Autor Thema: Sack Reis umgefallen (Chinanews)  (Gelesen 17367 mal)

Nao

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #15 am: 15:02:38 Di. 23.Februar 2016 »
Der All-Chinesische Gewerkschaftsbund (ACGB) ist die größte Gewerkschaftsorganisation der Welt mit 280 Millionen Mitgliedern und einer Million Funktionären. Er ist eng mit der Kommunistischen Partei Chinas verbunden, in anderen Worten: unter Kontrolle der Regierung. In seinen Statuten kommt das Wort "Streik" nicht vor. Die Aufgabe der Gewerkschaften ist es, zwischen Arbeitern und Management zu vermitteln und für "Harmonie" zu sorgen. Sie werden als Organisatoren von betrieblichen Kulturveranstaltungen, Theater, Film, Musik und Betriebsfeiern wahrgenommen, doch von den Arbeitern nicht als ernstzunehmende Interessensvertretung anerkannt.

Von 2014 bis 2015 hat sich die Zahl der wilden Streiks in China verdoppelt. Eine enorme Steigerung der Ausgaben für Überwachung und Repression, konnte diese Entwicklung nicht stoppen. Neugierig blickt die chinesische Regierung und auf die Friedhofsruhe in deutschen Betrieben.

Die Chinesische Regierung hat nun beschlossen, den Gewerkschaften weitere Rechte zuzugestehen und ihnen die Möglichkeit zu geben, auch für die Rechte der Arbeiter einzutreten. Man versucht auf diesem Wege wieder Kontrolle über die unkontrollierten Arbeiterkämpfe zu gewinnen.

Das DGB Konzept der "Mitbestimmung" ist zum Exportschlager geworden, um Arbeitskämpfe zu verhindern oder zumindest unter Kontrolle zu kriegen.

Nao

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #16 am: 10:35:58 Sa. 27.Februar 2016 »
Ich möchte an dieser Stelle auch auf die verzerrte Wahrnehmung der politischen Situation und der sozialen Auseinandersetzung in China hinweisen.

Westliche Journalisten bewegen sich weitgehend in einem großstädtischen und Mittelschichtsumfeld. Das bestimmt ihre persönliche Wahrnehmung. Es kommt hinzu, daß deutsche Medien grundsätzlich nur gebildete Schichten hinter Protesten vermuten, da sie einfachen Leuten, die Fähigkeit politisch zu denken, absprechen.

Wie es in der Rußlandberichterstattung nur noch Pussy Riot als oppositionelle Kraft gibt, ist es für China allein Ai Wei Wei, der den Kampf gegen den chinesischen Staat aufnimmt. Dabei ist er ungemein privilegiert mit einem ökonomisch guten Hintergrund, einer Professur in Deutschland und weltweitem medialen Interesse.

Man hört dabei kaum etwas von all den Arbeiteraktivisten, den Menschen vom Land, die sich gegen korrupte Funktionäre wehren, für ihre Rechte kämpfen, zusammengeschlagen und verhaftet werden. Parteibüros und Lokalverwaltungen werden belagert, gestürmt, manchmal auch niedergebrannt. Aber unsere Medien berichten lieber von dem mutigen Kampf des Künstlers Ai Wei Wei.


Troll

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #17 am: 14:37:38 Sa. 27.Februar 2016 »
Ist doch bei uns kein Haar anders, es ist eine weltweite journalistische Sichtweise auf politische Proteste, immer schön nach unten treten.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Nao

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #18 am: 17:55:06 Fr. 11.März 2016 »
Chinesischer Aktivist lehnt Angebot der Polizei ab



Meng Han seit 3 Monaten im Gefängnis lehnt Deal mit der chinesischen Polizei ab. Nach rund 3 Monaten Haft im Gefängnis Nr. 1 in Guangzhou konnte Meng Han erstmals mit seinen Anwälten sprechen. Denen er berichtete, dass er ein Angebot ausgeschlagen habe, eine weniger schwere Anklage zu bekommen, wenn er seinerseits gegen Zeng Feiyang, den Direktor des Panyu Workers’ Centre aussage. Zeng konnte auch nach über 3 Monaten noch nicht mit seinen Anwälten reden – und wird, wie Meng, angeklagt, er habe einen Auflauf zur Störung der sozialen Ordnung organisiert…

http://www.labournet.de/?p=94900

Nao

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #19 am: 18:53:50 Mi. 16.März 2016 »
Neue Broschüre:
Chinesische Arbeitswelten – in China und in der Welt


Material zur differenzierten Auseinandersetzung mit den Arbeits­welten und Arbeitsbedingungen sowohl in chinesischen Betrieben als auch in deutschen Niederlassungen in China.

http://www.forumarbeitswelten.de/broschuere-chinesische-arbeitswelten-2013-in-china-und-in-der-welt

Nao

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #20 am: 10:44:27 Do. 17.März 2016 »
Die aktuelle chinesische Regierung dreht völlig am Rad.
Zensur und Maßnahmen der Einschüchterung gegen Kritik.
Nun hat es eine chinesische Hip Hop Band getroffen.
IN3 ist eine der ältesten chinesischen Hip Hop Formationen.
! No longer available

Die Regierung hat eine schwarze Liste der Musik erstellt. Auf Platz 1 bis 17: das Hip-Hop-Projekt IN3
Die Bandmitglieder wurden in Handschellen abgeführt und verschwanden für 5 Tage hinter Gittern.

