geht über Leichen.


--- Zitat --- 1,25 Millionen Verkehrstote pro Jahr
Bilanz des Grauens


* Jedes Jahr sterben im Straßenverkehr weltweit 1,25 Millionen Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO.
* Am stärksten gefährdet sind Fußgänger, Fahrrad- und Kradfahrer.
* Der Trend: Während die Zahl der Verkehrstoten in reichen Ländern sinkt, steigt sie in den einkommensschwachen Gegenden der Erde.
--- Ende Zitat ---
http://www.sueddeutsche.de/auto/-millionen-verkehrstote-pro-jahr-bilanz-des-grauens-1.2702829?reduced=true

Der Individualverkehr sollte grundsätzlich in Frage gestellt werden. Stattdessen wird der öffentliche Nah- und Fernverkehr zu Grunde gerichtet.

Kuddel:

--- Zitat --- Dem Markt ist das Klima egal
Transport. Die Verkehrswende wird nicht nur von den Konservativen, sondern auch vom Kapital blockiert

Pkws sind weit mehr als ein Individualinteresse: Sie sind ein gewaltiger „Wirtschaftsfaktor“.Kaum ein Land ist so abhängig davon wie Deutschland, zwei Millionen Jobs hängen direkt oder indirekt am Exportschlager Auto. Werden die Kosten erhöht, ist die „Wettbewerbsfähigkeit“ gefährdet.

Der BUND gab die Richtung vor, in die es gehen müsste: Will man das Klima retten, reicht ein Wechsel auf E-Mobilität allein nicht, man muss Verkehr vermeiden und verlagern.
--- Ende Zitat ---
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/dem-markt-ist-das-klima-egal

ManOfConstantSorrow:

--- Zitat ---Demonstration in München
Fahrräder, fröhliche Menschen - und kein Stau



Der Anteil des Fahrradverkehrs am Münchner Gesamtverkehr liegt bei 18 Prozent nach jüngsten Erhebungen - der Anteil vernünftiger, sicherer Radwegeverbindungen in der Stadt hingegen gefühlt höchstens bei acht Prozent. Da hilft nur eine neue Erhebung - und zwar die der Radfahrer per Großdemonstration. Geschätzte 12 000 bis 15 000 Radler folgen deshalb am Sonntagnachmittag einem Aufruf zur Sternfahrt an den Königsplatz mit anschließender Altstadtring-Ehrenrunde. Wobei: 12 000 erfasst als Zahl gar nicht, was das für eine Bewegung ergibt. So viel jedenfalls, dass die rollende Kundgebung für eine ganze Weile den kompletten Altstadtring für sich hat. Überall Fahrräder statt Autos, überall fröhliche Menschen - und kein Stau.
...
--- Ende Zitat ---
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/radverkehr-demonstration-1.4399560

Kuddel:

--- Zitat ---"Critical Mass": Radfahrer-Protest in Neckarstadt



"Fahrradklima-Tests" nennt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) seine Aktionen, mit denen der für die umweltfreundliche Fortbewegung wirbt. Dieses Klima ist nicht überall gut – und für Radfahrer in Horb ist das Grund genug zu zeigen: Jetzt reicht es! Am Freitag startete das erste "Critical Mass".
--- Ende Zitat ---
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-a-n-critical-mass-radfahrer-protest-in-neckarstadt.a46a329b-72be-45b4-b58b-8c88e3e3dbbc.html

Troll:
Und wo liegt "Neckarstadt"?
In oder bei Horb (Veranstaltungsort) nichts gefunden, es gibt in Mannheim Stadtbezirke die Neckarstadt heißen, aber sonst.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln