Autor Thema: Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?  (Gelesen 4146 mal)

Martin Mitchell

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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #15 am: 09:41:21 Di. 25.September 2018 »
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In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.


SUCHBEGRIFFE / SUCHSTRANG: "Christian Brothers"+"Paul Bradshaw"+"Entschädigung"+"Westaustralien" :


1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018


DAS EINZIGE DIESBEZÜGLICHE SUCHRESULTAT IN DEUTSCHER SPRACHE :

Zitat
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[ Donnerstag, 16. August 2018 ]

Kathpress - Katholische Presseagentur Österreich

[ QUELLE: https://www.kathpress.at/goto/meldung/1666369/australien-laienorden-schliesst-vergleich-mit-missbrauchsopfer ]

Australien: Laienorden schließt Vergleich mit Missbrauchsopfer

Todkranker 74-jähriger Mann erhält Millionenentschädigung von "Christlichen Brüdern" [ = catholic "Christian Brothers" / "Congregation of Christian Brothers" ]

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[ HINWEIS AUS DEM DORTIGEN IMPRESSUM: „Als Herausgeber fungiert Kardinal Christoph Schönborn in seiner österreichweiten Zuständigkeit als Medienbischof“ ]
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DETAILLIERTER DIESBEZÜGLICHER ARTIKEL IN ENGLISCH, OHNE DASS MAN DAFÜR GEBÜHREN BEZAHLEN MUSS :

Zitat
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ABC-NEWS [ Australian Broadcasting Commission - Australian National Broadcaster ]

Dying man wins record $1 million compensation payout for Christian Brothers abuse

By David Weber

Updated 16 Aug 2018, 5:28pm

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JEDER DER ENGLISCH LESEN KANN, begebe sich bitte zum ORIGINAL @ http://www.abc.net.au/news/2018-08-16/record-payout-awarded-for-christian-brothers-church-sex-abuse/10128456
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Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.

Martin Mitchell

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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #16 am: 08:59:00 Mi. 26.September 2018 »
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Entschädigungszahlungen: 1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018

Der australische Rechtsanwalt Michael Magazanik hat erstritten …
Australien: Laienorden schließt Vergleich mit Missbrauchsopfer [Paul Bradshaw in Westaustralien]
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1666369/australien-laienorden-schliesst-vergleich-mit-missbrauchsopfer (16.08.2018)
„Nach den Worten von Bradshaws Anwalt Michael Magazanik könnte das Urteil eine ganze Klageserie gegen die [katholischen] Christlichen Brüder anstoßen.“


Der australische Rechtsanwalt Michael Magazanik hat erstritten …
Australisches Contergan-Opfer erzielt Millionen-Vergleich
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50940/Australisches-Contergan-Opfer-erzielt-Millionen-Vergleich (18.07.2012)


Und siehe auch nachfolgend bezüglich den weiteren Bemühungen des australischen Rechtsanwalts Michael Magazanik für seine Klienten …
Contergan-Skandal kocht in Australien hoch https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/schadenersatzklagen-contergan-skandal-kocht-in-australien-hoch/6930356.html (27.07.2012)


Und zusätzlich, weiter von dem australischen Rechtsanwalts Michael Magazanik vorangetrieben …
Contergan-Fall wird in Australien neu aufgerollt
Opfer-Anwälte nutzen 40 Jahre alte Akten aus Deutschland
https://www.deutschlandradio.de/contergan-fall-wird-in-australien-neu-aufgerollt.331.de.html?dram:article_id=228297 (12.11.2012)

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Onkel Tom

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Re:Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #17 am: 10:03:35 Mi. 26.September 2018 »
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In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.
...

Dies stimmt nicht ganz.

Von den ca. 115 Missbrauchsopfern in Norddeutschland haben sich die Hälfte
bereits gemeldet und es wurden je 5000 Euro Entschädigung angeboten oder
bereits ausgezahlt.

Das ist natürlich NICHTS gegenüber dem Leiden, dem die Opfer hilflos ausgeliefert
waren. Weiter gehe ich davon aus, das diese 5000 Euro mit einer Verzichtserklärung
weiterer Ansprüche verbunden ist. (Schreibtisch-Abzocke)

Die katholische Kirche wird vermutlich genau so auf "Schadensbegrenzung" ihrer
Verantwortung setzen, wie es bislang mit den Heimkindern gehandhabt wurde.

Gruselig und seid dem Kriegsende leider nichts neues  kotz
Lass Dich nicht verhartzen !

Martin Mitchell

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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #18 am: 04:06:05 Do. 27.September 2018 »
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Eine Frage an jeden der sie für sich selbst beantworten möchte:

In meiner linken Hand habe ich 5.000 Euro – zu vergeben an denjenigen der sie haben möchte und sich damit zufrieden gibt.

In meiner rechten Hand habe ich 1.000.000 Euro – zu vergeben an denjenigen der sie haben möchte und sich damit zufrieden gibt.

