Autor Thema: Repression in China  (Gelesen 6835 mal)

Kuddel

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Re: Repression in China
« Antwort #45 am: 17:29:04 Do. 13.Juni 2019 »
Bilder von der Großdemo:

https://twitter.com/i/status/1137739247874478081

Wow, das nenn ich Menschenmassen.

Nao

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Re: Repression in China
« Antwort #46 am: 10:35:25 Fr. 14.Juni 2019 »
Zitat
Hongkong-Proteste: China hat offenbar Telegram angegriffen

Der Messenger-Dienst war von einem massiven Hackerangriff betroffen. Offenbar hängt der Angriff mit den Massenprotesten in Hongkong zusammen.


Der Onlinedienst Telegram ist nach eigenen Angaben Ziel eines großangelegten Hackerangriffs geworden. Die Attacke auf das verschlüsselte Netzwerk sei größtenteils von China aus gestartet worden, erklärte Telegram-Gründer Pavel Durov am Donnerstag über den Kurzbotschaftendienst Twitter.

Er setzte den Vorfall, der zu Störungen des Dienstes führte, in Zusammenhang mit den derzeitigen Massenprotesten in Hongkong. Telegram machte den Zwischenfall am Mittwochabend öffentlich. Es handelte sich demnach um eine sogenannte DDoS-Attacke, mit der die Angreifer ihr Ziel durch Überlastung lahmlegen wollten. In vielen Regionen der Welt konnte es vorübergehend zu Verbindungsproblemen mit dem Dienst kommen.

Nach Angaben von Durov hatten sich vergleichbaren Hackerangriffe, in die staatliche Akteure involviert gewesen seien, in der Vergangenheit immer zeitgleich mit Protestbewegungen in Hongkong ereignet. „Dieser Fall war keine Ausnahme.“

Bei den schweren politischen Unruhen in Hongkong organisieren sich viele Aktivisten über Telegram, um so der Überwachung durch die chinesischen Behörden zu entkommen. Auf dem chinesischen Festland ist der Onlinedienst nicht verfügbar, die Bewohner der einstigen britischen Kronkolonie haben jedoch Zugang.
https://futurezone.at/digital-life/hongkong-proteste-china-hat-offenbar-telegram-angegriffen/400522633

ManOfConstantSorrow

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Re: Repression in China
« Antwort #47 am: 08:35:17 Sa. 15.Juni 2019 »
Zitat
Angesichts massiver Proteste hat sich Hongkongs Regierung offenbar dafür entschieden, das umstrittene Auslieferungsgesetz vorerst zurückzustellen.

Mehrere örtliche Medien berichten unter Verweis auf Regierungsquellen, die geplante Lesung des Gesetzentwurfs im Parlament solle verschoben werden. Nach Angaben der „South China Morning Post“ hielt die pekingtreue Regierungschefin Lam gestern Abend ein Krisentreffen mit ihren Beratern ab.

Lam stand nach den Massenprotesten der vergangenen Tage auch in den eigenen Reihen massiv unter Druck. Auch pekingtreue Abgeordnete forderten eine Verschiebung der Gesetzesinitiative.
https://www.deutschlandfunk.de/hongkong-regierung-stellt-offenbar-umstrittenes.2932.de.html?drn:news_id=1017700
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

ManOfConstantSorrow

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Re: Repression in China
« Antwort #48 am: 08:28:23 So. 16.Juni 2019 »
Zitat
In Hongkong gehen die Proteste gegen die Regierung weiter

Mehrere Gruppierungen haben zu weiteren Kundgebungen aufgerufen. Man werde so lange protestieren, bis die Regierung ihre Pläne für das Auslieferungsgesetz endgültig aufgegeben habe, teilten die Organisatoren mit. Regierungschefin Lam hatte gestern angekündigt, die Beratungen über das Gesetz vorerst auszusetzen. Sie sagte, es gebe in der Öffentlichkeit immer noch Bedenken und Zweifel. Allerdings werde die Angelegenheit nicht gänzlich zu den Akten gelegt. Der Gesetzentwurf soll es den Hongkonger Behörden ermöglichen, Verdächtige an Gerichtsbarkeiten zu überstellen, mit denen es kein Auslieferungsabkommen gibt. Dazu gehört auch China. Aktivisten befürchten, dass auf diese Weise Regierungsgegner in Hongkong verfolgt werden könnten. Bei den seit Tagen anhaltenden Protesten kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei; ein Demonstrant starb zudem, als er von einem Gerüst fiel, an dem er ein Protestbanner angebracht hatte.
https://www.deutschlandfunk.de/hongkong-proteste-gegen-auslieferungsgesetz-gehen-weiter.1939.de.html?drn:news_id=1018011
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Kuddel

