Autor Thema: Kostenloser Nahverkehr  (Gelesen 8049 mal)

Kuddel

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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #45 am: 18:16:20 Di. 22.Januar 2019 »
Ich habe das nich aus Spaß gesagt. Junkies und auch psychisch Gestörte sind oftmals nicht in der Lage auch nur ein paar Cent hinzulegen. Sie landen dann immer wieder im Knast wegen Schwarzfahrens.

Rudolf Rocker

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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #46 am: 19:53:48 Di. 22.Januar 2019 »
Stimmt! Vor der Seite hab ich das noch gar nicht betrachtet! Danke für den Hinweis!

ManOfConstantSorrow

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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #47 am: 08:05:45 Fr. 15.Februar 2019 »
Zitat
20-Jähriger fährt immer schwarz - um für einen kostenlosen Nahverkehr zu kämpfen

Der Gilchinger Manuel Erhardt ist 23 Mal erwischt worden. Nun muss er vor Gericht - und setzt dank eines Kniffs auf Freispruch.


Manuel Erhardt fährt schwarz. Nicht heimlich und gelegentlich, sondern ganz offen und systematisch, denn der 20-jährige Gilchinger begreift es als politische Aktion, ohne Fahrschein in S-Bahn und Zug einzusteigen. Und darum weist er ganz demonstrativ auf einem Schild darauf hin, dass er Schwarzfahrer ist. "Nulltarif für alle", lautet seine Forderung. Dieses Ziel schützt den jungen Mann, der sich politisch dem linken Spektrum zurechnet, aber nicht vor Strafverfolgung.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/mvv-schwarzfahren-muenchen-s-bahn-1.4323008
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Kuddel

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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #48 am: 20:28:43 So. 24.März 2019 »
Zitat
Tausend Menschen landen in Deutschland jedes Jahr wegen Schwarzfahrens im Gefängnis.

Etwa 3,5 Prozent aller Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr fahren in Deutschland schwarz, schätzt der Verband deutscher Verkehrsunternehmer. Tausend Menschen landen jedes Jahr deswegen im Gefängnis. Schwarzfahren ist hierzulande, auch wenn es oft nur um ein paar Euro geht, eine Straftat, der Tatbestand lautet "Erschleichen von Leistungen". Wer ohne Ticket ertappt wird, muss normalerweise zunächst einmal ein "erhöhtes Beförderungsentgelt" von 60 Euro zahlen, Wiederholungstätern droht eine Anzeige. Meistens werden die Schwarzfahrer zu Geldstrafen verurteilt, wenn sie diese aber nicht zahlen können, müssen sie eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. Das verursacht Justizkosten von 15 Millionen Euro im Jahr.
https://www.sueddeutsche.de/panorama/schwarzfahren-ersatzfreiheitsstrafe-geldbusse-gefaengnis-1.4378937

counselor

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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #49 am: 20:47:59 So. 24.März 2019 »
Die Stadt Ansbach zahlt Flüchtlingen kein Bargeld mehr aus. Es gibt dort nur noch Gutscheine zum Einkaufen. Das führt dazu, dass die Flüchtlinge gezwungen sind, ohne Fahrschein zu fahren und entsprechend als Schwarzfahrer kriminalisiert werden.
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Troll

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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #50 am: 19:09:46 Do. 04.April 2019 »
Zitat
Lassen Sie uns doch mal über Verkehr reden – Teil 1: Kostenloser ÖPNV?

Stickoxide, Feinstaub, CO2-Bilanz – keine Frage, das Thema individuelle Mobilität ist zur Zeit auch dank der Schülerproteste eines der meistdiskutierten Themen im Lande. Sonderlich tiefschürfend ist die Debatte aber leider nicht. Meist geht es zugespitzt darum, ob wir künftig mit Diesel- oder Elektromotor im städtischen Stau stehen und inwiefern sich ein Gramm CO2 am Auspuff eines Diesels von einem Gramm CO2 am Schornstein eines Braunkohlekraftwerks in Sachen Nachhaltigkeit unterscheidet. Doch wer die Probleme an der Wurzel packen will, sollte zwei ganz andere Debatten führen: Wie bekommt man mehr Menschen in den öffentlichen Nahverkehr? Und wie vermeidet man Verkehr, bevor er entsteht? In einer unregelmäßigen Serie wollen die NachDenkSeiten diese Fragen stellen und damit zur Debatte anregen, an der auch Sie sich mit Ihren Leserbriefen beteiligen können. Heute soll es um die Frage gehen, ob ein kostenloser Nahverkehr der Ausweg aus der Sackgasse des Individualverkehrs sein kann. Von Jens Berger.
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HTML5: https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/190403_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_1_NDS.mp3
Quelle: NDS

