Autor Thema: TAZ  (Gelesen 18647 mal)

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #60 am: 18:53:24 So. 24.November 2019 »
Zitat
Freie Stellen in der taz
taz sucht Chef*in

Die Aufgaben


Gemeinsam mit den beiden anderen Geschäftsführern leiten Sie den Verlag und sind – in Abstimmung mit der Chefredaktion, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat – verantwortlich für die Fortentwicklung der Strategien und Konzepte des taz-Verbunds (Verlag, Genossenschaft und Stiftung). Ihr Schwerpunkt liegt dabei in den Bereichen Marketing und digitale Transformation. Mit der weiteren Stärkung der Marke taz sichern Sie das Geschäftsmodell der taz in der digitalen Zukunft.

Die Anforderungen

Sie haben ein Hochschulstudium abgeschlossen, verfügen über betriebswirtschaftliche Kenntnisse und mehrjährige Berufserfahrung in der Leitung eines Verlags oder einer größeren Organisation. Sie haben intensive Erfahrung im Bereich Digitalisierung und entsprechende fundierte IT-Kenntnisse. Mit der Entwicklung von Marketingstrategien sind sie vertraut.

Für uns interessante Kandidat*innen zeichnen sich durch belastbare Erfahrungen im Projektmanagement und Organisationsgeschick ebenso aus wie durch analytisches Denkvermögen und pragmatische Ergebnisorientierung. Wirtschaftlicher Sachverstand und Kostenbewusstsein sind Ihnen dabei ebenso wichtig wie ein kooperativer und integrativer Führungsstil.
https://taz.de/Freie-Stellen-in-der-taz/!126893/

Kommentar erübrigt sich.

Fritz Linow

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Re: TAZ
« Antwort #61 am: 09:32:07 Sa. 28.Dezember 2019 »


Warum nicht auch mal ein Gastkommentar von Kalbitz oder so?

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #62 am: 10:04:22 Sa. 28.Dezember 2019 »
Da bist du mir zuvor gekommen. Ich hatte das Antwortfenster schon offen.

Ich kann es bis heute nicht verknusen, daß die taz, die einst mal linksradikal und ich ihr Abonnent der ersten Stunde war, sich längst einen prominenten Platz im Arsch des Systems gesucht hat.

Ich erinnere noch
Zitat
Im Oktober 1979 nahm Dutschke als Vertreter der taz an einer Pressekonferenz von Bundeskanzler Helmut Schmidt und dem Staatsgast Hua Guofeng aus China teil und kritisierte Schmidts autoritäres Verhalten: „Herr Bundeskanzler, Sie sind hier bei der freien Presse, nicht bei der Bundeswehr, wo kommandiert wird, nicht in Peking, in Moskau oder in Ostberlin.“ Daraufhin verweigerte Regierungssprecher Klaus Bölling ihm das Fragerecht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Dutschke

Und so sieht es an anderer Stelle im Leib- und Magenblatt der grünen Mittelschicht aus:
Zitat
Quicklebendige Demokratie

Israel zeigt einmal mehr, dass es eine westliche Demokratie mit einem starken Rechtsstaat ist.


https://taz.de/Likud-Wahl-von-Benjamin-Netanjahu/!5648689/

Sunlight

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Re: TAZ
« Antwort #63 am: 15:21:14 Sa. 28.Dezember 2019 »
Ich kann es bis heute nicht verknusen, daß die taz, die einst mal linksradikal und ich ihr Abonnent der ersten Stunde war, sich längst einen prominenten Platz im Arsch des Systems gesucht hat.

Abgesehen vom grottigen Inhalt der TAZ hätte ich auch noch etwas
scharf zu kritisieren, denn das war auch vor Zeiten nicht so erbärmlich:

Zitat
Ergebnisse für taz.de

    HTTPS als Voreinstellung: Ja
    Content Security Policy: fehlt
    Referrer Policy: Referrers werden übermittelt
    Cookies: 139 (9 First-Party; 130 Third-Party)
    Drittanfragen (Third-Party): 562 Anfragen an 122 eindeutigen Hosts
    Serverstandort: Unbekannt — 193.104.220.21 Nachschlag

Die Leser werden zur Datenware, wer die TAZ anklickt. Daten der Benutzer
gehen in die USA.
» “Nazis raus” - Nie wieder Faschismus «

» Wir sind alle Indymedia - Wir sind alle linksunten «

»#delete Facebook#«

BGS

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Re: TAZ
« Antwort #64 am: 15:40:25 Sa. 28.Dezember 2019 »
Echt widerwärtig!

Erinnere mich noch gut an die Anfangszeit(ung).

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)

Fritz Linow

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Re: TAZ
« Antwort #65 am: 23:06:56 So. 29.Dezember 2019 »
Anscheinend hätte man auch schon früher darauf kommen können, dass die taz ein Deppenladen ist:
https://taz.de/!s=&Autor=gauland/


Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #66 am: 09:02:30 Mo. 30.Dezember 2019 »
Das geht mir ernsthaft nah.
Ich hatte früher für die Taz Werbung gemacht, schon als Schüler prangte ein großer Taz-Aufkleber an meinem Fahrrad.
Das Blatt half mir, die Welt zu verstehen und war ein Werkzeug, sich gegen die herrschende Verblödung zu wehren.

