Autor Thema: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software  (Gelesen 725 mal)

Frauenpower

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Tiefrot

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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #1 am: 14:31:13 Do. 04.Juni 2020 »
Ach ja, LiMux. Das die Münchner wieder zu Microschrott zurück
gegangen sind, hatte auch damit zu tun, das die Leute von M$ bis aufs Blut genervt wurden.
Und wie wir das ja von der "Politik" gewohnt sind, am Ende bekommt das große Geld den Zuschlag.

Kapitalismus eben.  >:(

Selber bin ich 2004 auf Linux umgestiegen.
Was ich seit dem mit meiner Kiste anstelle, wäre schon aus Kostengründen mit Microschrott-Kram gar nicht drin gewesen.
Erschwerend kommt hinzu, das man sich bei Windowsbetrieb alle halbe Jahre 'ne neue Kiste hätte hinstellen müssen,
weils sonst quälend langsam geworden wäre. Auch der Punkt fällt mit Linux weg, das rennt auf jeder noch so alten Gurke.  ;D
An meinem damaligen Windows war ich obendrein ständig am Frickeln, weil dauend was nicht so lief, wie es soll.
Dieser Punkt fällt bei Linux auch weg. Einmal eingerichtet, läuft der Krempel.  ;)

Windows und Zutaten ? Nie wieder.
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Frauenpower

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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #2 am: 16:58:31 Sa. 06.Juni 2020 »
Danke für deinen Erfahrungsbericht Tiefrot.

Aus der Infobroschüre nahm ich mit: in öffentlichen, also städtischen Einrichtungen wird mit persönlichen Daten gearbeitet, was es seltsam macht, wenn man mit Firmen, in dem Fall amerikanischen Firmen arbeitet, die unter Umständen bei Problemen oder Streitigkeiten eigene Gesetzeslagen  hätten was es schwierig machen könnte, wenn ich es richtig verstanden habe, dann für hiesige Bedarfe angemessene Lösungen zu finden, so in meinen eigenen Worten jetzt.

Zitat
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat
2015 im sogenannten Safe-Harbor-Urteil20 Kriterien für den Datenschutz in
transatlantischen Geschäftsbeziehungen
festgelegt. Mit seinen Datensicherheitsbedenken steht der EuGH nicht allein: In
einer Behördenmitteilung hatte die chinesische Regierung bereits Anfang 2014
angekündigt, dass sie 200 Millionen Windows-XP-Rechner auf das Linux-basierte
Betriebssystem Ubuntu Kylin21 umrüsten werde. Aus Sicherheitsgründen wurde eine Migration zu Windows 8 sogar gleich ganz verboten.

Oder: mit Steuergeldern werden amerik. Firmen wie Microsoft oder ähnliche Software - Anbieter (SAP ist meine ich das einzige deutsche bekanntere Unterrnehmen ??) finanziert. Da muss man auch mal draufkommen, es so zu bedenken.

Zitat
«Die Verwendung von Linux
in der Verwaltung ist keine
technische Frage, sondern eine
politische: Es geht nicht nur
darum, die Verschwendung
oder besser: Privatisierung
öffentlicher Gelder zum Zwecke
der Profitmaximierung privater
Lizenzinhaber-Konzerne zu
bekämpfen. Es geht um die
Souveränität der öffentlichen
Datenverarbeitung.»
Markus Euskirchen

Tiefrot

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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #3 am: 20:17:01 So. 07.Juni 2020 »
Das 2. Zitat trifft zu.
Der große Unterschied ist ja, du kaufst bei M$ das Recht ein Programm zu nutzen.
Das kann dir aber auch jederzeit wieder entzogen werden. In der Praxis heißt das,
ein Mausklick in den USA kann eine ganze Staats-IT abschalten.
Von Datensicherheit fange ich mal gar nicht erst an.

Bei Linuxprogrammen, wie dem System auch verhält es sich so, das der ganze Kram,
sobald er bei dir auf Platte liegt, auch dir gehört. Du kannst also System wie auch die
Zutaten auseinandernehmen und deinem Bedarf angepasst in Betrieb nehmen und weitergeben.

