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Privatisierung im Hamburger Hafen

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BGS:
Auch der "Siegeszug des ""Kapitalismus"" ist heisse Luft. Hinter dem Gedruckten Geld steht kein Wert, die Sachwerte sind schon längst fast umverteilt.

Die technische Entwicklung hatte ich nicht gemeint. Wenn neue Technik körperliche Schäden durch Arbeit verhindert, ist dies unbedingt begruessenswert. Mir persönlich ist es lieber, mit einem Fahrzeug mit Schaufel z. B. Getreide zu laden, als mit einer Handschaufel.

Gerade  die Ueberwachung aller Buerger durch Technik wird in meinem neuen Heimatland erfolgreich  weitergetrieben: Nicht nur, dass ueberall eine grosse Zahl Kameras  (auch an Gymnasien bzw. Schulen) installiert ist und der grösste Teil des noch verbliebenen Zolls täglich im Internet sucht nach was auch immer, man begegnet nur noch einem Zöllner auf Antrag im Internet. Auch entgegenkommende Zivilfahrzeuge der Polizei erfassen bei Begegnung meine Kennzeichen, ein bordeigener PC prueft, ob ich versichert bin, die Steuer bezahlt, Tuev habe und bald via Gesichtserkennung. wer man ist. Wo soll das enden? Wer bekommt welche Daten?

Die Sauerei iin HH ist, dass wertvolles Hafenareal an einige Wenige verramscht wird auf Kosten der Allgemeinheit.

MfG

BGS



Kuddel:

--- Zitat ---Streik im Hafen eskaliert
Senat ist abgetaucht, Beschäftigte müssen selbst für ihre Rechte kämpfen

Streik im Hamburger Hafen: Montagabend legten die Betriebshandwerk:innen bei der HHLA ihre Arbeit nieder. Dazu erklärt Norbert Hackbusch, hafenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: "Die gegenwärtigen Streiks sind das Resultat der akuten Spannungen im Hamburger Hafen. Auf den Containerterminals der HHLA und von Eurogate werden gegenwärtig Kürzungsprogramme verhandelt. Und die haben es in sich: Es geht um Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen und um einen Abbau von Arbeitsplätzen – und der würde nicht nur die Beschäftigten bei HHLA und Eurogate, sondern auch die Beschäftigten des Gesamthafenbetriebes (GHB) betreffen. Diese soziale Zeitarbeitsfirma ist gerade in Bremen in die Insolvenz getrieben worden. Außerdem laufen Gespräche über eine Zusammenarbeit zwischen Eurogate und HHLA – über den Inhalt dieser Verhandlungen gibt es nur nur Gerüchte. In einer solch konfliktreichen Lage taucht der Hamburger Senat mit seiner Wirtschaftsbehörde völlig unter – obwohl die HHLA mehrheitlich in städtischer Hand ist. Da ist es nur klug und richtig, dass die Beschäftigten das Heft in die Hand nehmen und aktiv für ihre Rechte kämpfen. Und die Hetze in der heutigen BILD ist unverschämt: Diese Löhne resultieren aus Arbeitszeiten am Wochenende und aus Nachtarbeit. Wer jetzt die BILD-Zeitung nutzt, um eine Neiddebatte anzuheizen, eskaliert die Konflikte im Hafen. Das bedroht den Hafentarif und alle Hafenarbeiter:innen."

--- Ende Zitat ---
http://landespresseportal.de/hamburg/item/34676-besch%C3%A4ftigte-m%C3%BCssen-selbst-f%C3%BCr-ihre-rechte-k%C3%A4mpfen.html

Kuddel:
Es ist wirklich spannend. Der Hafen Hamburg ist wirtschaftlich enorm wichtig. Ein Nadelöhr für den Handel mit China.

Die Arbeiter bewegen sich trotz Lockdown. Kein symbolischer 30 minütiger oder einstüdiger Warnstreik, sondern 24 Stunden:


--- Zitat ---So reagiert die HHLA auf den 24-Stunden-Streik
Beschäftigte der HHLA-Tochter SCA/SCB legen seit Montagabend ihre Arbeit nieder. Geschäftsführung fühlt sich unter Druck gesetzt.
--- Ende Zitat ---
https://www.abendblatt.de/hamburg/article231408589/Verdi-ruft-zu-24-Stunden-Streik-bei-HHLA-Tochter-auf-Hamburg-Hafen.html


--- Zitat ---Streik bei HHLA-Tochter
Hafenarbeiter fordern gleichen Lohn für alle

Die rund 360 Beschäftigten der SCA/SCB sind für die Instandhaltung und Reparatur von Großgeräten auf den Hafenanlagen zuständig. Ziel des Streiks ist es, eine Anpassung der Arbeitszeiten zu erreichen, eine Verringerung von zusätzlichen Pflichtschichten sowie Entlastungen für ältere Arbeitnehmer. 

Natale Fontana, Landesfachbereichsleiter Verkehr bei Verdi Hamburg, kritisiert: „Die HHLA muss verstehen, dass die Stimmung in den Betrieben am Kochen ist. Auf der einen Seite werden massive Investitionen in neue Anlagen und Automatisierungsinstrumente gesteckt. Auf der anderen Seite wird selbst im Konzern zu unterschiedlichen Bedingungen gearbeitet. Gleichzeitig wird ein erheblicher Arbeitsplatzabbau angekündigt. Die Beschäftigten sind nicht länger bereit, den Preis dafür zu zahlen, sei es durch niedrigere Tarife oder gar Arbeitsplatzverlust.“
--- Ende Zitat ---
https://www.mopo.de/hamburg/streik-bei-hhla-tochter-hafenarbeiter-fordern-gleichen-lohn-fuer-alle-37977256

"Gleicher Lohn für alle"! Hervorragende Forderung!
Das Management versucht die Belegschaft zu spalten in Beschäftigte unterschiedlicher Einstufung. Es ist beispielhaft mit dieser Forderung die Spaltung aufzuheben.
Der nächste Schritt wäre, "ein Betrieb - eine Belegschaft" zu fordern. Ein Ende des Outsourcings, der Fremdvergabe und der Sub-Sub- und Leiharbeitsunternehmen.

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