Autor Thema: Mit den Nerven am Ende  (Gelesen 37769 mal)

Troll

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Re:Mit den Nerven am Ende
« Antwort #45 am: 19:39:29 Mo. 20.Februar 2017 »
Danke für den Tipp fidel hastala!
Es gibt ja auch noch einige Kleinbrauereien in der Gegend die hervorragendes Bier brauen!
Ich hab um 2000 rum ein paar Monate in der Nähe von Karlsruhe gearbeitet. War eine coole Zeit!

In Karlsruhe war ich in dieser seltsamen Zivi-Schule und da blieb mir Vögelbräu im Gedächtnis.

http://www.vogelbraeu.de/karlsruhe/lokal.html

Wir hatten nette Abende.

Hach, am Ende der einwöchigen Schulung bin ich mit einem Freund tatsächlich von der dortigen Schwarzwälder Straße mit dem Moped in den Schwarzwald gefahren, nähe Feldberg, aus nordischer flachländer Sicht, gaaaanz weit oben, viel höher als der höchste norddeutsche "Berg".  ;D
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

fidel hastala

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Re:Mit den Nerven am Ende
« Antwort #46 am: 22:14:17 Mo. 20.Februar 2017 »
...und aus meiner Bruchsalzeit noch ein Karlsruher Pils

www.hoepfner.de/unternehmen.


ein Prosit auf die netten Leute
"die revolution ist kein apfel,der vom baum fällt,wenn er reif ist;
 man muss machen,das er fällt"

che g.

Rudolf Rocker

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Re:Mit den Nerven am Ende
« Antwort #47 am: 09:41:57 Di. 21.Februar 2017 »
Gibt es eigentlich diesen Irish- Pub in Karlsruhe noch?
Das war ein geiler Laden! Als wir das erste Mal da waren, setzte sich die Chefin zu uns an den Tisch, meinte: "Ihr seid neu hier, ich geb euch erst mal einen aus" und schenkte dann jeden von uns einen Schnaps ein. ;D

tleary

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Diesen Mißstand abzuschaffen = Sozialismus einführen!
« Antwort #48 am: 20:09:50 So. 26.Februar 2017 »
Das eigentliche Problem ist doch aber, daß es überhaupt so etwas wie "Chefs", die den anderen Menschen (Mitarbeitern) so gut wie alles diktieren können gibt. Um diesen Mißstand cholerischer Chefs abzuschaffen, müsste man den Posten des Chefs an sich beseitigen. In Richtung eines Arbeitskollektivs, so wie es den Theoretikern des Kommunismus vorschwebte. Wenn jeder gleichberechtigt in solch einem Betrieb, der dann wohl "Kollektiv" heißen würde, arbeitete, gäbe es keinen mehr, der sich per Gesetz über andere erheben könnte. DAS wäre dann die Revolution, die all die Mißstände und die Unterdrückung der Arbeitenden, die ja viele in Depressionen und Verzweiflung stürzt, mit einem Mal abschafft! Denn wenn jeder gleich viel zu sagen hätte, könnte man Probleme und Konflikte, die auftauchen ganz offen untereinander ansprechen, ohne Angst haben zu müssen, deswegen seine Existenz verlieren zu müssen. Das wäre auch für die jetzigen Chefs letztendlich besser, weil die wirtschaftliche Verantwortung dann auf vielen Schultern lasten würde, und nicht nur auf einer einzigen Person lastet. Deswegen rasten ja viele Chefs auch immer so leicht aus, weil sie eben allein bei dem Mißerfolg des Unternehmens dafür mit deren Existenz geradestehen müssen.
Früher fuhr ich öfter an einer Häuserwand vorbei, auf der geschrieben stand: "Frei sein, das heißt keine Angst zu haben vor nichts und niemand". - Das ist natürlich ein ganz anderer Freiheitsbegriff, wie ihn der scheidende Bundespräsident Gauck definiert. Der meinte damit nur Reisefreiheit, die Freiheit im unternehmerischen Sinn das machen zu können was man will, andere ungestraft auszubeuten usw. .
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

counselor

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Re:Mit den Nerven am Ende
« Antwort #49 am: 20:16:57 So. 26.Februar 2017 »
Über mir kein Herr, unter mir kein Knecht!
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Rudolf Rocker

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Re:Mit den Nerven am Ende
« Antwort #50 am: 08:36:58 Mo. 27.Februar 2017 »
Kein Gott, kein Staat, kein Herr, kein Sklave!

Onkel Tom

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Re:Mit den Nerven am Ende
« Antwort #51 am: 03:00:02 Mi. 01.März 2017 »
Utopien, die die Menschheit wohl nicht mehr genießen dürfte, da Gier
und Vorteilsnahme stärker ist, wie Menschlichkeit. Selbst in einem
Kollektiv kann es passieren, das nicht alle gleich gestellt sind.

