Autor Thema: Frankreich aktuell  (Gelesen 33982 mal)

Kuddel

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #315 am: 20:59:56 So. 10.März 2019 »
Schwerpunkt: feministische Forderungen der Gelbwesten.

https://www.youtube.com/watch?v=asJJwY_-4ek

counselor

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #316 am: 21:20:58 So. 10.März 2019 »
Selbst in Tourinestern wie Montpellier werden McDonaldsfilialen und Banken angegriffen.
Da entlädt sich ordentlich die Wut der Ausgebeuteten auf das Großkapital.

Bevor man das Kapital enteignen kann, muß man den es schützenden Staatsapparat (Polizei, Militär und Geheimdienste) ausschalten. Soweit sind wir aber noch nicht.

Die Gilets Jaunes greifen zurecht die französische Regierung an. Ich hoffe, die Bewegung erreicht ihre Ziele.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Onkel Tom

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #317 am: 22:53:00 So. 10.März 2019 »
Jo, sogar ein kleiner Hund in einer gelben Weste rebelliert mit.  ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

CubanNecktie

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #318 am: 17:11:50 Mo. 11.März 2019 »
Tourinestern? WTF? Aber ich glaube du meinst Touristenzentren, also da wo auch die High Society zu Hause ist?! Ich hoffe auch, dass die Erfolgreich sind. Aber meine Befürchtungen sind, dass dann sowas als Reaktion auch noch kommen wird, zB. man die alten EUROGENDFOR Pläne hervorholt. Deswegen träumt Macron auch von einer Demokratie-Polizei ... (nichts weiter als eine EU Gestapo).

https://www.heise.de/tp/features/Bald-EU-Aufstandsbekaempfung-bei-Generalstreiks-und-Schweinegrippe-3397546.html

Offtopic - warum finde ich nicht mehr alle alten CD Beiträge?
Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
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Kuddel

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #319 am: 11:26:11 Di. 12.März 2019 »
Ich meinte das, was ich sagte.
Frankreich ist total zentralistisch und die Politik scheint nur in der Hauptstadt stattzufinden.
Auch die deutsche Presse berichtet nahezu auschließlich aus Paris, was gerade in Bezug auf die Gelbwesten völlig idiotisch ist. Die Gelbwestenbewegung hat erstmals die Menschen in der Provinz politisiert und Kämpfe in den Banlieus, Kleinstädten und auf dem Land zusammengebracht. Ich finde deshalb die Orte, die man hierzulande nicht aus der politischen Berichterstattung, sondern aus eher aus Reiseführern kennt, weitaus wichtiger, als die Berichte der Mainstreampresse aus der Hauptstadt, wie "Zahl der protestierenden Gelbwesten sinkt auf Tiefstand" (Spiegel).

counselor

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #320 am: 16:40:56 Di. 12.März 2019 »
Die Millionärspresse hebt immer einseitig auf die Quantität, also die Beteiligungszahlen, von sozialen Bewegungen ab und läßt die Qualität völlig außen vor. Dabei ist Qualität, also das politische Bewußtsein der Teilnehmer, mindestens genauso wichtig. Und ich denke, dass das politische Bewußtsein der Gelbwesten in punkto Antikapitalismus relativ hoch ist. Und das macht die Gelbwesten für die herrschende Klasse gefährlich.

Und was die Quantität der Teilnehmer angeht: Nicht jeder, der die Ziele der Bewegung teilt, geht auch auf die Straße.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Rudolf Rocker

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #321 am: 17:19:10 Di. 12.März 2019 »
Zitat
Auch die deutsche Presse berichtet nahezu auschließlich aus Paris, was gerade in Bezug auf die Gelbwesten völlig idiotisch ist
Die ganzen Medienagenturen und Fernsehsender haben ihren Sitz in Paris und berichten über das, was da vor der Haustür los ist. Mal einen Praktikanten auf´s Land schicken ist wohl nicht mehr drinn! Budget zu klein, keine Zeit? Ich weiß es nicht!
Den Protest zu dezentralisieren macht Sinn. Alleine schon, weil es mit hohen Kosten verbunden ist, jedes Wochenende nach Paris zu gurken. Wer von uns könnte sich das leisten, jedes Wochenende zu einer Demo nach Berlin zu fahren? Da würden wir die Proteste auch besser auf mehrere Städte verteilen.

counselor

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #322 am: 17:28:56 Di. 12.März 2019 »
Ich halte wiederkehrende dezentrale Demos für viel wirkungsvoller, als einmal eine riesige zentrale Demo (die dann nie wieder stattfindet) durchzuführen. Widerstand muss überall, also auch kleinen Städten, koordiniert und langfristig stattfinden, um wirkungsvoll zu sein.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #323 am: 17:49:43 Di. 12.März 2019 »
Ich finde die Gelbwestenproteste superspannend, egal was unsere Drecksmedien dazu sagen mögen.

