Autor Thema: Start-ups  (Gelesen 54851 mal)

milchbrötchen

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Re: Start-ups
« Antwort #30 am: 09:25:46 Mo. 15.Juli 2019 »
Wenn alle Großkonzerne abwandern, nach wo billiger auzubeuten, dann muss man neue Ausbeuter züchten. Die nennt man dann ganz hipp Startup. Die sind richtig praktisch. Zunächst gar nicht so flexibel- mal eben nach Afrika auswandern um dort auszubeuten, geht nicht. Die beuten sich selbst aus, die kosten den Sozialleistungsträger im Falle des Scheitens "nur Hartz IV". Wenn sie ganz durch sind, kosten sie keine nennenswerte Rente. Vielleicht haben sie es geschafft andere Auszubeuten. In diesem Fall war das hilfreich für Sozialleistungsträger. Die Sorge, dass gaaaanz viele Startups dann doch ganz viele Ausbeutungsopfer finden um noch gieriger zu upsen scheint mir unwahrscheinlich. Es besteht der Verdrängungsmarkt. Entweder ein Startup besteht und bleibt oder es stirbt. So ist nicht davon auszugehen, dass eine bedeutende vielzahl von Unternehmen mit bedeutender Beständigkeit entstehen. Pilze sind nur der sichtbare Fruchtkörper des Myzels. Das ist groß und meist unsichtbar.