Autor Thema: Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)  (Gelesen 13907 mal)

Onkel Tom

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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #30 am: 14:20:12 Mo. 09.April 2018 »
Die derzeitige Diskussion um "Grundeinkommen" dient doch nur darum, um
"Bürgerarbeit" zum Nulltarif saloonfähig zu machen.
Letztendlich bleibt das H4-System so, wie es ist und die Erwerbslosenindustrie
bekommt neues Futter, was dann wohl umgänglich Null-Euro-Job bezeichnet
werden könnte.. Scheele will ja nun ca. 180.000 Langzeitarbeitslose uffn Acker
"gemeinütziger Arbeit" schicken und kosten soll das zusätzlich ja auch nichts..

Ist schon eigenartig, wie das "Allgemeininteresse" durch Diskussion und Medien
manipulliert wird und der "Bürgerarbeit" damit Aktzeptanz verschafft wird.



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Tiefrot

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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #31 am: 14:40:35 Mo. 09.April 2018 »
Arbeit macht frei, jaja.  ::)
Wenn Mensch beide Seiten nebeneinander legt, ändert sich in der Praxis nichts. Korrekt.
Auf der anderen Seite wird menschliche Arbeitskraft in Folge der Automatisierung
überflüssig gemacht. Nun stelle ich die Frage aus dem Klassenkampfthema hier noch mal:

Der Kapitalismus läuft sich tot, da Leute ohne Einkommen den produzierten Krempel nicht kaufen können.
Was aber wäre eine praktikable Alternative ? Nötig ist eine, nur mir fällt so aus dem Stand nix dazu ein...

Außer welche, die es schon gibt, aber bei mehr als 100 Personen wohl kaum funktionieren würden.  :(
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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #32 am: 15:21:11 Mo. 09.April 2018 »
Der Kapitalismus läuft sich tot, da Leute ohne Einkommen den produzierten Krempel nicht kaufen können.
Was aber wäre eine praktikable Alternative ?

Wir müssen den Kapitalisten die Machtfrage in ihren Betrieben stellen und die Betriebe übernehmen und kollektiv leiten. Das wäre der erste Schritt zu einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Gesellschaft.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Onkel Tom

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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #33 am: 15:40:38 Mo. 09.April 2018 »
Der Kapitalismus läuft sich nicht tot. Es läuft jedoch über Tote, das
ist der kleine Unterschied. Subtil läuft es ja schon so in D. Wer nicht
akkert, wird von H4-Regime "getrieben" und mit Existenzgrundlagenentzug
"gepeitscht". Bonzen und Lobbyisten haben da keinerlei Gewissensbisse,
solang sie vor dem Sog einer Rebellion Schutzraum a la Polizeibewachung
etc. finden. In den nächsten 3 Jahren werden noch soo viel Nebelkerzen
aus den Reihen der Politik und Wirtschaft gezündet das man nicht mehr
den Nachbarn sehen kann..

Lachender 3.te wird dann sowas irsinniges sein, wie die AFD oder die
Mehrheit wird wach und Straßenkämpfe im sinne erwerbsabhängiger
Bevölkerung symphatisch erscheinen. Immer mehr stellen sich ja schon
die Frage, was mache ich blos, wenn es in D richtig rappelt.

Im Momment bruzzelt die Nebelkerze "Abgehängte falsche Hoffnungen
zu infiltrieren, das sich in ihrer Situation etwas verbessern könnte"
In der Tat ist das natürlich nicht vorgesehen, da man sonst das
gesammte kapitalistische System verwerfen müsste..

Da kommen noch sehr unruhige Zeiten..

Besetzen, Aneignen und Arbeiten ohne Bosse könnten ein alternativer
Ansatz sein. Doch dafür gilt auch Gier zu dämpfen.
 ;)
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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #34 am: 16:47:31 Mo. 09.April 2018 »
Gier dämpfen, das ist es. Menschliche Unzulänglichkeiten wird man nur nicht (so leicht) los.
Daher schrob ich ja auch, das Alternativen bis vlt. 100 Personen funzen können.
Da wirst du eines Arschlochs ganz schnell habhaft.  ;D

Die Mehrheit kippt scheinbar Richtung AfD, das haben die Bundestagswahlen eindrücklich gezeigt.
Und da ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.  kotz

Unruhige Zeiten - vereinzelt haben wir die ja schon.
Der Zorn richtet sich aber gegen die Falschen. Ausländer können für den Zustand hier nichts.

