Autor Thema: Stadtteilarbeit  (Gelesen 7573 mal)

Fritz Linow

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1591
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #45 am: 23:31:32 Mo. 28.Januar 2019 »
Zitat
Ich finde es wenig zielführend bei solchen Diskussionen die Leute auf Gesetzes- und Verfassungstreue einzuschwören.
Und ich finde es nicht fair, die Menschen nicht darüber aufzuklären, welche Hürden ihnen da im Weg stehen könnten.
(...)
Es geht ja nicht darum, auf dem ganz großen Klageweg erfolgreich sein zu können. Da herrscht sowieso Klassenjustiz. Wer behauptet: Das klagen wir einfach durch, ist naiv und wurde hier eigentlich auch nicht gefordert, eher im Gegenteil. Bis zu einem bestimmten Punkt ist dieser Weg nützlich und notwendig, aber wir sollten vermitteln, dass es um mehr geht und auch mehr möglich ist, wenn wir uns zusammenschließen. Es geht mittlerweile um ein zutiefst empfundenes Unrecht und um Würde, wie es denn auch so schön im Grundgesetz steht.
Wenn diese Würde in den letzten Jahrzehnten durch Richterrecht abgewirtschaftet wurde, dann sollten wir sie uns wieder zurückholen.

dagobert

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4975
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #46 am: 18:46:08 Di. 05.Februar 2019 »
Zitat
Grundgesetz abschaffen und durch eine Verfassung ersetzen
Ein (in abgewandelter Form) Lieblingsthema der Reichsbürger.
Danke.
Tiefrot ist dann auch einer, der hatte das nämlich in dem anderen Thread angesprochen.  ::)

Zum Rest hat Rudi genug geschrieben.

Rudolf Rocker

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13420
  • Waldkauz (8>
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #47 am: 20:31:43 Di. 05.Februar 2019 »
Huhu dagobert

Zitat
Ein (in abgewandelter Form) Lieblingsthema der Reichsbürger.
Ach diese Reichsdeppen kann doch eh keiner ernst nehmen. Wenn es ihnen in den Kram passt berufen sie sich auf das GG und wenn nicht, behaupten sie, das das GG gar keine Verfassung ist, weil nicht Verfassung draufsteht!
Hat aber tatsächlich nichts mit dem Thema zu tun, das wir hier diskutiert haben.

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13330
  • Fischkopp
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #48 am: 11:21:51 Fr. 08.Februar 2019 »
Jetzt kommen die sozialdemokratischen Schmierlappen und versuchen jeglichen Protest zu vereinnahmen und unter ihre Fittiche zu kriegen.



Plötzlich baut bei denen Kiel auf "Solidarität" und sie wollen wissen, wo den Menschen im Stadtteil der Schuh drückt.

Widerliche Heuchler!
Es war die SPD, die die Privatisierung der kommunalen Wohnungen durchgesetzt hat.


Rudolf Rocker

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13420
  • Waldkauz (8>
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #49 am: 11:26:55 Fr. 08.Februar 2019 »
SPD für Solidarität ist irgendwie so glaubwürdig wie AfD gegen Nazis! :o

counselor

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4270
  • Sapere aude!
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #50 am: 12:48:44 Fr. 08.Februar 2019 »
Jo, ziemlich lächerlicher Versuch der Sozialfaschisten!
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13330
  • Fischkopp
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #51 am: 11:32:49 Di. 19.Februar 2019 »

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13330
  • Fischkopp
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #52 am: 13:44:05 Fr. 01.März 2019 »

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13330
  • Fischkopp
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #53 am: 13:58:47 Fr. 05.April 2019 »
Die Veranstaltung hat stattgefunden.
Hier der Bericht vom Bündnis für bezahlbaren Wohnraum:

https://bezahlbar-wohnen.org/2019/04/01/erfolgreiches-vonovia-treffen-in-mettenhof/

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13330
  • Fischkopp
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #54 am: 21:45:53 Sa. 06.April 2019 »
Hier nun mein Bericht von der Veranstaltung:

Auch in Mettenhof hatten wir eine volle Hütte. Knapp 80 Leute, würd' ich sagen.



Es war eine lustige Mischung an Besuchern. Etwa 10% migrantisch, was zwar besser war, als bei der letzten Veranstaltung in Gaarden, aber immernoch weniger als der Anteil der Bevölkerung des Stadtteils. Interessant war, daß eine ganze Reihe Gaardener, die schon bei der Veranstaltung in der Räucherei waren, auch hier dabei waren. Sie wollen also mehr als die Lösung eines individuellen Problems. Sie wollen eine Vernetzung, sie hoffen auf mehr Erfolg in einem gemeinsamen Vorgehen.

