Autor Thema: Suizid  (Gelesen 3254 mal)

Troll

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Re: Suizid
« Antwort #15 am: 15:37:37 Do. 04.Juli 2019 »
Freisprüche in zwei Fällen ärztlich assistierter Selbsttötungen bestätigt
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2019/2019090.html?nn=11918200

Sterbehilfe: Menschenrecht auf selbstbestimmtes Sterben wurde gestärkt – Der Umgang mit Sterbewilligen bleibt skandalös
https://www.nachdenkseiten.de/?p=53013

Es wird ggf. halt beschissen in einer Welt wo Psychopathen ständig nach neuen Einnahmequellen gieren.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
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Kuddel

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Re: Suizid
« Antwort #16 am: 11:14:45 Sa. 20.Juli 2019 »
Zitat
Eine Häufung von Suiziden bei dem französischen Telekommunikationsriesen France Télécom, heute Orange, hat vor knapp zehn Jahren die französische Öffentlichkeit aufgeschreckt. Nun stehen ehemalige Kadermitglieder vor Gericht. War ihr Restrukturierungsprogramm systematisches Mobbing? Sie sind von der Brücke gesprungen, haben sich erhängt oder einen Medikamenten-Alkohol-Cocktail eingenommen. Insgesamt 19 Mitarbeiter von France Télécom, heute Orange, haben sich zwischen 2007 und 2010 das Leben genommen. 12 weitere haben in demselben Zeitraum einen Selbstmordversuch unternommen...
http://www.labournet.de/?p=148412

Troll

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Re: Suizid
« Antwort #17 am: 09:33:22 Di. 25.Februar 2020 »
Zitat
Repräsentative Umfrage
Mehrheit befürwortet ärztliche Sterbehilfe

Die Mehrheit der Deutschen findet, dass Ärzte straffrei bleiben sollen, wenn sie Schwerstkranke beim Suizid unterstützen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag von Report Mainz hervor.

 Die Zustimmung der Deutschen zur Sterbehilfe durch Ärzte ist hoch: Mehr als zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) lehnen den geltenden Strafrechtsparagrafen 217 ab. Dieser sieht u.a. Strafen von bis zu drei Jahren Haft vor, wenn Ärzte Patienten wiederholt bei der Selbsttötung helfen.

Bundesverfassungsgericht entscheidet am Mittwoch

Über diesen Paragrafen 217 StGB entscheidet am Mittwoch das Bundesverfassungsgericht. Das 2015 vom Bundestag beschlossene und schon damals umstrittene Gesetz verbietet die sogenannte geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung. Vor allem Ärzten ist es danach untersagt, wiederholt schwerstkranken Patienten tödlich wirkende Medikamente zur Verfügung zu stellen.

Gegen den Strafrechtsparagrafen haben unter anderem Patienten, Ärzte und Sterbehilfeorganisationen geklagt. Er verletze das verfassungsmäßig garantierte Selbstbestimmungsrecht von Menschen, so das Kernargument der Kläger.
...

Nachricht dazu:
Quelle: tagesschau

In Marktradikalen Zeiten wie wir sie haben ist das natürlich beschissen, für jeden einzelnen Euro findet sich nicht nur ein Arsch der ihn besitzen will/muss, da stehen die neoliberal kapitalistischen "Chancen"anwärter Schlange.

Zum Thema:
Möglichkeiten für würdevolles Sterben
Unterschiede: Tötung auf Verlangen, Sterben zulassen, assistierter Suizid


Quelle: ZDF-WISO
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Kuddel

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Re: Suizid
« Antwort #18 am: 12:44:28 Di. 25.Februar 2020 »
Ich bin der Meinung, daß zur menschlichen Würde auch das Recht gehört, sein Leben aus eigener Entscheidung zu beenden.

Im Kapitalismus bin ich jedoch ein Gegner der Sterbehilfe. Sie öffnet Tür und Tor dem kostensparenden Ableben unproduktiven Menschenmaterials.