Zitat
Lassen Sie uns doch mal über Verkehr reden – Teil 2: Pendlerverkehr vermeiden

Deutschland pendelt. Noch nie war die Zahl derer, die zwischen Wohn- und Arbeitsort mehr als eine Gemeindegrenze überschreiten müssen, so groß wie heute. Und auch die Pendeldistanzen nehmen von Jahr zu Jahr zu. Die Folge: Staus, überfüllte Züge, schädliche Abgase. Die zugrundeliegende Problematik ist extrem komplex, geht weit über die reine Verkehrspolitik hinaus und erstreckt sich auch in den sozioökonomischen Bereich. Dabei wird jedoch meist nur darüber diskutiert, wie man die Pendlerströme am besten managt. Noch besser wäre jedoch – dort wo es möglich ist – diesen Verkehr gar nicht erst entstehen zu lassen. Die zu Unrecht vielfach hämisch kritisierte SPD-Forderung nach einem Rechtsanspruch auf einen Heimarbeitsplatz wäre da aus vielerlei Gründen ein guter Diskussionsansatz. Von Jens Berger.
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HTML5: https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/190404_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_2_NDS.mp3
Quelle: NDS

Zitat
Lassen Sie uns doch mal über Verkehr reden – Teil 3: Sackgasse Elektromobilität

Die Weltautobranche erlebte in jüngerer Zeit mehrere ökonomische und Glaubwürdigkeitskrisen. Ein Ausweg bot dabei immer: eine neue Reformidee. Katalysator. SwatchCar. Biosprit. Und jetzt das Elektro-Auto. Allen diesen „inneren Reformen“ der Autogesellschaft gemein ist: Am Ende wurden die Zahl der Autos auf dem Planeten erhöht, die Auto-Dichte in den Metropolen gesteigert, die Umwelt, das Klima und die Gesundheit von Hunderten Millionen Menschen stärker belastet. Dabei sind gerade die Versprechungen der „Elektromobilität“ tönern. Sie werden in zehn Jahren ebenso Schall und Rauch sein wie bei den Versprechungen, die es bei den vorangegangenen Reformideen gab. Von Winfried Wolf.
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HTML5: https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/190405_Lassen_Sie_uns_ueber_Verkehr_reden_Teil_3_NDS.mp3
Quelle: NDS

Das Problem ist und bleibt der Individualverkehr, man könnte sagen die Dosis macht auch hier das Gift, in diesen Massen wie heute Verbrenner die Umwelt zerstören wird auch E-Mobilität ein Umweltproblem bleiben. Die Technik bietet keine Lösung sondern nur eine radikale Reduktion des individuellen Verkehrs.
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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #51 am: 09:45:47 Sa. 06.April 2019 »
Blutiges Kobalt
Chinesische Firmen kaufen das Kobalt-Erz auf: In Akkus deutscher E-Autos steckt der seltene Rohstoff aus der Demokratischen Republik Kongo. Der oft illegale Abbau ist hochgefährlich.
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=79990


Der wahre Preis
In der chilenischen Atacama-Salzebene hat der Lithiumabbau Folgen: In Chile werden für die Produktion von Lithiumkarbonat täglich 21 Millionen Liter Grundwasser benötigt - das hat Folgen für Mensch und Umwelt.
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=79991

Via NDS (bin gerade zu faul zum verlinken)
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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #52 am: 15:29:20 Fr. 05.Juli 2019 »
Zitat
Verkehrskonzept in Wien - Auto? Nein danke!