Zuerst gab es die Faktensammlung im Schnelldurchlauf. Hintergründe über den Schweinekonzern Vonovia. Dann Infos über die Situation in Kiel und speziell in Mettenhof. Es wurde auch von einem Block in Projensdorf berichtet, wo sich die Mieter eigenständig organisiert hatten, ohne daß da das Bündnis irgenwelche Anschubhilfen geleistet hätte. Als nächstes kamen die MieterInnen zu Wort. Es war fast wie Kabarett. Die Anekdoten von der Wohnsituation bei Vonovia und den Kommunikationsversuchen mit dem Spekulanten, erschienen wie erfunden. Es wurde gejohlt und man stellte fest, daß sich die Geschichten noch steigern ließen. Es fand sich stets jemand, der noch krasseres erlebt hat.

Es war nicht unwichtig, daß sich bundesweit etwas in dem Bereich bewegt. Es wurden diverse Orte genannt, in denen die Mieter begonnen haben, sich zu organisieren. Und es war wieder Besuch aus Bremen da. Eine Aktivistin berichtete von den Aktivitäten zum Thema bei Solidarisch in Gröpelingen, die schon länger am Ball sind, als wir in Kiel. Es war schon bewegend, wie die ersten Schritte der Mieterselbstorganisierung Folgen hat. Es sind nicht nur gemeinsame Aktionen, wie das gemeinsame Duracharbeiten der Nebenkostenaberechnungen, der Kollektive Widerspruch und das Faxen aller Widersprüche über eine Faxnummer, der Plan, gemeinsam mit Medien und Forderungen zum Vonovia Büro zu gehen. Es ist auch die Tatsache, daß sich hier Mieter kennengelernt haben, die jetzt stets ein wenig quatschen, wenn sie sich im Supermarkt oder auf der Straße begegnen. Das ändert das Zusammenleben im Viertel. Der Beitrag der Bremerin bekam einen spontanen Applaus.

Die Moderation seitens des Bündnisses hat sich auch geändert gegenüber der Veranstaltung in Gaarden. Es wurde nicht so viel von dem politischen Weg des Bündnisses geredet, es wurde mehr Wert auf die Selbstorganisierung der Mieter gelegt. Es wurde auch von den Erfahrungen der unabhängigen gaardener Mietertreffens berichtet.

Für mich war der größte Wermuthstropfen die Behandlung des Themas "Mieterverein". Es ist völlig ok, darauf hinzuweisen, wobei er helfen kann und auch auf die besondere Situation, daß von Armut betroffene Mieter spziell in Kiel die Möglichkeit haben, daß sie für ein oder zwei Jahren kostenlos Beratung erhalten könnten. Aber in Gaarden war die Publikum sehr aufgeweckt, daß man die Grenzen der Möglichkeiten des Mietervereins hinwies und zwar aus eigener Erfahrung. Es ist stets ein individueller Kampf und die Möglichkeiten sind begrenzt. Es kommt hinzu, daß der ehemals engagierte Mieterverein in Kiel inzwischen ziemlich auf den Hund gekommen ist und seinen Biß verloren hat. Der Mieterverein und dessen Möglichkeiten kamen viel zu gut weg. Es war wie eine Werbeveranstaltung für neue Mitglieder. Es fehlte an kritischen Gegenreden.

Am 27.4. soll in Mettenhof eine Mieterdemonstration stattfinden. Ich weiß nicht, ob in dem Stadtteil jemals demonstriert worden ist.

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13330
  • Fischkopp
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #55 am: 08:16:17 So. 07.April 2019 »
Fortsetzung...

Es gab nicht nur die beiden Großveranstaltungen für Vonoviamieter.
In Gaarden findet ein monatlicher Mietertreff in der Galerie OnSpace statt. Er ist bewußt nicht allein auf Vonoviamieter beschränkt, sondern offen für alle Mieter, deren Probleme und Vorschläge. Herausgekommen ist ein Beratungstermin für Mieter einmal die Woche im Infoladen Li(e)ber Anders.

