Autor Thema: Klimakatastrophe  (Gelesen 19694 mal)

counselor

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #495 am: 14:56:30 Sa. 08.Februar 2020 »
Klartext Klima Folge zwei
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counselor

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #496 am: 18:11:25 Di. 11.Februar 2020 »
Zitat
KLIMA - Orkan „Sabine“ – alarmierende Wetterextreme

Das Sturmtief „Sabine“ hat in Europa große Schäden angerichtet. Viele Menschen wurden durch umstürzende Bäume oder andere Sturmfolgen verletzt. Drei Todesopfer werden bisher gemeldet.

Quelle: https://www.rf-news.de/2020/kw07/orkan-sabine-teil-des-katastrophenalarms
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #497 am: 19:51:50 Do. 13.Februar 2020 »
Zitat
Ärzte stellen sich auf Klimakrise ein

Die Klimaerhitzung wird sich immer stärker auf die menschliche Gesundheit auswirken. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin fordert die Anpassung des Gesundheitssystems.

Quelle: https://www.klimareporter.de/gesellschaft/aerzte-stellen-sich-auf-klimakrise-ein
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Kuddel

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #498 am: 12:53:33 Mi. 26.Februar 2020 »
Zitat
Neue Daten des Landwirtschaftsministeriums zeigen: In den vergangenen Monaten wurde in Deutschland deutlich mehr Wald zerstört als angenommen. Laut Forstexperten steht das Schlimmste noch bevor.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/waldsterben-schaeden-massiver-in-deutschland-als-angenommen-245-000-hektar-baumbestand-zerstoert-a-8f67a326-52bd-4f2d-971c-1268ce0c8fc1

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #499 am: 09:28:24 Do. 27.Februar 2020 »
Zitat
Das Ende der Energiewende?
Wie die Windkraft in Deutschland scheitert


Der Ausbau der Windkraft ist in den letzten Jahren stark eingebrochen. Ohne die günstige Energiequelle aber steht eine ganze Branche vor dem Aus. Die von der Bundesregierung noch vor kurzem beschlossenen Klimaschutzziele könnten nicht eingehalten werden.

"ZDFzoom"-Reporter Jörg Moll zeigt, warum und in welchem Umfang Windkraftanlagen an Land in den nächsten Jahren ausgebaut werden müssten, damit Deutschland seine Klimaziele doch noch kosteneffizient einhalten kann. Er trifft Artenschützer und Klimaskeptiker, die in kleinen aber gut organisierten Bürgerinitiativen vehement gegen geplante Windparks vorgehen. "Ob Atomkraftwerk oder Windkraft, wer möchte das schon gern vor der eigenen Tür haben", erzählt ihm ein Windkraftgegner auf einer Anti-Windkraft-Demonstration.
...

HTML5:
Quelle: ZDF-Zoom via NDS

Die Energiekonzerne treiben ein übles Spiel im Hintergrund, d.h. die konservativen Werterhalter werden bald neue "saubere" Kernkraftwerke anstreben.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #500 am: 09:37:11 So. 01.März 2020 »
Zitat
Liebe Leserinnen und Leser,

Die Kampagnen gegen die dezentrale Energiewende laufen verstärkt weiter

Allmählich wird das ganze Ausmaß der politischen Attacken von CDU, CSU, SPD und FDP gegen die Erneuerbaren Energien immer offensichtlicher. Der jüngste Einbruch beim Windenergieausbau mitsamt seinen Insolvenzen und inzwischen über 50.000 Arbeitsplatzverlusten dringt in das Bewusstsein immer weiterer Bevölkerungsschichten und immer mehr begreifen, dass der Klimaschutz in Deutschland stockt. Die Deutsche Welle hat in einem hervorragenden Artikel die Hintergründe aufgearbeitet.

Neben weiteren Verschlechterungen des EEG ist vor allem die Umstellung auf Ausschreibungen und der damit einhergehende Verlust der bürgerlichen Investitionen der Kern des Übels. Denn die Ausschreibungen führen fortschreitend zu einer Monopolisierung der Erneuerbaren Energien in den Händen der alten Energiekonzerne.
...