Ich hoffe, die Bewegung erreicht ihre Ziele.

Klar hoffe ich das auch, aber ich zweifle daran.
Das finde ich aber auch nicht so wild. Das zentrale Ziel der Gelbwesten ist der Rücktritt Macrons. Das dürfte zur Zeit schwer hinzukriegen sein.

Aber selbst wenn die Bewegung zerfallen und das neoliberale Arschloch Präsident bleiben sollte, haben die Gilets Jaunes die Karten im Spiel der Kräfte neu gemischt und die Koordinaten der politischen Verhältnisse verschoben. Macron hat nun gefordert, eine soziale Grundsicherung einzuführen, die Arbeitnehmern "gleiche Bezahlung am gleichen Arbeitsplatz und einen an jedes Land angepassten und jedes Jahr gemeinsam neu verhandelten europaweiten Mindestlohn gewährleistet". Das gehörte nicht zu seinen ursrpünglichen politischen Plänen, ganz im Gegenteil. Es ist sein Versuch, den schwelenden Flächenbrand im Land zu befrieden. Da sieht man, wieviel Macht auch die politisch unerfahren Menschen haben, wenn sie zusammenkommen, ihrer Wut Ausdruck verleihen, Banken angreifen, Verkehrswege, Handelsknotenpunkte und Produktionstätten blockieren und trotz aller Polizeigewalt und Diffamierungen durch die Medien nicht klein beigeben, sondern wiederkommen. Sie haben damit massiv Einfluß auf die politische Diskussion Europas gernommen. Deutschland und Österreich gehen politisch gerade völlig ab, weil Macron sich zu den Forderungen nach einem europäischen Mindestlohn und gleichem Lohn für gleiche Arbeit hat zwingen lassen. Das haben die Gelbwesten bewirkt ohne eine politische Partei gegründet zu haben, ohne jemanden im Parlament sitzen zu haben, ohne Führer, zentrale Sprecher und Stars. Medienliebling Ingrid Levavasseur hat nach ausgiebiger Kritik aus der Bewegung ihre Kanditatur zurückgezogen.

Wir können noch viel von der Bewegung lernen.

Ein der größten Überraschungen war wohl die, daß die politisch nie wahrgenommene Menschen auf dem Lande, in der tiefsten Provinz sich politisieren und aktiv werden konnten. Es gab viele neue Schulterschlüsse, die Abgehängten vom Lande, die Migranten der Vorstädte und die durch Mietpreisexplosion verarmten Bewohner der Innenstädte tragen gemeinsam ihre Wut auf die Straße.



Mir fällt auf, daß hierzulande die Menschen fast noch mehr an ihrer Vereinzelung und Vereinsamung leiden, als an der Verarmung. Die Verhältnisse lösen die menschlichen Gemeinschaften und Verbindungen auf und hinterlassen Individuen als psychische Wracks.

Ein paar Gedanken aus einem ZEIT-Artikel sind für mich zitierenswert:
Zitat
Als jugendlicher Schulabbrecher tingelte er ein paar Monate durch Indien, arbeitete auf Baustellen und kaufte schließlich ein Bergrestaurant in den französischen Alpen. "Damals konnten wir alles ausprobieren. Die heutigen Jugendlichen sind nur noch gestresst."(...)
Sie seien an den "Quatsch in den Supermärkten" gewöhnt worden, deshalb komme er gerade eben so über die Runden. Dieses Gefühl, von der Gesellschaft enttäuscht und vom Staat verlassen worden zu sein, ist ein typisch französisches. "Ich bin ein Einzelgänger, der andere Menschen braucht", sagt er. 
Zitat
"Früher wurde mehr gefeiert", sagt Giardina und stimmt ein viel gesungenes Lied an: darüber, wie früher karaffenweise Wein in jeder Mittagskantine getrunken wurde, die Menschen mehr zusammenhielten, mehr zusammensaßen.
Zitat
Sie meint, die Aufständischen seien vor allem einsam. "Vorher saßen sie traurig zu Hause, jetzt stehen sie zusammen am Kreisverkehr und trinken Kaffee", sagt sie. (...)Tatsächlich gibt es seit Ausbruch der Proteste ein Thema, das im Reden mit und über die Gelbwesten immer wiederkehrt: das neue Gemeinschaftsgefühl. Viele Demonstrierende erzählen, wie sehr sie ihre neuen Freunde am Kreisverkehr oder auf der Samstagsdemo schätzen. Sie entwickeln Gruppentänze am Kreisel, chatten nächtelang über Facebook und nicken allen Menschen mit Warnweste freundlich zu. Die Bewegung ist für viele das Erleben von Solidarität.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-03/gelbwesten-frankreich-wut-demonstranten-sexologin-einsamkeit/komplettansicht