Ein durchaus nicht-kapitalistischer Ansatz, der M$ natürlich ein Dorn im Auge ist.
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Sunlight

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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #4 am: 13:52:15 Mo. 08.Juni 2020 »
Das Problem liegt auch hier:

Zitat
25 Jahre Linux - vom Nerd-Spielzeug zum Allround-Betriebssystem

Doch solange Microsoft mit den Herstellern Deals auf Kosten der Kunden aushandeln darf, dass auch in Zukunft ja auf jedem PC Windows vorinstalliert und mit dem Gerät zusammen bezahlt wird, dürfte sich daran nichts ändern.

Falls wirklich mal neuer PC gekauft werden müsste, überall ist der widerliche
Win10 Dreck vorinstalliert und der müsste dann zunächst komplett gekillt
werden. Wobei man bei Win10 nicht mehr wirklich sicher sein kann, ob man
diesen Dreck wirklich los ist, oder doch noch eingebaute Hintertüren auf der
Festplatte schlummern.

Win10 ist der größte anzunehmende Super-Gau, der jemals programmiert wurde. Kunden werden regelrecht zu Win10 genötigt. Bei mir
steht jetzt auch Wechsel auf Linux an. Nie wieder Windows!!

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Tiefrot

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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #5 am: 14:39:31 Mo. 08.Juni 2020 »
@Sunlight sagte
Zitat
Wobei man bei Win10 nicht mehr wirklich sicher sein kann, ob man
diesen Dreck wirklich los ist, oder doch noch eingebaute Hintertüren auf der
Festplatte schlummern.
Wenn du eine neue Partitionstabelle schreibst und
gleich die nötigen Partitionen neu anlegst, ist Microsaft kompletti weg.
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Frauenpower

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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #6 am: 13:09:27 So. 14.Juni 2020 »
Open Office als Open  Source gibt es meine ich auch noch

Die ganzen video-konferenz-programme entstammen US-Firmen. Bei Zoom soll es auch Date Probleme gegeben haben. Angeblich behoben inzwischen
https://www.heise.de/security/meldung/Videokonferenz-Software-Ist-Zoom-ein-Sicherheitsalptraum-4695000.html




Onkel Tom

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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #7 am: 07:36:51 Mo. 15.Juni 2020 »
@Sunlight sagte
Zitat
Wobei man bei Win10 nicht mehr wirklich sicher sein kann, ob man
diesen Dreck wirklich los ist, oder doch noch eingebaute Hintertüren auf der
Festplatte schlummern.
Wenn du eine neue Partitionstabelle schreibst und
gleich die nötigen Partitionen neu anlegst, ist Microsaft kompletti weg.

Hüstel.. Win 10 legt sich eine Dublette des Partitionstrack an und mit dem Löschen
der P-Tab. auf der HD logischer Secktor 0 Adresse 1BE - 1FD mit "00" (hex)
überschreiben, ist es allein nicht getan..

Läuft die Win-10-HD während dieser Löschprozedur als Masterplatte, wird nach einem
PC-Reboot Sector 0 repaiert und das blaue Winfenster erscheint erneut..

Der PC muss durch einen externen Boot-Datenträger gestartet werden, dann mittels
Diskedit (PTS-Dos) oder Norton Utilitis P-Tab $ 1BE-1FD mit "00" überschreiben.

Wenn die Win-10-HD als Slave geschaltet ist kann man z.B. mit dem Hexeditor
über die XP-Masterplatte "HxD" für XP auch editieren..

ACHTUNG ! Die Hexcodes "55AA" am Ende des Sektors müssen erhalten bleiben,
sonst Festplatte = TOT.. Das "55AA" gibt dem PC-Bios bekannt, das es der erste
Sektor (Partitionssektor) der HD ist.

