Autor Thema: Klimakatastrophe  (Gelesen 18174 mal)

Kuddel

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #390 am: 10:46:53 Fr. 30.August 2019 »
Zitat
Kapital killt Klima

Wer Klima und Menschheit retten will, muss an den Wurzeln ansetzen: Die kapitalistische Weltwirtschaft ist aufgrund der ihr innewohnenden, zunehmenden Widersprüche nicht in der Lage, die drohende Katastrophe abzuwenden. Ein Diskussionsbeitrag.


Besonders zu Beginn der Proteste der Fridays-for-Future-Bewegung prangerten deren Kritiker gerne die scheinbare Inkonsequenz der Streikenden an: Es seien größtenteils Mittelklasse-Kids, die von ihren Eltern mit lukrativen Jobs in energiehungrigen Konzernen in spritfressenden SUVs zur Demo chauffiert würden.
...
Auch die Idee einer Dienstleistungsgesellschaft nach dem Vorbild der USA, die sich von der warenproduzierenden Industrie weitgehend entkoppelt haben, hat sich als Chimäre entpuppt. Ohne nennenswerte warenproduzierende Industrie geht die gesamte kapitalistische Volkswirtschaft langfristig vor die Hunde. Deswegen stellen die gegenwärtigen Handelskonflikte, insbesondere zwischen den USA und China, vor allem Kämpfe um Standorte der Warenproduktion dar.
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Um den Verwertungsprozess des Kapitals aufrechtzuerhalten, müssen daher bei steigender Produktivität entsprechend mehr Waren produziert und abgesetzt werden. Je größer die Produktivität der globalen Industriemaschinerie, desto größer ist also auch ihr Ressourcenhunger, da die Wertmasse pro produzierter Einheit tendenziell abnimmt. Ein Versuch, in der kapitalistischen Weltwirtschaft eine ressourcenschonende Produktionsweise einzuführen, ist somit unmöglich – er käme einer Kapitalvernichtung gleich.
...
Das globale Produktivitätsniveau lässt auch die Vorstellung einer ökologischen Energiewende binnenkapitalistisch zu einer Chimäre verkommen, die im Rahmen des "Green New Deal" gerade diskutiert wird. Die Idee, durch staatliche Investitionsprogramme mit der "Ökobranche" eine neue Leitindustrie zu etablieren, scheitert an der mangelnden Verwertung von Lohnarbeit in der Warenproduktion. Den notwendigen massiven Investitionen in eine entsprechende Infrastruktur stehen keine Massen von Arbeitsplätzen in der Ökobranche gegenüber, deren Besteuerung die Staatsinvestitionen tragen könnte.
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Ein ökologischer Wandel hätte sich allein wegen der krisenbedingt zunehmenden Konkurrenz zwischen Konzernen und Nationalstaaten längst durchgesetzt, wenn er einen Konkurrenzvorteil böte und den nationalen Standorten neue wachstumsstarke Industrien erschließen würde. Aufgrund des sehr ungünstigen Verhältnisses zwischen den gigantischen Kosten und der mageren reellen Verwertung von Arbeitskraft in der »Ökobranche« ist die Energiewende aber eher ein Klotz am Bein der Nationalstaaten im globalen Konkurrenzkampf. Deutschland hat es ja bereits im Rahmen seiner Energiewende versucht – mit bekanntem Ausgang. Inzwischen ist die Bundesrepublik einer der größten Klimasünder Europas.
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Erst wenn die gesellschaftliche Reproduktion nicht mehr dem Selbstzweck der Kapitalverwertung untergeordnet ist, sondern direkt der Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse dient, kann eine ökologisch nachhaltige Wirtschaftsweise umgesetzt werden. Eben dies müsste auch die sich formierende Klimabewegung reflektieren.

