Autor Thema: Süddeutsche  (Gelesen 6528 mal)

Kuddel

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Re:Süddeutsche
« Antwort #15 am: 09:03:40 So. 07.August 2016 »
Das hat sich nicht die Titanic ausgedacht,
Zitat
Edeka, Tengelmann und Gabriel
Gabriel ist nicht befangen, er will Arbeitsplätze retten
http://www.sueddeutsche.de/politik/edeka-tengelmann-und-gabriel-gabriel-ist-nicht-befangen-er-will-arbeitsplaetze-retten-1.3109027

sondern die Süddeutsche.

Rudolf Rocker

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Re:Süddeutsche
« Antwort #16 am: 10:37:50 So. 07.August 2016 »
Ohh mann, der Prantl ist auch nicht mehr zu retten! >:(
Das war eigentlich der letzte einigermaßen liberale Journalist bei der SD.

Kuddel

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Re:Süddeutsche
« Antwort #17 am: 13:16:51 Mi. 14.September 2016 »
Ich gewöhne mich nicht an die schweinische Rolle der Medien.
Ich finde es schon komisch, daß die Schmierfinken nur von Faschos angegriffen werden.

Folgender SZ Kommentar ist schlichtweg unerträglich:
Zitat
Der Protest von Flüchtlingen in München ist falsch

Die Stadt tut weit mehr für Geflüchtete als sie müsste. Auch deshalb besteht die Gefahr, dass das Protest-Camp am Sendlinger Tor Ressentiments verstärkt.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/kommentar-falsche-aktion-am-falschen-ort-1.3160401

In anderen Worten: Die Flüchtlinge tragen die Schuld am Rassismus.
Solche "Journalisten" sollte man  in Aleppo aussetzen.

Kuddel

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Re:Süddeutsche
« Antwort #18 am: 20:33:53 Sa. 29.Oktober 2016 »
Es finden sich immer noch Typen, die versuchen die Springerpresse zu toppen.

Zitat
Globalisierungsgegner
Furcht vor der Freiheit

[Foto mit von der Polizei umzingelten linken Demonstranten, die den Stinkefinger zeigen]

Sie sind gegen freien Handel und Zuwanderer. Ihre Angst speist sich aus Terrorismus, Flüchtlingsbewegungen und Finanzkrise. Es ist eine seltsame Koalition von Rechten und Linken, die unsere offene Gesellschaft gefährdet.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/globalisierungsgegner-furcht-vor-der-freiheit-1.3226443

Troll

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Re:Süddeutsche
« Antwort #19 am: 11:22:16 So. 20.November 2016 »
Zitat
Lacher des Tages:
Zeitung regt sich darüber auf, dass Fake-News auf Facebook erfolgreicher sind als seriöse Nachrichten.

Pointe 1: Es handelt sich um die Süddeutsche.

Pointe 2: Ihre Primärquelle ist … Buzzfeed.

*badumm tssss*

Pointe 3:

Das Portal Washington Examiner beklagt vor allem die mangelhafte Methodik. So habe Buzzfeed in seine Untersuchung eine Vielzahl von Medien nicht einbezogen - darunter Yahoo News und Daily Mail - die zwei meistgelesenen Nachrichtenseiten in den USA.

So und jetzt gucken wir kurz in die freundlicherweise von der SZ verlinkten Primärquelle nach:

They didn't include Yahoo News and the Daily Mail, two of the most-read news sites in the U.S. Also excluded: Reuters, BBC, Associated Press, Bloomberg, and, ahem, the Washington Examiner. You could add the Boston Globe, the Chicago Tribune and the major newspapers in every city besides New York, L.A., and D.C.

Und, äh, dass die Daily Mail (eine Boulevard-Schmutzgazette aus UK) in den USA eine der meistgelesenen Nachrichtenseiten sein soll, das glauben die hoffentlich selber nicht. Bei Alexa tauchen die nicht mal in den Top 50 auf (und selbst in UK sind die nicht in den Top 10).