Dann PC einfach aus machen und durch Boot-Datenträger erneut hoch fahren
Dann per Bootdiskette mit fdisk /MBR, Masterbootrecord neu anlegen.
Dann PC Reboot per Boot Datenträger und mit fdisk neue Partition (komplette HD)
anlegen..
Dann erneut PC-Reboot per Boot-Datenträger und "format C:/U/V"..
Zum guten Schluss, die neue P-Tab $1BE-$1CD erneut löschen und schon ist die
HD jungfräulich und eine Neuinstallation findet das Setup auch kein ollen Datenmüll
mehr..

Einfach per Linux als Setup überbraten geht natürlich auch, wenn die Option
"Festplatte löschen" im Linux-Setup vorhanden ist.

Mit dem ollen Norton-Utiliti 2.0 aus dem jahr 1986 uff einer Bootdiskette Dos 6.22
habe ich schon so manche HD vor der Mülltonne gerettet, die z.B. durch Partitionsviren
versifft war. (Parity-Boot-B oder F-Prot oder Tequilla-Virus)

Mein Diskettenlaufwerk hat immer noch seine Berechtigung  ;D

Als Win-10 auf dem Markt kam, konnte ich mir es nicht verkneifen, zum Saturn zu gehen
und es standen ja genug Läppis zur Verfügung, wo man auch Win-10 ausprobieren konnte.

Neugierig steuerte ich anbei Richtung Konfigurationsmöglichkeiten..
Gerade da kommt gern "Brille" mit seinem "Das will dein Schöpfer aber nicht !" daher..

Madam Cortana juckte mich am meisten, sie wieder los zu werden.. (Busenfreundin von Brille)
Mit meinen XP-Kenntnissen schaffte ich das, bekam jedoch den berühmten blauen Bildschirm
mit seinen geheimnisvollen Fehlerinfos zu Gesicht.. Cortana = weg und Win-10 = tot..
Nach den 2 ten Versuch am einem anderen Läppy mit gleichem Ergebnis machte ich mich besser
aus dem Staub..  ;D

Schmunzelnde Erinnerung..  Die Erfahrung machte mir deutlich Win-10-BS = Never !!

Upps, das war aber jetzt OT.. Gut, das es Linux gibt  :)
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Troll

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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #8 am: 09:37:22 Mo. 15.Juni 2020 »
Ach ja, LiMux. Das die Münchner wieder zu Microschrott zurück
gegangen sind, hatte auch damit zu tun, das die Leute von M$ bis aufs Blut genervt wurden.
Und wie wir das ja von der "Politik" gewohnt sind, am Ende bekommt das große Geld den Zuschlag.

Kapitalismus eben.  >:(

Selber bin ich 2004 auf Linux umgestiegen.
Was ich seit dem mit meiner Kiste anstelle, wäre schon aus Kostengründen mit Microschrott-Kram gar nicht drin gewesen.
Erschwerend kommt hinzu, das man sich bei Windowsbetrieb alle halbe Jahre 'ne neue Kiste hätte hinstellen müssen,
weils sonst quälend langsam geworden wäre. Auch der Punkt fällt mit Linux weg, das rennt auf jeder noch so alten Gurke.  ;D
An meinem damaligen Windows war ich obendrein ständig am Frickeln, weil dauend was nicht so lief, wie es soll.
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Windows und Zutaten ? Nie wieder.
Teuer und unzuverlässig.

Ich glaube das beschränkt sich in Privathaushalten hauptsächlich auf aktuellste Computerspiele, MS hat ein bißchen dazu gelernt nicht mit jeder neuen Win-Version beinah 100% schnellere Hardware zu benötigen, worauf man in Apple-Kreisen eher Stolz ist weil es so modern erscheint, aber deren Kunden waren schon immer etwas besonderes.

Zitat
Windows-Zwangsmigration in Niedersachsen: Linux als Opfer der Politik

Linux fliegt raus, 12.000 PCs der niedersächsischen Finanzämter migrieren auf Windows. Nicht, weil Linux zu teuer wäre, sondern weil die Politik das so will.