Ein anderes Bandprojekt eines IN3 Musikers: Purple Soul
! No longer available

Nao

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #21 am: 13:35:50 Sa. 19.März 2016 »
Zitat
Öffentlicher Prozess gegen Wanderarbeiter


Chinesische Wanderarbeiter auf einer Baustelle in Jiujiang, China. (picture alliance / dpa / Zhang Haiyan)Chinesische Wanderarbeiter, hier auf einer Baustelle in Jiujang (picture alliance / dpa / Zhang Haiyan)

In China ist acht Wanderarbeitern ein öffentlicher Prozess gemacht worden.

Das Verfahren fand auf einem zentralen Platz in der Stadt Langzhong in der Sichuan-Provinz statt. In einer staatlichen Zeitung heißt es, der Prozess diene der Volkserziehung. Wie die Nachrichtenagentur Reuters weiter meldet, mussten sich die Arbeiter wegen Widerstands gegen die Polizei verantworten. Sie hatten vergangenes Jahr wegen ausstehender Löhne gegen ihren Arbeitgeber protestiert. Das Gericht in Langzhong verurteilte sie zu Haftstrafen zwischen sechs und acht Monaten.
http://www.deutschlandfunk.de/china-oeffentlicher-prozess-gegen-wanderarbeiter.447.de.html?drn:news_id=593400

Nao

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #22 am: 12:28:10 Mo. 18.April 2016 »
Die chinesische Regierung dreht weiter am Rad.

Jetzt ist festzustellen, daß die Behörden in China nun auch vermehrt zum Mittel der "Sippenhaft" greifen, um kritische (chinesische) Journalisten im Ausland (Deutschland) zum Schweigen zu bringen. In eigener Sache schreibt Chang Ping über die Verfolgung seiner Eltern und Geschwister in China.

Zitat


Chang Ping lebt seit Ende 2011 in Deutschland. Er arbeitete für chinesische Medien, zuletzt als Chefredakteur eines Onlinemagazins bis ihm eine Arbeitserlaubnis verweigert wurde. Hier arbeitet er als freiberuflicher Journalist, seit 2014 schreibt er eine Kolumne für die Deutsche Welle.

Chang Ping ist u.a. im März 2015 bei uns (Forum Arbeitswelten) auf einem Diskussionsworkshop zum Thema "Demokratie und Arbeiterbewegung in China" als Referent aufgetreten (siehe http://www.forumarbeitswelten.de/projekte/veranstaltungen/diskussionsworkshop-2015-demokratie-und-arbeiterbewegung-in-china).

NY Times: Chinese Writer in Germany Says 3 Siblings Are Detained Over Xi Letter
http://www.nytimes.com/2016/03/29/world/asia/china-xi-jinping-letter.html

AP: China holds writer's siblings, demands retraction of column
http://bigstory.ap.org/article/bbed8fa712974dbd9b6d018ef4847134/china-holds-writers-siblings-demands-retraction-column

SPIEGEL ONLINE: Chinesische Brief-Affäre: "Xi hat Angst, die Kontrolle zu verlieren"
 http://www.spiegel.de/politik/ausland/china-interview-mit-chang-ping-zu-offenem-brief-an-praesident-xi-a-1085068.html

Deutsche Welle: China: Angehörige von DW-Journalist wieder frei
http://www.dw.com/de/china-angeh%C3%B6rige-von-dw-journalist-wieder-frei/a-19152050

SPIEGEL ONLINE:China: Exil-Journalist berichtet von Schikanen gegen seine Familie
http://www.spiegel.de/politik/ausland/china-journalist-chang-ping-klagt-ueber-schikanen-gegen-familie-a-1084366.html#ref=kalooga

Kuddel

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #23 am: 19:17:04 Mo. 25.April 2016 »
Zitat
Pressefreiheit in Hongkong
Peking lässt grüßen

Nur die Zeitung „Ming Pao“ hat in Hongkong über die Steuersünder aus den „Panama Papers“ berichtet. Nun muss der stellvertretende Chefredakteur gehen.