Der nächste Gedanke war, daß der Mieterkampf nicht allein auf die Stadtteile Gaarden und Mettenhof beschränkt bleiben soll. Gestern wurden die Stadtteile Friedrichsort und Schilksee in Angriff genommen. Da hat Vonovia einen Großteil der Wohnungen übernommen. Wir waren zu fünft, eine handvoll wütender Mieter, bewaffnet mit 1500 Flyern, einem Kleistereimer und einigen selbstgemachten (Mini)Plakaten.
 




Die beiden Stadtteile sind "ab vom Schuß", merklich entfernt von der Innenstadt. Dort wird scheinbar nie wild plakatiert. Es gibt nur wenig Grafitis. Dementsprechend fiel unsere kleine Plakataktion umso mehr auf.



Die Flyer gingen gezielt in die Briefkästen der Vonoviamieter. Immer wieder wurden wir in Gespräche verwickelt, beim Verteilen und beim Plakatieren. Wir wurden nie angemacht für unsere Aktion. Das Negativste, was wir zu hören bekamen, war "Ob das was bringt?". Ansonsten gab es viel Zuspruch und Berichte von der Situation in den Häusern. Einer berichtete, daß bei ihm im Haus einige Wohnungen Eigentumswohnungen seien und die unterschiedliche rechtliche Situation von Mietern und Eigentümern gemeinsam genutzt wird. Man spricht sich ab, um so gemeinsam ungewünschte Baumaßnahmen von Vonovia abzuschmettern. Eine Frau erzählte von ihrer 82 jährigen Bekannten, die in einem Vonovia Hochhaus lebt. Dort funktionerte der Fahrstuhl drei Monate nicht. Einer fragte nach unserer Einschätzung, was wir von der Wirkung von Mieterversammlungen halten würden. Er beantworte es selbst: "Das ist erst der Anfang. Man muß erstmal zusammenkommen. Das ist wohl so ähnlich, wie bei uns im Betrieb, wenn wir streiken wollen."



Noch während des Flyerns trudelten die ersten drei e-Mails ein von Leuten, die Interesse an einem Treffen haben.


Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13330
  • Fischkopp
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #56 am: 13:13:05 So. 07.April 2019 »
Kieler Nachrichten 5.4.2019


Fritz Linow

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1591
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #57 am: 14:25:45 Mo. 08.April 2019 »
Am 27.4. soll in Mettenhof eine Mieterdemonstration stattfinden. Ich weiß nicht, ob in dem Stadtteil jemals demonstriert worden ist.



Mettenhof:


Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13330
  • Fischkopp
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #58 am: 17:01:24 Do. 18.April 2019 »
Ich war bei einer kleinen Straßenaktion mit dabei.
Ein paar Banner auf dem Vinetaplatz (Marktplatz von Gaarden) und Flyer zur Einladung zum Stadtteil-Mietertreff.



Es blieben folgende Erinnerungen besonders einprägsam. Daß ein erheblicher Teil der Leute im Stadtteil nur mäßig Deutsch spricht, hatte ich auch bei vorangegangen Aktionen mitbekommen. Diesmal fiel mir auch auf, wie viele in der von Armut geprägten Gegend breit sind. Man knallt sich dicht, um mit den finsteren Lebensverhältnissen irgendwie klarzukommen. Gerade Jugendliche machen gern einen auf "Gangsta", um sich so ein Stück Würde zu erhalten und sich so stolz als Outsider einer verlogenen Gesellschaft zu geben. Angesichts der wirklich harten sozialen Verhältnisse gehen die Leute relativ gut miteinander um. Der Stadtteil entwickelt ungewöhliche Selbstheilungkräfte, wenn man bedenkt, daß die Stadt die Drogenszene vom Westufer mit seinen Shoppingcentern nach Gaarden vertrieben hat. Knackis werden von ihrer Knastentlassung gleich nach Gaarden geschickt. Osteuropäer landen oftmals da, kommen in heruntergeommenen und völlig überfüllten Wohnungen unter, finden sich dann in Armut und illegalen Ausbeutungsverhältnissen wieder. Man erwartet da eher ein Pulverfaß, doch die Menschen arrangieren sich irgendwie mit den Verhältnissen und miteinander.



Straßengespräche waren durch die Bank super. Niemand hat uns komisch angemacht. Vonovia war scheinbar für jeden ein Thema. Ein Haßthema. Es ist wichtig mit solchen Themen sichtbar zu sein. So sehen die Leute, daß sie mit ihren Problemen nicht allein sind. Der öffentliche Protest ist ein erster Schritt. Der nächste Schritt wären gemeinsame Treffen, Diskussionen und Aktionen.

