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Stadtteilarbeit

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Kuddel:

--- Zitat ---Wir wollen keinen schönen Stadtteil, wir wollen eine bessere Welt!

--- Ende Zitat ---

Manchmal muß man den eigenen Stadtteil verlassen.
Z.B. um die Reichen zu besuchen, die auf unsere Kosten leben:

--- Zitat ---Hamburg: Tausende Linke wollen durch Nobelviertel ziehen



3000 Linke wollen am kommenden Samstag in Hamburg durch Blankenese ziehen. Das teilte das Bündnis „Wer hat, der gibt“ mit, ein Zusammenschluss verschiedener linker und auch linksradikaler Gruppen. Das Motto der Aktion, die zeitgleich deutschlandweit stattfindet: „Holen wir uns, was uns zusteht – laut, schrill, bunt und wild!“

Start in Hamburg ist um 14 Uhr am Erik-Blumenfeld-Platz in Blankenese. Um 19 Uhr soll die Demonstration an der Manteuffelstraße enden – davor wolle man durchs „Reichenviertel“ ziehen, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
--- Ende Zitat ---
https://www.mopo.de/hamburg/polizei/hamburg-3000-linke-wollen-am-wochenende-durch-blankenese-ziehen/?utm_term=Autofeed&dmcid=sm_tw_p&utm_medium=social&utm_source=Twitter#Echobox=1629215231

NachbarArsch:
Warum jetzt ausgerechnet hier gepostet wird erschließt sich mir nicht. Ich sehe Stadtteilarbeit und so typisch linke Bündniskrisenproteste als einen gegensätzlichen Ansatz.

Unterstützen kann man das natürlich beides. Übrigens nicht nur in Hamburg:

Berlin: Sa., 21.08., 14 Uhr, Urban-Krankenhaus, Am Kanal Kreuzberg

Braunschweig: Sa., 21.08. 14 Uhr, Schlossplatz

Bremen: Sa. 21.08., 12 Uhr, Marktplatz

Erfurt: Sa., 21.98., 14 Uhr,Bahnhofsvorplatz

Dortmund: Sa.21.08., 11-14 UhrReinoldikirche

Hagen: Tanz-Demo 20.08., 18 Uhr Fahrrad-Demo; 21.08., 16 Uhr, Start jeweils Hagen Hbf.

Hamburg: Sa., 21.08., 14 Uhr, S-Bahn Blankenese

Hannover: Sa., 21.08., 14 Uhr, Weißekreuzplatz

Kiel: Sa. 21.08., 14 Uhr, Lessingplatz

Tübingen: Sa, 21.08., 14 Uhr, Holzmarkt

Ulm: Sa, 21.08., 15 Uhr, Münsterplatz

Leipzig: Sa., 21.08., 13 Uhr, Augustusplatz

Wiesbaden: Sa. 21.08., 14:30 Uhr, Kranzplatz

Witten: Sa., 21.08., 11 Uhr,Karl Marx Platz

Würzburg: Sa., 21.08., 14 Uhr, Hauptbahnhof Würzburg

Weitere Infos:
https://werhatdergibt.org/aktionstag2021/

Kuddel:
Ok, ich hatte vergeblich den Thread gesucht, in dem verschiedene Beispiele angeführt wurden, in denen man in die Stadtteile der Reichen gezogen ist.

Ich fand es dann aber auch hier ok, da der MoPo Artikel das "Nobelviertel" bereits in der Überschrift erwähnt. Mir gefiel der Gedanke, daß man sich nicht in den Armutsstadtteilen verschanzen soll, denn so kann man bestenfalls die Selbstverwaltung der Armut erreichen.

Wir müssen den Reichtum der Bonzen angreifen, wenn wir eine bessere Gesellschaft wollen.

Überhaupt ist es gut, über den eigenen Tellerrand zu blicken.
Deshalb hat es mich sehr gefreut, als ich heute mitbekommen habe, daß die Stadtteilini in Bremen Gröpelingen Post von der Landlosenbewegung Brasiliens gekriegt hat:







https://www.facebook.com/Stadtteilgewerkschaft/?hc_ref=ARSRgvHiwtOQKxyGP-8lFNJqN937UyEqkBFoqPpDH_IM4fYNl1hw_v9-rgD1PXrVD1c&fref=nf&__tn__=kC-R

http://solidarisch-in-groepelingen.de/von-unten-die-welt-veraendern-die-bewegung-der-landlosen-arbeiterinnen-in-brasilien-mst-schickt-gruesse-an-solidarisch-in-groepelingen/

Fritz Linow:
Stadtteilfeste sind eine traurige Angelegenheit. Vereine und Hüpfburgen werden unter einen Hut gebracht und dürfen dann zeigen, dass der Stadtteil eine gemeinsame Zukunft hat. Das ganze wird von irgendwelchen Sozialpädagogikschranzen organisiert, die peinlichst darauf achten, dass alle Spaß haben und alles so schön bunt ist hier. Daher ist es für die auch überhaupt kein Problem, sich für die Unterstützung bei dem größten Arschlochvermieter überhaupt, Vonovia, zu bedanken. Das asoziale Gebahren von Vonovia darf gerne im pseudosozialen Miteinander aufgehen.

Vonovia hat in Kiel-Gaarden wesentlich dazu beigetragen, dass die Mietkosten für Neuvermietungen im letzten Jahr um knapp 13 Prozent gestiegen sind. Vonovia vermietet nicht an Migranten, am liebsten nicht an Bulgaren und Rumänen. Vonovia betreibt absichtlich Leerstand. Vonovia hat ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, wenn es um die weitere Entwicklung des Wohnungsmarktes geht, schließlich hat die Stadt alle eigenen Wohnungen verkauft und ist nun von den Ärschen abhängig.

Es wäre das mindeste, dass man sich nicht von diesem Drecksverein sponsern lässt. Aber so viel Anstand kann man von den flauschigen Stadtteilmitentwicklern nicht erwarten, meistens auch kein Hirn. Andererseits geht Stadtteilfest auch gegen Vonovia, unterstützt von Vonovia:



Kuddel:

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