Autor Thema: Termine der Montagsdemo Nürnberg  (Gelesen 3065 mal)

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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #15 am: 18:32:18 Di. 17.September 2019 »
Der Aufruf zur Herbstdemonstration der Bundesweiten Montagsdemo am 3.10.19 ist da:

http://bundesweite-montagsdemo.de/?p=4236

Die Auftaktkundgebung beginnt um 11.00 Uhr auf dem Anger in Erfurt. Nach der Demonstration durch die Erfurter Innenstadt findet gegen 13:30 Uhr die Abschlusskundgebung auf dem Anger statt.
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #16 am: 20:05:17 Di. 10.Dezember 2019 »
Termine und Themen der Nürnberger Montagsdemo:

13. Januar 2020: Wohin steuert die GroKo?
17. Februar 2020: Weg mit Sanktionen bei Hartz IV
16. März 2020: Rüstungsausgaben contra Armut
13. April 2020: Ostermarsch
11. Mai 2020: Menschenwürdiger, existenzsichernder Lohn ohne Aufstockung - danach Ini-Treffen

Wir treffen uns jeweils um 17:30 Uhr vor der Lorenzkirche in Nürnberg.

https://montagsdemo-nuernberg.jimdo.com/themen-zuk%C3%BCnftiger-montagsdemos/
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #17 am: 17:17:38 Sa. 14.März 2020 »
Die Montagsdemo am 16. März 2020 (Rüstungsausgaben contra Armut) findet trotz der Corona-Krise statt. Wir sind eine Veranstaltung unter 100 TeilnehmerInnen und daher nicht von dem aktuellen Veranstaltungsverbot der Stadt Nürnberg erfasst.

Wir treffen uns wie immer um 17:30 Uhr vor der Lorenzkirche in Nürnberg.
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #18 am: 17:03:30 Sa. 25.April 2020 »
Die Montagsdemo am 11. Mai 2020 wird voraussichtlich stattfinden. Genehmigung liegt vor.

Wir treffen uns wie immer um 17:30 Uhr vor der Lorenzkirche in Nürnberg.

Sollten sich wider Erwarten noch Änderungen ergeben, werde ich es hier mitteilen.
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #19 am: 16:55:35 Di. 12.Mai 2020 »
Termine und Themen der Nürnberger Montagsdemo:

15. Juni 2020: Corona-Krise und Weltwirtschafts- und Finanzkrise - danach Ini-Treffen

Wir treffen uns jeweils um 17:30 Uhr vor der Lorenzkirche in Nürnberg.

https://montagsdemo-nuernberg.jimdo.com/themen-zuk%C3%BCnftiger-montagsdemos/
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #20 am: 14:16:14 So. 17.Mai 2020 »
Aus aktuellem Anlass:
Zitat
Widerstand gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf Arbeiter, Familien, Jugendliche und Selbständige und kleine Unternehmen! Stärkt die bundesweite Montagsdemobewegung! Null Toleranz gegenüber Ultrareaktionären und Faschisten!

Koordinierungsgruppe Bundesweite Montagsdemo, 15. Mai 2020

Widerstand gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf Arbeiter, Erwerbslose, Familien, Jugendliche, Selbständige und kleine Unternehmen!

Stärkt die bundesweite Montagsdemobewegung! Null Toleranz gegenüber Ultrareaktionären und Faschisten!