Ein "Deppenladen" war die Taz vielleicht schon in den 80ern, als es viele gute Beiträge gab, aber gleichzeitig alles irgendwie "alternativ" wurde. Man wollte anders leben, anders arbeiten, anders reisen, anders lernen. Anders als was!?!?

Es blieb alles nebulös. Es ging eher um Lifestyle, wie man heute sagt. Man arbeitete im Alternativbetrieb, wurde nicht mehr schief angesehen wegen der langen Haare oder einem Ohrring im Ohr. Man konnte länger schlafen, arbeite dafür aber bis spät und auch das Wochenende durch. Von irgendwelchen von der Arbeiterbewegung erkämpften Errungenschaften wußte man nix und wollte da auch nix von wissen.

Früher ist die Taz mal angetreten, um die gesellschaftlichen Verhältnisse zum Einsturz zu bringen, heute wirft man Poltikern vor, sie würden die gesellschaftliche Stabilität gefährden.

Die Taz ist also schon viel länger, als von mir wahrgenommen, ein echter Arschlochladen. Ein Flaggschiff der Neoliberalen. Schon vor 20 Jahren holte man sich einen Hardcorefaschisten, um Kommentare zu verfassen.  Heute holt man sich einen führenden Politiker, der zu den Hauptverantwortlichen für's Ausbluten Griechenlands und die Massenverarmung seiner Bevölkerung gehört.

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #67 am: 12:00:04 Mo. 24.Februar 2020 »
Die taz bemüht sich, dümmer und ekelhafter als die BILD daherzukommen.

Zitat
Danke, Hamburg!

Die Wahl in Hamburg zeigt supersympathisch, was wahre Bürgerschaft heißt. Deutschland sollte sich an der Hansestadt ein Beispiel nehmen.

...
In Hamburg wirken Bürger als Citoyens, sie tragen das Gemeinwesen, stellen es über ihre Interessen, und ja: Dazu zählt auch eine Protestkultur, die nicht erst seit G20 hart für Bürgerrechte streitet.
...
Der strategische Erfolg der Grünen besteht auch darin, dass es ihrer Anhängerschaft mittlerweile völlig wurscht ist, dass die Partei im Bund auf eine Koalition mit der Union hinarbeitet, im Land aber Rot-Grün propagiert. Die Grünen nehmen trotzdem der Linkspartei Stimmen weg – als praktisch einzige Konkurrenz überhaupt.
...
Die SPD lässt der CDU wenig Raum, ist Honoratiorenpartei, Rentnerpartei und Polizeipartei. Die Grünen sind das Original in der Klimafrage. Kein linkes Lager ist das, sondern ein breites, links-liberal-sozial-ökologisches Spektrum voll Citoyens, die was wollen.
...
https://taz.de/Buergerschaftswahlen-in-Hamburg/!5665647/

Dieser Kommentar stammt vom supersympathischen Chefredakteur Georg Löwisch höchstselbst.

Troll

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Re: TAZ
« Antwort #68 am: 18:05:02 Mo. 24.Februar 2020 »
Zitat von: Hinweis unter dem Artikel
Journalismus ist nicht umsonst

Oh doch, ganz besonders in so einem Fall, ein Artikel den man sich sparen kann.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #69 am: 18:17:58 Fr. 06.März 2020 »
Rassistischer Schweinejournalismus bei der taz:

Zitat
Griechenlands Umgang mit Flüchtlingen
Grenzöffnung wäre fatal
...
keine realistische Alternative
...
Wären Grenzübertritte jetzt erfolgreich, würden binnen kurzer Zeit noch viel mehr Menschen folgen. Dieses Loch in der EU-Außengrenze würde Flüchtlinge auch aus anderen Regionen anziehen. Es wären wohl so viele, dass weder Griechenland noch andere EU-Staaten diese Menschen aufnehmen könnten.
...
Soll Deutschland mitten in der Corona-Krise wie 2015 jeweils Hunderte von Menschen monatelang auf engstem Raum in Turnhallen unterbringen?
...
Die Rechtsradikalen in Deutschland, Italien und Frankreich warten nur darauf, mit der Angst vor der Zuwanderung sehr vieler Menschen in sehr kurzer Zeit Mehrheiten zu erobern.

An dieser Frage könnte die EU zerbrechen. Und in Deutschland könnte die AfD an die Macht gelangen. Die Rechtsradikalen könnten diese Demokratie in eine Autokratie verwandeln, in der zwar noch gewählt wird, aber das Volk durch Unterdrückung politischer Gegner und durch manipulierte Medien immer wieder dazu gebracht wird, eine Menschenrechte und Minderheiten missachtende Clique zu akklamieren.
https://taz.de/Griechenlands-Umgang-mit-Fluechtlingen/!5666109/

Die taz ist ebenso hassenswert geworden wie die Springerpresse.