Schade, das Mensch nicht das erlernen will, was ihm gut tut  :-X
Lass Dich nicht verhartzen !

tleary

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Re:Mit den Nerven am Ende
« Antwort #52 am: 10:18:19 Mo. 15.Mai 2017 »
Ich seh' für Zukunft der Menschheit ja auch schwarz. Denke, daß irgendwann in diesem Jahrhundert dann doch noch ein Nuklearkrieg ausbrechen wird. Schließlich schlidderte die Menschheit bereits durch viel Glück zwei Mal nur knapp an einem nuklearen Inferno vorbei (1962 und 1983). Was momentan auch schon eindeutig erkennbar ist, ist der schnelle Rückfall in die Nationalstaatlichkeit (AfD & Front National lassen grüßen). Und da diese dann erstarkten Nationalstaaten wirtschaftlich und machtpolitisch gegeneinander auf dem Weltmarkt konkurrieren, wird diese Konkurrenz letztendlich (wie beim 1. Weltkrieg) auch wieder in kriegerischer Form ausgetragen werden, wenn zwei gleich starke Nationen aneinander geraten, oder eine ökonomisch am verlieren ist. Momentan sind die kapitalistischen Kernländer ("Industrienationen) ja richtig geil drauf, die Staaten der Peripherie (Irak, Afghanistan, Lybien, Ägypten, Algerien etc.) durch ihr militärisches und politisches Eingreifen kurz und klein zu schlagen. "Teile und herrsche", in Kurzform. Und die erzeugten Fluchtbewegungen der ehemals dort lebenden Menschen, denen die Lebensgrundlage entzogen wurde, wird denen dann zynischerweise als ein Egoismus, der ungehörig ist ("Wirtschaftsflüchtling", "sie sollen dort bleiben, um ihr Land wieder aufzubauen"), angelastet.
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
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Re:Mit den Nerven am Ende
« Antwort #53 am: 22:45:20 Do. 10.August 2017 »
Hallo Chlorophytum!

Ich bin zwar in einer anderen Notlage, deshalb kann ich dich verstehen. Habe es auch kurz hinter mir, mit dem Mobbing.

ist jemand von euch drei in der Gewerkschaft???? Oder ein Betriebsrat in der Firma?
Ihr seid zu dritt und der Chef ist in dem Fall alleine. Wenn ihr gegen ihn klagt! Vielleicht nimmt ihr noch mehr Leute ins Boot und macht eine Sammelklage, was meinst was dann los ist in der Firma. Per einstweilige Anordnung soll ihn der Anwalt dazu verpflichten nichts nach außen zu geben. Vielleicht hast du auch die Möglichkeit, wenn du vermutest, dass du angegriffen wirst, dein Handy (Kamera/Video), ne Videoaufnahme laufen lassen, in der Tasche stecken, dass du das Gespräch mitschneidest. Auch mit den anderen Kollegen absprechen, so dass immer, wenn ein Gespräch stattfindet, dass deine anderen zwei Kollegen in deiner nähe sind um das Gespräch mitzuhören. 
Wenn du dich nicht entscheiden kannst zwecks Kündigung, dann rate ich dir schnellstens in der Gewerkschaft Mitglied werden. Nach halben Jahr hast du Rechtsschutz. Der Beitrag 1% von deinem Brutto. Es gibt dort auch Initiativen wegen Mobbing. Ich denke das wäre die günstigste Möglichkeit für dich.
Ein Anwalt kostet immer viel Geld. Die helfen auch bei Alg II.

Ich wünsche dir ganz ganz viel Glück. Nicht auf deine Kosten. Nicht auf deiner Gesundheit! Wenn sein muss mach mal paar Wochen Krank. Du kannst so etwas auch mit deinem Arzt besprechen. Der wird dir dann Attest schreiben. Weitere Anweisungen geben, was du machen sollst.
LG
Blackbox
 

Rudolf Rocker

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Re:Mit den Nerven am Ende
« Antwort #54 am: 10:16:41 Fr. 11.August 2017 »
Der letzte Beitrag von Chlorophytum war am 11. Juli 2016. Ich glaube das Problem ist nicht mehr so aktuell bei ihr/ihm! ::)

Zitat
Vielleicht hast du auch die Möglichkeit, wenn du vermutest, dass du angegriffen wirst, dein Handy (Kamera/Video), ne Videoaufnahme laufen lassen, in der Tasche stecken, dass du das Gespräch mitschneidest.
Keine gute Idee. Das ist nämlich eine Straftat.

Zitat
Auch mit den anderen Kollegen absprechen, so dass immer, wenn ein Gespräch stattfindet, dass deine anderen zwei Kollegen in deiner nähe sind um das Gespräch mitzuhören.
Diese Idee ist schon besser, setzt aber Kollegen vorraus, auf die man sich verlassen kann. Das wird in den meisten Fällen eher schwierig.

blackbox

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Re:Mit den Nerven am Ende
« Antwort #55 am: 13:03:10 So. 10.September 2017 »
Oh Gott !

Bitte schnell dann dieses mit dem Handy streichen, ich möchte niemanden dazu auffordern eine Straftat zu tun.


Rudolf Rocker

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Re:Mit den Nerven am Ende
« Antwort #56 am: 13:33:52 So. 10.September 2017 »
Desshalb hatte ich ja darauf hingewiesen!
Alle gut! ;)