In den letzten Wochen finden bundesweit zahlreiche Kundgebungen und Demonstrationen statt, die vorgeben, gegen die Einschränkung der Grundrechte in Zeiten der Corona-Pandemie protestierten zu wollen. Sie nennen sich irrestiftend „Hygienedemos“ oder „Spaziergänge“. Zumeist unter Ignoranz des Gesundheitsschutzes wie Mindestabstand und Mundschutz und mit freundlicher Duldung dessen durch die Polizei, wird auf den Kundgebungen und Demonstrationen die Aufhebung aller „Corona-Einschränkungen“ gefordert. Auf Druck der Unternehmerverbände wird billigend eine zweite Infektionselle in Kauf genommen, die sich in verschiedenen Städten und Landkreisen schon anbahnt! Wir fordern: schrittweise, kontrollierte Öffnung von Schulen und Kitas und Anlaufen der Produktion und Handel – und nur mit ausreichendem Gesundheitsschutz. Völlig zurecht wächst die Kritik am chaotischen Krisenmanagement von Bundes- und der Landesregierungen und der weitgehenden Einschränkung von Grundrechten. Während Selbstständige und Klein- und Mittelbetriebe weitgehend leer ausgehen, bekommen Großkonzerne Milliardenhilfen und Bürgschaften, für Autokonzerne ist eine Kaufprämie im Gespräch. Das Versammlungsrecht wurde undemokratisch wochenlang fast vollständig ausgehebelt – Proteste und Beachtung des Gesundheitsschutzes sind aber kein Widerspruch!  Konsequenter Gesundheitsschutz: JA! Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung und Abbau demokratischer Rechte und Freiheiten unter dem Vorwand der Corona-Bekämpfung: NEIN!

Antidemokraten, rechte Verschwörungstheoretiker, Ultrareaktionäre und Faschisten versuchen, den wachsenden Unmut und Protest zu missbrauchen. Kräfte, die die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte verteidigen und verharmlosen, spielen sich jetzt als Gralshüter des Grundgesetzes auf. Mit abstrusen rechten Verschwörungstheorien wird gewollt der Blick vernebelt, die Großkonzerne als Nutznießer der Regierungspolitik aus der Schusslinie genommen und die Umweltkrise heruntergespielt und geleugnet. Dass Faschisten zu den Protesten kommen, kann man vielleicht nicht verhindern. Aber dass sie Proteste unterwandern oder die Bewegung instrumentalisieren schon – mit klaren demokratischen und antifaschistischen Spielregeln für die Kundgebungen und Demonstrationen, die ernst gemeint sind und auch durchgesetzt werden. Wer unter der Losung „alle zusammen“ gegen die Corona-Einschränkungen keinen klaren Trennungsstrich zu Ultrareaktionären und Faschisten zieht, bereitet letztlich solchen Kräften den Weg. Vielerorts sind Mitglieder der AfD oder offen faschistischer Organisationen sogar Anmelder der Aktionen oder Strippenzieher im Hintergrund. Keinen Fußbreit den Faschisten! Null Toleranz für krude rechte Verschwörungstheorien!

Wir sind als bundesweite Montagsdemobewegung „Montag ist Tag des Widerstands!“ gehen seit über 15 Jahren montags auf der Straße – für eine lebenswerte Zukunft. Wir sind eine überparteiliche Protest- und Widerstandsbewegung der Bevölkerung, die begonnen mit dem Kampf gegen die Hartz-Gesetze den Montag zum Tag des Widerstands gemacht hat. Wir sind auf antifaschistischer Grundlage weltanschaulich offen. Die Montagsdemonstrationsbewegung ist finanziell unabhängig, finanziert sich aus Spenden, hat gewählte Kassierer und regelmäßige Kassenprüfungen. Intransparente Finanzierung oder „anonyme“ Geldgeber im Hintergrund gibt es bei uns nicht! Sowohl auf örtlicher wie auch auf zentraler Ebene haben wir demokratisch gewählte Koordinierungsgruppen.

Wirklicher Protest zur Verteidigung demokratischer Rechte und Freiheiten ist links! Wirklicher Protest gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung, nimmt die Profitlogik der Großkonzerne ins Visier! Stärkt die Montagsdemobewegung und das Internationalistische Bündnis!

Hier gibt es die Erklärung als Flyer.