Zum Schluß ein kleiner Exkurs in die Ökonomik.
Das die Herstellung und der Verkauf von Produkten nur eine Seite ist, dürfte klar sein.  ;)
Was Geldfragen betrifft, so basiert "Wirtschaft" zunehmend auf Kredit.
Kredit wiederum ist ein Vorgriff auf zukünftigen Profit. Der fällt aber in immer geriger werdendem Maße an.
Die Geldsäcke müssen also immer weiter in die Zukunft Kredit nehmen,
aus dem eigenen Geldspeicher kommt da nix.
Wir konnten ja bereits 2008 bis jetzt beobachten, wo das endet.

Genau das meinte ich mit der Aussage, der Kapitalismus läuft sich (hoffentlich) tot.
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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #35 am: 17:52:13 Mo. 09.April 2018 »
Zitat
Doppelter Etikettenschwindel – das solidarische Grundeinkommen der SPD ist weder ein Grundeinkommen, noch beendet es Hartz IV

Kritische große Worte sind es, die da in den letzten Tagen von hohen SPD-Funktionären zu hören waren. „Schluss mit Hartz IV“, so tönte Berlins OB Michael Müller und Parteigranden wie Malu Dreyer und Ralf Stegner stimmten ein. Ein „solidarisches Grundeinkommen“ solle künftig „eine Alternative zu Hartz IV“ bilden. Selbst Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zeigte sich offen für den Vorschlag. Schluss mit Hartz IV? Grundeinkommen? Will die SPD jetzt etwa den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Nein. Was hier betrieben wird, ist vielmehr ein doppelter Etikettenschwindel. Und das ist jammerschade, denn die Idee hinter dem „solidarischen Grundeinkommen“ ist zumindest ein interessanter Ansatz für weitergehende Diskussionen und sollte nicht durch komplett unrealistische Erwartungen und parteipolitische Instrumentalisierung beschädigt werden. Von Jens Berger.

Audio-Podcast: https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/180329_Doppelter_Etikettenschwindel_beim_solidarischen_Grundeinkommen_NDS.mp3

Quelle: NDS

Und Fr. Nahles will derzeit sowieso keine Diskussion um die Agenda 2010, hat sie zumindest gesagt, also, das ganze ist nicht mal ein Duftbäumchen für den Misthaufen.
Achja, um Nahles ist weitgehend mediale Ruhe eingekehrt, zu laut, zu dumm, zu nervig kam wohl doch nicht so gut an.
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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #36 am: 21:44:03 Mo. 09.April 2018 »
Kriege den Eindruck, das sich jeder Teilbereich der NED seine Krachfigur nimmt,
genau um diesen Effekt zu erzielen. Wenn die Teilparteien dann ihre Ruhe haben
(weil ja keiner mehr was mit diesen Krawallos zu tun haben will), kann sich der
Rest ohne Berichte nach außen und Widerspruch von draußen neue Sauereien einfallen lassen.

Zum kotz aber auch ein gar nicht mal so ein blödes Konzept.
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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #37 am: 10:33:47 Di. 10.April 2018 »
moin moin,

hat jemand die Diskussionsrunde am sonntag bei Anne Will gesehen, wo neben Frau Hannemann auch Herr Heil und natürlich eine der Hauptprofiteure der Hartz4-Agenda, Frau Hofmann, die Gründerin der Hofmann Zeitarbeit (p.s.: vielen Dank für die informative Zwangsbewerberrunde in Ihrer Firma im November kotz) anwesend war mit dem Thema "Zukunft von Hartz4". Ich hatte am sonntag keine Zeit, mir das im Original anzuschauen, mir das gestern aber über Youtube angetan.
wiederholte Kernaussage: wir haben 845000 LZA! Wieso gelingt es nicht, diese auf 1200000 offene Stellen zu verteilen. Schlichten Gemütern werden auf diese Weise sicherlich diverse Erklärungsansätze suggeriert. O0
Herr Heil sieht erheblichen Handlungsbedarf beim "harten Kern" und möchte dieser Klientel einen Coach zur Seite stellen (erinnert mich stark an die "fürsorgliche Belagerung" eines Herrn Scheele). Zumindest der Maßnahmenindustrie dürfte das feuchte Träume beschert haben.
Und zuletzt lobt Herr Heil natürlich wieder die vorbildliche Arbeit der Mitarbeiter in den Jobcentern. Ich glaube, dem Herrn sollte man mal 1 Jahr Intensivbetreuung/ Fallmanagement mit allen Feinheiten angedeihen lassen. Ob der dann auch noch so redet?

