Autor Thema: Privatisierung im Hamburger Hafen  (Gelesen 2517 mal)

ManOfConstantSorrow

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Re: Privatisierung im Hamburger Hafen
« Antwort #15 am: 22:51:41 Di. 21.Juni 2022 »
Zitat
Krieg, Lockdowns und Streiks belasten

Die Hamburger Hafen und Logistik AG kämpft – wie andere Logistikunternehmen auch – seit Monaten mit den wegen der Corona-Lockdowns in China und dem Ukraine-Krieg durcheinander geratenen Fahrplänen der Reedereien. Container stapeln sich an den Terminals, weil die Frachter oft nicht alle Stahlboxen mitnehmen. Gleichzeitig würden Export- oder Importladungen zu früh oder zu spät angeliefert, sagte Titzrath. „Die Folgen sind Containerboxen, die das System verstopfen und den Umschlagbetrieb bremsen.“ Hinzu komme, dass wegen des Krieges mehr als 100.000 Lkw-Fahrer aus der Ukraine fehlten. Der Engpass habe sich vergrößert. In der Folge sei Laderaum knapper geworden und die Preise seien gestiegen.

Zusätzlich behindert werde der Abtransport dadurch, dass Baustellen von den Behörden oft nicht rechtzeitig angekündigt würden und sich dadurch lange Staus bildeten, in denen Lastwagen stundenlang feststecken. Durch den Warnstreik der Hafenarbeiter habe sich die Abfertigung in Hamburg weiter verzögert.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/hhla-warnt-container-verstopfen-den-hamburger-hafen-18106727.html
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!