Autor Thema: Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan  (Gelesen 100687 mal)

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #15 am: 07:52:41 Fr. 29.September 2006 »
Zitat
hib-Meldung  27.09.2006
Klares Votum für Fortsetzung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan

Auswärtiger Ausschuss/
Berlin: (hib/BOB) Der Auswärtige Ausschuss hat am Mittwochmittag einer Fortsetzung der deutschen Beteiligung an der NATO-geführten internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe in Afghanistan (ISAF) bis zum 13. Oktober 2007 zugestimmt. Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD stimmte ebenso für einen entsprechenden Antrag der Bundesregierung (16/2573) wie die FDP und Bündnis 90/Die Grünen. Die Linksfraktion votierte gegen den Einsatz. Die Kosten für die Mission, so die Regierung, würden in diesem Haushaltsjahr rund 101 Millionen Euro betragen; 2007 werde mit Ausgaben von rund 359 Millionen Euro gerechnet. Der Bundestag hatte bereits im vergangenen Jahr das Mandat so angepasst, dass es der "erweiterten Rolle und Verantwortung Deutschlands in Afghanistan", so der Antrag, entspreche und der Ausdehnung des ISAF-Verantwortungsgebiets auf das ganze Land Rechnung trage. Neben dem operativen Schwerpunkt im Norden Afghanistans könnten deutsche Soldaten nach dem heutigen Beschluss "zeitlich und im Umfang begrenzt" auch in anderen Regionen eingesetzt werden, "sofern dies zur Erfüllung des ISAF-Gesamtauftrages unabweisbar ist". Dies gelte insbesondere für die Logistik und die Sanitätsversorgung sowie Nachrichtengewinnung und Aufklärung. Der Bundestag soll am morgigen Donnerstag über das Mandat für Afghanistan abstimmen. Ein Entschließungsantrag der Linksfraktion (16/2623), in dem unter anderem gefordert wurde, einen Zeitplan für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan vorzulegen, wurde im Ausschuss mit breiter Mehrheit abgelehnt.
Quelle: hib
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
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Kater

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #16 am: 19:08:53 Di. 28.November 2006 »
Zitat
Hintergrund: Über 30.000 Soldaten in Afghanistan
Der größte Einsatz macht dem Bündnis Sorge
28. November 2006
Berlin - Das militärische Engagement in Afghanistan stellt die NATO und ihre Verbündeten auf die Probe. Mit dem Befehl über derzeit mehr als 30.000 Soldaten in der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) kommandiert die Allianz dort ihren mit Abstand größten Einsatz. Aufgabe von ISAF ist die Zentralregierung in Kabul beim Wiederaufbau und der Stabilisierung des Landes zu unterstützen.

An der Spitze der Ende 2001 beschlossenen ISAF steht die NATO seit August 2003. Die Herausforderung war dabei die schrittweise Ausweitung des Einsatzgebietes von der Hauptstadtregion Kabul auf das ganze Land. Nach dem Norden, Westen und Süden wurde dieser Prozess erst nach drei Jahren im Oktober mit der Übernahme der Verantwortung auch im Osten Afghanistans abgeschlossen. Süden und Osten gelten insbesondere wegen der in jüngster Zeit wieder zunehmenden Angriffe der radikalislamischen Taliban als die gefährlichsten Regionen.

Größter ISAF-Truppensteller sind die USA mit rund 12.000 Soldaten. Großbritannien folgt mit etwa 6.000 Soldaten vor Deutschland mit 2.800, Kanada mit 2.500, den Niederlanden mit 2.000 und Italien mit rund 1.800 Soldaten. Insgesamt beteiligen sich derzeit 37 Länder an der Schutztruppe. Österreich - als Mitgliedsland der NATO-Partnership for Peace (PfP) - ist mit vier Offizieren vertreten.