Onkel Tom

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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #38 am: 13:34:39 Di. 10.April 2018 »
Anne Will kann mir auf Grund ihrer Art des Moderieren gestohlen bleiben.

Gerade immer dann, wenn diese Talk-Sitzung interesannt werden könnte,
um z.B. Feinheiten oder einflussnehmende Hintergründe zu erfahren,
plappert Anne dazwischen und setzt auf einen neuen Punkt, weiter zu
diskutieren.. Für ihre Diskussionsthemen ist die Sendezeit auch immer
viel zu kurz und Zuhörer bleibt nur oberflächlich informiert.

Danke Troll für Deine letzte Info.
Damit muss ich also nicht an meinem Verstand zweifeln und denke somit
nicht alleine so, was "Nebelkerzen zünden" angeht.

Der Kapitalismus läuft sich tot ? Eher sind die tot, die anhand der Banalitäten
immer wieder zum Aderlass gezwungen werden, wie es auch schon 2008
bei der Bankenkriese der Fall war.

Nach 10 Jahren schon fast wieder vergessen, da der neue Oberbonze der
Deutschen Bank nun fordert, "wieder mehr auf die Jagt gehen zu müssen, um
wieder mehr Gewinne ein zu fahren"..

Was gruselig und wie will man Größenwahn und Gier entgegenwirken können ?

Immer wieder diese Widerholungstaten..  kotz
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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #39 am: 14:53:48 Di. 10.April 2018 »
Ach, Anne Will moderiert, die aktuellen Moderatoren sind positiv ausgedrückt eher SozialarbeiterInnen, sie helfen den Sozial schwachen aus Politik und Wirtschaft durch die Niederungen des Humankapitals.
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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #40 am: 11:33:31 Fr. 11.Mai 2018 »
Das Bedingungslose Grundeinkommen wurde weitgehend aus der medialen Diskussion getilgt. Man hat das BGE ersetzt durch den Begriff "Solidarisches Grundeinkommen" und der Öffentlichkeit ist es weitehend entgangen, daß es um eine komplett andere Sache geht. "Solidarisch" klingt irgendwie links, dabei geht es um ein knallhartes neoliberales Konzept.

tleary

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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #41 am: 04:01:17 Sa. 12.Mai 2018 »
Die Ausgebeuteten sind immer schüchtern, haben Angst, [.....]
Sagen wir so: Sie werden eingeschüchtert, und ihnen wird Angst gemacht. - Erleen wir doch tagtäglich wenn wir zum Jobcenter müssen, und uns mit denen "über unsere berufliche Zukunft" unterhalten. Sagst du da was du denkst, daß der Job ist zu schlecht bezahlt ist, oder im 3-Schicht-Betrieb, oder ungünstige Arbeitszeiten für die Kindererziehung hat, kommt gleich die Drohung mit dem Existenzentzug.
Das früher oft als bemerkenswert hervorgehobene Selbstbewußtsein der Arbeiter in der DDR hat zum größten Teil davon hergerührt, daß sie eben für die Produktion unbedingt gebraucht wurden, und dort nicht auf eine Reservearmee von Arbeitslosen zurückgegriffen werden konnte.
»Wir wissen, so wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber es geht weiter.«
(Autor unbekannt)

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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #42 am: 17:27:00 Sa. 12.Mai 2018 »
In der Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen sind manchmal merkwürdige Argumente zu hören. So hat der bekannte Philosoph Richard David Precht kürzlich in einer Talkshow ein bedingungsloses Grundeinkommen als Fortentwicklung der sozialen Entwicklung bezeichnet, dass egal welche Partei zukünftig regiert, als Fortentwicklung des „schlauen Kapitalismus“ kommen wird.

Aber wie es nun einmal in Deutschland ist ruft neues und anderes als bisheriges immer die Bedenkenträger und Mahner auf den Plan, die am liebsten alles so weiterdenken als bisher.