Was möchtest Du lieber haben ??
Mit was gibst Du Dich zufrieden ??




In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.


Entschädigungszahlungen: 1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018


Für alle, die kein Englisch verstehen, hier jetzt in deutscher Sprache …

MEHR ZU DIESEM AUSTRALISCHEN OPFERANWALT, MICHAEL MAGAZANIK,

der kürzlich (am 16. Augsut 2018) für ein australisches Heimopfer / Missbrauchsopfer eine Entschädigungsauszahlung von 1 Millionen Dollar erstritten hat.

Seine Kanzlei befindet sich in Melbourne, VICTORIA, Australia.

Siehe @ http://www.rightsidelegal.com.au/our-people/michael-magazanik/


Zitat
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ntv - PANORAMA - n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH, Köln

[ QUELLE: https://www.n-tv.de/panorama/Ignorierte-Gruenenthal-Warnung-article6833881.html ]

[ BILDERSERIE im Original ]

Freitag, 27. Juli 2012

Der Name Contergan steht für den größten Medizinskandal der Nachkriegsgeschichte.


Missbildungen durch Contergan

Ignorierte Grünenthal Warnung?

Hier kommt der Autor hin

Tausende Kinder kommen in den 60er Jahren mit Fehlbildungen auf die Welt, Grund dafür ist das Beruhigungsmittel Contergan. Der Anwalt australischer Opfer legt nun dar: Schon 1959 warnten Ärzte und Vertreiber vor Schäden durch das Medikament - doch der Pharmakonzern Grünenthal schlug die Warnungen offenbar in den Wind.

[ BILDERSERIE im Original ]

Der Pharmakonzern Grünenthal soll über zwei Jahre lang Warnungen vor schweren Nebenwirkungen des Thalidomid missachtet haben, bevor das Mittel 1961 vom Markt genommen wurde. Das macht der Opferanwalt [, Michael Magazanik,] einer australischen Sammelklage in von ihm eingereichten Gerichtsunterlagen geltend, die in Auszügen publik wurden. Demnach beruft sich dieser unter anderem auf einen firmeninternen Schriftwechsel.

Der Klägeranwalt Michael Magazanik, der rund hundert Thalidomid-Opfer vor dem Obersten Gericht im Bundesstaat Victoria vertritt, reichte demnach zur Untermauerung seiner Vorwürfe unter anderem einen firmenintern Schriftwechsel ein. Magazanik sagte, dieser belege, dass Ärzte und Vertreiber aus verschiedenen Ländern schon 1959 vor Geburtsfehlern warnten - über zwei Jahre bevor das Mittel Ende 1961 vom Markt genommen wurde.

Die Grünenthal-Gruppe erklärte, sie habe den Schriftsatz des Gegenanwalts bisher noch nicht bewerten können. "Grünenthal tut die Thalidomid-Tragödie unendlich leid", hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Der Pharmakonzern sei jedoch davon "überzeugt", dass "alle Aktivitäten mit dem damaligen Stand der Wissenschaft in Einklang waren". Grünenthal habe das Mittel zudem in Australien nie vertrieben und beworben.

An der Sammelklage sind rund hundert Australier beteiligt, die mit Missbildungen zur Welt kamen, nachdem ihre Mütter während der Schwangerschaft ein Mittel mit dem Contergan-Wirkstoff Thalidomid eingenommen hatten. In Deutschland war das Schlaf- und Beruhigungsmittel Contergan von 1957 bis 1961 rezeptfrei vertrieben worden. Sein Wirkstoff Thalidomid führte weltweit bei schätzungsweise 10.000 Kindern zu dauerhaften Schäden, darunter zu schwerwiegenden Fehlbildungen.


Anwalt: Schwangere als Versuchsobjekte

Klägeranwalt Magazanik lagen nach eigenen Angaben auch Dokumente vor, die beweisen, dass Thalidomid vor der Markteinführung nie in aussagekräftigen Tierversuchen getestet wurde. Die ersten klinischen Tests wurden demnach in Australien 1960 gemacht. Die Firma habe "statt Labortieren schwangere Frauen als Versuchsobjekte" benutzt. Bereits damals hätten Ärzte Grünenthal aber darüber informiert, dass das Mittel zu Missbildungen geführt habe.

[ BILDERSERIE im Original ]

Im Mittelpunkt der Klägergemeinschaft steht die 50-jährige Lynette Row, die ohne Arme und Beine geboren wurde. Sie hatte sich Anfang Juli mit dem Pharmakonzern Diageo, der Nachfolgegesellschaft der britischen Vertreiberfirma Distillers, in einem Vergleich auf eine Millionensumme geeinigt. Diageo will nun auch mit anderen Klägern einen Vergleich erzielen. Grünenthal will sich jedoch einem Gerichtsverfahren stellen.

