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Kämpfe in der Logistikbranche

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admin:
Ich war vor einigen Wochen auf einem internationalen Treffen von Logistikarbeitern. Dort wurde auch erwähnt, daß es gerade in der linken Szene einen Hype gibt um die Bedeutung der Logistikbranche. Man war sich einig, daß es eine Fehleinschätzung ist, die Logistik für DIE Branche zu halten, an der sich die Zukunft entscheidet.

Es ist aber eine Tatsache, daß es in dieser Branche gewaltige Umbrüche gibt. Es handelt sich in weiten Teilen um prekäre Arbeit und es wird herumexperimentiert mit Arbeitsorganisation und mit Arbeitsverträgen. Die Beschäftigten sind zu einem großen Teil migrantisch und auch nicht so verbunden mit der deutschen Gewerkschaftskultur, wie es in der Autoproduktion oder dem Maschinenbau noch der Fall ist.

Amazon steht im Zentrum des Interesses, denn in diesem US Konzern mit der strikten antigewerkschaftlichen Unternehmenspolitik, hat sich in Deutschland die stärkste Streikbewegung innerhalb der weltweiten Konzernstrukturen entwickelt. Die Streikbewegung in Deutschland ist basisorientiert und hat eine verdikritische Haltung, nutzt aber die Strukturen der Gewerkschaft. Bei Amazon in Poznan in Polen hat sich die Basisgewerkschaft IP (Arbeiter Initiative) eine stärkere Positition erarbeitet, als die Solidarnosc. In der gesamten Branche gärt es und an zahlreichen Stellen brechen Kämpfe aus. Wird hier Verdi wieder alles unter ihre Fittiche nehmen?

Hier sollten wir nicht nur abwarten, sondern genau hinschauen, Kontakte knüpfen und uns an den Diskussionen beteiligen. Es wäre spannend und bedeutend, wenn man hier neue Strukturen entwickeln könnte mit einer Kooperation von Leuten aus verschiedenen Unternehmen und vielleicht auch Branchen. Eine gegenseitige Unterstützung von Arbeitenden und Erwerbslosen, die Zusammenarbeit von Stammbeschäftigten, Outgesourcten, Leiharbeitern und Scheinselbstständigen. Wie tauscht man sich miteinander aus? Wo tritfft man sich? Wie kommt man zu gemeinsamen Entscheidungen?

Diese Dinge sind weitgehend Neuland für uns.

Wir sollten beginnen, darüber zu diskutieren.

Kuddel:
Erwerbslosenini mobilisiert für einen Arbeitskampf.



Das ist neu und vorbildlich.

https://makeamazonpay.org/2017/11/18/basta-berliner-erwerbsloseninitiative/

Rudolf Rocker:
So muss das sein!
United we stand, divided we fall!

Kuddel:
Wie gesagt, Arbeitskämpfe im Logistiksektor stehen zur Zeit auch im Fokus der linken Szene, die sich bisher wenig für Arbeitskämpfe interessiert hat:


--- Zitat --- Die Unterbrechung der Logistik als Instrument antikapitalistischer Kämpfe
Alle Reifen stehen still

»Amateure studieren Strategie, Profis studieren Logistik« soll der US-General Robert H. Barrow einst gesagt haben. Dazu einige strategische Überlegungen ambitionierter Amateurklassenkämpfer.

Die Globalisierung der Weltwirtschaft seit den siebziger Jahren beförderte diese stumme Revolution in der Logistik durch die Aufgliederung der Produktion. Eine Entwicklung, mit der Antikapitalisten weltweit nicht Schritt halten konnten, dank ihres Abstiegs in die Amateurligen des globalen Klassenkampfs. Diese Neuerungen in der Logistik verschärften gemeinsam mit Handelsabkommen, allen voran jenen der Welthandelsorganisation, die internationale Konkurrenz und Ausbeutung. Zu Recht kritisierte die globalisierungskritische Bewegung die dadurch eröffneten Möglichkeiten, arbeits- und umweltrechtlicher Bestimmungen zu unterlaufen. Nur gelang es ihr nicht, ein Druckmittel zu entwickeln, um auf dieser Ebene selbst strategisch zu intervenieren.