Es war ein Vorzeigeprojekt und seit je her eine praktisch Windows-freie Zone: Die niedersächsische Finanzverwaltung. Am Anfang waren es Sun-Workstations mit Solaris, die ab Mitte der 1990er Jahre in den Finanzämtern eingesetzt wurden, doch 2005 entschied man sich für den Wechsel auf Linux. Und während im Herbst 2006 alle Welt gespannt beobachtete, wie in München im Rahmen des LiMux-Projekts die ersten Rechner der Stadtverwaltung auf Linux migriert wurden, schloss die Niedersächsische Finanzverwaltung ihre Linux-Migration von 12.000 Arbeitsplatzrechnern an 70 Standorten bereits ab. Windows kam allenfalls auf ein paar Notebooks zum Einsatz. So läuft heute auf fast allen Rechnern aller niedersächsischer Finanzämter OpenSuse Leap 42.2.
...

Quelle: heise

Wenn mal wieder irgend wo davon gesprochen wir "gut vernetzt" zu sein, MS ist z.B. sehr gut vernetzt, gut vernetzt hört sich für mich wie akzeptierte Korruption an, meistens.

@Onkel Tom
Wow, wußte ich nicht, negativ beeindruckend was sich MS leistet, mal wieder.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Tiefrot

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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #9 am: 06:55:08 Di. 16.Juni 2020 »
@Onkel Tom, danke für den kleinen Ausflug, sehr lehrreich.  ;)

Für solche Aufgaben nehm' ich für meinen Teil gerne
Knoppix + GParted auf 'nem Stick. Partitionstabelle neu erstellen
hat seine Aufgabe bisher recht gut gemacht.

Edith hat eben mal was an Lötzinn entfernt....
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Onkel Tom

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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #10 am: 07:11:21 Di. 16.Juni 2020 »
Jo, war etwas aus alter MS-Schule.. Mit Knoppix heute viel besser, doch vor 20 Jahren die Bootbarkeit
von Speichersticks noch fraglich.. Funzte nicht immer.. Die Bootdiskette war noch angesagt..
Upps, hatte mich mit den Adressen ($...) vertan.. statt $0BE - $0FD sind es die Adressen $1BE - $1FD..  ;)

Ich kann es nicht fassen, wie es darum bestellt ist, welche Software bei Behörden aus "politischen Gründen"
genutzt wird..  ???

Zur Jahrtausendwende gab es ja das große Hokuspokus um den Sprung von 1999 auf 2000..
Alles was aus dem Hause MS kam, stand vor dem Problem, das sich Compis aufhängen könnten..
Derzeit durfte natürlich nicht die neuste Verkaufswelle der Win-2000 - Systematik fehlen..
Ein Hickhack um Patsches und Lizenzierungsproblemen machten in der IT-Welt ihre Runden..

Komisch an der ganzen IT-Paranoia war, das die Linux-Anwender_innen in Ruhe weiter ihren
Kaffee schlürfen durften und zum Jahrtausendwechsel nur ein Spionagesatelit ausgefallen ist.

Der Herbst 1999 war in der IT-Welt schon irgendwie "beknackt", das sie ihre NT4-Server entweder
patschen oder gleich "Server-2000" anschaffen mussten..

Die Palette von MS war reichhaltig.. "Mit neuen Compi ins nächste Jahrtausend mit Windows Millenium"..
Dazu Office-2000 ? Jo, prost Mahlzeit, für jeden Rechner gut 4 Stunden "Aufsetzzeit" verballern zu müssen.
Oh, war das ein zusammengeschustertes BS mit all ihren "Windows-Widrigkeiten".  ::)

Derzeit wurde jedoch auch das "Tune" bekannt. Ein Linux kommt mit einem hübsch gemalten blauen Papagai
auf dem Bildschirm daher und eignete sich gut als Schnittstelle von MS-Clients zu Linux / Unix Netzwelt doch
diesen zuverlässigen Vogel zu nutzen, bedurfte es Fachwissen aus der Unix-Welt..

Die Diskussion "Windows zu Linux" stand im Raum und die meisten auf MS-Schulungen gebildet..

MS geht es nicht nur darum, Lizenzen zu verscherbeln, sondern auch ein Bildungssekter (MSCE..) am Leben
zu halten, was richtig Knete einbringt..
Da werden wieder so einige Kurse laufen müssen, damit man den IT-Ler auf die Maschienen los lassen kann.