Hey, liebe Süddeutsche, wenn ihr als seriöse Nachrichtenquelle ernst genommen werden wollt, dann solltet ihr vielleicht anfangen, seriöse Nachrichten zu bringen. Nur so'n Vorschlag.

Quelle: Fefes Blog

Und wieder, wenn auf der netten Verpackung "Qualitätsmedium" steht entspricht das weniger denn je dem Inhalt. Da können sie noch so entsetzt aufschreien was heute so als News gelesen wird, sie ernten was sie gesät haben, aus ruhmreicheren vergangenen Zeiten lässt sich nur eine sehr begrenzte Zeit schöpfen.
Dazu noch, es läuft doch alles so gut dass es praktisch keine Mißstände gibt die aufgedeckt oder über die seriös berichtet werden könnte, ihr berichtet nahezu täglich darüber wie überflüssig ihr (Qualitätsmedien) geworden seid.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
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Rudolf Rocker

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Re:Süddeutsche
« Antwort #20 am: 11:59:43 So. 20.November 2016 »
Das ist wie mit Marken, die viel Geld dafür verlangen, das ihr Logo irgendwo fett draufsteht. So wie addidas z.B.! Marken"qualität" die sich dann doch nur als billiger Schrott aus chinesischen Sweatshops entpuppt.
So ist das bei den "Qualitäts"- Medien auch. Irgend ein Schrott, der von unbezahlten Praktikanten zusammengezimmert wird und aus Meldungen besteht, die schon vor Stunden jeder Interessierte bei twitter gelesen hat.
Früher gab es mal das Sprichwort: "Nichts ist so alt, wie eine Tageszeitung von gestern."
Heute müsste es heißen: "Nichts ist so alt, wie eine Meldung von vor einer Stunde!" ;D

Kuddel

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Re:Süddeutsche
« Antwort #21 am: 17:02:15 Sa. 17.Juni 2017 »
Zitat
Kluft zwischen Arm und Reich
Ungleichheit kann auch etwas Gutes sein

Radikale Umverteilung bringt gar nichts.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kluft-zwischen-arm-und-reich-ungleichheit-kann-auch-etwas-gutes-sein-1.3546343

Journalisten, die mal tüchtig die Fresse poliert kriegen, können auch etwas Gutes sein.

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Re:Süddeutsche
« Antwort #22 am: 18:23:38 Sa. 17.Juni 2017 »
Jaja, Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, ..., man, gehen mir dieses absurden Theorien auf den Sack, nichts ist der Journaille zu dumm um den Status quo zu sichern/begründen/beschönigen.
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Kuddel

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Re:Süddeutsche
« Antwort #23 am: 12:27:15 So. 03.September 2017 »
Es ist jetzt schwer angesagt, daß "Gegenkultur" und Proteste von Oben her organisiert werden.
Wir hatten ja die Beispiele des  SXSW Festivals amerikanischen Unterhaltungs- und IT Industrie und die nervtötenden  Z2X Events der ZEIT
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=328603.0
bis hin zu den absurden Pulse of Europe Aufmärschen.

Nun will noch die Süddeutsche Zeitung irgendwie auspringen auf den Zug, der schon längst abgefahren ist.

...so richtig subversiv mit gespraytem Schriftzug.

Der besondere Knaller ist auch das hippe Styling des Veranstaltungsraums. Man hat sein Ohr am Puls der Jugend und hat eine Discokugel an die Decke gehängt. Wow.



Die SÜDDEUTSCHE wagt es, irgendwas von "Demokratie" zu faseln, während sie jeden halbwegs interessanten Artikel hinter der Paywall verschwinden läßt. Informationen und Teilhabe sind einfach nichts für den Pöbel, für die Habenichtse.