--- Ende Zitat ---
https://jungle.world/artikel/2017/34/alle-reifen-stehen-still


--- Zitat --- Beim Versandunternehmen Amazon gab es bundesweit Streiks und Proteste
Da vorne steht ’ne Ampel

In Leipzig und anderen Städten riefen vergangene Woche die Gewerkschaft Verdi, die Basisgewerkschaft FAU und linke Organisationen zu Streiks und Blockaden gegen das Versandunternehmen Amazon auf. Von Jan Rottenbach


Eine Leipziger Fußgängerampel als Instrument im Arbeitskampf. »Warum nicht bei Rot geh’n, warum nicht bei Grün steh’n?«, fragte sich die Band Der Plan bereits 1980

250 Streikende und 150 Unterstützer zogen am Freitag vergangener Woche vor das Leizpiger FC des Versandhändlers Amazon. FC – das ist kein Fußballclub, sondern ein sogenanntes »Fulfillment Center«, wie das Unternehmen es nennt; ein Warenlager, von dem aus Kunden beliefert werden. Doch die 400 Menschen, die sich dort versammelten, hatten etwas dagegen – sie waren gekommen, um zu streiken und das FC zu blockieren. Ampelstreik nannten sie das. Denn vor dem Werkstor steht eine Fußgängerampel, mit deren Hilfe der Warenausgang verzögert werden sollte.

Basierend auf der Überlegung, dass Amazon nichts produziert außer dem Versprechen an die Kunden, Waren zu einem bestimmten Termin zu liefern, zielte der Streik auf Öffentlichkeit und die Verzögerung der Liefertermine. Er war Teil einer bundesweiten Kampagne unter dem Motto »Make Amazon Pay«. Nach Angaben der Organisatorinnen und Organisatoren soll der Ampelstreik in Leipzig zur Verlangsamung des Liefertaktes geführt haben. Der Konzern bestreitet, dass es zu Verzögerungen gekommen ist.

    Solidarität kam nicht nur von Studierenden und nicht nur aus Deutschland. Auch in Piacenza und Poznań gab es Proteste.

An anderen Amazon-Standorten gab es zur gleichen Zeit ähnliche Aktionen. In Berlin blockierten etwa 400 Menschen vorübergehend das innerstädtische Verteilerzentrum am Kurfürstendamm. An der Aktion beteiligten sich das  Bündnis »Ums Ganze«, Mitglieder des Redaktionskollektivs Capulcu, die sich als »technologiekritische Aktivisten und Hacktivisten« verstehen, und die Berliner Erwerbsloseninitiative »Basta«. Jobcenter und Amazon arbeiteten »Hand in Hand bei der Durchsetzung prekärer Arbeitsbedingungen«, begründete »Basta« die Teilnahme an der Aktionswoche auf seiner Website.

Die Logistik des Kapitals sei blockierbar, sagt Maria Reschka, eine Sprecherin der Kampagne und Mitglied von »Ums Ganze«. Amazon setze neue Standards der Prekarisierung und Logistifizierung. Beeindruckt sei sie von den Streikenden, die über einen so langen Zeitraum Gegenwehr leisteten. Seit 2013 ist es immer wieder zu Streikaktionen bei dem Unternehmen gekommen. Amazon sei ein Laboratorium des »Streiks 4.0«, sagt Reschka. Sie habe selbst bereits Arbeitskampferfahrung gesammelt – in ihrem studentischen Nebenjob in der ambulanten Lebenshilfe. Gerade hier, im Care-Sektor, zeige sich, dass die technische Erneuerung auch eine Geschlechterdimension habe. Da sie nicht nach Bedürfnissen von Menschen, sondern im Interesse des Kapitals organisiert sei, werde Technik nur in einigen profitablen Sektoren entwickelt. Ginge es um die Bedürfnisse der Menschen, wäre es »ohne weiteres möglich, technische Mittel zur Erleichterung der Pflege zu entwickeln« und nicht wie bei Amazon als »Zukunftsvision, die auf Kontrolle und Unterdrückung« basiere.

