Autor Thema: Klimakatastrophe  (Gelesen 8625 mal)

counselor

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #135 am: 11:43:17 Di. 30.April 2019 »
Echt "Hr. Counselor"!?

Ich mach mir Sorgen, kannst du dir nicht Pornos im Internet anglotzen, muß es so ein Ultra-Perverser Hirnfick-Krempel der FDP sein?  :o
Dabei wollte ich nur unsere Demokratie leben, indem ich mich an meine Bundestagsabgeordnete wende. Und jetzt sowas. Ja klar kann ich mir Pornos im Internet anschauen, anstatt von Demokratie zu träumen.
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BGS

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #136 am: 12:10:34 Di. 30.April 2019 »
Herzliches Beileid zu "Deiner Bundestagsabgeordneten".

Und natürlich weiterhin alles Gute!

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #137 am: 13:52:09 Di. 30.April 2019 »
Diese Textbaustein-Antworten der Partei-PR-Abteilung ist grundsätzlich eine üble Verachtung und Beleidigung, da platzt mir regelmäßig der Kragen.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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counselor

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #138 am: 17:56:13 Do. 02.Mai 2019 »
Zitat
Großbritannien: Britisches Parlament befürwortet Klimanotstand

Tagelang haben Klimaaktivisten in der Innenstadt von London demonstriert. Im Parlament wurde nun für einen Klimanotstand votiert. Der Beschluss ist aber nicht bindend.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-05/grossbritannien-klimanotstand-britisches-parlament
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #139 am: 21:22:24 Fr. 03.Mai 2019 »
Zitat
„Meine Damen und Herren, bitte lassen Sie Frau Neubauer zu Ende reden“

Bei der RWE-Hauptversammlung kritisiert die junge Klimaaktivistin Luisa Neubauer das Unternehmen. Den Aktionären wirft die Studentin vor, ihre Seele zu verkaufen. Kurz kommt es während ihrer Rede zu Unruhe.

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article192890953/Fridays-For-Future-gegen-RWE-Meine-Damen-und-Herren-bitte-lassen-Sie-Frau-Neubauer-zu-Ende-reden.html
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Kuddel

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #140 am: 10:49:53 Mo. 06.Mai 2019 »
Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen.

Zitat
Globale Ungleichheit
Der Klimawandel macht Reiche noch reicher

Eine Studie belegt, dass die armen Länder stärker abgehängt werden - und das, obwohl sie selbst kaum zur globalen Erwärmung beitragen.
https://www.fr.de/wissen/globale-ungleichheit-klimawandel-macht-reiche-noch-reicher-12248869.html

Das kapitalistische System wirkt sich global ähnlich aus, wie innerhalb einer Gesellschaft.

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #141 am: 06:37:37 Di. 07.Mai 2019 »
Zitat
ÖDP will Klimanotstand in Nürnberg ausrufen lassen

"Es wäre jetzt an der Zeit, über den eigenen Schatten zu springen" - 06.05.2019 17:57 Uhr

NÜRNBERG - Erst vor wenigen Tagen hat der Stadtrat in Konstanz den Klimanotstand ausgerufen. Jetzt will die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) einen entsprechenden Antrag auch für Nürnberg einbringen. "Wir stehen bald mit dem Rücken zur Wand", sagt Stadtrat Thomas Schrollinger.

Quelle: https://www.nordbayern.de/odp-will-klimanotstand-in-nurnberg-ausrufen-lassen-1.8873929
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #142 am: 17:41:41 Do. 09.Mai 2019 »
Sehr geehrter Herr Counselor,

vielen Dank für Ihre Nachricht „Klimaschutz jetzt“.

Ich stimme Ihnen zu: Wir brauchen lieber heute als morgen wirkungsvolle Maßnahmen, um unsere nationalen und internationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Deshalb sind die Proteste von Wissenschaftlern*innen, Naturschutzverbänden und eben auch der Jugendlichen von Fridays for Future richtig und notwendig. Diese Generation unterstützt all jene, die wie wir erkannt haben, dass der Klimaschutz und die Bekämpfung der weltweiten Ungleichheit momentan unsere wichtigsten globalen Aufgaben sind. SPD und Fridays for Future haben das gleiche Ziel: Das Erreichen der Klimaziele von Paris. Wir möchten, dass Klimaschutz zu mehr Beschäftigung, mehr sozialer Gerechtigkeit und mehr Lebensqualität in Deutschland führt. Das Industrieland Deutschland kann mit Ingenieurskunst und Erfindergeist die Produkte und Lösungen entwickeln, die wir dafür brauchen. Dafür wollen wir jetzt die richtigen Rahmenbedingungen schaffen.