Besonders beeindruckend finde ich weiterhin, daß es sich um eine führerlose Bewegung handelt. Ähnlich scheint es bei den momentanen Massenprotesten in Osteuropa und Nordafrika zu sein. Ich hörte in mehreren Medien Kommentaren, man halte das für besonders bedrohlich.
Das will ich auch hoffen!

Kuddel

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #324 am: 18:09:25 Di. 12.März 2019 »
Zitat
Ich halte wiederkehrende dezentrale Demos für viel wirkungsvoller, als einmal eine riesige zentrale Demo (die dann nie wieder stattfindet) durchzuführen. Widerstand muss überall, also auch kleinen Städten, koordiniert und langfristig stattfinden, um wirkungsvoll zu sein.

Ganz deiner Meinung!

Das hatten Aktivisten bereits in den 80er Jahren in die Diskussion gebracht und auch belegt, daß die wöchentlichen "Sonntagsspaziergänge" zum Bauzaun der Startbahn West (Flughafen Frankfurt) mit wenigen hundert Teilnehmern mehr bewirken, als zentrale Großdemos mit mehreren Zehntausend Demonstranten, denn diese Großereignisse hinterlassen erschöpfte Organisatoren, die die Kontinuität ihrer Arbeit nicht aufrecht erhalten können. Das bewahrheitete sich wieder und wieder, doch diese Diskussion wurde nicht weiterverfolgt.

Hamburg G20. Anti Acta Proteste. Riesendemos. Danach der große Katzenjammer. Bestenfalls noch kontinuierliche Antirepressionsarbeit, zu der man gezwungen wurde.


Rudolf Rocker

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #325 am: 10:37:22 Mi. 13.März 2019 »
Zitat
Hamburg G20. Anti Acta Proteste. Riesendemos. Danach der große Katzenjammer. Bestenfalls noch kontinuierliche Antirepressionsarbeit, zu der man gezwungen wurde.
 
Ich halte dezentrale Aktionen auch für wirkungsvoller. Andererseits gibt es Demos, die nunmal an den Orten stattfinden, an denen sie besonderen Symbolcharakter haben.
Der G20 Protest in HH fand in HH statt, weil das der Ort war, an dem das Treffen stattfand. Die Proteste am Hambacher Forst fanden dort statt, weil es um den Hambacher Forst ging.

Beim Protest der GJ geht es ja nicht um bestimmte Orte oder Projekte, sondern um grundlegende Fragen. Kann man nicht so wirklich vergleichen das Ganze.
Nebenbei: Ohne die "Scherbendemos" in Paris hätten die GJ wohl nie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie heute haben, wenn sie von Anfang an nur in der Provinz agiert hätten.
Die Mischung macht´s eben!

Kuddel

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #326 am: 14:42:52 Mi. 13.März 2019 »
Die Bewegung in Frankreich ist nicht einheitlich. Wir sollten nicht alles glorifizieren, einiges ist widersprüchlich, anderes auch scheiße. Insgesamt finde ich die Bewegung der Gilets Jaunes sehr inspirierend. Es ist eine soziale Erhebung, die dort entstanden ist, wo man sie am wenigsten erwartet hat. Es sind die rechten Tendenzen in der Bewegung zurückgedrängt worden, doch nicht verschwunden.

Zitat
Auch die „Gelbwesten“ sind vom Thema Polizeigewalt betroffen. Seit Jahren wird dieses Thema in der Öffentlichkeit allerdings besonders durch Einwohner/inne/n von Trabantenstädten mit „sozialen Brennpunkten“ sowie Migrantenfamilien in der französischen Öffentlichkeit aufgegriffen.