Petra Beck*, die sich als Amazon-Beschäftigte und Mitglied der Gewerkschaft Verdi am Streik in Leipzig beteiligt, spricht sarkastisch über ihren Arbeitsalltag: »Einstechen, acht Stunden alles über mich ergehen lassen, ausstechen.« Dennoch konstatiert sie, dass die Streiks der vergangenen vier Jahre für Verbesserungen der Löhne und Arbeitsbedingungen gesorgt hätten. Verdi will nun vor allem einen Tarifvertrag mit Amazon erreichen. Gespräche darüber verweigert das Unternehmen, das bundesweit mehr als 12 000 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt, seit Jahren.

Beck arbeitet im Warenausgang. Ihr Arbeitstag wird zu einem großen Teil bestimmt durch Richtungspfeile auf einem digitalen Gerät, das sie durch das Warenlager dirigiert. Aus einem europaweiten Netzwerk wird sie über das Gerät angewählt und zu Waren in Bewegung gesetzt. Da das digitale Fließband Amazons ohne die Bewegung von Arbeiterinnen und Arbeitern wie Beck nicht fließt, werden sie motiviert, angetrieben, gefeedbackt, notfalls abgemahnt.

Aus den Lautsprecherboxen des Streikzelts ertönt die Stimme eines Streikenden: Es herrsche Panik bei der Konzernleitung. Amazon halte Informationen zurück, intern reagiere das Unternehmen mit Polarisierung. Später sagt ein Mitglied des »Streiksolibündnisses Amazon«, das sich an dem Aktionstag in Leipzig beteiligt: »Amazon verbreitet das Gerücht, dass wir etwas kaputt machen wollen. Im Gegenteil, wir wollen etwas aufbauen: eine solidarische Bewegung von allen, die vom Kapitalismus an einem guten Leben gehindert werden.«

Viele der Unterstützerinnen und Unterstützer sind Studierende, so wie Anton Kramer*. Er muss neben dem Studium arbeiten, »als wissenschaftliche Hilfskraft, 9,70 Euro pro Stunde, Vertragslaufzeit sechs Monate«, erzählt Kramer. Doch das Engagement und die Kämpfe basisorientierter Gruppen und kleinerer Gewerkschaften wie der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiterunion (FAU) in Jena machten ihm Mut. An der dortigen Universität hat die FAU auf dem Rechtsweg durchgesetzt, dass wissenschaftliche Hilfskräfte in der Universitätsbibliothek künftig nach dem Tarifvertrag bezahlt werden.
Solidarität gab es an diesem Tag nicht nur von Studierenden wie Kramer und nicht nur in Deutschland. Bundesweit streikten Beschäftigte an insgesamt sechs Amazon-Standorten. Zudem beteiligten sich erstmals auch Mitarbeiter im italienischen Piacenza. Im polnischen Poznań rief die anarchistische Basisgewerkschaft »Arbeiterinitiative« zum Dienst nach Vorschrift auf, um den Betrieb zu verlangsamen. »Niemand will ein Rädchen im Getriebe sein«, hieß esdazu auf der Website der Gewerkschaft.


* Name von der Redaktion geändert.