Am kommenden Montag 18. Mai finden Kundgebungen u.a. statt in folgenden Städten:

Bottrop: 17.30 Uhr Rathausplatz

Dortmund: 18.00 Uhr, Europabrunnen

Dresden: 18.00 Uhr, Wiener Platz

Heidelberg: 18.00 Uhr, Bismarckplatz

Köln: 18.00 Uhr, vor dem Kölner Dom

Lübeck: 18.00 Uhr, vor dem Rathaus an der Breiten Straße

Mülheim/Ruhr: 17:00 Uhr, Kurt-Schumacher-Platz

Für alle Kundgebungen gilt: bitte unbedingt Mundschutz mitbringen und Mindestabstand einhalten!

Weitere antifaschistische Proteste, an den sich die Montagsdemos und Kräfte des InterBündnis beteiligen:

Duisburg: 19.00 Uhr, König Heinrich Platz am Amtsgericht

Quelle: http://bundesweite-montagsdemo.de/?p=4540
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #21 am: 14:07:50 Do. 21.Mai 2020 »
Zitat
Beteiligt euch am bundesweiten Protesttag der Montagsdemobewegung am 25. Mai!

Die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo ruft zu einem bundesweiten Protesttag am 25. Mai auf. Er steht unter dem Motto: „Konsequenter Gesundheitsschutz: JA! Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung und Abbau demokratischer Rechte und Freiheiten: NEIN!“

In den letzten Wochen finden bundesweit zahlreiche Kundgebungen und Demonstrationen statt, die vorgeben, gegen die Einschränkung der Grundrechte in Zeiten der Corona-Pandemie protestieren zu wollen. Dort tummeln sich viele Antidemokraten, rechte Verschwörungstheoretiker, Ultrareaktionäre und Faschisten. Die Bundesweite Montagsdemo Ulrich Achenbach, Matz Müllerschön, Siggi Renz, Andreas Schweitzer und Ulja Serway von der Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo schreiben dazu in einer aktuellen Mitteilung: „Die Abgrenzung von den sogenannten Hygienedemos, Querdenken- oder Widerstand 2020-Kundgebungen und „Spaziergängen“ war und ist unbedingt richtig. Sie sind von den hauptsächlichen Organisatoren her Ausdruck der Bestrebungen, demagogisch den Unmut und Protest gegen das Krisenmanagement der Regierung in eine ultrareaktionäre bis faschistische Richtung zu lenken.

Trotzdem gehen auch viele Leute aus Neugier hin oder mit berechtigten Kritiken an der Regierungspolitik am Abbau von Grundrechten oder ehrlicher Existenzängsten. Auf sie müssen wir unbedingt Einfluss nehmen und die Montagsdemonstrationsbewegung als Plattform fortschrittlicher Proteste und als „Tag des Widerstands“ gegen das Krisenmanagement auf antifaschistischer und überparteilicher Grundlage verankern und stärken. Die bisherigen Erfahrungen stattfgefundener Montagsdemos zeigen, dass es einen großen Diskussions- und Klärungsbedarf gibt“.

Die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo ruft deshalb „alle örtlichen Montagsdemonstrationen auf, bundesweit am 25.5. Kundgebungen ggf. auch Demonstrationen anzumelden und durchzuführen und dazu eine Pressearbeit und Bündnisarbeit zu machen. Wendet euch dazu an die Trägerorganisationen des Internationalistischen Bündnisses, die es bei euch vor Ort gibt, an antifaschistische Kräfte und Mitstreiter aus den 1. Mai-Bündnissen, Arbeiter und Gewerkschafter. Mit diesem bundesweiten Protesttag der Montagsdemobewegung am 25.5. bringen wir zum Ausdruck, dass wir eine bundesweite Bewegung sind und nehmen Einfluss in der heftigen gesellschaftlichen Polarisierung. Wir diskutieren auf antifaschistischer Grundlage überzeugend und streitbar mit den Zuhörern und neuen Teilnehmern. … In der Auswertung der Erfahrungen vom 25.5. werden wir die Arbeit weiter beraten und ausrichten“.