(Einige Verlinkungen in dem Artikel auf der Quellseite!)
Quelle: hans-josef-fell

Via Fefes Blog

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #501 am: 16:38:19 Mi. 11.März 2020 »
Klimawandel - der CO2-Beweis
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #502 am: 17:32:40 Fr. 13.März 2020 »
Zitat
Klimawandel: Eisschmelze in Grönland und Antarktis viel stärker als befürchtet

Das Eis in den Polarregionen schmilzt sechs Mal schneller als erwartet, haben Forscher ermittelt. Das entspreche dem Worst-Case-Szenario des Weltklimarats.

Grönland und die Antarktis verlieren derzeit sechs Mal so schnell an Eismasse wie noch in den 1990er Jahren. Damit passen die Entwicklungen dort zum schlimmstmöglichen Szenario des Weltklimarats IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), berichten Forscher unter Berufung auf Daten von insgesamt 11 Satelliten der ESA und NASA.

Wie die Europäische Weltraumagentur erklärt, verloren die beiden Landmassen demnach zwischen 1992 und 2017 rund 6,4 Billionen Tonnen an Eis und waren damit allein für rund 60 Prozent oder 10,6 Millimeter des globalen Meeresspiegelanstiegs verantwortlich. In den letzten drei Jahrzehnten ist die Rate des durchschnittlichen Eisverlusts von 81 Milliarden Tonnen pro Jahr in den 1990ern auf 475 Milliarden Tonnen pro Jahr in den 2010er Jahren gestiegen.

Immer mehr Überflutungen
...

Quelle: heise
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #503 am: 17:25:44 Sa. 21.März 2020 »
Volker Quaschning zieht Parallelen zwischen der Corona-Krise und der Klimakatastrophe
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Kuddel

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #504 am: 18:21:03 Sa. 21.März 2020 »
Mir diesen Quaschning anzusehen bringt mich wegen seines komischen Barts und entsprechender Kravatte an die Grenzen meiner Toleranz. Der Beitrag ist aber gut.

Kuddel

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #505 am: 11:39:49 So. 22.März 2020 »
Zitat
„Wir müssen unseren Alltag ändern“, ordnet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an. „Nicht allmählich, sondern jetzt.“ Merkel ist bereit, dafür die schwarze Null im Bundeshaushalt zu reißen; Geld spielt jetzt keine Rolle.

„I want you to panic“, hatte ein kleines schwedisches Mädchen uns aufgefordert – und ja, wir verfallen in Panik! Wir stellen uns auf den Ausnahmezustand ein, wir kaufen die Supermärkte leer und verfolgen atemlos die Newsticker mit immer neuen Todeszahlen. Die junge Generation hat es endlich geschafft, uns wachzurütteln, wir sind jetzt bereit, alles zu geben, was es braucht, um ihre Zukunft zu retten!

Was? Hier geht es gar nicht um den Klimawandel, um die größte Herausforderung unserer Zeit, wie der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, ihn nennt?

Ach so, schade. Aber war denn die Bekämpfung des Klimawandels nicht auch irgendwie dringend? Könnte man sich da nicht genauso ins Zeug legen wie jetzt bei Corona? Energie- und Mobilitätswende im Eilverfahren zur Rettung von Menschenleben?

Ach, jetzt geht erst mal Datteln 4, ein neues Steinkohlekraftwerk, ans Netz. Muss alles wirtschaftlich verträglich sein, verstehe. Die schwarze Null, ja klar, da ist sie wichtig.
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wir-werden-panisch-ausser-beim-planeten

Kuddel

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #506 am: 10:47:26 Do. 26.März 2020 »
Die Coronakrise beweist, daß eine Verbesserung des Klimas durch ein Herunterfahren von Produktion und Verkehr deutlich sicht- und spürbar ist und machbar.

Da fehlt der Aufschrei der Wirtschaft natürlich nicht. Nach der Krise wird alles viel schlimmer, tönen Medien und Thinktanks.