--- Ende Zitat ---
https://jungle.world/artikel/2017/48/da-vorne-steht-ne-ampel






Es kracht in der Branche scheinbar überall:


--- Zitat ---300 Mitarbeiter streiken bei Hermes



Ein Streik hat am Dienstag die Arbeit beim Logistikdienstleister Hermes in Haldensleben beeinträchtigt.
--- Ende Zitat ---
https://www.volksstimme.de/deutschland-welt/wirtschaft/haldensleben-300-mitarbeiter-streiken-bei-hermes


--- Zitat ---Stockende Fließbänder
Beschäftigte des Automobilzulieferers BLG in Leipzig im Streik. Produktion im dortigen BMW-Werk beeinträchtigt


Wenn die Logistikbeschäftigten keine Teile aufs Band legen, kann es schon mal zu Engpässen in der Produktion kommen
--- Ende Zitat ---
https://www.jungewelt.de/artikel/313877.stockende-flie%C3%9Fb%C3%A4nder.html


--- Zitat ---Streik: 100 Zalando-Mitarbeiter legen Arbeit nieder
Auch beim Modeversender Zalando kommt es immer öfter zu Warnstreiks. Am Logistikstandort in Brieselang haben rund 100 Mitarbeiter ihre Arbeit niedergelegt.
--- Ende Zitat ---
https://www.internetworld.de/e-commerce/zalando/streik-100-zalando-mitarbeiter-legen-arbeit-nieder-1389398.html


--- Zitat ---
WARNSTREIK AM DB-TERMINAL IN REGENSBURG

Am Montag haben die Beschäftigten der DB Intermodal Services ihre Arbeit niedergelegt. Sie folgten einem Aufruf der EVG, die für ihre Mitglieder sieben Prozent mehr Gehalt fordert.
--- Ende Zitat ---
https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/warnstreik-am-db-terminal-in-regensburg-2026753.html


--- Zitat ---Streik bei “Tedi” in Wickede: Lagerarbeiter fordern Tarifvertrag

Einen Tarifvertrag mit mehr Lohn sowie Zuschüsse für Mehr- und Nachtarbeit: Die Lagermitarbeiter der Dortmunder Logistik GmbH, einer Tochterfirma von “Tedi” mit Hauptsitz in Dortmund, kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen.
--- Ende Zitat ---
http://www.dortmund24.de/dortmund/streik-bei-tedi-in-wickede-lagerarbeiter-fordern-tarifvertrag/


--- Zitat ---Amazon: Streiks in sechs Logistikzentren

In der Amazon-Logistik wird wieder gestreikt. Wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mitteilt, haben Mitarbeiter des Online-Händlers an sechs großen Standortendie Arbeit niedergelegt. Dabei handelt es sich um die Logistikzentren in Bad Hersfeld, Leipzig, Graben, Rheinberg, Werne und Koblenz.
--- Ende Zitat ---
http://www.textilwirtschaft.de/business/unternehmen/e-commerce-amazon-streiks-in-sechs-logistikzentren-206738?crefresh=1


--- Zitat ---GENERALSTREIK IN ITALIEN: STREIT GEHT IN DIE NÄCHSTE RUNDE


Während des Generalstreiks wurden die Zufahrten zu den wichtigsten Logistikknotenpunkte blockiert
--- Ende Zitat ---
https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/generalstreik-in-italien-streit-geht-in-die-naechste-runde-2030244.html


--- Zitat ---Forderung nach mehr Gehalt: Logistiker legen erneut ihre Arbeit nieder

Erneut sind Logistiker auf die Straße gegangen. Am Donnerstags forderten rund 500 Beschäftigte im hessischen Fulda bessere Löhne für ihre Arbeit.

Besonders die niedrigen Löhne von Paketzustellern, Logistikern, Lagereien und Speditionen wurden von Verdi in der Vergangenheit häufiger kritisiert.