Seit Oktober unterstehen der NATO auch die Soldaten, die im Südosten des Landes im Rahmen des von der USA geführten Antiterror-Einsatzes "Enduring Freedom" (OEF) dienen. Auch für OEF sind die USA mit etwa 11.000 Mann wichtigster Truppensteller. (APA/AFP)

http://derstandard.at/?url=/?id=2676164

Zitat
Liste der ISAF-Kontingente
USA stellen mit 12.000 Mann die meisten Soldaten - Auch Österreicher in Kabul
Kabul - Die Beiträge der einzelnen Staaten zur Internationalen NATO-Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) nach Angaben von deren Hauptquartier in Kabul:


Land                Soldaten
-----------------------------
 USA                   12.000
 Großbritannien         5.200
 Deutschland            2.750
 Niederlande            2.100
 Kanada                 1.800
 Italien                1.800
 Frankreich             1.000
 Rumänien                 750
 Spanien                  625
 Türkei                   475
 Norwegen                 350
 Dänemark                 325
 Belgien                  300
 Ungarn                   200
 Portugal                 180
 Griechenland             180
 Bulgarien                150
 Litauen                  135
 Tschechien               100
 Estland                   90
 Slowakei                  60
 Slowenien                 50
 Lettland                  35
 Island                    15
 Luxemburg                 10
 Polen                     10 Aus Staaten, die nicht der NATO angehören: Schweden                 350
 Australien               200
 Kroatien                 120
 Mazedonien               120
 Neuseeland               100
 Finnland                 100
 Albanien                  30
 Aserbaidschan             20
 Irland                    10
 Schweiz                    5
 ÖSTERREICH                 4
-----------------------------
                  über 31.000

(APA)
http://derstandard.at/?url=/?id=2676164

Kater

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #17 am: 15:10:54 Sa. 24.Februar 2007 »
Zitat
Afghanistankrieg: Kriegstagebuch eines Bundeswehroffiziers        
von Uwe Lampe , 23.02.2007 -
 
Erfahrungen aus 13 Monaten Balkan und Hindukusch zwischen 2003-2006

Vorbemerkung der Redaktion:

Nachfolgend dokumentieren wir das Kriegstagebuch eines Oberstleutnants der Bundeswehr. Es zeichnet ein realistisches Bild dieser Kriege, macht ihre Sinnlosigkeit deutlich und straft den Eindruck der Regierung und der Mainstreammedien Lügen, daß es sich beim Bundeswehreinsatz um eine Friedensmission handelt, bei der die Soldaten vorwiegend Brunnen bohren, Schulen und Kindergärten errichten oder Straßen bauen.

Auch wenn der Autor den Einsatz der Bundeswehr dort und den Krieg nicht grundsätzlich ablehnt dokumentiert sein Tagebuch doch die ganze Verlogenheit der bisherigen Berichterstattung.

zum Tagebuch:

http://www.linkezeitung.de/cms/content/view/2170/32/

Kater

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #18 am: 15:36:08 Sa. 31.März 2007 »
Zitat
Bundeswehrsoldaten in Afghanistan beklagen sich bei Beck
Samstag 31. März 2007, 12:33 Uhr
 
Mazar-i-Sharif (ddp-rps). SPD-Chef Kurt Beck will sich für eine bessere Unterbringung und Versorgung deutscher Soldaten bei Auslandseinsätzen stark machen. Bei einem Truppenbesuch im nordafghanischen Mazar-i-Sharif hatten sich Bundeswehrsoldaten bei Beck über ihre Unterkünfte, schlechte Telefonverbindungen in die Heimat und gekürzte Essenzuschüsse beschwert. Beck versicherte am Samstag: «Ich werde die Botschaft weitergeben.»

Die Situation im deutschen Camp werde sich wegen des kommende Woche startenden «Tornado»-Einsatzes noch verschärfen, hieß es. «Wenn die Motivation flöten geht, haben wir ein Problem», sagte ein Soldat zu Beck. Beklagt wurde, dass man inzwischen auf Feldbetten in einem Bürozelt übernachten müsse. Der rheinland-pfälzische Regierungschef räumte ein, hier müsse es eine «Weiterentwicklung» geben. Es könne nicht sein, dass in den für zwei Personen konzipierten Räumen auf Dauer drei Soldaten untergebracht seien.