Zitat
Vorerst sind Politik und Wissenschaft mit anderem beschäftigt, kaum jemand hat den Kopf für Umweltthemen. Kongresse und Konferenzen werden abgesagt. Und wer weiß schon, ob der Glasgower Weltklimagipfel im November so stattfinden kann wie geplant? Eigentlich wollten die Staaten dort miteinander ehrgeizigere Ziele vereinbaren. Womöglich wird das jetzt erst einmal aufgeschoben.
https://www.welt.de/wissenschaft/article206709577/So-wirkt-sich-die-Corona-Krise-auf-die-Umwelt-aus.html

Zitat
Das öffentliche Leben steht weitestgehend still, die Digitalisierung entwickelt sich sprunghaft weiter. Das reduziert kurzfristig die CO2-Emissionen und macht Klimaschützern Hoffnung. Allerdings droht an dieser Stelle ein Missverständnis: Tatsächlich erschwert die Corona-Krise den klimafreundlichen Umbau.
https://www.iwkoeln.de/presse/iw-nachrichten/beitrag/hubertus-bardt-keine-chance-fuer-das-klima.html

Zitat
Das Corona-Virus könnte sogar zur Gefahr für das Klima werden: Wenn nach der Krise wirtschaftliche Hilfen nur kurzfristige Profite fördern, und "lästige" Belange des Umweltschutzes außer Acht gelassen werden.

Aber das beweist nur eines: Die Wirtschaft ist verantwortlich für den Klimawandel und wir dürfen keinesfalls der Wirtschaft zur "Krisenbewältigigung" freie Hand geben. Die Bedrohung durch die Wirtschaft ist nicht geringer als die durch die Pandemie. Das Weltklima steht vor verschiedenen Kippunkten. Die Folgen wären unabsehbar.

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #507 am: 12:26:38 Do. 26.März 2020 »
Machbar?
Nicht wirklich, es liegt nach Standarmaßstab der Vorkrisenzeit aktuell alles am Boden (Zwangs Pausen od. Ruhemodus), um nach der Krise wieder den Paradiesischen Wachstumsfetisch zu frönen wie zuvor wird versucht werden den alten Krempel einfach wieder anzuwerfen.
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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #508 am: 09:42:34 Fr. 03.April 2020 »
Zitat
Wie ist es denn aber um die ökologische Krise bestellt, die um ein Vielfaches gefährlicher ist als die Corona-Krise? Mit ihr geht die politische Klasse recht sorglos um, wahrscheinlich weil deren Mitglieder sich sagen, dass es sie persönlich nicht trifft. Die Corona-Krise zeigt jedenfalls, dass auch hier ein einfaches Gesetz genügen würde, diesmal um die kapitalistische Ökonomie am erdfeindlichen Durchmarsch zu hindern. Auch ein solcher Notstand könnte nur ausgerufen werden, wenn die Bevölkerung ihn freiwillig mittrüge. Die Politik bereitet ihn aber nicht vor: Das ist skandalös.
https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/nicht-mehr-die-demokratie-die-wir-kennen

Es ist ein echtes Problem, wenn man immer darauf hofft, daß '"die Politik" es schon regeln möge.

Es ist diese Haltung, die es ermöglicht, daß einige Wenige ihre Macht durchsetzen können. "Die Politik" vertritt immer die Interessen der Herrschenden Klasse. Deren Macht löst sich nicht dadurch auf, daß wir etwas fordern, sondern dadurch, daß wir nicht mehr mitspielen.

WIR müssen uns überlegen, was WIR tun und was WIR verweigern zu tun.
Wir müssen GEMEINSAMES Handeln diskutieren und vorbereiten.

Ja, die ökologische Krise ist um ein Vielfaches gefährlicher ist als die Corona-Krise. Man weigert sich, darüber nachzudenken. Nach der Coronakrise wird man versuchen, nur noch über Probleme der Wirtschaft zu reden. Das dürfen wir nicht zulassen.

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Re: Klimakatastrophe
« Antwort #509 am: 18:39:50 Do. 23.April 2020 »
Zitat
Erste Warnungen aus der Wissenschaft - Drittes Dürrejahr in Folge möglich

Die Böden in Deutschland sind vor allem in der Tiefe extrem trocken. Dabei waren die Niederschläge in Europa 2019 eher durchschnittlich, allerdings war es das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.

Quelle: https://www.klimareporter.de/erdsystem/drittes-duerrejahr-in-folge-moeglich
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