Autor Thema: Thyssenkrupp  (Gelesen 408 mal)

Kuddel

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Thyssenkrupp
« am: 08:47:41 Mo. 30.September 2019 »
Deutschlands größter Stahlhersteller. Ein Konzern, mit dem man sich ausgiebig beschäftigen könnte. Seine Wurzeln reichen zürck zur Industrialisierung Deutschlands. Der Großindustrielle und Zechenbesitzer Fritz Thyssen spendete bereits 1923 100.000 Goldmark an Adolf Hitler und die NSDAP. Ein Schweinekonzern mit einer üblen Rolle im NS Staat. Auch nach dem 2. Weltkrieg profitierte der Konzern von kriegerischen Auseinandesetzungen.

Heute ist der Konzern Teil eines kaum durchschaubaren globalen Geflechts in u.a. Lateinamerika, Indien und China.

Eigentlich wollte ich nur einen knappen Kommentar loswerden zu einer Meldung im Handelsblatt, die dort hinter der Paywall verschwindet. Doch die wenigen Zeilen lassen lief blicken in das Handwerk von Wirtschaftsjournalisten.

Zitat
Umbau
Aufsichtsrat soll im Oktober einer Verschlankung von Thyssen-Krupp zustimmen
Ein neuer Plan soll Thyssen-Krupp zukunftsfähiger machen.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/umbau-aufsichtsrat-soll-im-oktober-einer-verschlankung-von-thyssen-krupp-zustimmen/25063310.html

Es geht darum, daß man nicht mehr durchblickt und alles durch die Brille des Aktionärs sieht. Dann sehen Grausamkeiten plötzlich positiv aus. Man spricht einfach von "Umbau", "Verschlankung" und "zukunftsfähig", wenn man Erhöhung des Arbeitsdrucks und Massenentlassungen meint.

counselor

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Re: Thyssenkrupp
« Antwort #1 am: 21:59:46 Mo. 27.Januar 2020 »
Zitat
STAHL - "Statt abwarten - selbständigen Streik vorbereiten!"

"Die 'Strategie 20-30' wird vom Stahlvorstand von thyssenkrupp als Vorwärtsstrategie verkauft", leitet die Zeitung von Kollegen für Kollegen "Stahlkocher" seine aktuelle Ausgabe ein.

Quelle: https://www.rf-news.de/2020/kw05/statt-abzuwarten-selbstaendigen-streik-vorbereiten
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!