Deutschlandweite Streiks breiten sich aus
--- Ende Zitat ---
https://www.logistik-watchblog.de/unternehmen/1271-logistiker-legen-arbeit-nieder.html


--- Zitat ---Streik auf dem MainLog-Gelände


Zahlreiche Mitarbeiter der Firma Geis Logistik sind gestern einem Verdi-Aufruf gefolgt und in den Streik getreten. Auch wenn sich der Ausstand nicht gezielt gegen ihr Unternehmen richtet, sind viele vom Management enttäuscht. Weitere Streiks zeichnen sich ab.
--- Ende Zitat ---
http://sdp.fnp.de/lokales/kreise_of_gross-gerau/Streik-auf-dem-MainLog-Gelaende;art688,2826267


--- Zitat ---Streik bei Schnellecke in Braunschweig: Bald auch Wolfsburg betroffen?

Die Gewerkschaft Verdi hatte im Tarifstreit der Logistikbranche bei Schnellecke in Braunschweig zum Streik aufgerufen. Wenn auch am nächsten Verhandlungstag kein Durchbruch erzielt wird, könnte es zum Streik bei Schnellecke in Wolfsburg kommen – mit möglichen Folgen fürs VW-Stammwerk.
--- Ende Zitat ---
http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Volkswagen/Streik-bei-Schnellecke-in-Braunschweig-Bald-auch-Wolfsburg-betroffen


--- Zitat ---Tausende Pakete nicht ausgeliefert

Kassel. Sie haben Ihr Paket in den vergangenen Tagen auch nicht bekommen? Der Tarifstreit im hessischen Transport- und Verkehrsgewerbe sorgt für Probleme bei der Zustellung in Nordhessen.
--- Ende Zitat ---
https://www.hna.de/kassel/pakete-probleme-bei-auslieferung-wegen-tarifstreits-9370569.html


--- Zitat ---Streik bei DHL: 15.000 Pakete bleiben im Norden liegen

Droht der weihnachtliche Ausnahmezustand in der Logistik? Im nördlichen Raum haben nun die Paketzusteller gestreikt. Das Resultat: Jede Menge Pakete sind liegen geblieben.
--- Ende Zitat ---
https://www.logistik-watchblog.de/unternehmen/1274-streik-dhl-15-000-pakete-bleiben-liegen.html


--- Zitat ---Deliveroo riders storm its Amsterdam HQ to protest new self-employment rule

The delivery service community in the Netherlands is not happy with Deliveroo right now. Following a shift in the company’s business model, all couriers in the country will now be required to register as self-employed in order to continue working for the popular food service, local outlet AT5 reports.

The controversial announcement has sent miffed couriers protesting the decision onto the streets of Amsterdam. Dressed in their turquoise uniforms, a large group of Deliveroo riders stormed the city center to voice their dissatisfaction with the new rules.
--- Ende Zitat ---
https://thenextweb.com/insights/2017/11/15/deliveroo-delivery-self-employed-protest/

Kuddel:
Neue Front für Streiks: Logistik

Kim Moody über moderne Möglichkeiten gewerkschaftlicher Organisierung
Kim Moody, Mitgründer der Labor Notes, Aktivist und Labour-Forscher, wirkt wie ein Fels in der Brandung: Trotz, wie er zu scherzen beliebt, ganzer Regalmeter voller Bücher, in denen das Ende der Arbeit durch Automatisierung und Rationalisierung vorhergesagt wurde, hielt er immer daran fest, dass keine technologische Revolution ohne menschliche Arbeitskraft auskomme. Die Zahl der Lohnabhängigen sei so hoch wie nie, lediglich die Arbeitsbedingungen verschlechterten sich. Unbeirrbar hält er aber auch daran fest, dass es die »Zusammenballung«, die »große Zahl« der Lohnabhängigen an einem Ort sei, die entscheidend für die Kampfbedingungen sei. Und diese Bedingung sieht er in seinen jüngsten Arbeiten gerade in der sog. Logistik-Revolution gegeben: Schlecht bezahlte ArbeiterInnen ballen sich in großer Zahl in riesigen Logistik-Zentren, und sie sitzen damit an den sensiblen Schaltstellen der Just in Time-Produktion.

http://www.labournet.de/?p=128375

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