Quelle: n-tv.de, AFP

.

UND VIELES WEITERE AUFSCHLUSSREICHE, BEZÜGLICH DIESEM AUSTRALISCHEN OPFERANWALT MICHAEL MAGAZANIK, FÜR ALL DIEJENIGEN, DIE AUCH ENGLISCH VERSTEHEN:

http://www.rightsidelegal.com.au/our-people/michael-magazanik/

http://mlsv.org.au/meetings/mr-michael-magazanik/

http://thalidomidestory.com/story/other-notables/other/michael-magazanik/

https://www.jewishnews.net.au/lawyer-uncovers-thalidomides-nazi-shadow/48965

http://theconversation.com/nazis-lies-and-spying-private-detectives-how-thalidomides-maker-avoided-justice-51730

https://forebears.io/surnames/magazanik



#compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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Onkel Tom

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Re:Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #19 am: 09:34:27 Do. 27.September 2018 »
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Eine Frage an jeden der sie für sich selbst beantworten möchte:

In meiner linken Hand habe ich 5.000 Euro – zu vergeben an denjenigen der sie haben möchte und sich damit zufrieden gibt.

In meiner rechten Hand habe ich 1.000.000 Euro – zu vergeben an denjenigen der sie haben möchte und sich damit zufrieden gibt.

Was möchtest Du lieber haben ??
Mit was gibst Du Dich zufrieden ??

...

Ich bin einehemaliger Leidensgenosse und musste mir damalige Verlogenheiten
und Heimtückischkeiten sowie Sadismus ca. 3 Jahre über mich ergehen lassen.

Weder 5000 noch 1 Million würden meine seelischen Wunden heilen..

Habe selber die Prozedur gestartet als Opfer anerkannt zu werden.

Dies war jedoch damit verbunden, ein detalierten Bericht anfertigen zu sollen,
um eventuell bis zu 10.000 Euro an Sachleistungen zu erhalten, doch dazu
hätte ich das Trauma virtuell nochmal durchleben müssen.

Ob als Kind oder Erwachsener. Mensch wird anbei erstmal als möglicher
Lügner geprüft, beziehungsweise stigmatisiert.

Gott sei Dank, das ich mich als Jugendlicher bei meinen Peiniger rächen
konnte. (War in einer Jugendheimgruppe und der Heimleiter wurde von
ca.10 Jugendlichen Krankenhausreif "bearbeitet".)

Ich finde es sehr gut, das Du für Entschädigung ehemaliger Heimkinder
kämpfst und bleibe bitte am Ball.
Doch ich hatte keine andere Wahl als Verdrängung und Du bleibe mit deinen
kämpferischen Zeilen bitte glaubwürdig..

Danke  ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

Martin Mitchell

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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #20 am: 14:13:04 So. 07.Oktober 2018 »
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Eine Frage an jeden der sie für sich selbst beantworten möchte:

In meiner linken Hand habe ich 5.000 Euro – zu vergeben an denjenigen der sie haben möchte und sich damit zufrieden gibt.

In meiner rechten Hand habe ich 1.000.000 Euro – zu vergeben an denjenigen der sie haben möchte und sich damit zufrieden gibt.

Was möchtest Du lieber haben ??
Mit was gibst Du Dich zufrieden ??

.


Hallo »ONKEL TOM«

Dieser mein Hinweis war keineswegs gegen Dich gerichtet ! – Es war an all diejenigen – und derer sind viele – gerichtet, die, nachdem sie ein paar Almosen erhalten haben nichts weiteres mehr gedenken zu tun um ALLE VERANTWORTLICHEN UND MITVERANTWORTLICHEN für all das damalig verursachte Unrecht und Leid zur Rechenschaft zu ziehen ( Ich will dass ALL DIESE zumindest AUF DIESE WEISE BESTRAFT WERDEN !! ).
Ich akzeptiere voll und ganz, dass Du nicht zu denen gehörst, die sich zurückgezogen haben !


So sieht es weitgehend aus in Deutschland:

Die deutschen Heimkinder und Misshandllungs- und Missbrauchsopfer in OST und WEST interessiert diese Berichterstattung (die ich persönlich auch weiterhin überall betreibe) nicht; sie haben ihre langerwarteten „Sachleistungen“ (im Werte von 10.000 Euro) erhalten, und alles andere interessiert sie nicht – nicht im geringsten.
Und die Täter und Täterorganisationen (aus Kirche, Staat, Länder und Kommunen) und ihre Rechtsnachfolger und der Rechtsstaat selbst lachen sich kaputt über so viel Dummheit der damals Geschädigten, die dieses Unrecht und Leid in Kindheit und Jugend erfahren haben und ertragen mussten, und das jetzt einfach so hinnehmen.
Alle Verantwortlichen und Mitverantwortlichendie Verursacher dieses Unrechts und Leids und der darauffolgenden Ungerechtigkeit – freuen sich geradezu darüber wie billig sie davon gekommen sind.
Die staatlichen und kirchlichen Beratungsstellen, einzig und allein zu ihrem eigenen Vorteil, haben die Opfer „gut beraten“, „muntot gemacht“ und „ein und für alle Male ruhig gestellt“.



#compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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Onkel Tom

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Re:Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #21 am: 16:35:03 So. 07.Oktober 2018 »
Alles gut  ;) Ich fühle mich keineswegs von Dir angegriffen oder so.

Deiner Motivation stimme ich auch im vollem Umfang zu. Sehr Beichspielhaft ist
ja die Art und Weise, wie nachfolgende Verantwortlichkeiten mit den Schandtaten
ihrer beruflichen Vorfahren umgehen..

Entschuldigen scheind schwer zu fallen und um Ruhe im Turm innerhalb der
Landschaftsverbände und Kirche zu bekommen, werden Opfer gern "preisgünstig"
zum schweigen gebracht..

Beim Wechsel zwischen NS-Zeit und der Bundesrepublik Deutschland sind
bereits angewannter beruflicher Vorgehensweisen zu wenig berücksichtigt worden
und so blieb es um das Heimerziehungswesen und Betreuung von Schutzbefohlenen
noch recht lange duster, bis die Erzieher_innen, die vor dem Wechsel erlernt haben
in Rente gegangen sind..

Endnazifizierung wahr mangelhaft.. Erzieher blieb Erzieher, es sei denn ein Nachweis
das derjenige Leben von Schutzbefohlenden auf den Gewissen hatte vorlag.

Alles lief entsprechend dem Artikel 1 GG entgegen weiter, jedoch möglichst unauffällig..
Blaue Flecken etc. wandelten sich in seelischer Verletzungen und da sowas in D ganz
gut läuft, kamen auch "Zöllibierte" auf den Gedanken, ihren Saft los zu werden
und keiner merkt das.. Das wie, kannte keine Hemmungen und gilt heute zu vertuschen.  :-X

Diese Zeiten sind (hoffentlich) vorbei und historisches an den Pranger zu stellen
ist notwendig, um Schlechtigkeiten künftig zu verhindern..

Wegschauen führt eventuell zu Widerholungstaten..  ::)

Schönen Gruß richtung Australien  :)
Lass Dich nicht verhartzen !

Martin Mitchell

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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #22 am: 09:04:52 Sa. 13.Oktober 2018 »
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In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.


Entschädigungszahlungen: 1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018


Hier jetzt der diesbezügliche deutschsprachige Artikel von der Katholischen Kirche in Österreich :

( In Deutschland wird so gut wie garnicht DARÜBER berichtet ) :


ANFANG DES ZITATS DIESES EINZIGEN DEUTSCHSPRACHIGEN MEDIENBERICHTS ÜBER DIESE ENTSCHÄDIGUNGSZAHLUNG AN EIN MISSBRAUCHSOPFER DER KATHOLISCHEN KIRCHE IN AUSTRALIEN.

[ Donnerstag, 16. August 2018 ]

Kathpress - Katholische Presseagentur Österreich

[ QUELLE: https://www.kathpress.at/goto/meldung/1666369/australien-laienorden-schliesst-vergleich-mit-missbrauchsopfer

Australien: Laienorden schließt Vergleich mit Missbrauchsopfer

Todkranker 74-jähriger Mann erhält Millionenentschädigung von "Christlichen Brüdern"

[ These "Christian Brothers" are a worldwide religious community of only males within the Catholic Church = Diese "Christlichen Brüder" / katholischen "Schulbrüder" sind ein weltweiter christlicher Männerorden innerhalb der Katholischen Kirche ]

TAGS/LABELS: Australien / Kirche / Justiz / Missbrauch

Sydney, 16.08.2018 (KAP/KNA) Ein todkrankes Missbrauchsopfer in Australien erhält von den "Christlichen Brüdern" eine Entschädigungszahlung in Höhe von einer Million australischen Dollar (umgerechnet 640.000 Euro). Der 74-jährige Paul Bradshaw hatte den Laienorden wegen Missbrauchs verklagt, dem er in den 1950er in Einrichtungen der Gemeinschaft ausgesetzt war. Nach dem vor einem Gericht in Westaustralien geschlossenen Vergleich sagte Bradshaw am Donnerstag gegenüber Medien: "Es ging mir nicht ums Geld. Ich wollte Gerechtigkeit."

Laut Medienberichten beträgt die Lebenserwartung des Mannes noch maximal sechs Monate. Das Geld werde er seiner Familie vererben, sagte Bradshaw. "Ich habe den größten Teil meines Lebens auf der Straße gelebt. Ich möchte nicht, dass sie dasselbe erleiden müssen wie ich." Er hoffe, die letzten Monate seines Lebens in Frieden verbringen zu können.