Während Selbstständige und Klein- und Mittelbetriebe weitgehend leer ausgehen, Hunderttausende in ihrer Existenz bedroht sind, bekommen Großkonzerne Milliardenhilfen und Bürgschaften, für Autokonzerne ist eine Kaufprämie im Gespräch. Auf Druck der Unternehmerverbände wird billigend eine zweite Infektionswelle in Kauf genommen, die sich in verschiedenen Städten und Landkreisen schon anbahnt!

Wir fordern unter anderem:

schrittweise, kontrollierte Öffnung von Schulen und Kitas und Anlaufen der Produktion und Handel – und nur mit ausreichendem Gesundheitsschutz. Ausbau und Ausschöpfung der Testkapazitäten und kostenlose Ausgabe von Mund/Nasenschutz!

Kampf gegen geplante Massenentlassungen und Werksschließungen! Kein Missbrauch des Kurzarbeitergelds!

Sofortige und dauerhafte Neueinstellungen qualifizierter Kräfte im Gesundheitswesen sowie deutliche und dauerhafte Lohnerhöhungen insbesondere der Pflegekräfte!

Für die Übernahme aller Azubis und eine Mindestausbildungsquote von 10% in der Großindustrie!

Notfallhilfe für Alleinerziehende!

Sofortige Aufstockung der Regelsätze für Bezieher von Hartz-IV und Grundsicherung um 100 Euro!

Unbegrenzte Zahlung des Arbeitslosengelds I für die Dauer der Arbeitslosigkeit und entsprechende Erhöhung der Sozialhilfe bzw. Grundsicherung! Weg mit den Hartz-Gesetzen, die zu Massenarmut geführt haben!

Stärkt die bundesweite Montagsdemobewegung als antifaschistische und überparteiliche Plattform des Widerstands gegen das Krisenchaos von Regierungen und Großkonzernen!

Null Toleranz gegenüber Ultrareaktionären und Faschisten!

Wir veröffentlichen in Kürze hier die Uhrzeiten und Orte der Montagsdemonstrationen.

Quelle: http://bundesweite-montagsdemo.de/?p=4572
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #22 am: 15:33:06 Sa. 23.Mai 2020 »
Zitat
Bundesweiter Protesttag am 25. Mai: Montagsdemos in vielen Städten

Am 25. Mai finden Kundgebungen/Demonstrationen der bundesweiten Montagsdemobewegung „Montag ist Tag des Widerstands! Weg mit den Hartz-Gesetzen!“ u.a. in folgenden Städten statt  (die Liste wird laufend aktualisiert, Meldungen bitte an bundesweite_montagsdemo@gmx.de)

Die Montagsaktionen stehen unter dem Motto: „Konsequenter Gesundheitsschutz: JA! Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung und Abbau demokratischer Rechte und Freiheiten: NEIN!“

Berlin: 18 Uhr Alexanderplatz an der Weltzeituhr

Bochum: 18.00 Uhr, Husemannplatz in der Bochumer Innenstadt

Bottrop: 17.30 Uhr vor der Cyrakuskirche, gegenüber der Mayerschen

Braunschweig: 17.00 Uhr Kohlmarkt

Bremen: 17.30 Uhr Marktplatz

Dortmund: 18 Uhr Europabrunnen

Dresden: 18 Uhr Wiener Platz

Düsseldorf: 18.15 Uhr Düsseldorf-Arcaden am S-Bahnhof Düsseldorf-Bilk

Duisburg: 18 Uhr vor dem Lifesaver Brunnen auf der Königsstraße

Eisenhüttenstadt: 17:00 Uhr vor dem Friedrich Wolf Theater in der Lindenallee

Essen: 18 Uhr auf der Porschekanzel

Gelsenkirchen: 17.30 Uhr auf dem Neumarkt-Platz

Gera: 17 Uhr vor dem Stadtmuseum

Hagen: 18 Uhr vor dem Kaufhof in der Elberfelderstraße

Halle: 17.00 Uhr an der Ulrichskirche in der unteren Leipziger Straße (Boulevard)