Mazar-i-Sharif ist die erste Station einer mehrtägigen Afghanistan-Reise von Beck, auf der er sich im Norden des Landes über den zivilen Aufbau sowie den Einsatz der Bundeswehr informieren will. Zudem sind politische Gespräche in Kabul geplant.

http://de.news.yahoo.com/31032007/336/bundeswehrsoldaten-afghanistan-beklagen-beck.html

Paul Brömmel

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #19 am: 20:48:35 Sa. 31.März 2007 »
Wenn Beck sich jetzt noch für Verbesserungen für die Soldaten einsetzt,wäre das eigentlich ein günstiger Zeitpunkt für die Umbenennung der SPD in "Soldaten Partei Deutschlands".

Von mir aus kann auch die ganze Bundeswehr nach Afghanistan.Dann kann sie nicht in Deutschland eingesetzt werden.

scalpell

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #20 am: 22:03:53 Sa. 31.März 2007 »
APROPO Bundeswehr.

Mein Vater hatte das große Pech im Jahre 1938 zur Reichswehr eingezogen zu werden. Ein Jahr später hat Hr. Adolf Hinkel  das Kriegsbeil ausgegraben und mein Vater war natürlich mit von der Partie da er schon in der Uniform steckte.

1950 ist er wieder nach Hause gekommen. Er hat nie darüber gesprochen was er dort alles für Dreck gesehen hat, nur soviel hat er immer gesagt. Von meinen Kindern wird keiner jemals eine Unform anziehen. Als ich dann mit 18 Jahren meinen Musterungsbescheid bekam hat mein Vater geschimpt wie ein Rohrspatz und hat einen sehr langen Brief an das Krieiswehrersatzamt und an den damaligen Verteidigungminister und noch einige andere geschriieben. Ich habe daraufhin keinen weiteren Schreiben vom Krieiswehrersatzamt mehr bekommen. Auch meine beiden Brüder 3 + 7 Jahre jünger wurden daraufhin nicht eingezogen. Danke mein lieber Vater dass du uns vor dieser Scheisse bewahrt hast kann ich da nur sagen
Ob einer der Politiker ihre Kinder auch nach Afghanistan schicken werden?
Scalpell
Die Plutokraten haben das Ruder in die Hand genommen
Die "Politiker" sind ihre Stimme

Paul Brömmel

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #21 am: 22:17:57 Sa. 31.März 2007 »
"Ob einer der Politiker ihre Kinder auch nach Afghanistan schicken werden?
Scalpell"
Die Frage ist recht interessant. Aus den USA hört man recht oft,daß keine engen Angehörigen von Kongreßabgeordneten in Kriegsgebieten eingesetzt wären.Bei einem gewissen Herrn Bush sind sogar Militärakten verschwunden.Die Briten betreiben übermäßig viel Aufwand vor dem Kriegseinsatz ihres Prinzen im Irak ...

Ziggy

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #22 am: 22:53:56 Sa. 31.März 2007 »
@scalpell
ALLE sollten so einen Vater haben!

Grüße, Ziggy
Um seine Liebe zu beweisen, erklomm er die höchsten Berge, durchschwamm die tiefsten Meere und zog durch die weitesten Wüsten. Doch sie verließ ihn – weil er nie zu Hause war.

rendolf

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #23 am: 02:49:49 So. 01.April 2007 »
Zitat
Original von Ziggy
@scalpell
ALLE sollten so einen Vater haben!


Dem kann man nur uneingeschränkt zustimmen
.

ManOfConstantSorrow

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #24 am: 11:23:55 Sa. 21.April 2007 »
Die Auslandseinsätze der Bundeswehr kosteten im Jahr 2006 893,8 Mio. Euro. Das waren 18 Prozent mehr als geplant. Am teuersten fiel der Einsatz im Rahmen der ISAF in Afghanistan mit über 500 Mio. Euro aus. (http://www.imi-online.de)
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Eivisskat

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #25 am: 17:10:15 Sa. 21.April 2007 »
Die G8 und ihre kriegerische Un-ordnungsfunktion

Täglich geben die deutschen Steuerzahler/innen allein für den Krieg in Afghanistan ca. 1 Million Euro aus. Gleichzeitig werden den gleichen Steuerzahler/inne/n die Löhne gekürzt und die Arbeitszeiten verlängert. Die Arbeitslosen bekommen immer weniger soziale Unterstützung, Hartz IV trifft immer mehr Menschen und stürzt sie in Armut.