Beim Kampf gegen den drohenden ökologischen Kollaps geht es somit nicht um einen reaktionären Antiproduktivismus, um eine Rückkehr zu archaischen Produktionsweisen.
...
Die Überwindung des Kapitals als einer verselbstständigten gesamtgesellschaftlichen Dynamik stellt folglich eine Überlebensfrage der Menschheit dar. Die ökologische Bewegung müsste bei ihrer diesbezüglichen Argumentation somit nicht so sehr an die Moral der Menschen appellieren, sondern an ihren Überlebensinstinkt.
https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/438/klimaschutz-und-kapitalismus-6132.html

counselor

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #391 am: 15:13:09 Fr. 30.August 2019 »
Zitat
Video: Angriff auf die Windkraft: Der Energiewende droht das Aus

Der Ausbau der Windkraft in Deutschland gehört zum Kern der Energiewende, anders sind nach heutigem Stand die Klimaziele nicht zu erreichen. Doch der Ausbau stockt. Ein Grund sind zahlreiche Klagen von Windkraftgegnern. Die sind inzwischen bundesweit vernetzt und wenden sich häufig nicht gegen einzelne Windräder, sondern gegen die Energiewende insgesamt – mit äußerst zweifelhaften Argumenten bis hin zum Bestreiten des menschengemachten Klimawandels. In der Politik finden die Gegner zunehmend Gehör. Experten sehen die gesamte Energiewende und das Erreichen der Klimaziele in Gefahr.

Quelle: https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/monitor/videosextern/angriff-auf-die-windkraft-der-energiewende-droht-das-aus-100.html
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counselor

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #392 am: 16:29:24 Sa. 31.August 2019 »
Hier eine Rede über den Treibhauseffekt und die Klimakatastrophe, die ich kürzlich gehalten habe:

Zitat
Der Treibhauseffekt

Der Grund für den befürchteten Temperaturanstieg als Folge des steigenden CO2-Gehalts der Atmosphäre liegt im sogenannten Treibhauseffekt, der hier kurz erläutert werden soll.

Die mittlere Temperatur auf der Erde ergibt sich aus einem einfachen Strahlungsgleichgewicht. Einige Gase in der Atmosphäre greifen in die Strahlungsbilanz ein, indem sie zwar die ankommende Sonnenstrahlung passieren lassen, jedoch nicht die von der Erdoberfläche abgestrahlte langwellige Wärmestrahlung. Dadurch kann Wärme von der Oberfläche nicht so leicht ins All abgestrahlt werden; es kommt zu einer Art „Wärmestau“ in der Nähe der Erdoberfläche.

Anders formuliert: Die Oberfläche strahlt, wie jeder physikalische Körper, Wärme ab – je höher die Temperatur, desto mehr. Diese Wärmestrahlung entweicht aber nicht einfach ins Weltall, sondern wird unterwegs in der Atmosphäre absorbiert, und zwar von den Treibhausgasen (oder „klimawirksamen Gasen“ - nicht zu verwechseln mit den „Treibgasen“, die in Spraydosen Verwendung fanden und die Ozonschicht schädigen). Die wichtigsten dieser Gase sind Wasserdampf, Kohlendioxid und Methan. Diese Gase strahlen die absorbierte Wärme wiederum in alle Richtungen gleichmäßig ab – einen Teil also auch wieder zurück zur Erdoberfläche. Dadurch kommt an der Oberfläche mehr Strahlung an, als ohne Treibhausgase: nämlich nicht nur die Sonnenstrahlung, sondern zusätzlich die von den Treibhausgasen abgestrahlte Wärmestrahlung. Ein Gleichgewicht kann sich erst wieder einstellen, wenn die Oberfläche zum Ausgleich auch mehr abstrahlt – also wenn sie wärmer ist. Dies ist der Treibhauseffekt.

Der Treibhauseffekt ist ein ganz natürlicher Vorgang – Wasserdampf, Kohlendioxid und Methan kommen von Natur aus seit jeher in der Atmosphäre vor. Der Treibhauseffekt ist sogar lebensnotwendig – ohne ihn wäre unser Planet völlig gefroren. Eine einfache Rechnung zeigt die Wirkung. Die ankommende Sonnenstrahlung pro Quadratmeter Erdoberfläche beträgt 342 Watt. Etwa 30% davon werden reflektiert, es verbleiben 242 Watt/m2, die teils in der Atmosphäre, teils von Wasser- und Landflächen absorbiert werden. Ein Körper, der diese Strahlungsmenge abstrahlt, hat nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz der Physik eine Temperatur von -18°C; wenn die Erdoberfläche im Mittel diese Temperatur hätte, würde sie also gerade so viel abstrahlen, wie an Sonnenstrahlung ankommt. Tatsächlich beträgt die mittlere Temperatur an der Erdoberfläche aber +15°C. Die Differenz von 33 Grad wird vom Treibhauseffekt verursacht, der daher erst das lebensfreundliche Klima auf der Erde möglich macht. Der Grund zur Sorge über die globale Erwärmung liegt darin, dass der Mensch diesen Treibhauseffekt nun verstärkt. Da der Treibhauseffekt insgesamt für eine Temperaturdifferenz von 33 Grad verantwortlich ist, kann bereits eine prozentual geringe Verstärkung desselben zu einer Erwärmung um mehrere Grade führen.