Die Klage [ eine Zivilklage ! ] war durch eine Gesetzesreform in Westaustralien möglich geworden, durch die Missbrauchsopfer Klagen auch in lange zurückliegenden Fällen einreichen können. Nach den Worten von Bradshaws Anwalt Michael Magazanik [ der Melbourne Rechtsanwaltskanzlei "RIGHTSIDELEGAL" ( siehe @ http://www.rightsidelegal.com.au/our-people/michael-magazanik/ ) ] könnte das Urteil eine ganze Klageserie gegen die Christlichen Brüder anstoßen. Allein sein Anwaltsbüro vertrete 60 Betroffene, so Magazanik gegenüber australischen Medien.

Die "Christlichen Brüder" ([Catholic] Congregation of Christian Brothers) spielen eine zentrale Rolle im australischen Missbrauchsskandal. Der Laienorden hat aus Sicht der staatlichen Missbrauchskommission beim Schutz von Kindern "komplett versagt". Den "Christlichen Brüder" sei der sexuelle Missbrauch in ihren Waisenhäusern in Westaustralien seit Jahrzehnten bekannt gewesen, ohne dass sie gegen die "systematischen Misshandlungen" vorgegangen seien.


ENDE DES ZITATS DIESES EINZIGEN DEUTSCHSPRACHIGEN MEDIENBERICHTS ÜBER DIESE ENTSCHÄDIGUNGSZAHLUNG AN EIN MISSBRAUCHSOPFER DER KATHOLISCHEN KIRCHE IN AUSTRALIEN.

Bezüglich den Aussagen im letzten Absatz dieses Medienberichte, siehe – ebenso in deutscher Sprache: »Australischer Missbrauchsbericht stellt "massives Versagen" fest: Zahlen und Reaktionen« @ https://de.catholicnewsagency.com/story/australischer-missbrauchsbericht-stellt-massives-versagen-fest-266 (15.12.2017 – CNA in Deutsch)

Eine hochangesehene deutsche Unterstützerin hat mir den diesbezüglichen deutschsprachigen Medienbericht aus Österreich beschafft !! – Ich danke ihr für alle denen dies helfen mag.


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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #23 am: 03:47:23 Mo. 22.Oktober 2018 »
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In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.

Zitat
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Politik > Rekordsumme: 27,5 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer durch Katholische Kirche [ aber nicht in der Bundesrepublik Deutschland, sondern in den Vereinigten Staaten von Amerika !! ]

[ QUELLE: Merkur.de @ https://www.merkur.de/politik/rekordsumme-27-5-millionen-dollar-fuer-missbrauchsopfer-durch-katholische-kirche-zr-10254863.html ]

[ FOTO: „Die vier nun entschädigten Opfer wurden von ihrem Religionslehrer missbraucht.© dpa / Friso Gentsch“ ]

Aktualisiert: 19.09.2018, 14:51 Uhr

KATHOLISCHE KIRCHE [ IN DEN USA ]


Rekordsumme: 27,5 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer

Die katholische Kirche von New York zahlt vier Opfern des sexuellen Missbrauchs durch einen Religionslehrer die Rekordsumme von 27,5 Millionen Dollar (23,5 Millionen Euro).

New York - Die katholische Kirche von New York zahlt vier Opfern des sexuellen Missbrauchs durch einen Religionslehrer die Rekordsumme von 27,5 Millionen Dollar (23,5 Millionen Euro). Wie die Anwälte der vier Männer am Mittwoch [ 19.09.2018 ] weiter bekanntgaben, handelt es sich um die höchste Summe eines solchen Vergleichs für einzelne Opfer im Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche der USA. Die Diözese von Brooklyn zahlt demnach das Geld an die vier Opfer, die im Alter zwischen acht und zwölf Jahren von dem Religionslehrer missbraucht worden waren.

Die Opfer hatten 2012 Klage eingereicht. Zuvor war der heute 67 Jahre alte Religionslehrer Angelo Serrano wegen Belästigung eines Kindes festgenommen worden. Er räumte 2011 seine Schuld ein und wurde zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.


Anwalt: „Lieber gezahlt, als Risiko eines Prozesses einzugehen“

Der Religionslehrer war laut Anwalt Ben Rubinowitz bei der kleinen Gemeinde St. Lucy-St.-Patrick angestellt, war aber kein Priester. Allerdings hatte ein Priester eingestanden, gesehen zu haben, wie der Religionslehrer ein Kind auf den Mund küsste, ohne den Fall zu melden, wie Anwalt Peter Saghir hinzufügte.

Der Vergleich mit der Rekordsumme für die vier Opfer bezieht sich auf die Jahre zwischen 2003 und 2009. Anwalt Saghir sagte, die katholische Kirche von New York habe lieber gezahlt, "als das Risiko eines Prozesses einzugehen".