Demo gegen die Entlassung von Keung Kwok-yue am 20. April 

Hongkong ist zwar chinesisch – und in China unterliegen die Medien einer strengen Zensur. Doch seit die der ehemalige britische Kronkolonie an die Volksrepublik übergeben wurde, gilt in Hongkong für 50 Jahre noch das alte Rechtssystem – samt Meinungs- und Pressefreiheit. So zumindest lautet die bis heute offiziell gültige Abmachung. Doch seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass die kommunistische Führung in Peking ihren Einfluss auch in der südchineschen Hafen- und Finanzmetropole spielen lässt. In diesen Tagen mehr denn je.

Die bislang für ihre kritische Berichterstattung bekannte Hongkonger Zeitung Ming Pao hat Mitte vergangener Woche überraschend ihren langjährigen stellvertretenden Chefredakteur und renommierten Journalisten Keung Kwok-yue gekündigt. Offiziell heißt es, weil gespart werden müsse. Doch das halten die meisten Mitarbeiter der Zeitung für wenig glaubwürdig.

Viel wahrscheinlicher ist, dass die Kündigung im Zusammenhang mit den Enthüllungen der „Panama Papers“ steht. Die Tageszeitung hatte am selben Tag auf ihrer Titelseite mit den Köpfen nahmhafter Hongkonger Geschäftsleute und Spitzenpolitiker aufgemacht und sie in Zusammenhang mit den jüngsten Enthüllungen im Zuge der Veröffentlichung der „Panama Papers“ gestellt.

Reporter der Zeitung hatten darin Daten unter anderem der Immobilientykoone Li Ka-shing, Lau Ming-wai und des ehemaligen Hongkonger Finanzministers ausgemacht. Auch der Hongkonger Filmstar Jackie Chan taucht in den „Panama Papers“ auf.

Betriebsrat ist sauer

Spontan versammelten sich am vergangenen Donnerstag Redakteure vor dem Haupteingang der Zeitung, um sich mit ihrem ehemaligen stellvertretenden Chef zu solidarisieren. „Wenn ein Journalist so moderat und professionell wie Keung nicht mehr toleriert wird – was sagt das über den Zustand von Hongkongs Pressefreiheit aus?“, heißt es in einer Stellungnahme der Mitarbeiter, den acht Journalistenverbände mitunterzeichnet haben. Auch der Betriebsrat der Ming Pao zeigte sich über die Entlassung „extrem unglücklich und sauer“.

Chefredakteur Chong selbst ist im Haus höchst umstritten. Schon seine Ernennung zum Chefredakteur vor zwei Jahren hatte bei den Mitarbeitern die Befürchtung ausgelöst, dass er all zu Peking-freundlich ist und den Ruf der Ming Pao als eine der kritischsten Zeitung Hongkongs aufs Spiel setzen könnte.

Bevor der 55-jährige gebürtige Malaie zum Chef der Redaktion gekürt wurde, hatte die Zeitung für ihre kritische Berichterstattung zahlreiche internationale Journalistenpreise gewonnen. Seit er die Leitung übernommen hat, ist es damit vorbei. Mit der Kündigung ihres stellvertretenden Chefredakteurs fühlen sich die Mitarbeiter einmal mehr bestätigt, dass die Peking-nahen Spitzenpolitiker und Geschäftsleute der Stadt oder sogar Peking selbst die Fäden ziehen.

Die „Panama-Papers“ wurden in der Volksrepublik bislang kaum thematisiert. Dabei ist China das Land, das in den der Süddeutschen Zeitung zugespielten Daten am häufigsten erwähnt wird. Fast ein Drittel der Kunden der in Panama ansässigen Finanzkanzlei Mossack Fonseca stammt den Daten zufolge aus China oder Hongkong. Die Kanzlei hält insgesamt acht Büros in der Volksrepublik, so viele wie in keinem anderen Land.

Viele Politiker involviert

Das Tabu in China dürfte sich nicht zuletzt daraus erklären, dass nicht nur chinesische Geschäftsleute Briefkastenfirmen in Panama betreiben und auf diese Weise ihr Vermögen verschleiern, sondern auch Angehörige von chinesischen Spitzenpolitikern, darunter der Schwager von Staats- und Parteichef Xi Jinping, sowie die Tochter des von 1987 bis 1998 amtierenden Ministerpräsidenten Li Peng, der 1989 auch die Niederschlagung der Demokratieproteste auf dem Tiananmenplatz zu verantworten hat.

Viele chinesische Journalisten wissen um die Brisanz der „Panama Papers“, dürfen aber nicht darüber berichten. Die Bevölkerung ist daher nur wenig informiert. Die Hongkonger Medien haben zwar über die „Panama Papers“ berichtet. Das internationale Journalistenkonsortium, das die Daten auswertete, hatte aber bewusst kein Medium aus der ehemaligen britischen Kronkolonie einbezogen. Man würde den Hongkonger Medien nicht mehr trauen, heißt es.