In der aktuellen Bundesregierung ist die SPD treibende Kraft für die Entwicklung und Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen. Wir haben im Rahmen der Koalitionsverhandlungen ein Klimaschutzgesetz durchgesetzt sowie die Einsetzung der Kommission für Strukturwandel und Kohleausstieg bewirkt.

Darüber hinaus hat das Bundeskabinett auf Vorschlag der SPD die Einsetzung eines „Klimakabinetts“ beschlossen, das am 10. April seine Arbeit aufgenommen hat. Das Klimakabinett soll sicherstellen, dass noch in diesem Jahr alle für das Erreichen der Klimaschutzziele 2030 erforderlichen rechtlichen Regelungen im Bundestag verabschiedet werden. Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt die Arbeit des Klimakabinetts ausdrücklich.

Wir erwarten von allen beteiligten Ministerien, dass sie in den kommenden Wochen darlegen, wie die CO2-Einsparziele für die Sektoren Energiewirtschaft, Industrie, Gebäude, Verkehr und Landwirtschaft erreicht werden können. Unsere Umweltministerin Svenja Schulze hat den Entwurf für ein Klimaschutzgesetz vorgelegt. Er muss nun zügig im Kabinett beschlossen und ins Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden.

Die Strukturwandelkommission hat sich in einem Konsens auf das Kohleausstiegsdatum 2038 geeinigt. Sie hat uns gelehrt, dass es möglich ist, einen gesellschaftlichen Konsens im Energiebereich zu erreichen. Diesen Konsens auch in den anderen Bereichen herzustellen, ist das Ziel der SPD. Denn erfolgreicher Klimaschutz braucht gesellschaftliche Mehrheiten. Im Sinne der Verlässlichkeit gegenüber allen Akteuren ist dieser Termin gesetzt und wird von uns nicht in Frage gestellt. In 2032 soll geprüft werden, ob ein früheres Ausstiegsdatum möglich ist. Dieses schon jetzt zu versprechen, würde nicht nur unsere anderen Ziele Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Energieversorgung gefährden. Es würde vor allem den mühsam zwischen den beteiligten gesellschaftlichen Gruppen gefunden Konsens wieder zerstören. Die Folge wären lange Auseinandersetzungen, wie wir sie vom Atomausstieg kennen, ohne dass wir dabei dem Kohleausstieg einen Schritt näher kommen.

Auch hat die Strukturwandelkommission das Ziel der Bundesregierung unterstützt, die erneuerbaren Energien bis 2030 auf 65 Prozent auszubauen. Dieses Ziel stellt uns bereits jetzt vor große Herausforderungen. Windkraftanlagen und neue Stromtrassen führen zu zahlreichen Bürgerprotesten in den betroffenen Regionen. Wir wollen deshalb die Bürgerbeteiligung an den Planungsverfahren verbessern und Möglichkeiten schaffen, die von den Windkraftanlagen betroffen Kommunen an den Gewinnen zu beteiligen.

Darüber hinaus ist offensichtlich, dass das gegenwärtige System von Steuern und Abgaben auf Energie einer Veränderung bedarf. Darüber wird momentan intensiv diskutiert. Dabei geht es nicht um zusätzliche Einnahmen des Staates, sondern um eine sozial gerechte Verteilung der Energiewendekosten. Dabei muss sichergestellt sein, dass mittlere und geringere Einkommen – insbesondere auch Familien mit Kindern – nicht zusätzlich belastet werden.

Sehr geehrter Herr Counselor,

für die SPD steht das Thema Klimaschutz oben auf der Agenda. Die Zeit drängt. 2019 ist das Jahr des Klimaschutzes. Wir werden allerdings nichts versprechen, was wir nicht halten können. Für uns ist der gesellschaftliche Zusammenhalt die Richtschnur bei der Bewältigung der gegenwärtigen Veränderungsprozesse. Wir suchen den gesellschaftlichen Konsens für einen neuen Weg in der industriellen Wertschöpfung, für gute Arbeit, für Innovationen und technologischen Fortschritt. Darum suchen wir die offene und ehrliche Diskussion mit allen, um einen verlässlichen Weg zur Erreichung der Klimaziele zu finden, der akzeptiert und schlussendlich auch umgesetzt wird.