Kuddel

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Re: Süddeutsche
« Antwort #24 am: 09:14:49 Do. 19.September 2019 »
Zitat
Sollen Arbeitnehmer fürs Klima streiken, wie es Anhänger von Fridays for Future fordern? Natürlich nicht! Politischer Streik ist hierzulande nicht erlaubt - aus guten Gründen.
https://www.sueddeutsche.de/politik/klimakrise-fridays-for-future-streik-arbeitsrecht-1.4602474



„Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden“
Karl Marx

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Re: Süddeutsche
« Antwort #25 am: 12:37:55 Sa. 21.September 2019 »
Zitat
Wenn die Süddeutsche Zeitung manipuliert, dann im Dienst des Staatswohles

In einem niederträchtigen „Streiflicht“-Kommentar der Süddeutschen Zeitung vom 14./15. September 2019 wird den „NachDenkSeiten“ vorgeworfen, zu viele Fragen zu stellen. Das hält die Süddeutsche Zeitung für verdächtig. Fragen zu stellen, ist die Grundlage journalistischer Arbeit, ganz im Gegensatz zu einem Journalismus, der alles glaubt. Oft geht nicht mehr, da Fakten und Indizien, die einer offiziellen Version widersprechen könnten, „unter Verschluss“ gehalten werden, wie im Mordfall Halit Yozgat in Kassel 2006 zum Beispiel. Dort muss man bis zum Jahr 2134 warten, bis man auf die gestellten Fragen möglicherweise andere Antworten geben kann. In folgenden Fall geht es um eine großangelegte Manipulation, an der sich die Süddeutsche Zeitung beteiligt hat. Das ist keine Frage; sondern ein Fakt. Von Wolf Wetzel
...

Quelle: NDS

Erst hatte ich keinen Bock dieses "Streiflicht"-Drama zu verlinken, aber die Artikel von Wolf Wetzel finde ich bisher einfach gut, es steckt eigentlich immer ein guter Mehrwert drin.
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Kuddel

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Re: Süddeutsche
« Antwort #26 am: 13:17:28 Sa. 21.September 2019 »
Die Süddeutsche versucht sich noch immer mit dem Ruf eines "seriösen Journalismus" zu schmücken, was angesichts der unterirdischen Konkurrenz ein Leichtes sein sollte. Aber gerade bei etwas so Zentralem, wie in der Aufklärung über mögliche staatliche Verwicklungen in den NSU Terror, so kläglich zu versagen, spricht Bände...

"Niederträchtig" ist ein treffendes Wort für die Rolle diverser Mainstreammedien (,nicht nur der Süddeutschen). Von taz bis BILD versucht man jetzt die Verursacher des Klimawandels zu schützen und in ihren Augen sind "wir alle" oder "jeder Einzelne" schuldig und Verursacher der Umweltzerstörung. Ebenso wichtig ist es ihnen, daß es keinesfalls zu kollektiven Kämpfen gegen die Wirtschaft kommt, deshalb werden wir aufgefordert, "bei uns selbst anzufangen", jeder soll lieber für sich an seinem Konsumverhalten etwas ändern.

Es scheint die großen Medien zu verbinden, sich als kluge Stützen der Demokratie darzustellen. Doch in Wirklichkeit geht das ihnen am Arsch vorbei. Sie scheißen auf eine kritische Berichterstattung, sie scheißen auf die Demokratie, sie scheißen auf einen Rechtsstaat, sie scheißen auf Menschenrechte, sie scheißen auf die Pflicht, über die herrschenden Zustände aufzuklären. Sie interessieren sich nur für den eigenen Profit und ihre gesellschaftliche Aufgabe sehen sie darin, die kapitalistische Gesellschaftsordnung zu erhalten.

Kuddel

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Re: Süddeutsche
« Antwort #27 am: 09:27:11 Fr. 03.Juli 2020 »
Zitat
Dass Großbritannien sich im Streit mit China auf die Seite der ehemaligen Kronkolonie stellt, hat nichts mit dem alten Empire zu tun - es geht um Menschenrechte.
https://www.sueddeutsche.de/politik/hongkong-grossbritannien-china-1.4954591

Großbritannien war schon immer eine imperialistische Macht und hat noch nie einen Pfifferling auf Menschenrechte gegeben.