Weltweit gibt es auf Grund der sog. Globalisierung immer mehr Verlierer/innen und wenige GewinnerInnen. Alle, die sich wehren, müssen mit Krieg rechnen, der als Krieg gegen den Terror verkauft wird.

Im Juni treffen sich die RepräsentantInnen der G 8, also der 7 wichtigsten kapitalistischen Länder und Russlands, in Heiligendamm an der Ostsee.

Allein die Sicherungsmaßnahmen für die G 8 - PolitikerInnen werden mit mindestens 10 Millionen Euro veranschlagt.

Mit schönen, die Realität verkleisternden Worten wie “Missionen”, “humanitäre Operationen” und “Krieg gegen den Terror” werden auch den BundesbürgerInnen neue Kriege schmackhaft gemacht, neue Lügen in die Welt gesetzt, weil ca. 30 Milliarden Euro für die jährliche Aufrüstung von Ihnen akzeptiert werden müssen.

JedeR kann sich vorstellen, wie diese ungeheuren Summen, die von uns aufgebracht werden müssen, besser eingesetzt werden können.

Quelle: http://www.bo-alternativ.de 21.04.07

X( ;( 8o

Kater

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #26 am: 16:36:31 Fr. 04.Mai 2007 »
Zitat
Deutsche Militärausbilder nach Süd-Afghanistan?
Freitag 4. Mai 2007, 15:12 Uhr

Berlin (dpa) - Die Bundeswehr ist nach ZDF-Informationen vom Verteidigungsministerium in Afghanistan gebeten worden, Militärausbilder auch im heftig umkämpften Süden des Landes einzusetzen. Über einen entsprechenden Eil-Antrag solle Verteidigungsminister Franz Josef Jung in den nächsten Tagen entscheiden, berichtete der Fernsehsender.

Bisher sind deutsche Soldaten nur im vergleichsweise ruhigen Norden Afghanistans tätig. Angeblich geht es um 19 deutsche Militärausbilder, die als Teil eines aus 60 Soldaten bestehenden Teams bisher ein afghanisches Infanterie-Bataillon im nordafghanischen Kundus trainieren. Diese Einheit soll an diesem Wochenende in die südliche Unruheprovinz Kandahar verlegt werden. Dort soll dieses Bataillon laut ZDF auf Wunsch der Regierung in Kabul von den deutschen Soldaten in Kampfeinsätze begleitet werden.

Unter Berufung auf Bundeswehr-Kreise meldete der Sender den Eingang einer entsprechenden Anforderung. Derzeit werde der Wunsch geprüft.

http://de.news.yahoo.com/04052007/3/deutsche-militaerausbilder-sued-afghanistan.html

Kater

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #27 am: 19:02:38 Sa. 05.Mai 2007 »
Zitat
Sechs deutsche Soldaten gehen zeitweise nach Südafghanistan
Samstag 5. Mai 2007, 15:53 Uhr
von AFP  
 
Sechs Bundeswehrsoldaten sollen im Rahmen von zwei Informations- und Erkundungsmissionen im besonders stark umkämpften Süden Afghanistans eingesetzt werden. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin bestätigte, wurden beide Einsätze von Ressortchef Franz Josef Jung (CDU) genehmigt. Die Obleute des Verteidigungsausschusses seien darüber durch ein Schreiben von Verteidigungsstaatssekretär Peter Wichert informiert worden. Der Einsatz finde im "Rahmen des gültigen Bundestagsmandates statt", schreibt Wichert darin nach einem Bericht der "Welt am Sonntag".
Weitergehende Anfragen von afghanischer Seite hatte Jung zuvor abgelehnt.

