Wat Noch > Theoriebereich

Kritik an linken Projekten

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Kuddel:
Diesen Text kannte ich. Hat mich nicht schlauer gemacht. Habe nur Bahnhof verstanden.

Es ist eher die Regel, denn die Ausnahme, daß linke Projekte nur zeitlich begrenzt funktionieren. Ich finde es interessant herauszufinden, woran es liegt. Ein Bekannter hat mir gesagt, daß er nicht mehr mit Studenten politisch zusammenarbeitet. Es haben sich immer die gleichen Erfahrungen wiederholt: Erst kann ihnen alles nicht radikal genug sein. Nach 2-3 Jahren sind sie weg. In einer anderen Stadt. Dann steht ein prekärer Job oder eine Karriere an. Und wenn noch ein Kind kommt, ist sowieso alles vorbei. Die Radikalinskis von gestern sind für Aktivismus nicht mehr zu haben. Sie interessieren sich auch nicht mehr sonderlich für Politik.

War das bei Zundliumpen möglicherweise auch so? Ich werde aus dem verquarsten Text voller linker Codes und Insiderwortspielen nicht schlau. Es wird eine Parole der Roten Hilfe benutzt und verstehe sie so, daß Leute zuviel gequatscht haben über Dinge, über die man nicht quatscht. Auch wenn es nicht direkt den Bullen erzählt wurde, machte es indirekt die Runde und erreichte vielleicht Ohren, die es nicht hören sollten. Und das Hinweisen auf die FAU Hamburg? Was sollte das? Man sagt der hamburger FAU nach, sie sei von den Antideutschen unterwandert. Hatte der Zündlumpen des gleiche Problem?

Warum nur linker Insidersprech? Warum werden die Probleme nicht benannt??
Ich bin Anhänger einer Geschichtsschreibung von unten. Das sind auch die Geschichten des Widerstands. Und dazu gehören auch die Fehler und Niederlagen. Aus ihnen kann man mehr lernen, als an der Selbstbeweihräucherung der Aktivist:innen.

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