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"ÄD" erstellt offensichtlich "hellseherisch" ein "Gutachten"

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Just B U:
Hallo allerseits,

Folgende Situation:
SB und TL wollten das ein Gutachten vom ÄD des Mobbcenters erstellt wird.
SB gab mir Gesundheitsfragebogen (OHNE Infoblatt!) inkl. diverser Schweigepflichtsentbindungs-Vordrucke mit und sagt dazu, dass ich den Fragebogen UND die Schw.pfl.entb. ausfüllen MUSS, sonst könne er den ÄD nicht „einschalten“. Dass sei so üblich hier im Mobbcenter.
Ansonsten keinerlei wahrheitsgemäße Informationen über den anstehenden Vorgang und das Prozedere.

Ich recherchierte und informierte mich und füllte den Fragebogen nur mit den wichtigsten Angaben aus, andere Fragen versah ich mit dem Hinweis, dass ich diese sehr gern persönlich beim U-Termin beim ÄD beantworten werde – und deswegen auch die Schweigepfl.entb. nicht ausfülle, außerdem ist dies sowieso freiwillig.

Darüber hinaus werde ich auch alle Informationen/Befund-Unterlagen/Atteste meiner Ärzte mitbringen, die für die Beurteilung des Umfangs meiner Erwerbsfähigkeit für den ÄD relevant seien.

Dann schickte ich den Ges.-Fragebogen inkl. Schreiben direkt an den ÄD und informierte den SB darüber dass ich den Ges.-Fragebogen direkt an den ÄD geschickt habe und er jetzt die „Untersuchung einleiten“ könne. Gleichzeitig wies ich ihn darauf hin, dass dies auch – entgegen seiner und den Behauptungen seiner TL – ohne GFragebogen und erst recht ohne Schweig.pfl.entb. meinerseits geschehen könne, und sie beide ihrer Informations- und Beratungspflicht da nur vollkommen unzureichend nachgekommen sind.

Seit dem habe ich Atteste meiner Ärzte besorgt und warte auf einen Termin vom ÄD.

Vor einer Woche dann Vorladung vom SB:

"(...) ärztliches Gutachten bzw. berufliche Situation besprechen.(...)"

Ich war schon da etwas irritiert.
Denn ich hatte bis dahin nichts vom ÄD gehört.

Vor ein paar Tagen dann beim persönlichen Termin händigte der SB mir das Gutachten vom ÄD aus.....
So hatte dann also der "ÄD" des schrottcenters, einfach so - ohne mich zu kontaktieren oder mich einzuladen und ohne irgendwelche aussagekräftigen Informationen zu meinem Gesundheitszustand meiner Ärzte - und mit  nur höchstens 1/4 der Informationen zum meinem Gesundheitszustand ein „Gutachten“ zu meiner Erwerbsfähgikeit „erstellt“.

Erstens DASS.
Und zweitens, gibt es in diesem sogenannten „Gutachten“ des sogenannten „ärztlichen“ Dienstes“ des schrottcenters ein paar Sätze/Formulierungen, die mich noch wütender machen, wie z. B.:


--- Zitat ---„(...) Bewerber/in verweist durch zahlreiche AUBs auf ihre gesundh. Einschränkungen, die sie aber nicht konkret benennen will, aber zur Begründung anführt alle Vermittlungsvorschläge/Bemühungen des jobcenters abzulehnen.“


„(...) Ggf. ist beim BPS zu klären, welche Motivation und Interessenlage bei der Kundin vorliegt.“
--- Ende Zitat ---


Zum 1. Satz: Ich habe nichts dergleichen gesagt oder geschrieben oder getan.

Zum 2. Satz: betr. BPS, was soll dass??? Was erlaubt der sich hier eigentlich? Ich glaube es hackt!

Außerdem widersprechen sich m. M. nach einige andere Aussagen/Formulierungen hinsichtlch Einschränkungen etc. mal abgesehen von der Tatsache, dass diese ohne ausreichende Informationen meines Ges.h. zustandes erstellt wurden.

Meine Fragen hier sind:

1. Ist ein solches „Gutachten“ des „ÄD“ überhaupt zugelassen, bzw. rechtsgültig und/oder hat es irgendeine Bedeutung bzw. Folgen für MICH?

Der SB sagte auf meine Einwände hin, dass dieses „Gutachten“ keinen VA darstellt und ich es somit auch nicht anfechten könne bzw. dagegen Widerspruch einlegen könne.
Und es sei auch nicht bindend, für das schrottcenter.

Stand der Dinge: er schickt mir eine neue Vorladung zum „Besprechen des „Gutachtens“ in ein paar Wochen“.

Ich schwanke im Moment noch zwischen es-nicht-fassen-können und Wut, und bin für jeden Hinweis dankbar hinsichtlich dessen, was ich dagegen unternehmen kann.
Denn SO akzeptiere ich dies auf keinen Fall.
Was soll das denn für ein „Gutachten“ sein?
Und vor allem was für ein „Arzt“ ist das, der so was „erstellt“?

Rudolf Rocker:
Hast Du die mal gefragt, auf welcher Grundlage das Gutachten erstellt wurde? Ich meine jetzt nicht die rechtliche Grundlage, sondern die Frage, wie der ÄD es schafft, per Ferndiagnose ein Gutachten zu erstellen, ohne den Patienten jemals gesehen zu haben!
Die Atteste deiner Ärzte haben die nicht gesehen, wenn ich das richtig gelesen habe?
Wenn du einen guten Hausarzt hast würde ich das mit dem mal besprechen. Es gibt die Möglichkeit eines Gegengutachtens.

Just B U:
Hallo Rudi,

Ja, hast Du richtig gelesen und  NEIN, der hat mich nicht und auch keine Unterlagen, Atteste meiner Ärzte gesehen, die ich ihm ja beim Termin vorlegen wollte.
Außerdem hätte ich dann vor Ort alles relevante ausführlich auch mündlich dargelegt.

Es gab keine Einladung vom ÄD zu einem Termin zwecks Erstellung eines "Gutachtens" zur Beurteilung meiner Erwerbsfähigkeit/Leistungsfähigkeit.
Nada, niente.

--- Zitat ---Hast Du mal gefragt (...).wie der ÄD es schafft, per Ferndiagnose ein Gutachten zu erstellen, ohne den Patienten jemals gesehen zu haben!
--- Ende Zitat ---

Ja, habe ich den SB mehrfach mit ansteigender Intensität   :o  gefragt, irgendwann gab er dann auch zu, das das schon merkwürdig ist...

Vor allem , was soll diese Lüge die der "Artzt" da hinein schrieb und was soll dieser Hinweis auf den BPS?
Tickt DER noch ganz richtig?
 Da sollte sich dieser  sogenannte "Arzt"  mal zu einer Untersuchung hin begeben!

Rudolf Rocker:
BPS = Borderline-Persönlichkeitsstörung?
Hast du dir vom SB eine Kopie des Gutachtens geben lassen?
Der ÄD ist eigentlich nicht dazu da, um Diagnosen zu stellen, nichtmal wenn du einem Termin bei dem gehabt hättest.

Nach meinem ersten Eindruck liegen hier Amtsmißbrauch und ein Verstoß gegen die ärztliche Schweigepflicht seitens des ÄD vor.

Just B U:
Nee,     -->   B P S  =  Berufspsychologischer Dienst

Ja, hat er mir gegeben.

Was meinst Du, weshalb "Amtsmissbrauch" etc.?

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