Die Zivilklage der Opfer ist durch den Vergleich damit beigelegt, der Prozess wäre ansonsten für Anfang 2019 erwartet worden. Jedes Opfer soll nun 6,87 Millionen Dollar erhalten. Die Rekordsumme für ein einzelnes Opfer hatte nach Angaben der Internetseite BishopAccountability.org zuvor bei 3,4 Millionen Dollar gelegen.


Weitreichender Missbrauchsskandal erschüttet USA

Die Zahlung an die Opfer fällt in eine Zeit, in der die katholische Kirche in den USA von einem weitreichenden Missbrauchsskandal erschüttert wird. Allein im US-Bundesstaat Pennsylvania hatten einem Untersuchungsbericht zufolge mehr als 300 katholische Priester über Jahrzehnte hinweg mehr als tausend Kinder sexuell missbraucht. Die Dunkelziffer wird höher eingeschätzt.

Im Juli war Kardinal Theodore McCarrick, der einflussreiche Ex-Bischof von Washington, zurückgetreten. Er wurde beschuldigt, als Priester in New York in den 1970er Jahren einen Jungen im Teenager-Alter missbraucht zu haben. Der derzeitige Erzbischof von Washington, Donald Wuerl, der den massenhaften sexuellen Missbrauch von Kindern vertuscht haben soll, will Papst Franziskus demnächst seinen Rücktritt anbieten.

AFP

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#compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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« Antwort #24 am: 04:32:06 Di. 23.Oktober 2018 »
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KATHOLISCHE KIRCHE IN POLEN IN ZWEITER INSTANZ ZU HOHER ENTSCHÄDIGUNGSZAHLUNG VERURTEILT.

IN POLEN HAT EIN ORDENSBRUDER EIN KIND MISSBRAUCHT – KATHOLISCHE KIRCHE WILL KEIN SCHMERZENSGELD ZAHLEN.

KATHOLISCHE KIRCHE HAT BERUFUNG ZUM OBERSTEN GERICHTSHOF EINGELEGT.

Zitat
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Beitrag von AFP
Am 3. Oktober 2018 – 19:35

Warschau

QUELLE: TAG24 @ https://www.tag24.de/nachrichten/vergewaltigung-maedchen-sexueller-missbrauch-ordensbruder-katholische-kirche-polen-schmerzensgeld-814958 :

In Polen wurde eine Rekord-Geldstrafe gegen eine religiöse Einrichtung verhängt: Rund 266'000 Franken sollen einer heute 24 Jahre alten Frau gezahlt werden.

Das Wichtigste in Kürze
● Ein Priester hatte die damals 13-Jährige mehr als ein Jahr lang sexuell missbraucht.
● Die Frau erhält eine lebenslange Rente von rund 215 Franken im Monat.


10.10.2018, 15:31

Mädchen (13) vergewaltigt: Ex-Arbeitgeber des Täters reagiert verstörend

IN POLEN HAT EIN ORDENSBRUDER EIN KIND MISSBRAUCHT – KATHOLISCHE KIRCHE WILL KEIN SCHMERZENSGELD ZAHLEN.

Posen – In Polen hat der Ordensbruder Roman B. zwei Jahre lang ein damals 13-jähriges Mädchen mehrfach sexuell missbraucht. Von 2006 bis 2007 soll der Geistliche das Kind immer wieder vergewaltigt haben.

[ FOTO: Die inzwischen junge Frau wurde als 13-Jährige von einem katholischen Ordensbruder sexuell missbraucht. ]

[ Wie "Domradio" berichtet, … Siehe @ https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2018-10-05/polen-streit-um-die-entschaedigung-eines-missbrauchsopfers ]

Wie "Domradio" berichtet, hat der Mann deshalb schon eine vierjährige Haftstrafe abgesessen. Ende vergangenen Jahres hat die katholische Kirche ihn außerdem zurück in den Laienstand versetzt. Er ist also noch Angehöriger der katholischen Kirche, allerdings kein geistlicher Amtsträger. Inzwischen wurde er auch aus der Ordensgemeinschaft ausgeschlossen.

Dem Opfer ist es unterdessen gelungen, vor dem Berufungsgericht in Posen von der betroffenen katholischen Ordensgemeinschaft eine Rekordentschädigung zu erstreiten: Das Gericht hat der inzwischen jungen Frau 233.000 Euro zugesprochen sowie eine lebenslange monatliche Rente von rund 190 Euro.

Doch die Ordensgemeinschaft will nicht zahlen und hat in der vergangenen Woche Beschwerde eingelegt. Das hat einen Streit um die Entschädigung des Missbrauchsopfers ausgelöst. Denn normalerweise übernehme die Kirche in Polen zwar die Therapiekosten von Missbrauchsopfern. Schmerzensgeld zahle sie aber nicht.

Nun soll Polens Oberster Gerichtshof endgültig in dem Fall entscheiden.