Ein Vergleich mit unserem Nachbarplaneten Venus zeigt, welche Macht der Treibhauseffekt im Extremfall entfalten kann. Die absorbierte Sonnenenergie ist wegen der dichten, 80% der Strahlung reflektierenden Wolkendecke mit 130 Watt/m2 deutlich geringer als auf der Erde (242 Watt/m2). Man könnte daher erwarten, dass die Venusoberfläche kälter ist als die Erdoberfläche. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Auf der Venus herrschen siedend heiße 460°C. Grund dafür ist ein extremer Treibhauseffekt: Die Atmosphäre der Venus besteht zu 96% aus Kohlendioxid.

Die heraufziehende Weltklimakatastrophe

Trotz Kyoto-Protokoll, trotz Ausbau der erneuerbaren Energien nimmt ihr Anteil an der Versorgung der Welt mit Primärenergie ab; der Verbrauch erneuerbarer Energien wächst langsamer, als der Gesamtverbrauch von Energie zunimmt. Die imperialistische Umweltpolitik ist in keiner Frage so offensichtlich gescheitert wie bei der Rettung des Weltklimas.

Zwischen 1900 und 2007 stiegen die weltweiten CO2-Emissionen von etwa zwei auf weit über 30 Milliarden Tonnen. Im November 2008 musste das UN-Klimasekretariat feststellen, dass sich die Emissionen von Treibhausgasen in 40 Industriestaaten von 2000 bis 2006 – allen Beschwörungen auf Klimakonferenzen zum Trotz – um 2,3 Prozent erhöht hatten. Von 1990 bis 2008 nahmen allein die weltweiten CO2-Emissionen um 40 Prozent zu.

Die fortschreitende Erwärmung der Erde kann nicht mehr geleugnet werden. 12 der 13 wärmsten Jahre, seit 1850 mit der Aufzeichnung der Temperaturen begonnen wurde, liegen im Zeitraum von 1995 bis 2007. Durch die Weltwirtschafts- und Finanzkrise von 2008 bis 2014 sanken zwar die direkten fossilen Emissionen weltweit um wenige Prozent, dies ändert jedoch nichts an der Zunahme des atmosphärischen CO2-Gehalts und insbesondere am Ansteigen der Weltdurchschnittstemperatur.

Wissenschaftliche Szenarien gehen davon aus, dass die durchschnittliche Temperatur auf der Erdoberfläche bis 2100 von heute über 14 Grad Celsius um 1,1 bis 6,4 Grad Celsius steigen kann. Ackerböden und Wälder des Planeten würden in großem Ausmaß austrocknen – wenn die Menschheit dieser Entwicklung nicht radikal Einhalt gebietet.
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dejavu

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #393 am: 17:03:45 Sa. 31.August 2019 »
Jetzt nur in aller Kürze:
Prima Rede, bei den Klimakillern sollte umbedingt noch das Lachgas Erwähnung finden.
Du solltest auch kurz anreißen woher die Klimagase stammen. Energieerzeugung, Landwirtschaft, Verkehr usw.
Leiharbeit und Werkvertragsmißbrauch verbieten! Weg mit dem Dreck!

counselor

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #394 am: 18:13:52 Di. 03.September 2019 »
Zitat
HURRIKAN - "Dorian" wütet über der Karibik – schon über eine Million Menschen evakuiert

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometern in der Stunde ist der Hurrikan "Dorian" auf den Bahamas vom Nationalen Hurrikan-Zentrum in Miami auf die höchste Kategorie eingestuft worden, Stufe fünf von fünf. Dorian ist ein katastrophaler Hurrikan.

Quelle: https://www.rf-news.de/2019/kw36/dorian-wuetet-vor-us-kuesten-schon-ueber-eine-million-menschen-evakuiert
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Troll

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #395 am: 18:32:56 Di. 03.September 2019 »
Zitat
During one hurricane briefing at the White House, Trump said, "I got it. I got it. Why don't we nuke them?" according to one source who was there. "They start forming off the coast of Africa, as they're moving across the Atlantic, we drop a bomb inside the eye of the hurricane and it disrupts it. Why can't we do that?" the source added, paraphrasing the president's remarks.