Troll

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Re: Suizid
« Antwort #19 am: 12:59:21 Di. 25.Februar 2020 »
Die menschliche Würde passt halt nicht in das kapitalistische Verwertungssystem, daß gibt es da nicht oder nur die Heuchelei/Fassade von Menschenwürde gegen Bezahlung.
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Troll

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Re: Suizid
« Antwort #20 am: 11:59:53 Mi. 26.Februar 2020 »
Zitat
Bundesverfassungsgericht
Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe ist gekippt

Die Beschwerden von Sterbehilfeorganisationen, Ärzten und schwer kranken Menschen hatten Erfolg: Das in Deutschland geltende Verbot der geschäftsmäßigen Hilfe beim Suizid ist verfassungswidrig. Es gebe ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben.
...
...

Diakonie warnt vor Konsequenzen

Die Diakonie befürchtet nach dem Urteil "Konsequenzen, deren Folgen nicht abschätzbar sind". Alte und kranke Menschen dürften angesichts ihres Leidens "keinesfalls als Last für die Gesellschaft abgestempelt und gedrängt werden, auf medizinische Maßnahmen zu verzichten, weil sie denken, dass ihre Behandlung zu teuer für die Angehörigen wird oder sie selber in höchster Not keinen Ausweg mehr wissen", sagte Diakonie-Präsident Ulrich Lilie.

Es müsse nun "mit allen Kräften" dafür gesorgt werden, dass Sterbehilfe nicht "ein furchtbares Instrument der Marktgesellschaft" werde.


Quelle: tagesschau

Die Diakonie halte ich auch für eine furchtbare Organisation, sie hat den gesellschaftlichen Ausverkauf mit getragen und verdient gut daran, daß der Tot für diese Art Organisationen etwas ganz furchtbares darstellt glaube ich gern, da wird jedes Tröpfchen lukratives Leben herausgepresst bevor Mensch sterben darf.
Aber nun darf erst mal auf die christliche Gesetzgebung gewartet werden was/ ob denen wieder etwas BVG-Undurchlässiges einfällt.
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Kuddel

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Re: Suizid
« Antwort #21 am: 13:06:57 Mi. 26.Februar 2020 »
Das bürgerliche Herrschaftssystem, das reinste Irrenhaus. Wir haben die Wahl zwischen den verschiedenen Parteien, die alle die Interessen der Wirtschaft vertreten. Die Justiz ist nur auf dem Papier unabhängig. Das Verfassungsgericht hat gerade bewiesen, daß es auch ein Organ neoliberaler Interessen ist:

Zitat
Verfassungsrichter erlauben geschäftsmäßige Sterbehilfe
Entscheidung in Karlsruhe: Das Bundesverfassungsgericht hat einen umstrittenen Sterbehilfe-Paragrafen gekippt und damit die Tür für eine Liberalisierung der Sterbehilfe geöffnet.
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/sterbehilfe-bundesverfassungsgericht-erlaubt-geschaeftsmaessige-beihilfe-zum-suizid-a-313fb29b-43af-4524-a16c-b469daf33062

Alles wird liberalisiert. Alles wird Profitinteressen unterworfen. Auch das Leben und Sterben des Menschen.
Bei diesem Thema ist Deutschland ganz vorn. Es gibt ja Erfahrung mit dem Aussortieren an der Rampe, wer arbeitsfähig ist und wer ins Gas kommt. Auch aus den Ausgesonderten konnte man noch etwas machen: Lampenschirme, Seife und Dünger.

Troll hat auf etwas entscheidendes hingewiesen: Wenn unsere einzige Hoffnung auf der Kritik durch christliche Organisationen liegt, können wir gleich einpacken. Wir brauchen eine kritische Haltung und Stimme jenseits der Staatsgläubigkeit und jenseits kirchlicher Einrichtungen.

Sunlight

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Re: Suizid
« Antwort #22 am: 00:16:05 Do. 27.Februar 2020 »
Das Urteil unter allen Gesichtspunkten sachlich betrachten. Warum ging es
letztendlich beim § 217 StGB und was ist mit "geschäftsmäßig" gemeint?

Zunächst Den zweiten Abschnitt ansehen:
Zitat
(2) Als Teilnehmer bleibt straffrei, wer selbst nicht geschäftsmäßig handelt
und entweder Angehöriger des in Absatz 1 genannten anderen ist oder
diesem nahesteht.