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Re: Repression in China
« Antwort #49 am: 17:16:14 So. 16.Juni 2019 »
Zitat
Nach erneuten Massenprotesten gegen das umstrittene Auslieferungsgesetz mit China hat Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam um Verzeihung gebeten. Sie wolle sich gegenüber der Öffentlichkeit "mit größter Aufrichtigkeit und Demut" entschuldigen, hieß es in einer am Sonntagabend (Ortszeit) verbreiteten Stellungnahme. Zuvor waren erneut Hunderttausende Hongkonger auf die Straße gegangen, um gegen das Auslieferungsgesetz und für den Rücktritt der Regierungschefin zu demonstrieren. Lam hatte am Samstag das Gesetz auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, das eine Auslieferung von Beschuldigten an China ermöglichen sollte. Dennoch rissen die Proteste nicht ab.

Die Demonstranten hatten sich am Sonntag zu einem Protestmarsch durch das Zentrum der ehemaligen britischen Kronkolonie getroffen. Die neuerliche Demonstration sei notwendig, so der Veranstalter Civil Human Rights Front, weil die Hongkonger Regierung ihre Pläne für das umstrittene Auslieferungsgesetz nicht komplett gestoppt habe. Außerdem fordern die Demonstranten den Rücktritt von Regierungschefin Carrie Lam.

Die Aktivisten rufen zudem zu einem Generalstreik am Montag auf. Manche Gewerkschaften, Lehrerverbände und andere Gruppen sprachen sich dafür aus, Arbeitsstellen und dem Unterricht fern zu bleiben. "Wir rufen die ganze Öffentlichkeit auf, die Kampagne fortzusetzen", sagte Bonny Leung von der prodemokratischen Civil Human Rights Front.
https://www.sueddeutsche.de/politik/hongkong-china-auslieferungsgesetz-proteste-demonstrationen-1.4487904

Onkel Tom

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Re: Repression in China
« Antwort #50 am: 09:39:43 Mo. 17.Juni 2019 »
Ich drücke die Daumen, das sich der Wille der Bevölkerung durch setzt.
War auch ein schlechter Scherz, "das Auslieferungsgesetz aufs Eis zu legen".
Lass Dich nicht verhartzen !

Kuddel

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Re: Repression in China
« Antwort #51 am: 17:49:26 Mo. 17.Juni 2019 »
Zitat
«Wir sind hier, um gemeinsam für die Zukunft unseres Sohnes zu kämpfen», sagt Leo. Bei ihm schimmert jedoch bald durch, dass das Ausschaffungsgesetz ein Ventil ist, um Dampf über die derzeitige soziale und wirtschaftliche Situation in Hongkong abzulassen.

«Natürlich war die Situation vor zwanzig Jahren besser», sagt Leo. Sie könnten wegen der horrenden Immobilienpreise keine Wohnung kaufen. (...)  Für viele andere Familien ist die Situation noch schlechter. Oft leben mehrere Generationen auf wenigen Quadratmetern zusammen. Intim- und Privatsphäre bleiben auf der Strecke.
https://www.nzz.ch/international/hongkong-traegt-trauer-ld.1489382?utm_source=pocket-newtab

Nao

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Re: Repression in China
« Antwort #52 am: 20:43:26 So. 30.Juni 2019 »
Zitat
Seit 100 Tagen weg: Drei Gewerkschaftsaktivisten in China "verschwunden"

Freitag, der 28. Juni, ist der 100. Tag, seit die Gewerkschaftsaktivisten Wei Zhili und Ke Chengbing von den Behörden in Guangzhou festgenommen wurden. Zusammen mit ihrem zuvor inhaftierten Kollegen Yang Zhengjun werden sie unter "Wohnüberwachung an einem bestimmten Ort" (指定居所监视居住) ohne Kontakt zu ihren Familien oder gesetzlichen Vertretern festgehalten.

Die drei Männer arbeiteten bei iLabour, einer unabhängigen Nachrichten- und Interessenvertretungsplattform, die 2013 gegründet wurde, um "die Wirtschaftsdemokratie zu fördern, die Arbeitsrechte zu schützen und eine gerechte Gesellschaft aufzubauen". Vor ihrer Verhaftung waren die iLabour-Journalisten aktiv am langjährigen Kampf einer Gruppe von Wanderarbeitern aus Hunan beteiligt, die eine Entschädigung für ihre Berufsbedingte Krankheit, die Pneumokoniose (Staublunge) forderten, die sie durch ihre Tätigkeit auf den Baustellen von Shenzhen zugezogen hatten.

iLabour begann Anfang 2018, den Kampf der Arbeiter aus Hunan zu unterstützen, indem es sie mit Rechtsberatung versorgte und regelmäßig über ihre Petitionstätigkeiten in Shenzhen informierte. Im Mittelpunkt der iLabour-Stellen steht das Recht der Arbeiter auf Gesundheit, ein menschenwürdiges Leben und Versammlungsfreiheit.


