Autor Thema: USA als Vorbild?  (Gelesen 1305 mal)

dagobert

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USA als Vorbild?
« am: 17:43:48 Fr. 02.Juni 2017 »
Zitat
Der neue Mietdarwinismus

 In den USA werden jetzt auch Mietwohnungen versteigert. Für Mieter in San Francisco oder New York ist die Plattform ein Albtraum. Der Erfinder versucht sie zu beruhigen.
http://www.zeit.de/entdecken/2017-05/rentberry-miete-wohnung-san-francisco-usa

tleary

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Re:USA als Vorbild?
« Antwort #1 am: 12:57:37 Fr. 09.Juni 2017 »
Eine ähnliche Tendenz hat man ja schon hierzulande, indem private Mietwohnungen dem Wohnunsmarkt in Großstädten entzogen, und dafür Kurzzeit für mehr Kohle an Touris vermietet werden (z.B. über AirBnB).
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

Kuddel

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Re: USA als Vorbild?
« Antwort #2 am: 19:14:01 Di. 04.August 2020 »
Zitat
«Kollateralschäden» der Krise
In den USA droht ein Tsunami von Zwangsräumungen

Der US-Kongress ringt um das nächste Corona-Hilfspaket. Gerade ärmere Menschen bangen um das bisschen, das sie haben.
https://www.srf.ch/news/international/kollateralschaeden-der-krise-in-den-usa-droht-ein-tsunami-von-zwangsraeumungen

Kuddel

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Re: USA als Vorbild?
« Antwort #3 am: 09:30:57 So. 16.August 2020 »
Zitat
Wegen der Coronakrise droht zwischen 30 und 40 Millionen Mietern in den USA in den kommenden Monaten eine Zwangsräumung. Damit könnten bis zu 43 Prozent aller Miethaushalte betroffen sein, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Es drohe die "womöglich schwerwiegendste Unterkunftskrise in der Geschichte" des Landes, warnten die Experten renommierter Einrichtungen wie dem Massachusetts Institute of Technology und der Universität Princeton. Ein vorübergehendes Verbot von Zwangsräumungen auf Bundesebene für bestimmte Immobilien lief Ende Juli aus.
https://solidbau.at/a/zwangsraeumungen-fuer-43-prozent-der-mietenden-amerikaner-was-den-immobilienkonzern-leg-antreibt-droht-immobilienblase-in-schweiz-erweiterung-bei-wienerberger-neue-bruecke-in-genua

Tiefrot

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Re: USA als Vorbild?
« Antwort #4 am: 02:26:48 Mo. 17.August 2020 »
Lasst mich das Thema mal etwas genereller sehen.
Unsereins äfft doch die Amis möglichst 1:1 nach.
Schon von daher wird sich auch hierbei eine Kopie davon finden.
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
Verbietet die BILD und schaltet Facebook ab !

Kuddel

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Re: USA als Vorbild?
« Antwort #5 am: 10:31:24 Fr. 28.August 2020 »
Eine Gruppe obdachloser Mütter besetzte ein leerstehendes Haus in Oakland, Kalifornien um ihren Kindern ein Zuhause zu geben und um gegen die um sich greifende Obdachlosigkeit zu kämpfen:

https://de.labournet.tv/der-kampf-um-mamas-haus-1

Kuddel

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Re: USA als Vorbild?
« Antwort #6 am: 10:30:06 Di. 20.Oktober 2020 »
Habe gerade gelesen, daß Trump einen Stop der Zwangsräumungen durchgesetzt hat.
Warum berichten die deutschen Medien nicht darüber?
Trump erkennt in der Wohnungsfrage ein derart zentrales Thema, das ihn die Wahl kosten kann.

Troll

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Re: USA als Vorbild?
« Antwort #7 am: 18:01:50 Sa. 24.Oktober 2020 »
Zitat
Mich nervt gerade die Heldenverehrung für Joe Biden ziemlich.

Ihr werdet ja mitgekriegt haben, dass die USA sich in einem Zustand befinden, den man als Race War bezeichnen könnte. Black Lives Matter betrifft da nur die Spitze des Eisbergs. Schwarze haben eine deutlich geringere Lebenserwartung und sind viel häufer im Gefängnis als andere. Guckt euch nur mal hier die Grafik an, wie wahrscheinlich es ist je nach Hautfarbe, mindestens einmal im Leben im Gefängnis gewesen zu sein. Die Grafik ist alt. Neuere Grafiken sehen nicht besser aus.