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Zitat
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QUELLE: DOMRADIO.DE @ https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2018-10-05/polen-streit-um-die-entschaedigung-eines-missbrauchsopfers :

05.10.2018


Polen: Streit um die Entschädigung eines Missbrauchsopfers

Orden ficht Urteil an

Die Kirche übernimmt in Polen üblicherweise nur die Therapie- und Behandlungskosten von Missbrauchsopfern, zahlt aber kein Schmerzensgeld. Eine junge Frau hatte nun aber gerichtlich von einer katholischen Ordensgemeinschaft eine Rekordentschädigung erstritten. Die legte Beschwerde ein. Nun soll Polens Oberster Gerichtshof entscheiden.

Der Streit um die Entschädigung eines Missbrauchsopfers durch eine katholische Ordensgemeinschaft kommt vor Polens Obersten Gerichtshof. Die Gesellschaft Christi für Emigrantenseelsorge werde gegen die von einem Berufungsgericht in Posen verhängte Rekordentschädigung von 233.000 Euro und einer lebenslangen Monatsrente von fast 190 Euro Beschwerde einlegen, sagte der Anwalt der Ordensgemeinschaft, Krzysztof Wyrwa, am Donnerstagabend der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). "Erst der Oberste Gerichtshof entscheidet endgültig über den konkreten Fall."

Das Berufungsgericht hatte am Dienstag die Beschwerde der Ordensgemeinschaft gegen das Urteil des Bezirksgerichts Posen zurückgewiesen. Der Ordensmann Roman B. hatte von 2006 bis 2007 das damals 13 Jahre alte Mädchen mehrfach vergewaltigt. Seine vierjährige Haftstrafe hat er bereits abgesessen. Ende 2017 versetzte die Kirche Roman B. zurück in den Laienstand. Später wurde er zudem aus der Ordensgemeinschaft ausgeschlossen.

Das Urteil vom Dienstag kann laut dem Anwalt keine Grundlage für Entschädigungsansprüche von Missbrauchsopfern gegen die Kirche darstellen. "Jeder Fall muss immer individuell vom Gericht bewertet werden", sagte er. Die junge Frau hatte anfangs eine dreimal so hohe Entschädigungssumme in dem Zivilprozess beantragt. Die Kirche übernimmt in Polen üblicherweise nur die Therapie- und Behandlungskosten von Missbrauchsopfern, zahlt aber kein Schmerzensgeld.

(KNA) [ = KATHOLISCHE NACHRICHTEN-AGENTUR https://www.kna.de/ ]

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Martin Mitchell

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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #25 am: 11:44:16 Mi. 24.Oktober 2018 »
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Entschädigung geht Hand in Hand mit Entschuldigung!


Deutschlandfunk

QUELLE: https://www.deutschlandfunk.de/australien-entschuldigung-fuer-institutionellen.799.de.html?dram:article_id=431092

Zitat
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20.10.2018

Australien

Entschuldigung für institutionellen Kindesmissbrauch

Die australische Regierung will ein Zeichen setzen: Premier Scott Morrison wird die Opfer von sexuellem Missbrauch in privaten, staatlichen und kirchlichen Einrichtungen offiziell um Entschuldigung bitten. Eine Untersuchungskommission hatte hier amtliches Versagen über Jahrzehnte festgestellt.

[ * Eigentlich ist Scott Morrison der jetzige amtierende "Primierminister" der australischen Regierung (eine Bundesregierung) ]

Von Andreas Stummer

[ FOTO: Australiens Premierminister Scott Morrison (AFP / Mark Graham) ]

Dezember 2017: Fünf Jahre lang hatte eine richterliche Kommission den sexuellen Missbrauch von Kindern in privaten, staatlichen und kirchlichen Institutionen in Australien untersucht. Ihr Abschlussbericht war ernüchternd. Amtliches Versagen über Jahrzehnte, Täter- statt Opferschutz, Behörden, die sich weigerten, Missbrauch zu untersuchen. Die Kirchen, die Polizei, Wohlfahrtsverbände oder Sportvereine: keine Einrichtung blieb verschont.

Aimee Foster wurde als Kind bei den Pfadfindern wiederholt von einem älteren Gruppenleiter vergewaltigt. Erlebnisse, die sie 24 Jahre lang verdrängt hatte. Doch den Mut zu finden, vor der Kommission auszusagen, meint Aimee, habe ihr Würde und Selbstwertgefühl zurückgegeben:

„Ich dachte, was ich durchgemacht habe, würde niemanden interessieren. Es mir von der Seele zu reden, war das Beste, das ich tun konnte. Alle Scham und die Last der Erinnerung sind verschwunden – auch die Vorwürfe, die man sich ein Leben lang macht und die Schuld, die man bei sich selbst sucht.“


Ex-Premier Gillard: „Kindern wird jetzt mehr Glauben geschenkt“
[ * Auch Julia Gillard war derzeit amtierende "Primierministerin" der australieschen Regierung (eine Bundesregierung) ]