Welche Auswirkungen hatte das in der Realität:

Zitat
Patienten bekommen weniger Schmerzmittel

Die Palliativärztin kenne aber Kollegen, die seit der Einführung des Paragrafen
vor vier Jahren vorsichtiger agierten und weniger Betäubungsmittel verschreiben
würden. "Damit die Dosis nicht reicht zum Suizidieren. Wobei es da keine Dosisempfehlungen gibt." Sie kritisiert, dass Patienten keine adäquate
Schmerztherapie bekommen, weil Mediziner Angst davor haben, strafrechtlich
belangt zu werden. Auch deshalb hat sie sich an der Klage zum §217 beteiligt.

Real führte das dazu, dass manche Menschen qualvoll, unter großen Schmerzen
sterben mussten, weil Ärzte nicht die Menge an Schmerzmitteln gegeben haben,
die sie eigentlich benötigt hätten.

Zitat
Was ist "geschäftsmäßige" Sterbehilfe?

Wenn schwerkranke Menschen, die sterben möchten, über eine Institution
oder einen Arzt ein tödliches Mittel erhalten wollen, handelt es sich um eine "geschäftsmäßige" Sterbehilfe. Dabei bedeutet "geschäftsmäßig" nicht "kommerziell", sondern es handelt sich um eine Suizidhilfe, die eine "auf Wiederholung angelegte Handlung" ist. Der Paragraf bezieht sich auf Vereine, Organisationen
und Ärzte. Sie machen sich strafbar, wenn ihr Handeln auf Wiederholung angelegt ist. Auch ein erstmaliges Angebot kann schon strafbar sein, wenn es "den Beginn einer
auf Fortsetzung angelegten Tätigkeit darstellt".

Die Beihilfe zum freiverantwortlichen Suizid, ohne dass der Helfer die "letzte" Handlung ausführt, ist für Angehörige und Nahestehende straffrei, da es sich - im Gegensatz zur "geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung" - um eine "einmalige" Handlung handelt.

"Geschäftsmäßig" bedeutet nicht "kommerziell", sondern
es handelt sich um eine Suizidhilfe, die eine "auf Wiederholung angelegte Handlung"
ist. Ein Arzt, der in der Palliativ-Medizin tätig ist, bei dem wäre das eine auf Wiederholung angelegte Handlung. Denn er wird in seinem Berufsleben sterbende Menschen betreuen.

Ein Einblick in die Situation gibt auch:

Sterbehilfe - Politiker blockieren - Patienten verzweifeln

Da hat das Bundesverfassungsgericht ausnahmsweise mal ein richtiges und
wichtiges Urteil gefällt.


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Troll

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Re: Suizid
« Antwort #23 am: 09:23:33 Do. 27.Februar 2020 »
Das Urteil war überfällig nachdem sich die christlichen CDUler aus Dämlichkeit Gewissensgründen quer gestellt haben und die Arzneimittelbehörde angewiesen haben ggf. eine Medizinverschreibung zu verweigern (Gröhe und Nachfolger Spahn).
Ich bin gespannt ob sie erneut versuchen sich über das ihnen nicht gefällige Gesetz hinweg zu setzen.
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Jiddu Krishnamurti

xyu

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Re: Suizid
« Antwort #24 am: 19:10:05 Do. 27.Februar 2020 »
Ich bin der Meinung, daß zur menschlichen Würde auch das Recht gehört, sein Leben aus eigener Entscheidung zu beenden.

Im Kapitalismus bin ich jedoch ein Gegner der Sterbehilfe. Sie öffnet Tür und Tor dem kostensparenden Ableben unproduktiven Menschenmaterials.

Ganz gernau!

