Autor Thema: Stadtteilarbeit  (Gelesen 7528 mal)

Fritz Linow

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #90 am: 12:48:53 Di. 09.Juli 2019 »
Zitat
Ende April erschien die dritte Ausgabe der Weddinger Lokalzeitung “Plumpe”. Seit gut einem Jahr berichtet eine kleine Redaktion von lokalen Aktivist*innen über Initiativen und Aktionen, erzählt aber auch Geschichten über die eigensinnigen Bewohner*innen des Stadtteils im Nord-Westen Berlins. Wir sprachen mit zwei Redakteur*innen über Gegenöffentlichkeit im Stadtteil und motivierende Momente beim Aufbau einer linken Stadtteilzeitung.
https://lowerclassmag.com/2019/07/08/gegenoeffentlichkeit-geht-auch-offline-die-weddinger-stadtteilzeitung-plumpe/

https://plumpe.noblogs.org/

milchbrötchen

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #91 am: 08:59:16 Mo. 15.Juli 2019 »
Zitat
Mal positiv daran gedacht, das das "angrillen" hauptsächlich zum Zusammenkommen einläd ?
Und genau darum ging es ja wohl, das Nachbarschaft sich trifft.. Damit fängt alles weitere erst an..

bla bla- wie unreflektiert- schon mal dran gedacht, dass ich nicht der einzige bin der der Hemmung hätte.
"Vonovia angrillen" ist nicht positiv. Zusammen kommen ja bitte- vielleicht mal über eine positive Sprache nachdenken, die eben auch " "Hans und Franz und Emma und Erna" anspricht. Da sind in den Wohnungne meist keine Radikalinskies.

Vonovia
Mietertreffen sich

Fritz Linow

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #92 am: 11:42:18 Mo. 15.Juli 2019 »
(...)
bla bla- wie unreflektiert- schon mal dran gedacht, dass ich nicht der einzige bin der der Hemmung hätte.
"Vonovia angrillen" ist nicht positiv. Zusammen kommen ja bitte- vielleicht mal über eine positive Sprache nachdenken, die eben auch " "Hans und Franz und Emma und Erna" anspricht. Da sind in den Wohnungne meist keine Radikalinskies.

Vonovia
Mietertreffen sich

Es ist immer gut, wenn man sich Gedanken macht.

milchbrötchen

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #93 am: 13:22:45 Do. 08.August 2019 »
Onkel Tom
Antwort #89

auf dein Niveau? ne, lieber nicht

milchbrötchen

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #94 am: 13:25:36 Do. 08.August 2019 »
dieses Schild mit dem Schriftzug VONOVIA genaus wie VONOVIA könnte vielleicht auch den Irrtum hervorrufen, dass Vonovia selbst der Gastgeber ist...

Fritz Linow

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #95 am: 21:10:26 Do. 08.August 2019 »
Onkel Tom
Antwort #89
auf dein Niveau? ne, lieber nicht

Dann doch lieber auf dem Niveau eines Milchbrötchens, was?

Zitat
Meines Wissens ist Vonovia kein Steak. Auch nicht aus Tofu. Warum soll Vonovia also angegrillt werden? Ich verstehe diese Metapher oder was es auch immer sein soll nicht. Ich habe die Assoziation zum VERGASEN. Und das lässt mich erschaudern. Ich gehe nicht zum Angrillen von wem oder was. Angrillen ist eine freudige Bezeichnung, die ein Fleischvernichter nutzt, der mit Beginn der wärmeren Jahreszeit zum ersten Mal die Grillkohle entzündet um eben ungenießbare Nahrungsmittel zu produzieren und die Luft zu verpesten. Dabei werden meist große Mengen Alkohol konsumiert und es wird kräftig rum gepöbelt.
Auf mich macht das einen abstoßenden Eindruck. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu großer Akzeptanz führt. Die fünf Familien machen noch keinen Aufstand gegen die Vonovia.
https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,329009.msg349604.html#msg349604

Onkel Tom

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #96 am: 10:28:15 Fr. 09.August 2019 »
Naja, über das Einladungsmotto "Vonovia angrillen" werden sich die Ornaisatoren
bestimmt schon zu Anfang darüber Gedanken gemacht haben.. Ich finde, das gehört
auch zu jedem Projekt / Aktion dazu..