Kaum eine Stadt experimentiert so konsequent mit neuen Mobilitätskonzepten wie Wien. Dabei wird Autofahren nicht, wie sonst oft, bestraft - es gibt einfach attraktivere Angebote.

Quelle: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/oesterreich-wien-plant-den-verkehr-neu-ohne-autos-a-1275530.html
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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #53 am: 09:24:29 Sa. 06.Juli 2019 »
Taugt aber nicht als Vorbild für D., wie das Österreichische Rentenkonzept, Kurz ein bißchen Rechtsschwenk abgucken geht aber schon.
Wir lügen und betrügen unsere ruhmreiche deutsche Ingenieurskunst in Form von Monster-SUVs einfach Blitzsauber, ist lukrativer als Fahrradwege.
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Kuddel

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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #54 am: 12:11:49 Di. 16.Juli 2019 »
Zitat
Polit-Schwarzfahrer zu 900 Euro Strafe verurteilt

Der 21-jährige Gilchinger hatte auf einen Freispruch gehofft, weil er seine Vergehen auf einem Schild ankündigt. Er will in Berufung gehen.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/muenchen-schwarzfahren-mvv-s-bahn-1.4525410

Fritz Linow

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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #55 am: 11:35:53 Fr. 18.Oktober 2019 »
In Santiago (Chile) wurden die Fahrpreise so stark angehoben, dass die Schüler und Studenten die Stationen stürmen und dafür sorgen, dass alle kostenlos fahren können:
https://www.newsclick.in/chilean-students-hop-turnstiles-protest-against-transportation-fare-increase

Filmchen:
https://twitter.com/PauHuenchumil/status/1184962729733431296
https://twitter.com/FelipeParadaM/status/1184947137894928384









Der Apparat antwortet mit Knüppeln und Tränengas.


Kuddel

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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #56 am: 11:07:45 Sa. 19.Oktober 2019 »
Zitat
Proteste wegen Fahrpreiserhöhung
Ausnahmezustand in Santiago de Chile




Weil die Ticketpreise bei der U-Bahn erhöht wurden, sind in Chiles Hauptstadt Santiago schwere Unruhen ausgebrochen. Demonstranten attackierten Haltestellen und Verkaufsschalter. Präsident Piñera rief den Ausnahmezustand aus.


Nach schweren Ausschreitungen in Santiago hat Chiles Staatschef Sebastián Piñera den Ausnahmezustand über die Stadt verhängt. Darüber hinaus habe er das Militär beauftragt, für Sicherheit zu sorgen, erklärte Piñera. Im chilenischen Fernsehen sprach er von "ernsten und wiederholten Angriffe" auf die U-Bahn in der chilenischen Hauptstadt.

In verschiedenen Stadtteilen errichteten Demonstranten Barrikaden, es gab Zusammenstöße mit der Polizei. Diese setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.


In mehreren Stationen legten die Demonstranten Feuer.

Preiserhöhung um vier Cent

Die ersten Proteste waren vor knapp einer Woche mit Inkrafttreten der Fahrpreiserhöhung von 800 auf 830 Pesos ausgebrochen - umgerechnet eine Erhöhung von vier Euro-Cent. Im Januar hatte es bereits eine Preiserhöhung um 20 Pesos gegeben.

Zunächst wurden hunderte von Schüler und Studenten mit Sprüngen über die Drehkreuze zu Schwarzfahrern. Später gab es Angriffe auf U-Bahn-Stationen. Nach Angaben der Metroverwaltung wurden alle 164 Stationen in der Stadt attackiert. Die Schäden belaufen sich den Angaben zufolge auf umgerechnet 630.000 Euro.

Metronetz bleibt übers Wochenende geschlossen


In mehreren U-Bahn-Stationen richteten Brandstifter schwere Schäden an. Die Metro stellte daraufhin am Freitagabend den gesamten U-Bahnverkehr auf dem etwa 140 Kilometer langen Streckennetz ein. Die Betreibergesellschaft teilte auf Twitter mit, es könne "nicht ein Minimum an Sicherheit für Passagiere und Mitarbeiter gewährleistet werden". Die Sperrung soll das ganze Wochenende dauern.