Auch Reporter ohne Grenzen sieht seit einiger Zeit eine deutliche Verschlechterung der Pressefreiheit in der Finanzmetropole. Lag Hongkong im Jahr 2002 auf der Rangliste der Pressefreiheit noch auf Platz 18, belegt die Stadt mit Platz 70 nur noch ein Mittelfeld. China liegt von den 180 untersuchten Staaten auf dem viertletzten Platz.
http://www.taz.de/Pressefreiheit-in-Hongkong/!5298421/

Nao

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #24 am: 15:59:54 Mi. 27.April 2016 »
Ein Gedicht des Arbeiteraktivisten Quan Guirong:

起来吧

来吧,兄弟们
别迷糊了,权利不在我们手里
虽然政客们天天叫嚷
他们代表着老百姓利益

起来吧,姐妹们
抬起头来,放下活计
掰着指头算一算:
我们还有多少福利


起来吧,朋友们
房租、社会保障、孩子的奶粉在哪里?
我们不能再忍气吞声
资本要将我们的所有席卷一气


起来吧,起来吧
让我们手挽手心连心团结一起
起来吧,起来吧
未来只有靠我们共同努力!




Steht auf!

Steht auf Brüder!
Lasst euch nicht täuschen, das Recht ist nicht für uns,
Auch wenn es die Politiker täglich rausposaunen
Sie würden die Interessen des gemeinen Volkes vertreten.

Steht auf Schwestern!
Erhebt die Köpfe und lasst die Arbeit liegen.
Rechnet mal nach:
Wie viel Wohlstand bleibt uns noch?.

Steht auf Freunde!
Woher das Geld für Mieten, soziale Sicherheit und Milchpulver fürs Kind nehmen?
Wir können nicht länger unseren Ärger herunterschlucken.
Das Kapital will alles nehmen, was wir haben.

Steh auf, steht auf!
Lasst uns die Hände reichen und von Herzen solidarisieren.
Steh auf, steht auf!
Nur durch gemeinsame Anstrengungen haben wir eine Zukunft!

Nao

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #25 am: 13:53:21 Di. 03.Mai 2016 »
Die Chinesische Regierung will mit einer Gesetzesänderung gegen NGOs vorgehen, also auch gegen unsere Arbeit.

Die junge welt findet das scheinbar prima:

Zitat
Das Gesetz ziele auf Gruppen, »die von Chinas Führung als schädlich betrachtet werden«, zitierte der Berliner Tagesspiegel am Donnerstag einen »europäischen Botschafter«, der lieber anonym bleiben möchte.

Warum sollte China denn auch Wühltätigkeit tolerieren? Unter den »Partnern« der BRD findet sich schließlich das Who is Who an Separatisten, Fanatikern und Retortenoppositionellen; von uigurischen Terrorgruppen bis zu tibetischen Freischärlern ist alles dabei, was in China Ärger macht. Die der FDP nahestehende »Friedrich-Naumann-Stiftung« war wegen ihrer Unterstützung des Dalai Lama sogar des Landes verwiesen worden. Bis heute dürfen die Neoliberalen nicht zurück. Der Volksrepublik hat das offenkundig gar nicht geschadet.
http://www.jungewelt.de/2016/04-29/035.php

Internationale Arbeitersolidarität betrachtet Chinas Führung als schädlich. Daß sich die junge welt die Meinung Chinas Führung zueigen macht, sollte man sich merken.

Rudolf Rocker

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #26 am: 14:20:18 Di. 03.Mai 2016 »
Die jW findet alles geil wo Kommunismus draufsteht. Und wenn es nur eine Verpackung ist, in der sich schon lange Kapitalismus befindet.
Mir ist die jW schon mehrmals unangenehm mit ihrer Pro- Assad- Berichterstattung im Syrienkonflikt aufgefallen, ebenso wie mit ihrer Pro- Putin- Berichterstattung.
Ich lese die aber auch nicht regelmäßig, sondern kaufe mir hin und wieder mal eine am Bahnhofskiosk!

Nao

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #27 am: 14:23:05 Do. 19.Mai 2016 »
https://www.change.org/p/shoe-brands-ensure-release-of-labour-rights-activists-linked-to-lide-shoe-factory

Auch wenn Petitionen keine sonderlich scharfe Waffe sein mögen, ist es schon von Bedeutung, daß die chinesische Regierung mitgekommt, daß eine Öffentlichkeit in Deutschland die aktuelle Repressionswelle in China wahrnimmt.

Nao

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #28 am: 20:02:35 Di. 28.Juni 2016 »

dagobert

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Re:Sack Reis umgefallen (Chinanews)
« Antwort #29 am: 02:02:33 Mi. 29.Juni 2016 »
www.forumarbeitswelten.de nicht erreichar.  :(