Wat Noch > Medienkritik

Springer druckt keine Anzeigen der Linkspartei

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--- Zitat ---Berlin (AFP) - Der Springer-Verlag will im Wahlkampf in seinen Zeitungen und Zeitschriften keine Anzeigen der Linkspartei drucken. Die Entscheidung, die ursprünglich die PDS betraf, gelte für die Partei auch nach der Namensänderung, sagte eine Unternehmenssprecherin. Damit muss die Linkspartei auf Werbung in Zeitungen wie "Bild" und "Welt" verzichten. Der Springer-Verlag hatte es bereits im Bundestagswahlkampf 2002 abgelehnt, in seinen Zeitungen und Zeitschriften Anzeigen der PDS zu drucken.

Als Grund hatte der Verlag die fragliche Verfassungskonformität der PDS und die Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz angegeben. Dies gelte auch heute noch, sagte die Sprecherin weiter. Es gehe nicht um eine "politisch motivierte Einzelfallentscheidung". Vielmehr würden alle Parteien nach diesem Kriterium behandelt. Zunächst offen blieb, wie mit Anzeigen der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) umgegangen würde, die mit der Linkspartei zwar ein Bündnis geschlossen hat, aber eigenständige Partei ist.

Quelle
--- Ende Zitat ---

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