Krank > Mobbing

Magenta Bossing

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SoulSword:
Hallo zusammen,

ich komme derzeit auch in den „Genuss“ vom Chef gebosst/gemobbt zu werden. Ich arbeite für den Magenta Riesen, der zum Glück einen Betriebsrat hat. Leider scheint dieser ihn auch nicht stoppen zu können. Demnächst steht das Gespräch mit seinem Chef und dem Betriebsrat, sowie einigen Kollegen, die auch betroffen sind, an. Es gäbe noch mehr Zeugen, aber die sind zum schweigen gebracht worden.

Seine Methoden reichen von „gibt dir nicht die Hand außer er ist erkältet“ und „legt Besprechungen so, dass nur seine Lieblinge über den aktuellen Stand informiert werden“, Rufschädigung, Behinderung bei Bewerbungen uvm. was das korrekte arbeiten unmöglich macht.


Ich glaube nicht daran, dass sich etwas ändern wird. Daher meine Fragen:

1. Hat jemand noch eine Idee, was ich tun könnte? Vielleicht Presse einschalten? Dauerkrank machen?

2. Ich habe auch irgendwie das Bedürfnis, meine Erlebnisse in Buchform nieder zu schreiben und zu veröffentlichen. Jedoch weiß ich nicht, in wie weit ich den Magenta Spaßverein erwähnen kann/darf. Die Namen der Kollegen würde ich natürlich austauschen. Wird vielleicht kein Enthüllungsbuch wie bei Goldman-Sachs, aber zumindest mal ein interessanter Einblick, warum vieles schief läuft. Und irgendwie muss ich das ganze unnütze Wissen los werden -.-

 Viele Grüße
SoulSword

Kuddel:
Hallo SoulSword.

mir fällt spontan die Aktion Arbeitsunrecht ("INITIATIVE FÜR DEMOKRATIE IN WIRTSCHAFT & BETRIEB") ein.

Die beschäftigt sich u.a. mit der Thematik.
https://aktion.arbeitsunrecht.de/de/node/13

https://arbeitsunrecht.de/tv-tipp-mobbing-sabotage-kuendigung_betriebsraete-im-visier/

Kontakt:

aktion ./. arbeitsunrecht
Luxemburger Str. 176
50937 Köln

Tel: 0221 - 888 6900 -2

Telefonzeit für alle Nicht-Vereinsmitglieder: Mittwochs 16:00 - 19:00 Uhr

Email:  kontakt@arbeitsunrecht.de

SoulSword:
Hallo Kuddel.
Danke für deine schnelle Antwort.

Ich schau da gleich mal rein

dagmar:
Hallo SoulSword,
ideal wäre es natürlich die Nettigkeiten Deines Vorgesetzten zu dokumentieren und Zeugen dazu zu schreiben (selbst dann, wenn diese niemals den Mund aufmachen würden).

Bei mir wäre dann der Gang zum Hausarzt angesagt mit der Bitte um Überweisung zum Psychaiater, der meine angespannte psychische Situation diagnostizieren kann und bei Bedarf auch eine Krankschreibung ausstellen kann. Soweit ich weiß: unter 6 Wochen, darf das auch der Hausarzt, sobald es länger wird sollte ein Facharzt eingeschaltet werden.

Scheue den Gang auf keinen Fall - zumindest dann, wenn Du Dir sicher bist, dort nicht bleiben zu wollen. Willst Du dort bleiben, nun, dann wäre für mich persönlich guter Rat teuer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich "nicht riechen" zu können durch Betriebsrat oder ähnliches wirklich verändert werden kann. Auch wenn der Gesetzgeber es so hergibt...

Toi toi toi wünscht Dagmar

In Sachen Buch ect. wäre ich mehr als vorsichtig. Ich selber habe keine Ahnung, wo die Phase beginnt, wo ein Unternehmen erkannt werden kann und ab dem Moment gegen Dich vorgehen kann. Eigentlich müssten alle Namen, Beschreibungen ect. fehlen damit weder auf Unternehmen noch auf Dich rückgeschlossen werden kann.

counselor:
Ihr könntet Beschwerde nach §§84 ff. BetrVG beim Betriebsrat einlegen.
https://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/__84.html

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