Autor Thema: Tarifrunde 2018 - Kapitalisten klagen  (Gelesen 785 mal)

counselor

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Tarifrunde 2018 - Kapitalisten klagen
« am: 19:49:21 So. 28.Januar 2018 »
Zitat
Gescheiterte Tarifverhandlungen - Metaller wollen streiken - Arbeitgeber klagen

Datum:    27.01.2018 14:33 Uhr

Da brachte auch ein Vier-Augen-Gespräch keine Einigung mehr: Die Metall-Tarifrunde ist festgefahren. Die Gewerkschafter kündigten Streiks an, die Arbeitgeber wollen dagegen klagen.

Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/ig-metall-beschliesst-warnstreiks-100.html

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Tiefrot

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Re:Tarifrunde 2018 - Kapitalisten klagen
« Antwort #1 am: 12:51:22 Mo. 29.Januar 2018 »
Was mich dabei ankotzt ist die Kapitalhörigkeit der Justiz.
Das wird interessant.  ::)
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
Verbietet die BILD und schaltet Facebook ab !

counselor

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Re:Tarifrunde 2018 - Kapitalisten klagen
« Antwort #2 am: 13:56:14 Do. 01.Februar 2018 »
Zitat
Metall- und Elektroindustrie Arbeitgeber klagen gegen Tages-Warnstreiks

Mehr als 80 Betrieben mit rund 68.000 Beschäftigten hat die IG Metall mit ihrem Warnstreik über 24 Stunden lahmgelegt. Viele Arbeitgeber wollen sich das nicht bieten lassen und ziehen vor Gericht.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ig-metall-arbeitgeber-klagen-gegen-24-stunden-streiks-a-1190822.html
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Kuddel

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Re: Tarifrunde 2018 - Kapitalisten klagen
« Antwort #3 am: 18:52:16 So. 30.Juni 2019 »
Zitat
Karstadt Kaufhof droht Gewerkschaft mit Schadenersatzforderungen wegen Streiks
Personalchef Miguel Müllenbach warnt Verdi davor, den Konzern weiter mit Streiks zu belasten. Karstadt könnte die Gewerkschaft finanziell in Regress nehmen.


Miguel Müllenbach, Personal- und Finanzchef von Galeria Karstadt Kaufhof, hat die Gewerkschaft Verdi davor gewarnt, das Unternehmen weiter mit Streiks zu belasten. In diesem Jahr hätten sich die Ausstände bei Kaufhof, Karstadt und Karstadt Sports bereits auf mehr als 400 Streiktage summiert, sagte er im Interview „Sie sind Gift für ein Unternehmen, das sich wie Kaufhof gerade in der Sanierung befindet und zusammen mit Karstadt gerade mit hohem werblichem Aufwand eine gemeinsame Marke positioniert“, betonte er.

Am Freitag hatte auf Antrag des Unternehmens das Arbeitsgericht Berlin der Gewerkschaft Verdi mit einer einstweiligen Verfügung untersagt, in den Karstadt-Warenhäusern Streiks im Rahmen der Tarifauseinandersetzung im Einzelhandel durchzuführen.

Karstadt prüft nun, die Gewerkschaft finanziell in Regress zu nehmen. „Wir müssen in diesem Zusammenhang auch über Schadensersatzforderungen nachdenken“, sagte Müllenbach. Das Unternehmen respektiere natürlich grundsätzlich das Streikrecht. „Aber wenn es aus unserer Sicht missbraucht wird, nutzen auch wir unsere Rechte und lassen das gerichtlich prüfen“, so Müllenbach.

„Verdi sollte endlich das schädliche Säbelrasseln unterlassen und an den Verhandlungstisch kommen“, sagte der Karstadt-Kaufhof-Manager. „Das wirtschaftliche Fortbestehen unserer Unternehmen und damit auch der Arbeitsplätze hat für uns als Management die oberste Priorität“, ergänzt er. Und dazu sei eine Einigung bei den Personalkosten „zwingend notwendig“.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/miguel-muellenbach-im-interview-karstadt-kaufhof-droht-gewerkschaft-mit-schadenersatzforderungen-wegen-streiks/24505868.html?ticket=ST-1711945-dXuIIU463FT0D5bCd0E5-ap6