Hamburg: 18.30 Uhr am Mönckebrunnen an der Mönckebergstraße

Hannover: 18 Uhr auf dem Steintorplatz

Heilbronn: 17.30 Uhr Kiliansplatz

Heidelberg: 18.00 Uhr, Bismarckplatz

Lübeck: 18 Uhr vor dem Rathaus in der Breiten Straße

Magdeburg: 18:00 Uhr Ernst-Reuter-Allee / Ecke Breiter Weg (Mc Donalds)

München: 18 Uhr am Max-Joseph-Platz

Recklinghausen: 17:15 Uhr in Recklinghausen, Schaumburgstraße vor dem Palais Vest

Stuttgart: 17 Uhr am Schlossplatz

Tübingen: 18 Uhr Holzmarkt

Witten: 17 Uhr auf der Bahnhofstraße, Einmündung Nordstraße

Bitte kommt mit Mundschutz und haltet die Abstandsregeln ein!

Quelle: http://bundesweite-montagsdemo.de/?p=4575
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #23 am: 16:23:36 Do. 28.Mai 2020 »
Zitat
Bundesweiter Protesttag der Montagsdemobewegung in 30 Städten am 25. Mai – fortschrittlicher Gegenpol zu sog. Hygiene- und Corona-Demos

Unter dem Motto „Konsequenter Gesundheitsschutz: JA! Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung und Abbau der demokratischer Rechte und Freiheiten: NEIN!“ fanden in mindestens 30 Städten Kundgebungen statt – von Lübeck bis München, von Eisenhüttenstadt bis Düsseldorf. Unter Einhaltung des Abstands und mit Mundschutz beteiligten sich bundesweit 700-800 DemonstrantInnen.

Die Montagsdemobewegung mit ihren demokratischen Prinzipien und konsequent antifaschistischer Grundlage ist der fortschrittliche Gegenpol zu den gegenwärtigen sogenannten Hygiene- oder Corona-Demos, die keinen klaren Trennungsstrich zu Ultrareaktionären und Faschisten ziehen oder sogar direkt von ihnen initiiert sind.

Vielerorts wurde berichtet von leicht gestiegenen Teilnehmerzahlen, aber noch keinem spontanem Zulauf. Viele Menschen spüren, dass große Verschlechterungen auf sie zukommen, aber die Abwälzung der Krisenlasten ist für viel noch nicht so konkret greifbar. Die Regierung gibt mit ihren Rettungsprogrammen vor, alles in ihrer Macht mögliche zu tun und die Lage im Griff zu haben. Auf den Montagsdemos wurde berichtet, welche Folgen die Corona-Krise und Weltwirtschaftskrise schon heute für die Massen hat. Tausende Leiharbeiter wurden entlassen. Die Lebensmittelpreise sind massiv gestiegen. Viele Auszubildende konnten ihre Abschlussprüfungen nicht machen, viele Betriebe haben erklärt, nicht mehr ausbilden zu wollen.

Auf unserer Homepage findet ihr Berichte von den örtlichen Montagsdemos am 25. Mai.

Zentrale Forderungen unseres Protesttags waren:

100 Euro Sofortaufstockung für Bezieher von Hartz IV und Grundsicherung!

Flächendeckende Tests (v.a. in Krankenhäuser, Schulen, Flüchtlingsunterkünften usw.)

Ausgabe von kostenlosen Mund/Nasenschutz an die Bevölkerung

Aufhebung unsinniger Einschränkungen der demokratischen Rechte und Freiheiten!

Am 8. Juni werden viele Montagsdemos wieder auf der Straße sein. Wir werden die Orte und Uhrzeiten hier veröffentlichen.

Quelle: http://bundesweite-montagsdemo.de/?p=4638
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #24 am: 15:25:52 Fr. 05.Juni 2020 »
Zitat
Montagsdemos am 8. Juni im Zeichen der Solidarität mit den antirassistischen und antifaschistischen Protesten in den USA!