Ursächlich dafür ist der War on Drugs und die Criminal Justice Reform von 1994, in der Dinge wie Three Strikes (automatische lebenslange Haft nach der dritten Straftat) und Mindeststrafen eingeführt wurden. Hier ist die Liste. Auch darauf: Todesstrafe für 60 zusätzliche Vergehen. Abschaffung von Pell Grants für Gefangene (damit konnten sie Hochschulbildung erlangen). etc.

Dieses Gesetz hat Joe Biden geschrieben und durch das Parlament gebracht.

Wenn es also eine Person gibt, die die Hauptschuld an den Zuständen in den USA gerade trägt, dann ist es Joe "freundlicher Großvater" Biden, der sich vorher jahrzehntelang als knallharter Law and Order Faschist zelebriert hat. Es gibt Videos. Seht selbst.

Er hat auch bis zu diesem Präsidentschaftswahlkampf nie Zweifel daran gelassen, dass er nach wie vor hinter seinem Gesetz steht. Jetzt dreht sich das ein bisschen. Das Gesetz findet er immer noch gut, aber wie die Bundesländer (!) das umgesetzt haben (!!), da sieht er das eine oder andere Problemchen.

Und so haben wir gerade die paradoxe Situation, dass ein habitueller Lügner und Blender und inkompetenter Totalversager wie Donald Trump der Kandidat ist, der mit höherer Wahrscheinlichkeit den Race War beenden wird.

Aus meiner Sicht sind beide Kandidaten sind völlig unakzeptabel.

Joe Biden sieht Julian Assange übrigens als "High-Tech Terrorist", nicht als Journalist oder Whistleblower. Falls jemand dachte, wenn Biden gewinnt, dann hat für Assange das Leiden ein Ende. Joe Biden steht auch für Crypto-Backdoors und den Clipper Chip. Eines muss man dem lassen. Sein Tun hat Kontinuität.

Quelle: Fefes Blog

Tja, da geht ja nicht mal das Argument "Besser als schlecht", aber für die freie westliche Welt genügt so ein Demokrat, die Jubelpersert schon mal.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

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Re: USA als Vorbild?
« Antwort #8 am: 09:33:39 Mi. 28.Oktober 2020 »
Zitat
Old and busted: USA verhängen Sanktionen gegen Firmen, die mit dem Iran Handel treiben.

New hotness: China verhängt Sanktionen gegen US-Firmen, die mit Taiwan Handel treiben.

Geht um Waffenverkäufe an Taiwan, konkret Anti-Schiff-Raketen.

Quelle: Fefes Blog

Blöde Sache, die gelbe Gefahr fängt an Englisch Amerikanisch zu sprechen.
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Kuddel

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Re: USA als Vorbild?
« Antwort #9 am: 16:18:46 So. 01.August 2021 »
Habe gerade gelesen, daß Trump einen Stop der Zwangsräumungen durchgesetzt hat.
Warum berichten die deutschen Medien nicht darüber?
Trump erkennt in der Wohnungsfrage ein derart zentrales Thema, das ihn die Wahl kosten kann.

Jetzt stehen keine Wahlen mehr an.
Jetzt regiert Lichtgestalt und Erneuerer Joe Biden.

Zitat
Millionen droht die Zwangsräumung nach Scheitern von Verhandlungen im Kongress

In den USA wird der Räumungsschutz für säumige Mieter vorerst nicht verlängert.


Das Moratorium war wegen der Corona-Pandemie eingeführt worden. US-Präsident Biden und den Abgeordneten seiner demokratischen Partei gelang es bis zum Ablauf der Frist in der vergangenen Nacht nicht, im Kongress eine Verlängerung zu erreichen. Einige Demokraten warfen dem Präsidenten vor, in der Angelegenheit zu passiv gewesen zu sein.

Mehr als 3,6 Millionen Menschen in den USA droht nun die Zwangsräumung. Zwar stellte der Bund rund 47 Milliarden Dollar an Hilfen für Mieter und Vermieter zur Verfügung. Bisher wurden Abgeordneten zufolge aber nur drei Milliarden von den Regierungen der Einzelstaaten weitergereicht.
https://www.deutschlandfunk.de/usa-millionen-droht-die-zwangsraeumung-nach-scheitern-von.2932.de.html?drn:news_id=1286480