Via Fefes Blog

Zitat
Lacher des Tages: Die FDP schlägt Bitcoin-artige CO2-Währung vor.

Jaja, ich weiß, die FDP, über die macht man sich nicht lustig. Das ist wie behinderte Kinder in der Fußgängerzone treten.

Aber dennoch. Von dieser Ausgangsbasis hin zu "wir nehmen sowas für den Klimaschutz" zu kommen, da muss man schon eine besondere Art von mentalem Handycap haben. Da reicht nicht einfach nur normale Polit-Inkompetenz.

Quelle: Fefes Blog

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Kuddel

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #396 am: 15:55:27 Sa. 07.September 2019 »
Zitat
"Es ist Zeit, zu kämpfen!"
Klimaaktivisten besetzen roten Teppich in Venedig

"Vom Klima-Camp geht heute ein Weckruf aus": Kurz vorm Höhepunkt der Filmfestspiele in Venedig haben dort Hunderte Demonstranten den roten Teppich besetzt. Kreuzfahrtschiffgegner schlossen sich den Protesten an.


https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/filmfestspiele-venedig-klimaschutz-protest-vorm-filmpalast-a-1285723.html

Frauenpower

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #397 am: 18:00:30 Sa. 07.September 2019 »
der Irrsinn geht weiter - Trump will Alaskas Urwald abholzen lassen:
https://www.n-tv.de/politik/Trump-will-Alaskas-Urwald-abholzen-lassen-article21234453.html
Zitat
Noch verhindert ein Verbot die wirtschaftliche Nutzung großer Regenwaldflächen in Alaska. Trump würde dieses jedoch gerne aufheben. Vor allem die Holzindustrie und der Tourismus würden von den neu erschlossenen Gebieten profitieren. Gleichzeitig hätte der US-Präsident ein Image- und Fischproblem.
als hätte Obama es geahnt, war eines seiner letzten Gesetze die er erließ, den Schutz von Alaska

in der Talksendung "Sternstunde" gab es eine interessantes Thema: Ob Kinder bekommen ein Ego-Trip sei?
der Einstieg in die Sendung geht über CO2 und Klimaschutz
https://www.3sat.de/gesellschaft/sternstunde-philosophie/kinder--ein-ego-projekt-100.html
während der Sendung geht es auch um "Anti-Natalismus" d.h. es gibt wohl auch Menschen, die sich wünschen, niemals geboren worden zu sein in eine Welt aus Zwängen und in meinen eigenen Worten: ständiger Bedrohung wie Kriege und Katastrophen und alles Schlimme was Menschen anderen Menschen falscher Weise antun können
ein Inder hätte wohl seine Eltern verklagt (beide Anwälte anscheinend) weil sie ihn vorher nicht gefragt hätten, ob er auf die Welt kommen wolle, was ja eigentlich Unsinn ist, denn man kann ihn ja nicht fragen
ein pro-Argument für Kinder sei: Greta Thunberg könne ihre Eltern dazu bringen, nicht mehr zu fliegen und so CO2 einzusparen ..na ja, müsste man sich mal anhören

Heute ist wohl "Tag der Schöpfung"
Zitat Kretschmann:
Zitat
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat bei der Eröffnung des "Tags der Schöpfung" in Heilbronn die maßgebliche Rolle von Christen beim Klima- und Umweltschutz betont. Hier erklärt er, warum.
:-X
https://www.domradio.de/themen/sch%C3%B6pfung/2019-09-06/die-kirchen-gehen-mit-gutem-beispiel-voran-ministerpraesident-kretschmann-zur-rolle-der-christen
grün-schwarz sei aber auch dafür verantwortlich, dass es zu wenig Förster in BaWü gibt

am gestrigen Freitag gab es eine große FFF - Demo in Stuttgart
Zitat
Millionenhilfe für den Wald haben mehrere hundert Demonstranten am Freitag in Stuttgart gefordert. Bei der Protestaktion der Arbeitsgemeinschaft Wald Baden-Württemberg (AG Wald) rief deren Vorsitzender Dieter Hellmann laut Mitteilung die Landesregierung dazu auf, bis 2030 jährlich mindestens fünf Euro pro Einwohner zu investieren, um die Wälder "klimafit" zu machen. Nach zwei trockenen Sommern sind im baden-württembergischen Wald schwere Schäden aufgetreten.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/Buendnis-demonstriert-in-Stuttgart-fuer-Rettung-der-Waelder,wald-demo-stuttgart-100.html

im Hambi soll es um die 60 neue Baumhäuser wieder geben
https://www.welt.de/vermischtes/article199536120/Hambacher-Forst-60-neue-Bauten-ein-Jahr-nach-der-Raeumung.html
Zitat
Mit immensem Aufwand wurde vor rund einem Jahr der Hambacher Forst geräumt. Die Aktivisten hielt das nicht ab. Gebaut wurde seitdem fleißig, nicht wenige Menschen leben inzwischen wieder im Wald.