„Hunderttausende demonstrieren in den USA, große Demonstrationen gab es in London, aber auch in Berlin. Wir schließen uns diesen Protesten an. Die Rebellion gegen rassistische und faschistische Polizeigewalt ist vollkommen gerechtfertigt! Wir sagen: Null Toleranz für Rassismus und Polizeigewalt – in den USA und überall! Genug ist genug! Unser tiefes Mitgefühl gehört den Angehörigen und Freunden von George Floyd. Am Montag und Dienstag finden in Houston die Trauerfeierlichkeiten für und die Beisetzung von George Floyd in Houston statt.“ so Ulrich Achenbach, Ulja Serway, Andreas Schweitzer und Matz Müllerschön von der Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo. „Wir werden deshalb die Montagsdemos, die am 8. Juni stattfinden, besonders in diesem Zeichen durchführen“. 

Am 25. Mai wurde der Afroamerikaner George Floyd von einem Polizisten kaltblütig ermordet. Seitdem gibt es Massenproteste in den USA und Solidarität aus aller Welt. Während US-Präsident Donald Trump das Militär gegen friedliche Demonstrantinnen und Demonstranten einsetzt, gehen vielerorts Polizisten auf die Knie, um ihre Solidarität mit den Protesten zu zeigen. Auch in Deutschland starben und sterben Menschen durch Polizeigewalt. Halim Dener, Oury Jalloh, Berkin Elvan, Baris Cakan sind nur einige Namen. Wir protestieren gegen Rassisten und Faschisten bei der Polizei, gegen Donald Trump und seine rassistische Politik und seine Brüder im Geiste von der AfD in Deutschland.

Machen wir den Montag 8. Juni zum Montag des Widerstands gegen Rassismus und Faschismus und zum Montag der Solidarität mit George Floyd und allen von Polizeigewalt betroffenen Demokraten und Antifaschisten!

Wir laden herzlich alle Jugendlichen, alle Demokraten, Antifaschisten und alle Internationalisten ein – kommt zu den Montagsdemos! Zeigt eure Solidarität: Malt Schilder, sprecht am Mikrofon, bringt Lieder mit!

Montagsdemos finden am 8. Juni u.a. statt in:

Balingen: 18 Uhr vor der Stadtkirche

Berlin: 18 Uhr an der Weltzeituhr am Alexanderplatz

Bochum: 18 Uhr Dr. Ruer-Platz

Bremen: 17.30 Uhr Marktplatz

Dortmund: 18 Uhr Europabrunnen

Essen: 18 Uhr auf der Porschekanzel

Frankfurt: 18 Uhr Hauptwache

Gelsenkirchen: 17.30 Uhr Neumarktplatz

Hagen: 18 Uhr auf der Elberfelderstraße in Höhe Kaufhof

Hannover: 18 Uhr Steintorplatz

Heidelberg: 18 Uhr Bismarckplatz

Karlsruhe: 18 Uhr Marktplatz

Köln: 18 Uhr vor dem Dom

Lübeck: 18 Uhr Rathaus in der Breiten Straße

Mannheim: 18 Uhr Paradeplatz

Mülheim/Ruhr: 17 Uhr Kurt-Schumacher-Platz

München: 18 Uhr Marienplatz

Saarbrücken: 18 Uhr Europagalerie

Sindelfingen:

Stuttgart: 17 Uhr Schlossplatz

Tübingen: 18 Uhr Holzmarkt

Die Termine werden laufend hier aktualisiert.

Quelle: http://bundesweite-montagsdemo.de/?p=4656#more-4656
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #25 am: 02:22:20 Sa. 06.Juni 2020 »
Termine und Themen der Nürnberger Montagsdemo:

15. Juni 2020: Corona-Krise und Weltwirtschafts- und Finanzkrise - danach Ini-Treffen

Wir treffen uns jeweils um 17:30 Uhr vor der Lorenzkirche in Nürnberg.

https://montagsdemo-nuernberg.jimdo.com/themen-zuk%C3%BCnftiger-montagsdemos/

Die Kundgebung wurde verlegt. Wir treffen uns am 15. Juni 2020 um 17:30 Uhr am Hallplatz in Nürnberg.