Das U-Bahn-Netz in Santiago gilt als das größte und modernste in Südamerika. Piñera bezeichnete die Demonstranten als Straftäter. "Dieser Drang, alles kaputt zu machen, ist kein Protest, das ist kriminell", sagte der Präsident in einem Radio-Interview.
https://www.tagesschau.de/ausland/protest-chile-101.html

Zitat
Chiles Präsident Pinera hat für die Hauptstadt Santiago den Ausnahmezustand ausgerufen.

In Chile herrscht eine Wirtschaftskrise. Die Lebenshaltungskosten steigen stetig und lösen immer wieder Unmut aus. Die Fahrpreiserhöhung ist bereits die zweite innerhalb von sechs Monaten.
https://www.deutschlandfunk.de/chile-unruhen-wegen-fahrpreis-erhoehungen.2932.de.html?drn:news_id=1060936

ManOfConstantSorrow

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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #57 am: 09:31:59 So. 20.Oktober 2019 »
Zitat
In Chile hat Präsident Piñera eine geplante Erhöhung der Fahrpreise für die U-Bahn zurückgenommen.

Er habe mit Demut die Stimme seiner Landsleute vernommen, teilte Piñera in einer Ansprache in Santiago mit. Seit Montag hatten vor allem junge Menschen gegen die Preiserhöhungen protestiert. Dabei setzten sie U-Bahnen und Busse in Brand. Die Gewalt war zuletzt eskaliert.
https://www.deutschlandfunk.de/chile-praesident-pinera-nimmt-fahrpreiserhoehung-zurueck.2932.de.html?drn:news_id=1061180

Geht doch.
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Fritz Linow

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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #58 am: 13:22:23 So. 20.Oktober 2019 »
Hoffentlich bleibt es nicht dabei. Das scheint ein solider Aufstand gegen die korrupten Faschoeliten zu sein.













Fritz Linow

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Re: Kostenloser Nahverkehr
« Antwort #59 am: 15:39:31 So. 20.Oktober 2019 »
Zitat
Chile: Ausnahmezustand in der Hauptstadt, Regierung nimmt Erhöhung der Metro-Gebühren nach Protesten zurück

Präsident setzt Militär gegen Schülerproteste ein. Zahlreiche Verletzte in Krankenhäuser eingeliefert. Gewerkschaft ruft zum Generalstreik auf

(...)
Die neuen Preise galten nicht für Schüler und Studenten. Dazu erklärte die Sprecherin der Koordinierenden Versammlung der Schüler der Sekundarstufe (ACES), es sei eine Erfahrung, "dass wir anderen Kämpfen Impulse geben. Selbst wenn wir nicht direkt betroffen sind, ist es notwendig, mit dem Schwarzfahren zu protestieren. Denn die ökonomische Krise betrifft unsere Familien und andere Personen, die in ihrer Mehrheit, wenn sie Glück haben, den Mindestlohn verdienen. Wir werden das mit ihnen zusammen machen und so die kollektive Empörung, die angesichts dieses Themas existiert, sichtbar machen".
(...)
Die Hafenarbeiter-Gewerkschaft Chiles hatte für Montag zudem zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen. In ihrem Kommuniqué heißt es: "Obwohl das Epizentrum des Sozialprotestes jetzt der Preisanstieg des Metro-Tickets in der Hauptstadt ist, können wir nur unterstreichen, dass diese angesammelte Wut heute durch die Ablehnung der endlosen sozialen, wirtschaftlichen und arbeitsrechtlichen Ungerechtigkeiten zum Ausdruck kommt, die die hart arbeitenden Menschen treffen." Der Regierung wird vorgeworfen, "ihre politische Verantwortung zu verbergen, indem sie weiterhin diejenigen finanziert, die aus den öffentlichen Verkehrsmitteln Profit ziehen" und zu polizeilicher Repression greife, die "an die dunkle Zeit in der Geschichte unseres Landes" erinnere.
https://amerika21.de/2019/10/232814/chile-proteste-fahrpreiserhoehung