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #398 am: 22:26:45 So. 08.September 2019 »
Zitat
Neue Satellitenaufnahmen zeigen dramatische Eisschmelze

Klimaforscher haben die Auswirkungen der globalen Erwärmung anscheinend unterschätzt. Neue Satellitenaufnahmen der Nasa zeigen eine dramatische Eisschmelze, die in diesem Ausmaß nicht erwartet wurde.

Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article199867880/Nasa-Neue-Satellitenaufnahmen-zeigen-dramatische-Eisschmelze.html
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Kuddel

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #399 am: 15:08:34 Di. 10.September 2019 »
Zitat
In Polen haben bewaffnete Grenzschützer das Greenpeace-Schiff „Rainbow Warrior“ aus dem Hafen von Danzig geschleppt.

Wie die Umweltorganisation mitteilte, hatte die Besatzung des Schiffs das Entladen von Kohle verhindert. Die Grenzschutzbehörde bestätigte den Einsatz. Eine Sprecherin erklärte, zwei der 18 Besatzungsmitglieder seien festgenommen worden. Die anderen Bootsinsassen wurden demnach wieder freigelassen.

Mit der Aktion wollte die Organisation auf die Politik der polnischen Regierung aufmerksam machen. Polen und Ungarn haben einen EU-Vorschlag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen auf null Prozent bis 2050 abgelehnt und erklärt, dieses Ziel sei mit der Entwicklung ihrer Volkswirtschaften unvereinbar.
https://www.deutschlandfunk.de/polen-grenzschuetzer-schleppen-greenpeace-schiff-aus-hafen.2932.de.html?drn:news_id=1047654

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #400 am: 16:12:10 Di. 10.September 2019 »
Ich würde das umgekehrt formulieren: Kapitalistische Volkswirtschaften sind mit dem Überleben der Menschheit unvereinbar.
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #401 am: 18:20:01 Di. 10.September 2019 »
Zitat
LHURRIKAN - Verheerende Zerstörungen auf den Bahamas - Arktiseis schmilzt dramatisch

Nach Abzug des schrecklichen Hurrikans "Dorian" von den Bahamas wird die Zerstörung, die dieser stärkste Hurrikan seit Beginn der Wetteraufzeichnungen angerichtet hat, erstmalig wirklich sichtbar.

Quelle: https://www.rf-news.de/2019/kw37/angebliche-friedensgespraeche-mit-den-faschistischen-taliban-vorerst-gescheitert
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #402 am: 20:10:55 Di. 10.September 2019 »
Der Focus ungewöhnlich deutlich:
Zitat
Warnung vor dem Nichtstun - Schock-Prognose zur Klimakatastrophe: Mitte des Jahrhunderts ist die Menschheit am Ende

Düster, oder besser pechschwarz – so skizzieren australische Forscher in einem Report die Zukunft der Menschheit. Um die Mitte des Jahrhunderts, so ihre Prognose, werde die Zivilisation, wie wir sie kennen, voraussichtlich enden. Ursache des Niedergangs seien die zunehmend desaströsen Auswirkungen der globalen Erwärmung, gepaart mit dem Unwillen, sie konsequent zu bekämpfen.

Quelle: https://www.focus.de/wissen/klima/klimakatastrophe-forscher-sehen-menschheit-mitte-des-jahrhunderts-am-ende_id_10802940.html
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dejavu

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #403 am: 22:01:20 Di. 10.September 2019 »
Alter Hut. Wurde glaube ich schon mal irgendwo verlinkt.
Das mit den Satellitenaufnamen ist auch schon nicht mehr so neu.
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #404 am: 22:15:20 Di. 10.September 2019 »
Der Focus-Artikel ist neu, das Gutachten stammt allerdings vom Mai 2019. Kann sein, dass darüber schon mal berichtet wurde.
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