Da die Verlegung auf dem Mist der Stadtspitze um den neuen OB Marcus König (CSU) gewachsen ist, der in der Innenstadt keine Versammlungen mehr erlauben will, werden wir gegen die dauerhafte Verlegung unserer Kundgebung klagen. Wir sind der Meinung, dass wir nach 16 Jahren vor der Lorenzkirche ein Gewohnheitsrecht auf unseren Standplatz auf dem Lorenzer Platz haben.
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #26 am: 22:02:37 Mo. 15.Juni 2020 »
Termine und Themen der Nürnberger Montagsdemo:

13. Juli 2020: Rassismus, Faschismus und Kapitalismus
10. August 2020: EU-Kredite und Zuschüsse - wer soll das bezahlen?
7. September 2020: 16 Jahre Montagsdemo
5. Oktober 2020: Wer profitiert von der Umweltkatastrophe? - danach Ini-Treffen

Wir treffen uns jeweils um 17:30 Uhr am Hallplatz in Nürnberg.

https://montagsdemo-nuernberg.jimdo.com/themen-zuk%C3%BCnftiger-montagsdemos/
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #27 am: 16:18:02 Mi. 17.Juni 2020 »
Das lokale Käseblatt Nürnberger Nachrichten hat über uns berichtet:
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #28 am: 18:17:02 So. 28.Juni 2020 »
Zitat
Machen wir den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit und um Ausbildungsplätze zum Thema bei den Montagsdemos im Juli!

Die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo schlägt vor, die Ausbildungsplatzsituation und den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit zum bundesweiten Schwerpunkt der nächsten Montagsdemos im Juli zu machen.

In einer Umfrage von www.ausbildung.de vom 8. Mai 2020 unter 700 Azubis und 1.700 Schülern äußerten 59 Prozent aller Ausbildungsbewerber Angst, dass sie „aufgrund der Corona-Krise“ keinen Ausbildungsplatz bekommen. Laut IG Metall haben 8 Prozent der Betriebe angekündigt, dass es zu „Problemen“ bei der Übernahme von Azubis komme.

Der Jugendverband REBELL schreibt in einer Pressemitteilung: „Die Anzahl der von den Unternehmen angebotenen Ausbildungsplätze ist nach offiziellen Angaben der Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) im Mai um acht Prozent im Vergleich zum Mai 2019 gesunken. Der Bericht gibt an, dass das Angebot an Ausbildungsplätzen von 2018 zu 2019 um ca. 1% gestiegen ist. Er verschweigt aber, dass mit der Weltwirtschaftskrise 2008 das Angebot an Ausbildungsplätzen um 10% eingebrochen war und heute noch 10% unter dem Niveau von 2009 liegt. Die Ausbildungsquote in den Großbetrieben liegt gerade mal bei 4,2%, im Jahr 2007 waren es noch 5,6%. Offiziell suchten 2019 73.700 Jugendliche vergeblich einen Ausbildungsplatz. Gleichzeitig wurden Maßnahmen des sogenannten „Übergangsbereich“ seit 2013 von 160.000 Plätzen auf 300.000 im Jahr 2019 fast verdoppelt. Die jungen Menschen ohne Berufsabschluss und aus dem „Übergangsbereich“ machen den größten Teil der Leiharbeiter, Werksverträgler und Minijobber aus“.

