Autor Thema: Stadtteilarbeit  (Gelesen 3085 mal)

BGS

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #15 am: 22:39:54 Sa. 05.Januar 2019 »
 Coole, vorbildliche Aktion!

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)

counselor

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #16 am: 09:47:14 So. 06.Januar 2019 »
Gute Aktion! Ich halte die Selbstorganisation der Mieter für absolut notwendig. In N wird auch gegen hohe Mieten und gegen Gentrifizierung vor allem des Stadtteils Gostenhof gekämpft:

Zitat
In Gostenhof ist genau das passiert, was auch in Berlin Kreuzberg oder Neukölln durchexerziert wurde. Ein alter ArbeiterInnenstadtteil mit billigen Wohnraum wird von Studierenden und KünstlerInnen bezogen, die zwar über wenig Geld verfügen aber einen höheren kulturellen Anspruch in den Stadtteil mit-und einbringen. Ateliers und Kneipen werten den Stadtteil als Folge kulturell auf. Das hätte ans ich noch keinen Einfluss auf unsere Mieten, wären da nicht die InvestorInnen, die immer auf der Suche nach neuen Gebieten sind, die sich als Anlageobjekte lohnen. Alte Häuser werden aufgekauft und saniert – oder auch nicht – weitervermietet. Die Miete steigt so oder so weil man als GostenhoferIn für die Marke GOHO mitbezahlt – ob man das will oder nicht. Die alten Häuser werden meist tatsächlich saniert/renoviert. Aber nicht etwa weil es heutzutage selbstverständlich sein sollte, eine Heizung oder gut isolierte Fenster. Nein, der Grund ist schlichtweg, dass dies zur Begründung einer Mieterhöhung ausreicht und die VermieterInnen so ihre Profitspanne noch einmal vergrößern können. Letztendlich werden viele Mieterhöhungen mit der Angleichung an den Mietspiegel gerechtfertigt- Dieser Prozess ist für normale MieterInnen nicht durchschaubar. Alle zwei Jahre wird dieser Mietspiegel quasi ausgehandelt. Die Macht der großen Immobilienkonzerne in diesen Gremien lässt sich nur erahnen.
Quelle: https://www.redside.tk/cms/2018/12/18/kein-geschaeft-mit-unserem-viertel-gostenhof-ist-keine-marke/
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #17 am: 12:51:12 So. 06.Januar 2019 »
Wirklich noch erwähnenswert ist, daß die Mieter selbstständig anfangen sich zu organisieren und die Ergebnisse von kleinen informellen Treffen den anderen Hausbewohnern erzählen oder gleich einen Stapel Flyer nehmen, um sie Nachbarn zu geben oder sie auch im weiteren Umfeld in die Briefkästen zu werfen.

Von solchen Bedingungen habe ich bisher nur geträumt...

Kuddel

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #18 am: 14:29:27 So. 06.Januar 2019 »
Dies ist der Flyer zur kommenden Veranstaltung...


Kuddel

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #19 am: 15:38:55 So. 13.Januar 2019 »

Fritz Linow

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