Mit freundlichen Grüßen
Gabriela Heinrich


__________________
Gabriela Heinrich MdB
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #143 am: 06:14:04 Fr. 10.Mai 2019 »
Die FridaysForFuture - Bewegung hat folgende Kernforderungen zur Europawahl 2019 aufgestellt:

1) Ab 2035 dürfen nur so viel Treibhausgase ausgestoßen werden, wie durch natürliche Prozesse (Wachstum von Pflanzen, etc.) wieder aufgenommen werden können (Nettonull).
2) Der Kohleausstieg, also die Abschaltung aller Kohlekraftwerke, muss bis 2030 erfolgen.   
3) Deutschland muss bis 2035 seinen gesamten Energiebedarf durch erneuerbare Energien decken. Das beinhaltet auch die Energie für Transport und Wärme-Erzeugung.    
4) Die Subventionen für die Förderung, Verarbeitung und Nutzung fossiler Energieträger (Kohle, Öl und Gas) müssen bis Ende 2019 beendet werden.   
5) Bis Ende 2019 ist 1/4 der Kohlekraft abzuschalten.   
6) Bis Ende 2019 muss eine Steuer auf alle Treibhausgasemissionen (CO2-Steuer) eingeführt werden.   

Hier die Antworten der Parteien darauf:
https://www.klimawahl-2019.eu/?page_id=149
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #144 am: 09:39:54 Fr. 10.Mai 2019 »
½ OT

Zitat
Ressourcenbedarf: Musik-Streaming ist schlecht fürs Klima

Schottische und norwegische Forscher haben untersucht, welche Form des Musikvertriebs die Erde stärker erwärmen könnte.

...
... Musik ist, sind sich die Forscher einig, deutlich günstiger geworden, seitdem man sie im Abo frei Haus erhält.

Sonderlich ökologisch ist das aber nicht. Kyle Devine, Juniorprofessor für Musik in der norwegischen Hauptstadt, meint zwar, dass der Niedergang von CD und Schallplatte den Plastikmüll durch die Musikindustrie reduziert hat. "Aus der Perspektive der CO2-Emissionen hat der Umstieg auf das Streaming zu mit dem Internet verbundenen Geräten jedoch für einen signifikant höheren Ausstoß geführt." Diese Einschätzung bezieht er auf die gesamte Musikgeschichte.

Grund dafür ist die für das Streaming notwendige Infrastruktur – angefangen bei den Servern der Musikfirmen, den Netzbetreibern bis hin zum Endkundengerät. Dazu haben Brennan & Co. errechnet, dass Speicherung und Verarbeitung digitaler Musik "enorme Leistungs- und Energieressourcen" frisst. Dazu haben sie die für die Herstellung von Tonträgern notwendige Kunststoffproduktion in Klimagaseinheiten umgerechnet und mit den Streaminganforderungen verglichen. Ergebnis: Der CO2-Ausstoß liegt deutlich über dem aus früheren Zeiten – und zwar sogar verglichen mit den Boomphasen des Vinyl- und CD-Verkaufs.

Quelle: heise

So eindeutig hätte ich nicht gedacht, dass ist vielleicht die fehlende physische Greifbarkeit, nichts direkt greifbares hat einen höheren Verbrauch als das physische Medium, ist irgend wie schräg.
Ich glaube in Sachen umdenken haben wir noch sehr viel vor, bisher war es noch kein großes Thema und die Industrie überdeckte schon immer ihren verursachten Dreck mit netter PR.
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #145 am: 10:19:38 Fr. 10.Mai 2019 »
Zitat
Die Soziale Frage darf kein Totschlagargument gegen Umwelt- und Klimaschutz sein

Vor allem im linken politischen Spektrum hält sich die Begeisterung für eine effektivere Lenkung unseres Konsumverhaltens zum Wohle von Umwelt und Klima in Grenzen. Schnell fängt man sich den Vorwurf ein, eine abgehobene „Luxusdebatte“ zu führen. Höhere Preise und höhere Verbrauchssteuern würden vor allem die Ärmsten unserer Gesellschaft treffen und „denen da oben“ nicht wehtun. So verständlich dieses Argument ist, so falsch ist der gesamte Argumentationsansatz. Soziale Teilhabe und effektive Umwelt- und Klimapolitik sind schließlich keine unvereinbaren Zielkonflikte, sondern müssen ganz im Gegenteil Hand in Hand gehen. Denn nur, wenn sich möglichst viele Menschen einen ökologisch und ethisch vertretbaren Konsum leisten können, ist ein Umsteuern überhaupt möglich. Ein Debattenbeitrag von Jens Berger.