Seit dem Ausbruch der neuen Weltwirtschaftskrise setzte spätestens 2019 bei den Großkonzernen eine rapide Vernichtung der Ausbildungsplätze ein: -38 Prozent von 2018 auf 2019; Opel: -60 Prozent von 2017 auf 2019; VW: -18 Prozent von 2019 auf 2020. Dieser dramatische Rückgang bei Ausbildungsplätzen steht v.a. im Zusammenhang mit der aktuellen Weltwirtschafts- und Finanzkrise, die durch die Corona-Pandemie jetzt verstärkt wird. Wie in den Schulen dieser Tage offenkundig wird, dass schon lange Lehrer fehlen, so tritt offener zum Vorschein, wie Ausbildungsplätze systematisch abgebaut wurden. 2020 sind 2,1 Millionen junge Menschen zwischen 20 und 34 Jahren ohne Berufsabschluss – mehr als je zuvor. Von den etablierten Parteien und den Medien wird meist nur die Gesamtzahl offener Lehrstellen mit der Gesamtzahl Ausbildungssuchender verglichen. Damit wir der Abbau von Ausbildungsplätzen in der Industrie aber auch im Öffentlichen Dienst verdeckt. Und was nützt einem Jugendlichen aus NRW oder Brandenburg eine Ausbildungsstelle in Bayern weit weg von seinem Umfeld und wo er vielleicht überhaupt keine Wohnung findet.

Es ist Fakt, dass die Jugend überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen ist. Sie braucht die Solidarität aller Beschäftigten. Die Jugend zeigt in den letzten Wochen und Monaten, ob in den großen Demonstrationen gegen die Umweltzerstörung oder jetzt weltweit gegen Rassismus und Faschismus, dass sie rebellieren kann und will. Sie ist zunehmend interessiert über alternative Systeme zum Kapitalismus zu diskutieren, indem der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht der Profit. Die Jugend braucht Zukunft!

Die Bundesweite Montagsdemo fordert u.a.: 10% Ausbildungsquote in Großkonzernen und unbefristete Übernahme nach der Ausbildung!

Das Thema ist auch geeignet, Jugendliche für die Montagsdemo zu interessieren und zu gewinnen. Wendet euch zur Vorbereitung an die Jugendlichen des REBELL und lasst euch gemeinsam jugendgemäße Aktionen einfallen. Kontaktiert Jugendauszubildendenvertretungen und die Gewerkschaftsjugend und natürlich auch die örtlichen Gewerkschaftsgliederungen insgesamt und ladet sie ein. Wendet euch auch an die Leiter der ARGE und Jocenter. Macht die Montagsdemo und das Thema Ausbildungsplätze zum Thema in den Betrieben und organisiert Belegschaftsdelegationen. Jede Montagsdemo sollte eine kleine Recherche im Vorfeld machen, um die konkrete Situation in der jeweiligen Stadt zu untersuchen. Und natürlich eine entsprechende Pressearbeit.

Wir werden von der Koordinierungsgruppe Ende nächster Woche eine Pressemitteilung machen und darin auch die jeweiligen Montagsdemos ankündigen. (…)

Viel Erfolg und viele Grüße! Für die Koordinierungsgruppe

Ulrich Achenbach, Matz Müllerschön und Ulja Serway

Quelle: http://bundesweite-montagsdemo.de/?p=4721
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Re: Termine der Montagsdemo Nürnberg
« Antwort #29 am: 17:06:01 Mi. 05.August 2020 »
Termine und Themen der Nürnberger Montagsdemo:

13. Juli 2020: Rassismus, Faschismus und Kapitalismus
10. August 2020: EU-Kredite und Zuschüsse - wer soll das bezahlen?
7. September 2020: 16 Jahre Montagsdemo
5. Oktober 2020: Wer profitiert von der Umweltkatastrophe? - danach Ini-Treffen

Wir treffen uns jeweils um 17:30 Uhr am Hallplatz in Nürnberg.

https://montagsdemo-nuernberg.jimdo.com/themen-zuk%C3%BCnftiger-montagsdemos/

Kleine Terminsverschiebung:

Die nächste Montagsdemo findet am 17. August 2020 zum Thema  "EU-Kredite und Zuschüsse - wer soll das bezahlen?" statt.
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