Im Plenum kann das sehr viel Zeit und Gehirnschmalz beanspruchen und wenn die
Organisatoren sich für "Vonovia angrillen" entschieden haben, ist es für Außenstehende
meist nicht nachvollziehbar, wie schwer eine Geburt eines Slogans werden kann.

In einer Nachbereitung stellt sich heraus, was gut und weniger gut lief.. Ob dann andere
Slogans erköchelt werden, hängt natürlich auch davon ab, wie das bisherige bei den
gezielt angesprochenen Gästen angekommen ist..

"Vonovia angrillen" = Negativ gedacht = Schauen, ob Beton brennt ?

"Vonovia angrillen" = Positiv gedacht = Ich Mieter bei der Vonovia bin stinksauer darüber,
schon wieder eine Mieterhöhung zu bekommen, nur weil irgendwelche Immobilien-
Heuschrecken Aktiengrößenwahnsinnig geworden sind..

Schaue in mein Briefkasten, finde ein Flugi und das "Vonovia angrillen" sticht mir sofort ins
Auge a la "Villeicht bringt das ja was und (nicht nur) ich werden diese stetigen Mieterhöhungen
endlich los.."

Nun, der Grill ist schon aufgebaut, Zwei.. drei Mieter sind auch schon da und voll neugierig,
was das nun werden soll oder könnte. A ja, Haupthema sind ja diese Mieterhöhungen und
das Bedürfnis zum Austausch unter den teils anonym lebenden Nachbarn ist auch vorhanden.

Tja, damit ist die Basis hergestellt, das gleichsam Betroffene sich kennenlernen und in einer
Interessensgruppe lässt sich doch schon viel besser etwas durchsetzen wollen, als wenn man
allein sich zuhaus durch seine Mieterakte kämpft.

Ich finde diese Art und Weise, eine Zusammenkunft zu organisieren Goldrichtig. Es holt nicht
nur den Menschen aus seiner von außen gewollten Vereinzelung.. Gruppendynamik kann
anbei viel Kraft und Mut zu "was können wir machen ?"  einhauchen..

Sorry milchbrödchien.. Betrachte dies nicht als persönlichen Angriff meinerseits, aber gerade
im Bezug welchen Spruch oder Slogan man zu einer Aktion nehmen könnte, habe ich mir
schon oft und intensiv ein Kopf drum gemacht und was mir anbei missfällt, wenn ein ganzes
Projekt in die Binsen geht, weil man sich schon zu Anfang, dem Ausköcheln eines Slogans
schon "kaputt geredet" hat..

Ja, so kann es leider auch gehen.. Im übrigen bin ich es gewohnt, es aktzeptieren zu müssen,
das immer irgendwas unvorhersehbares bei einer Aktion laufen kann und das beste ist, wenn
man dann inprovisieren kann.

 ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

Kuddel

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #97 am: 17:57:51 Mo. 12.August 2019 »



milchbrötchen

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #98 am: 20:07:22 So. 18.August 2019 »
Was ist das eigentlich für ein merkwürdiger Verein? dieses Bündnis für bezahlbaren Wohnraum. Da wird gegen SPD Politik gewettert und im Bündnis hocken die SPD Verbände Paritätischer, DGB, Türkische Gemeinde. Ist das die Revolte gegen ein Parteidiktat? Oder haben da Leute nicht gewußt mit wem sie sich zusammentun. Oder ist das die Umarmung des Feindes? DIE LINKE. ist auch dabei. Weiß jmd. wer oder was der Stadtpolitische Ratschlag sein soll?

NachbarArsch

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Re: Stadtteilarbeit
« Antwort #99 am: Heute um 09:07:38 »