Die „Gelben Westen“ selbst sind drei Monaten selbst mit massiver Polizeigewalt konfrontiert. Ausschlaggebend dafür sind sicherlich drei Faktoren: Erstens sind alle sozialen Bewegungen seit dem Herbst 2015/Frühjahr 2016 in Frankreich damit konfrontiert, dass der infolge der mörderischen djihadistischen Attentate vom 13. November 2015 verhängte (und in der damaligen Form noch bis November 2017 geltende) Ausnahmezustand die Polizeipraktiken und polizeilichen Mentalitäten verändert hat. Die „Ordnungskräfte“ fühlen sich seitdem mit einer nie dagewesenen Legitimität „im Namen der Nation“ und ihres Schutzbedürfnisses ausgestattet, während zugleich auch Stress und Druck auf viele Polizeibedienstete selbst zugenommen haben – die ersten Monate nach dem 13. November 15 waren bei der Polizei durch massenhafte Urlaubssperren geprägt. „Als Ausgleich“ (sozusagen) hat die Regierungspolitik den Polizeikräfte weitgehend carte blanche gewährt, was Übergriffe und Exzesse im Dienst betrifft. Dadurch wurden etwa die Klimapolitik-Demonstrationen Ende November 2015 und die ersten Proteste gegen die damals angekündigte, inzwischen in Kraft getretene Arbeitsrecht-Novelle (la Loi Travail) mit einem sehr offensiven Vorgehen der Polizei konfrontiert. Deren Apparat begann damals, Proteste mit repressiven Mitteln als „ordnungspolitisches Problem“ zu händeln, während zuvor bei Demonstrationen mit Unterstützung etwa durch etablierte Gewerkschaften starke Zurückhaltung geübt wurde.

Nach neuesten vorliegenden Zahlen wurden seit Beginn der „Gelbwesten“-Proteste am 17. November 18 und bis vor kurzem über 13.000 Hartgummigeschosse abgefeuert. Dies bedeutet, dass im Durchschnitt pro Protest-Samstag rund 900 mal aus dieser „Defensivwaffe“ geschossen wurde.

Dennoch stellt sich nunmehr die – bislang offene – Frage, ob die Mobilisierung am kommenden Samstag (16. März 19) zum Erfolg werden kann.

Politisch Irre am Werk


Ein leider nötiges Schlusswort: Nach wie vor mangelt es auch nicht an Quartalsirren, Vollverstrahlten und politisch Verrückten, welche in dieser Bewegung mitschwimmen. So hielten einige Leute es am Rande einer in der Nacht stattfindenden Demonstration von „Gelbwesten“ im südwestfranzösischen Tarbes in der Nacht vom 09. zum 10. März d.J. für angezeigt, einen „Tempel“ – eine Kultstätte – von Freimaurern zu attackieren und dort Sachbeschädigungen anzurichten.
http://www.labournet.de/?p=145649

ManOfConstantSorrow

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #327 am: 18:56:24 Fr. 15.März 2019 »
Die Gedanken der Wildcat über die Gilets Jaunes haben mich beeindruckt.
Ein langer Text, aber auch die beste Einschätzung, die ich kenne.

https://www.wildcat-www.de/wildcat/103/w103_gilets.html

 
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Kuddel

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #328 am: 13:33:36 Sa. 16.März 2019 »
Der heutige Tag gilt als entscheidender Tag, wie es mit der Gelbwestenbewegung weitergeht.



Die Gelbwesten haben den Mund recht voll genommen:
Für den heutigen Samstag, den 16. März wurde eine „frankreichweiten Mobilmachung“ zu einem Zentralprotest in Paris aufgerufen. Selbiger steht unter dem Motto „Ultimatum an Macron“. Funktioniert die Mobilmachung?

Youtube zeigt reichtlich zertrümmerte Schaufenster an der Champs Elysee. Im Youtube Chat von RT Deutsch tobt der deutsche faschistische Mob.
https://www.youtube.com/watch?v=jo9EFkB4Vjw

Der Staat wütet mit seinen "Odnungshütern" gegen die aufgebrachte Bevölkerung.



Die Bilder der zertrümmerten Luxusläden in der so symbolischen Prachtstraße der französichen Hauptstadt erschrecken mich nicht. Sie geben mir Hoffnung.

Sie zeigen, daß die Treffpunkte der Reichschweine und die Tempel des Konsums nicht länger sicher sind.

Wunderbar!

Kuddel

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Re: Frankreich aktuell
« Antwort #329 am: 13:57:00 Sa. 16.März 2019 »
RT Deutsch ist ziemlich widerlich.
In den letzten Wochen wurde im Chat stets dazu aufgerufen Juden zu töten.

Jetzt wird es selbst den Kacksender zuviel.
Der Chat wurde gerade geschlossen.