Stadtverwaltung etc. bringen da Kapazitäten ein und "politisch ?".. Schmierfinkentum, hör dir trapsen.
Schweinshaxe mit Kraut und Maaß ?..

Ich sehe es so : PC-Anwendung = Vertrauenssache und MS fand ich im letzten Jahrtausend ok aber danach
wurde viel Vertrauen verspielt..

Wie viel Clients hat eigendlich die Münchner Stadtverwaltung ?
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Tiefrot

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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #11 am: 07:25:46 Di. 16.Juni 2020 »
Na ja, wo ich mit Windows angefangen hatte, bekam ich das Problem
der Notwendigkeit immer größerer Rechner volle Breitseite mit.
Nun hatte ich mir nie einen neuen Rechner hingestellt.

Wo sollte ich auch die Kohle dafür herhaben ?

Irgendwann bekam ich Rechenleistung und Windowsbetrieb nicht mehr zusammen.
No way. Die sonstigen Widrigkeiten dieses Schadcodes gingen mir zunehmend
auf die Kreise, und so mußte eine Alternative her.
Die Umlernerei war kein Spaziergang, aber es lohnt sich.

Immerhin reicht das Wissen vom Vorhandensein des Fensters auf einem PC,
um instant das kalte Kotzen zu kriegen.
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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #12 am: 14:17:02 Di. 16.Juni 2020 »
...
Nun hatte ich mir nie einen neuen Rechner hingestellt.

Wo sollte ich auch die Kohle dafür herhaben ?
...

Da sagst Du was.. Neue Errungenschaften punkto PCs wurden erst mit der Medion-Serie
für Feinkost Albrecht (1998 ?) günstiger..

Jo, der Umstieg ist nicht leicht, wenn man in die Tiefen des Linux gehen will..

Mein Einstiegsproblem als "Lama" war das Anbinden von Suse an das Internet..
Für Linux-User_innen, die schon drin sind "alles doch ganz einfach"..
Über die Schulter geschaut, aber nichts begriffen, dies künftig selbst erledigen zu können.

Irgendwann kam ich dahinter, den "Network-Manager" installieren und konfigurieren zu
müssen.. Hätte ich das eher gewusst, wäre MS mit Win 95 schon längst raus geflogen..
Nach XP war dann doch endlich Schluss..

Naja, dafür habe ich wenigstens W98 und XP doch noch "im Griff bekommen"..  :)
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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #13 am: 21:18:12 Mi. 17.Juni 2020 »
Selbst der Medion-Krempel überstieg meinen Etat.  ::)
Als ich dann später einige dieser "Volks-PCs" zum Basteln bekam,
schlug ich über die bauliche Qualität die Hände über'm Kopf zusammen. Watt'n Murks teilweise !

Nö, ich hatte mich beim Computerschrotti versorgt.
Aus dem Zeug konnte ich mir immer was Schnuckliges stricken, die Geräte taten dazu im Schnitt 4 Jahre Dienst.
In Form verschiedener Einzelteile sind einige immer noch im Dienst.  ;D
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Re: RLS: Plädoyer für Linux bzw. Oeffentl. Geld für oeffentl. Software
« Antwort #14 am: 18:47:46 Fr. 19.Juni 2020 »
Liegt bei mir in der Lese-Warteschleife:
https://www.rosalux.eu/de/article/1566.digitalwirtschaft.html

http://www.rosalux-nyc.org/de/rethinking-the-smart-city/

Klar ist, das es nicht speziell gegen amerik. Firmen geht, es geht um Finanzierung privater Firmen bzw. Konzerne mit Steuergelder, die an Gewinnmaximierung alias Profitmaximierung interessiert sind. Und schliesslich die Gesetzeslagen bezüglich Datenschutz - es geht nicht um Antiamerikanismus. Das st meine ich eine Verschwoerungstheorie bezogen auf links. Links geht es immer nur entgegengesetzt die Ausbeutung von Armen zugunsten von Reicher meine ich.