Das Argument, daß ein Loch in der Grenze Flüchtlinge "anziehen" würde, ist das Sog-Argument, das sonst nur von der AfD verwendet wird, z.B. daß Seenotrettung im Mittelmeer für eine größerer Zahl von Menschen sorgen würde, die die riskante Mittelmeerüberquerung wagen würden.

Das Argument, daß das Warten in slumähnlichen Verhältnissen an der türkisch-griechischen Grenze besser gegen das Coranavirus hilft, als eine Unterbringung in Europa mit vernünftigen sanitären Einrichtungen und medizinischer Betreuung, sollte man dem Jost Maurin um die Ohren hauen.

Und dann wird es noch richtig beschissen: Die Migranten sind Schuld an dem Rassismus!
Die Migranten sind schuld, wenn die Demokratie abgeschafft wird und die AfD die Macht übernimmt.
Und dann wird noch rumgeheult, daß Projekt EU zerberechen kann. Mich kann dieses kapitalistische Projekt EU mal kreuzweise und ich halte von Ursula Gertrud von der Leyen etwa genausoviel, wie von Björn Höcke.

"...müsste die Regierung in Ankara ihre Grenze wieder sichern. Das würde auch dazu führen, dass weniger Menschen in der Ägäis ertrinken."
Besser könnte es die AfD auch nicht sagen.

Danke, taz!

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #70 am: 11:59:16 Do. 30.April 2020 »
Eigentlich wollte ich zu diesem Pißblatt nichts mehr sagen. Es ist aber nicht einfach ein neoliberales Drecksmedium, es war einmal eine linksradikale Postille. Daß ein 180° Kurswechsel möglich war, krieg ich noch immer nicht in den Kopp.

Zitat
„Es wäre schön, wenn die Kranken- und Altenpflege gesellschaftlich aufgewertet wird, so wie es jetzt auch durch die Coronakrise der Fall ist. Das würde auch die Attraktivität des Berufes steigern“
...
Die Lösung liegt vor unserer Nase. Es reicht, sagen wir, der Verzicht auf zum Beispiel 17 Euro im Monat.
https://taz.de/Altenheime-nach-Corona/!5681235/

Die taz predigt Verzicht! Möchte mal wissen, wieviel kaum getragene Polyesterblusen Barbara Dribbusch, Redakteurin für Soziales und Gesellschaft in ihrem Schrank hängen hat...

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #71 am: 19:21:08 Do. 25.Juni 2020 »
Ich hasse dieses Blatt so abgrundtief, weil ich mich mit ihm mal so verbunden fühlte.
Die taz startete als linksradikales Blatt, das die herrschenden Verhältnisse zu Fall bringen wollte. Die heutige taz hat sich zur Aufgabe gemacht, die gesellschaftlichen Verhältnisse zu stützen und mit eine wenig alternativer Tünche zu verschönern. Ein Blatt der Besserverdienenden, die ihre Gören mit Biopampe vollstopfen und sich gern ein Image des geschmackssicheren, moralisch auf dem rechten Pfad befindlichen kritischen Bürgers geben möchten. Sie brauchen das Blatt für ihr gutes Gewissen.

Wirklich widerlich finde ich, wie sich jetzt die Redaktion von ihrer Autorin Hengameh Yaghoobifarah distanziert, die in einer Satire die Polizei angriff. Diese taz wirft ihre Journalistin dem Mob und der rechten Journalistenmeute zum Fraß vor. Das würden sie genauso mit Kurt Tucholsky machen, hätte er in dem Blatt heute geschrieben "Soldaten sind Mörder!"

Arschkriecher!!!

Zitat
Bundesinnenminister Horst Seehofer verzichtet auf eine Strafanzeige gegen eine Journalistin der Tageszeitung "taz" wegen eines polizeikritischen Textes. Stattdessen will Seehofer die Chefredaktion des Blatts einladen, um mit ihr die Wirkung des Textes zu besprechen.
https://www.tagesschau.de/inland/seehofer-taz-anzeige-105.html

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #72 am: 11:04:17 Fr. 26.Juni 2020 »


Nix mit "linke Zeitung". Die Taz steht auf der Gegenseite.

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #73 am: 12:03:47 Mo. 29.Juni 2020 »
Erst haut die Scheiß-taz ihre Journalistin in die Pfanne und wundert sich jetzt über die Folgen.

Zitat
"taz"-Redaktion bittet um Unterstützung der Polizei

Die Redaktion der Berliner taz hat einem Medienbericht zufolge wegen Drohungen gegen Hengameh Yaghoobifarah und weitere Mitarbeiter um Unterstützung der Polizei gebeten. Nach der Veröffentlichung der polizeikritischen Kolumne All cops are berufsunfähig von Yaghoobifarah seien zahlreiche Anrufe und E-Mails eingegangen, von denen einige als direkte Gefährdung für die Journalistinnen und Journalisten eingestuft werden könnten. Die taz-Redaktion habe daher um ein Beratungs- und Sicherheitsgespräch bei der Berliner Polizei gebeten, sagte die stellvertretende Chefredakteurin Katrin Gottschalk der Welt. Über die Drohungen hatte zuvor der Focus berichtet.
https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-06/taz-polizeikritische-kolumne-hengameh-yaghoobifarah-polizei-drohungen-gefaehrdung