...

HTML5: https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/190519_Soziale_Frage_darf_kein_Totschlagargument_gegen_Klimaschutz_sein_NDS.mp3
Quelle: NDS

Zitat
Lassen Sie uns doch mal über Verkehr reden – Teil 5: Elektro-Highways – Sackgasse 4.0

...
...

HTML5 (Audio): https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/190508_Lassen_Sie_uns_doch_mal_ueber_Verkehr_reden_Teil_5_NDS.mp3
Quelle: NDS

Die Debatten innerhalb der Politik scheinen mir mal wieder meilenweit entfernt von jeder Realität, mit dem Standard-Geschwätz man hätte die Dringlichkeit der drohenden(?) Klimakatastrophe erkannt und würde jetzt eine 180° Wende ansteuern, mir schwant es wird sogar eine politische 360° Wende.
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #146 am: 16:34:23 Fr. 10.Mai 2019 »
Zitat
"Fridays for Future" - Großdemo in Nürnberg

Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler haben in Nürnberg heute an den Demos der Bewegung "Fridays für Future" teilgenommen und für einen konsequenten Klimaschutz demonstriert.

Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/fridays-for-future-grossdemo-in-nuernberg,RQ4IjSz
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #147 am: 21:49:19 Mo. 13.Mai 2019 »
Zitat
Physikerin Friederike Otto - Die Hitze von 2018 war der Klimawandel

Sturm, Starkregen, Hitzewellen – welche extremen Wetterlagen sind auf den Klimawandel zurückzuführen? Mit Modellen und Simulationen bestimmt die Physikerin Friederike Otto, welchen Anteil der Klimawandel an konkreten Wetterereignissen hat.

Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/physikerin-friederike-otto-die-hitze-von-2018-war-der.1008.de.html?dram%3Aarticle_id=448528
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #148 am: 12:16:27 Di. 14.Mai 2019 »
Zitat
Wer sich die CO2-Steuer „schönlügt“, tut sich und der Debatte damit keinen Gefallen

Dass eine CO2-Steuer wichtige Impulse setzen könnte, ist weitestgehend unumstritten. Doch für den Klimaschutz ins eigene Portemonnaie wollen auch nur wenige greifen. Daher werden selbst in CDU-Kreisen – die sonst gänzlich unverdächtig sind, sich Sorgen um die Ärmeren zu machen – nun Stimmen laut, die eine soziale Schieflage bei einer Besteuerung des Klimagases fürchten. Doch weit gefehlt, so tönt es bei Frankfurter Rundschau und taz. „Ärmere würden [sogar] von einer CO2-Steuer profitieren“, „Klimaschutz [sei] sozial“ und alles andere sei „Unsinn“. Gut gebrüllt und schlecht gelogen. Unsinn ist vielmehr, was die beiden linksliberalen Blätter sich da zusammenrechnen. Da muss man sich nicht wundern, wenn Teile der Bevölkerung sich „veräppelt“ fühlen und sogar ganz vom wichtigen Klimaschutz abwenden. Von Jens Berger.
...

HTML5: https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/190513_Wer_sich_die_CO2_Steuer_schoenluegt_tut_sich_keinen_Gefallen_NDS.mp3
Quelle: NDS

½ OT:
Jo, unser Konsumverhalten Marktkonform (neuerdings mit Umweltlabel) pimpen, seit langem fischt man die Meere weiterhin leer, vermutlich sterben wir zeitnah wenn wir keinen Seefisch futtern, also Sachzwang Meere leer fischen für ein langes Leben!?
Und laut Ernährungsexperten spielt es glücklicherweise gar keine Rolle ob Hormongestützt ,Giftgestützt, geklont "gesundes" produziert wird, alles so schön Marktkonform einfach, bitte weiter gehen, hier gibt es nichts zu sehen.
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #149 am: 16:13:10 Mi. 15.Mai 2019 »
Zitat
Kiel ruft den Klimanotstand aus

Als erste deutsche Landeshauptstadt ruft Kiel den Klimanotstand aus und macht damit den Klimaschutz zum zentralen Kriterium ihres öffentlichen Handelns. Das wird die Ratsversammlung am Donnerstag absehbar beschließen.

Quelle: https://www.kn-online.de/Kiel/Kiel-ruft-den-Klimanotstand-aus
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