Am 8. Januar jedoch, einen Tag nachdem etwa 50 Petenten gewaltsam nach Hunan zurückgeschickt wurden, wurde der Chefredakteur von iLabour, Yang Zhengjun, in Guangzhou verhaftet. Die Polizei teilte ihm mit, dass er im Zusammenhang mit den Protesten der Arbeiter aus Hunan festgehalten werde. Zwei Monate später wurden auch Wei Zhili und Ke Chengbing, die den Hunanern weiterhin geholfen hatten, verhaftet.

Als die hunanischen Arbeiter von Wei und Ke's Verhaftung hörten, versuchten viele von ihnen, Shenzhen zu besuchen, um in ihrem Namen Lobbyarbeit zu betreiben. Sie wurden jedoch am örtlichen Bahnhof abgefangen.

"Wir waren alle am Boden zerstört, als wir die Nachricht hörten", sagte der Arbeitervertreter Gu Fuxiang. "Sie haben immer betont, wie wichtig es ist, das Gesetz zu respektieren, denn Wei Zhili hat uns mehrmals gesagt, dass wir in unserem Kampf für Gerechtigkeit das Gesetz zu unserem Vorteil nutzen sollten."

Den "iLabour Three" wird vorgeworfen, "Streitigkeiten zu schüren und Ärger zu provozieren" (寻衅滋事), eine Sammelklage, die von den Behörden seit einigen Jahren häufig zur Inhaftierung von Aktivisten der Zivilgesellschaft eingesetzt wird. Die "Wohnüberwachung an einem bestimmten Ort" (RSDL) wird ebenfalls regelmäßig von den Behörden zur Bekämpfung von Meinungsverschiedenheiten eingesetzt.

Amnesty International definiert RSDL als:
Zitat
Eine Form der geheimen Isolationshaft, die es der Polizei ermöglicht, Personen bis zu sechs Monate lang außerhalb des formalen Haftsystems festzuhalten, ohne Zugang zu Rechtsbeistand ihrer Wahl, ihrer Familien oder anderer Personen und sie sind als Verdächtige der Gefahr von Folter und anderer Misshandlung ausgesetzt.



Nach der Verhaftung von Yang Zhengjun am 8. Januar wurde er zunächst in das Gefangenenlager Shenzhen Nr. 2 gebracht. Am 6. Februar wurde er dann zu RSDL versetzt. Seit heute wird Yang mehr als fünf Monate lang festgehalten. Sein Anwalt stellte vier Anträge, um ihn zu sehen, und alle wurden abgelehnt. Die Polizei behauptet, dass Yang eine Erklärung geschrieben hat, die die Ernennung des von seiner Familie beauftragten Anwalts beendet, aber diese angebliche Erklärung wurde seiner Familie nie gezeigt.


Ke Chengbing wurde einen Monat nach seiner ersten Inhaftierung am 20. April an RSDL übergeben. Seine Familie wurde schikaniert und bedroht, und schließlich stimmten sie widerstrebend zu, die Ernennung seines Anwalts zu beenden.

Nachdem Wei Zhili's Frau, die feministische Aktivistin Zheng Churan, seine Verhaftung und sein Verschwinden in den sozialen Medien bekannt gemacht hatte, musste sie ihr Zuhause in Guangzhou verlassen. Andere, die sich zur Unterstützung von Wei geäußert hatten, wurden von der Polizei schikaniert oder bedroht und einige wurden angeblich geschlagen. Alle Anfragen des Anwalts von Wei, ihn seit seinem Wechsel zu RSDL am 20. April zu treffen, wurden abgelehnt. Wei hatte vor seiner Verhaftung kategorisch erklärt, dass er die Ernennung seines Anwalts nie beenden würde, aber Mitte Mai wurde seinen Eltern eine Notiz in Wei's Handschrift gezeigt, die den Anwalt, den seine Familie für ihn bestimmt hatte, ablehnte.