Bei dem ersten Einsatz sollen drei Bundeswehr-Soldaten im Süden des Landes bei der lokalen Bevölkerung für mehr Akzeptanz für die Internationale Schutztruppe ISAF werben. So sollten sie den Menschen Sinn und Zweck der Tätigkeit der ISAF-Soldaten erläutern, sagte der Ministeriumssprecher. Die Mission soll in der kommenden Woche beginnen und drei bis vier Wochen dauern. Der Sprecher verwies darauf, dass Deutschland derzeit die Führung des Bereichs operative Information innehat, in deren Rahmen der Einsatz erfolgt. Die Entsendung der drei Soldaten sei vom ISAF-Hauptquartier in Kabul angefordert worden. Auch bisher schon waren deutsche Soldaten an ähnlichen Aktionen beteiligt, laut Ministerium aber noch nie in Südafghanistan.

Bei dem zweiten Einsatz handelt es sich laut Ministerium um ebenfalls drei Soldaten. Sie sollten in Südafghanistan Einsatzbedingungen für ein bislang im Norden des Landes stationiertes Bataillon der afghanischen Streitkräfte erkunden und dabei klären, welche Ausrüstung und Stärke der Truppe erforderlich sei. Dieses Bataillon, an dessen Ausbildung Bundeswehrsoldaten beteiligt sind, solle voraussichtlich demnächst nach Südafghanistan verlegt werden.

Mit gut 3000 Soldaten ist Deutschland der drittgrößte Truppensteller der Afghanistan-Schutztruppe ISAF. Die Bundeswehrsoldaten sind in der Hauptstadt Kabul sowie in den nördlichen Städten Masar-i-Scharif, Kundus und Faisabad stationiert. Im Bundestags-Mandat für das deutsche ISAF-Kontingent heißt es, die deutschen Streitkräfte würden in den ISAF-Regionen Kabul und Nord eingesetzt. Das Mandat sieht aber auch vor, dass die Bundeswehr landesweit begrenzte Hilfseinsätze leistet, sofern diese zur Erfüllung des ISAF-Auftrags nötig sind.

http://de.news.yahoo.com/05052007/286/politik-deutsche-soldaten-gehen-zeitweise-s-dafghanistan.html

ManOfConstantSorrow

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #28 am: 11:40:42 Sa. 19.Mai 2007 »
Zitat
Afghanistan

Deutsche Soldaten sterben bei Anschlag


Im verhältnismäßig ruhigen Norden Afghanistans sind bei einem Selbstmordanschlag vermutlich drei deutsche Soldaten ums Leben gekommen. Zwei weitere wurden verwundet. Nato und Bundeswehr haben die Opferzahlen bislang nicht bestätigt.
http://www.stern.de/politik/ausland/:Afghanistan-Deutsche-Soldaten-Anschlag/589304.html

Schulen und Krankenhäuser bauen...und mit Luftaufklärung Terroristen fangen...

Unsere Poliker sind nicht nur Lügner, es klebt auch Blut an ihren Händen.

Hier weiterlesen:
http://www.stern.de/politik/ausland/589305.html?nv=ct_mt
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ManOfConstantSorrow

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Prognose: Bundeswehr bleibt bis 2020 in Afghanistan
« Antwort #29 am: 13:29:25 Sa. 19.Mai 2007 »
Endlich gibt es Kritik nicht nur von links, sondern auch aus dem bürgerlichen Lager.

Hier das Wirtschaftsmagazin HANDELSBLATT:

Zitat
HANDELSBLATT, Samstag, 19. Mai 2007, 12:57 Uhr
Anschläge in Afghanistan

Weitere Soldaten in Lebensgefahr
Die Anschläge am Samstagmorgen im nordafghanischen Kundus ziehen weitere Kreise: Während Verteidigungsminister Jung eine Dienstreise abbrach und die „feigen Anschläge“ scharf verurteilte, könnten weitere deutsche Soldaten in Lebensgefahr schweben. Auch die Attentäter haben sich inzwischen zu Wort gemeldet.

http://www.handelsblatt.com/news/Politik/International/_pv/_p/200051/_t/ft/_b/1270384/default.aspx/weitere-soldaten-in-lebensgefahr.html

Es geht ja nicht, daß unsere Jungs sich alle am Hindukusch wegbomben lassen, sie werden noch für Einsätze im eigenen Land gebraucht.
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