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13330
  • Fischkopp
Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #59 am: 20:11:19 Fr. 26.April 2019 »
Ich hatte beim letzten regelmäßigen Mietertreff in Gaarden mir extra ein paar Notizen gemacht, weil ich darüber etwas bei chefduzen schreiben wollte. Es waren ca. 25 Leute gekommen, mehr als erwartet.



Beinah die Hälfte der Leute sind aus Friedrichsort gekommen. Ein Erfolg der gemeinsamen Flyeraktion da (siehe weiter oben). Nicht alle Anwesenden waren Vonoviamieter. Man kam auch wegen grundsätzlicher Probleme mit Vermietern, bzw. wegen der Angst, was da noch auf einen zu kommt. Es war auch ein Architekt dabei, der grundsätzlich Zweifel an der Wohnungspolitik der Stadt hat, wie an dem obskuren Konzept von Gaarden hoch10.

Einer der Besucher sagte, er habe keinerlei Probleme mit Vonovia, sei nur aus reinem Interesse da. Er wurde wiedererkannt als Voniovia Mitarbeiter. Er stritt es zwar ab, verließ aber nach relativ kurzer Zeit das Treffen. Die bunt gemischte Runde redete oftmals wild durcheinander. Man war sich in einer Sache einig. Hier haben sich die aktiven Mieter versammelt. Man ärgerte sich über die Nachbarn: "Alle regen sich auf, doch keiner macht was!" Der Weg von der Unzufriedenheit zum gemeinsamen Widerstand ist steinig. Die Friedrichsorter diskutierten, ob es nicht möglich wäre, eine eigene Stadtteilgruppe aufzubauen. Es steht nur der Vorschlag im Raum, auch eine Infoveranstaltung gemeinsam mit dem Bündnis für bezahlbaren Wohnraum auch in Fr'Ort zu organisieren, ähnlich wie in Gaarden und in Mettenhof. Dann könnte man auch regelmäßige Treffen machen. Erstmal muß ein geeigneter Raum gesucht werden.

Ein Problem, das scheinbar alle zur Weißglut treibt, ist der Dauerzustand, daß vor Ort keiner zuständig für Probleme ist und man sich stets an die Zentrale in Bochum wenden soll. Dann gings gleich rund und um den börsennotierten Konzern, um sein völliges Desinteresse an den Menschen und auch an den Wohnungen. Es geht allein um die Profitmaximierung. "Wir sind für die keinen Mieter, sondern nur Pestilenzen, die immer was wollen." Einige der Mieter*innen haben sich mit dem Konzern schon intensiver beschäftigt und ihnen geht es um weit mehr, als um Probleme mit dem Vermieter. Sie wollen es nicht einfach hinnehmen, daß solche Konzerne das Leben der einfachen Menschen bestimmen. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und  Grundrecht.

Es wurde auch berichtet, daß es bereits Erfolge gab. Ein Mietertreffen hatte zur Folge, daß im Gustav Schatz Hof endlich die Renovierungen aufgenommen werden. Im Hochhaus bei dem Holstein Stadion organisierten sich die Bewohner in einem Mieter Rat. Sie rangen der Vonovia eine Zusage ab, daß die angedrohte Moderninisierung für die nächsten 5 Jahre abgewendet ist.

Es war nochmal der Mieterverein Thema. Viele nutzten ihn zur juristischen Begleitung beim Umgang mit dem Vermieter, doch niemand war sonderlich begeistert. Man führt mit dem Mieterverein nur individuelle Kämpfe (und das nicht einmal immer gut). Man wehrt sich nicht gemeinsam. Es wurde nochmal besonders erwähnt, daß der Kieler Mieterverein immer schlechter geworden ist und heute bestenfalls zur Beratung taugt, doch politisch völlig unbrauchbar geworden ist. Das Bündnis berichtete auch, daß ist nicht möglich ist gemeinsam mit dem Mieterverein gegen die unsoziale Wohnungpolitik der Stadt vorzugehen.

Aber erst einmal bereitet man sich vor auf die Demo in Kiel Mettenhof am Samstag, den 27.4.. Dazu soll nochmal kräftig geflyert und plakatiert werden.

Bei dem Stadtteilfest "Kulturrotation" in Gaarden am 11. Mai und Teil der städtischen Aufhübschungs- und Gentrifizierungsinitiative sind, wollen nun Mieter sichtbar ihren Protest kundtun mit Infotisch und ähnlichem.