Die Bedingung der Möglichkeit über so etwas wie ein "Recht" auf Sterbehilfe auch nur zu diskutieren wäre die Einrichtung menschenwürdiger gesellschaftlicher Verhältnisse.
Wenn man mal im Radio hört, was es so für Kommentare nach dem Urteil gibt, dann fällt durchaus mal das Stichwort: Begleiteter Suizid als Alternative zur Pflegesituation, zur Verwahrung, zum Vegetieren in Heimen.
Analog dazu was die Krüppelbewegung auf ihre Fahnen geschrieben hat (und dabei durchaus was gerissen hat, siehe den Anspruch auf Assistenz): "Wir sind nicht behindert. Wir werden durch die Gesellschaft (in unseren Entfaltungsmöglichkeiten) behindert." ist doch klar, dass Verwahrung und Vegetieren kein Naturgesetz ist. Der Reichtum der Möglichkeiten, vorausgesetzt vernünftige gesellschaftliche Verhältnisse, Menschen das Leben zu erleichtern ist unergründlich.

Wer heute in ein Heim kommt, wird dort am Leben erhalten, ihm oder ihr werden oft sinnvolle Therapien vorenthalten, z.B. weil keine TherapeutInnen ins Haus kommen, die Qualität der ärztlichen Versorgung ist Glückssache. Die Lebensqualität verschlechtert sich immer weiter, die Abhängigkeit von Hilfestellung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens steigt. Und dann kommen manche PflegearbeiterInnen daher und sagen „Das ist doch kein Leben! Ich ruf mal den Arzt an und frag ob er nicht dies und das absetzen kann, damit es die Person bald geschafft hat.“

Nebenbemerkung: nützliche ideologische Idiotin beim Durchsetzen des kostensparenden Ablebens unproduktiven Menschenmaterials ist die „humanistisch-rationalistische“ Szene, solche Leuchten wie die „Partei der Humanisten“ und andere AstrologiekritikerInnen.

Frauenpower

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Re: Suizid
« Antwort #25 am: 10:28:20 Fr. 28.Februar 2020 »
Also mir bereitet das neue Recht auf SH, das allerdings noch divers geprüft werden soll  Sorgen!! Selbstverständlich bin ich für Selbstbestimmung und die Würde des Menschen - den betroffenen Einzelnen traue ich sie auch zu, aber ansonsten ..
aus einem spontanen Impuls heraus bin ich derzeit dagegen.

Zitat
Scharfe Kritik kam von der Deutschen Palliativ-Stiftung. Dessen Stiftungsrat, Carsten Schütz, befand: „Wenn ein entgrenztes Gericht selbst in so fundamentalen gesellschaftlichen Fragen wie dem Sterben die eindeutige Mehrheitsentscheidung des Parlaments nicht mehr achtet, hat es offensichtlich jeden demokratischen Respekt verloren“ und sprach im Hinblick auf das Bundesverfassungsgericht von einer „Übergriffigkeit des sich allmächtig wähnenden Senats“.
https://www.fr.de/politik/sterbehilfe-urteil-frei-tod-13560324.html

Auch in der jungen Welt (ich habe zur Zeit ein Probe-Abo) wird darüber berichtet. SH ist auch ein europaweites Thema wie in Spanien oder Portugal. Aber hier fällt mir ein Satz auf, über den es nachzudenken gilt:
Zitat
Jedoch müsse bei der Entscheidung über eine Legalisierung von Sterbehilfe immer auch die Frage nach den sozialen Verhältnissen und möglichen Folgen der Entscheidung erwägt werden. »Ein Land kann nicht die legale Möglichkeit der Sterbehilfe schaffen, wenn es nicht dazu in der Lage ist, die materiellen Bedingungen zum Leben zu garantieren.«

Ein Dilemma, das im Nachbarland ebenso existiert. Auch spanische Familien kennen das Problem fehlender Hospize und nur notdürftig funktionierender ambulanter Pflege von Menschen mit unheilbaren Krankheiten nur zu gut.
https://www.jungewelt.de/artikel/373419.sterbehilfe-sache-von-leben-und-tod.html

Troll

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Re: Suizid
« Antwort #26 am: 13:26:46 Fr. 28.Februar 2020 »
Bei jeder Art von fortschrittlichem Denken gibt es gegenwärtig berechtigte Bedenken, gesellschaftlicher Fortschritt ohne dahinterstehende Profitinteressen hat es sehr schwer weil es im neoliberalen Denken Fortschritt abseits der Wirtschaft nicht gibt oder geben kann.
Gesellschaftlicher Fortschritt wird deshalb bewußt bekämpft, er wird als Gefahr angesehen.
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