Das war bei der Abschaffung der Sklaverei in den USA der Fall als viele den Untergang der Wirtschaft prophezeiten wenn es keine Sklaven auf den Baumwollfeldern mehr gebe, Ebenso wurde bei Einführung des 8 Stunden Arbeitstags der Untergang der Industrie prophezeit, ebenso erst kürzlich bei der Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns. Auch bei der  Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns prophezeiten die Ewiggestrigen  Bedenkenträger und Mahner den Verlust von Millionen von Arbeitsplätzen und den Untergang des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Bis heute hat der Wirtschaftsstandort Deutschland alle prophezeiten Untergänge überstanden.

Und ich prophezeie das der  Wirtschaftsstandort Deutschland auch ein bedingungsloses Grundeinkommen überleben wird, eventuell besser und stärker als heute, weil ein  bedingungsloses Grundeinkommen entgegen der Ewiggestrigen  Bedenkenträger und Mahner. Viel Innovation und Kreativität freisetzen wird diese in der Industrie 4.0 und der Digitalisierung benötigt werden.

Die ewiggestrigen  Bedenkenträger und Mahner argumentieren gerne mit Eigenverantwortung jeder sei eben für sich selbst verantwortlich und dürfe nicht „versorgt“ werden oder sich darauf verlassen können das ihm „andere versorgen.“ Im Klartext heißt das „ICH – MIR – MEINS“

Aber wer versorgt sich den eigenverantwortlich selbst? Doch nur derjenige der für die Wertschöpfung von Gütern arbeitet, oder für Bildung, Ausbildung, Gesundheit, Sicherheit seiner Mitbürger. Also zum Beispiel ein Medienschaffender als Beispiel ein „Comedian“ der sich zwar nicht „nur“ durch die Rundfunkgebühren aller Haushalte finanzieren lässt aber doch ein sehr großen Teil seines Einkommens durch seine Medienpräsenz generiert. Schafft höchstens einen „Unterhaltungswert für seine Fans“ aber keine Wertschöpfung durch diese er eigenverantwortlich sein Einkommen generieren könnte. Ohne Grundeinkommen das aus den  Rundfunkgebühren aller Haushalte durch die Medienanstalten finanziert wird, würde so mancher „Comedian“ an Einkommen und Medienpräsenz verlieren.

Das Beispiel steht ebenso für viele Talkmaster oder Quizmaster etc.... wenn sie nicht das  Grundeinkommen das aus den  Rundfunkgebühren aller Haushalte durch die Medienanstalten finanziert wird, ihr nicht einmal geringes Einkommen erzielen könnten, gäbe es für sie des öfteren „Pommes“ und Spagetti so wie das heute in vielen Haushalten mit Grundsicherung (Hartz IV) üblich ist. Wer im öffentlich rechtlichen Glashaus sitzt und sein Einkommen oder große Teile davon aus dem Topf der  Rundfunkgebühren aller Haushalte finanziert bekommt. Sollte meiner Meinung nach bei der Diskussion um ein bedingungslosen Grundeinkommen für alle, nicht die ganz große Rede führen, denn wer mit einen Finger auf andere zeigt, auf den zeigen vier Finger zurück, eigenverantwortlich geht anders.

Es ist nun einmal so wie es der Philosoph Richard David Precht erläutert, ein bedingungsloses Grundeinkommen ist eine zwangsläufige Fortentwicklung der sozialen Entwicklung in einer Gesellschaft die auf Solidarität und Humanität beruht.
Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #43 am: 17:31:11 Sa. 12.Mai 2018 »
Sagen wir so: Sie werden eingeschüchtert, und ihnen wird Angst gemacht
Jeder weiß: Wenn ich im Betrieb nicht spure, dann wird es mir so ergehen, wie den ELOs. Denn ich bin ersetzbar und kann gekündigt werden.
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Re:Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
« Antwort #44 am: 19:19:17 Sa. 12.Mai 2018 »
Bei einem BGE darf am Ende keinesfalls noch ein existenzieller Druck vorhanden sein der dazu zwingt sich weiterhin zu verramschen, Arbeitnehmer und Geber auf Augenhöhe.
Wenn es immer nach Konservativen ginge würden wir noch in Höhlen hausen und die flache Erde mit Pferden bereisen.
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