Autor Thema: 20.+21.7. FLUCHT IST KEIN VERBRECHEN Kundgebungen in Kiel  (Gelesen 269 mal)

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20.+21.7. FLUCHT IST KEIN VERBRECHEN Kundgebungen in Kiel
« am: 12:58:25 Mo. 16.Juli 2018 »
FLUCHT IST KEIN VERBRECHEN!
Antirassistische Kundgebungen in Kiel

Freitag, 20.7.2018: Seebrücke schafft sichere Häfen!

17 Uhr Hauptbahnhof

Samstag, 21.7.2018: Kein Abschiebegefängnis in Glückstadt!
17 Uhr Asmus-Bremer-Platz

Wir haben es satt.

Jeden Tag hören wir in den Nachrichten von neuen Plänen die Fluchtrouten
zu schließen, Lager zu errichten, Grenzschutz nach Innen wie nach Außen
hochzufahren, Abschiebungen durchzusetzen und Abschiebegefängnisse, wie in
Glückstadt (SH), zu errichten, während Seenotrettung, wie sie Seawatch
oder mission-lifeline leisten, kriminalisiert wird.

Wir haben es satt!

Wir rufen zur Beteiligung an der Aktion "Seebrücke schafft sichere Häfen"
um 17 Uhr am Kieler Hauptbahnhof auf!

Am Samstag startet dann um 13 Uhr auf dem Asmus-Bremer-Platz eine
Kundgebung im Rahmen des überregionalen Aktionstags gegen das
Abschiebegefängnis in Glückstadt (SH)!

Wir fordern Verantwortung für die vielfältigen Fluchtgründe zu übernehmen, auf denen unser Wohlstand fußt!
Wir fordern Fähren statt Frontex!
Wir fordern Bewegungsfreiheit für alle!
Wir fordern den Stopp des Abschiebegefängnis in Glückstadt!


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Re:20.+21.7. FLUCHT IST KEIN VERBRECHEN Kundgebungen in Kiel
« Antwort #1 am: 15:18:39 Sa. 17.November 2018 »
Protest mit Folgen:

Zitat
Kiel ist jetzt "sicherer Hafen"

Fast einstimmig hat die Ratsversammlung die Landeshauptstadt Kiel ausdrücklich zum "sicheren Hafen" für aus Seenot gerettete Flüchtlinge im Mittelmeer erklärt. Das symbolische Bekenntnis zur Initiative "Seebrücke" hatten zuvor schon andere Hafenstädte wie Hamburg, Lübeck und Rostock abgelegt.


Von Michael Kluth


Foto: Demonstration der Aktion Seebrücke Kiel auf dem Asmus-Bremer-Platz.

Nach einer fraktionsübergreifenden Verständigung in letzter Minute hat die Ratsversammlung sich nahezu geschlossen zur Initiative „Seebrücke“ bekannt und Kiel zum „sicheren Hafen“ für aus Seenot gerettete Flüchtlinge im Mittelmeer erklärt. Bis zuletzt hatte es Gerangel um den Begriff „sicherer Hafen“ und die Bedingung einer „gerechten Verteilung“ von Flüchtlingen in Europa gegeben.

Erst am Tag der Ratsversammlung fanden SPD, Grüne, SSW, Linke und „Die Fraktion“ zu einem gemeinsamen Antrag, dem sich schließlich auch die CDU-Fraktion anschloss. Darin wird Kiel – wie zuvor schon andere Hafenstädte wie Hamburg, Lübeck und Rostock – ausdrücklich als „sicherer Hafen“ benannt; am Schluss des Antragstextes wird zugleich gefordert, dass Flüchtlinge in Europa gerecht verteilt werden. Der Antrag wurde um 23.30 Uhr bei Enthaltung zweier FDP-Ratsleute, die sich nicht vorbehaltlos mit allen Zielen der „Seebrücke“ identifizieren mochten, sowie gegen die Stimmen der AfD angenommen. Bei einem flüchtlingsfeindlichen Redebeitrag der AfD-Ratsfrau Julia Brüggen verließen alle Ratsleute der anderen Fraktionen demonstrativ den Ratssaal.
http://www.kn-online.de/Kiel/Ratsversammlung-beschliesst-Kiel-ist-jetzt-sicherer-Hafen