Die Kampagne von Zheng Churan zur Befreiung von Wei Zhili ist in dem folgenden RTHK-Programm dokumentiert, das diese Woche ausgestrahlt wurde. In der Sendung auf Kantonesisch und Mandarin-Chinesisch, ist auch Xiao Hongxia, die Ex-Frau eines anderen bekannten Gewerkschaftsaktivisten, Zhang Zhiru, der im Januar inhaftiert und später angeklagt wurde, eine Menschenmenge zusammenzubringen, um die öffentliche Ordnung zu stören (聚众扰乱社会秩序罪). Zhang befindet sich immer noch in Shenzhen in Haft.
https://clb.org.hk/content/gone-100-days-three-labour-activists-%E2%80%9Cdisappeared%E2%80%9D-china

Beitrag des Hongkonger Senders RTHK(auf Chinesisch):


Es ist auch ohne Sprachkenntnis interessant hereinzuschauen, um einen Eindruck von den Chinesischen Aktivisten zu bekommen.

Nao

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Re: Repression in China
« Antwort #53 am: 16:28:37 Di. 30.Juli 2019 »
Zitat
Xinjiang:
China bezeichnet Internierungslager als wegweisend
In Umerziehungslagern in Xinjiang werden verfolgte Uiguren festgehalten. Die chinesische Regierung behauptet, die Lager würden ihnen zu Bildung und Arbeit verhelfen.
https://www.zeit.de/politik/2019-07/xinjiang-umerziehungslager-china-menschenrechte-terror

Nao

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Re: Repression in China
« Antwort #54 am: 21:14:48 Fr. 09.August 2019 »
8.8.2019


Ein Jahr, einhundert Festnahmen, was du über die Unterdrückung der Arbeiterbewegung wissen mußt




Zitat


Heute hat eine Gruppe von Hongkonger-Gewerkschaftern, Sozialarbeitern und Menschenrechtsorganisationen in Solidarität mit den inhaftierten Gewerkschaftsaktivisten auf dem chinesischen Festland einen Protest vor vor dem Verbindungsbüro der Zentralregierung in Hongkong organisiert und ihre gemeinsame Erklärung vorgelegt.



Freiheit für alle Arbeiteraktivisten in China!


Troll

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Re: Repression in China
« Antwort #55 am: 12:07:04 Sa. 10.August 2019 »
Mal wieder Halb-OT:

Zitat
Alternativlos 43

..., in der ich ein bisschen von meinen Reisen berichte, insbesondere vergleichende Betrachtungen über wie die Länder ihre Security machen, aber auch digitale Souveränität und die Cloud. ...

Direkt: https://alternativlos.cdn.as250.net/alternativlos-43.mp3
Quelle: Fefes Blog

Andere Sichtweisen, der beiden (Frank und Fefe) und der bereisten Länder (auch wieder subjektiv :-)) ), aber trotzdem interessant.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Kuddel

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Re: Repression in China
« Antwort #56 am: 12:23:21 Mi. 14.August 2019 »

In Shenzhen vor den Toren Hongkongs trainieren seit Tagen bewaffnete Polizeikräfte in großer Zahl

Frauenpower

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Re: Repression in China
« Antwort #57 am: 17:16:03 Do. 15.August 2019 »
Zitat
Proteste in Hongkong
- Angst vor Chinas Panzern wächst - USA besorgt
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/hongkong-proteste-angst-vor-chinas-panzern-waechst-100.html

https://www.merkur.de/politik/hongkong-proteste-china-rueckt-mit-panzern-an-anschuldigungen-gegen-trump-zr-12908653.html

Maas äußerte sich auch
Zitat
Eskaliert die Lage in Hongkong? Nach den Protesten am Flughafen verschärfte Peking seine Warnungen. Nun empfahl Außenminister Maas, Reisen in die Stadt zu verschieben. Die Kanzlerin mahnte zum Dialog.
https://www.tagesschau.de/ausland/hongkong-821.html

Ich habe das von damals medial nicht mitbekommen so wie das mit Hongkong jetzt, aber schon mal gehört, es gibt wohl auch Gedenktage an den entspr. Tagen in China:
Zitat
Tian’anmen-Massaker
Als Tian’anmen-Massaker wird die gewaltsame Niederschlagung einer Protestbewegung bezeichnet, bei dem der Tian’anmen-Platz (chinesisch 天安門廣場 / 天安门广场, Pinyin Tiān'ānmén Guǎngchǎng, deutsch: Platz am Tor des Himmlischen Friedens) in Peking durch eine ursprünglich studentische Demokratiebewegung besetzt wurde. Im chinesischen Sprachraum wird die Bezeichnung „Zwischenfall vom 4. Juni“ (chinesisch 六四事件, Pinyin liùsì shìjiàn), kurz „4. Juni“ (chinesisch 六四, Pinyin liùsì), verwendet.

der exilierte politische, chinesische Künstler Ai Wei Wei
https://de.euronews.com/2019/08/13/ai-weiwei-uber-china-trump-und-hongkong-die-zukunft-ist-duster