Es war Julia Gillard, die 2013 als damals amtierende Premierministerin die Untersuchung auf den Weg brachte. Die Kommission stellte furchtlos die richtigen Fragen, 1.200 Opfer gaben offen, ehrlich und couragiert Antwort. Die Öffentlichkeit und die Medien reagierten nicht mit Spott oder Zweifel gegenüber den Missbrauchten – sie zeigten Anteilnahme und Respekt. Ein Grund mehr, warum Julia Gillard hofft, dass es mit dem Verleugnen, Vertuschen und Verharmlosen von sexuellem Missbrauch an Kindern in Australiens Institutionen vorbei ist:

„Ich denke, Kindern wird jetzt mehr Glauben geschenkt, wenn sie von Missbrauch erzählen. Und die betroffenen Einrichtungen werden sie ernst nehmen müssen. Das Ziel ist, dass Beschwerden sofort gehört und auch verfolgt werden.“

Der Bericht der Kommission enthielt auch gut 200 Empfehlungen, um Fälle institutionellen Kindesmissbrauchs künftig zu verhindern. Darunter Forderungen an die katholische Kirche,  das Zölibat abzuschaffen und das Beichtgeheimis aufzuheben – beides wurde vom Klerus abgelehnt. Die Regierung hat dermEinrichtungeneiner landesweiten Kinderschutzbehörde zugestimmt, einer Hotline, um Missbrauchsfälle zu melden. Und Schadenersatzzahlungen: Missbrauchsopfer haben danachkünftigAnspruch auf höchstens 90.000 Euro pro Person. Zahlen müssen die Einrichtungen, in deren Obhut die Übergriffe auf Kinder stattfanden. Institutionen, die den Opfern öffentlich bisher nur ihr Bedauern ausgesprochen haben.

[ FOTO: Die ehemalige australische Premierministerin Julia Gillard (picture alliance/ empics) ]


Entschuldigung dafür, dass die Behörden untätig blieben

Nachdem sie den jahrzehntelangen Missbrauch publik gemacht hat, will die australische Regierung jetzt ein Zeichen setzen. Premierminister Scott Morrison wird sich im Namen des Parlaments bei den überlebenden Opfern entschuldigen. Für das, was ihnen als Kinder angetan wurde und dafür, dass ihnen die Behörden oft nicht glaubten und untätig blieben. Fehler, die verschärfte Gesetze und Vorschriften beseitigen sollen. Vergewaltigungsopfer Rob Walsh ist bereit zuzuhören:

„Wenn dieser Entschuldigung auch Taten folgen dann werde ich sie auch akzeptieren. Ich werde mir frei nehmen und in Canberra mit dabei sein.“

Zehntausende Kinder, die über Jahrzehnte in kirchlichen und staatlichen Einrichtungen sexuell missbraucht wurden – genaue Zahlen wird es nie geben. Die Regierung rechnet mit etwa 60.000 Schadenersatzforderungen.


„Kein Geld wird uns jemals entschädigen“

Graham Rundle aber soll leer ausgehen. Als Kind seelisch und körperlich misshandelt, geriet er mit 19 auf die schiefe Bahn. RundleGrahamwurde straffällig, selbst zum Missbraucher. Wer als früheres Opfer später zum Täter wird, hat kein Recht auf Entschädigung. „Wir werden ein zweites Mal bestraft“, sagt GrahamRundle, „ein Scheck oder eine Entschuldigung ändern gar nichts. Wir alle sind zu lebenslänglich verurteilt. Die Wahrheit ist, dass wir den Missbrauch weder vergessen noch verarbeiten. Auch wenn wir längst Erwachsene sind, kommen die Erinnerungen daran immer wieder zurück. Wir alle durften nie Kinder sein – dieses Recht wurde uns genommen. Keine noch so große Menge Geld wird uns jemals dafür entschädigen können.“
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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #26 am: 02:40:27 Do. 25.Oktober 2018 »
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Entschädigung geht Hand in Hand mit Entschuldigung!

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Zitat
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Nach langjähriger Untersuchung

Australien entschuldigt sich bei Opfern sexuellen Missbrauchs

Australiens Premierminister hat im Parlament über den jahrzehntelangen sexuellen Missbrauch von Kindern in Institutionen wie der katholischen Kirche gesprochen: "Das wird für immer eine Schande für uns sein."
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QUELLE: Überschrift und Einleitung im SPIEGEL ONLINE - PANORAMA (Montag, 22.10.2018, 04:08 Uhr) @ http://www.spiegel.de/panorama/justiz/australien-scott-morrison-entschuldigt-sich-bei-opfern-sexuellen-missbrauchs-a-1234381.html


Diesbezügliche detaillierte Berichterstattung zum Thema in: ZEIT ONLINE :

[ QUELLE: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/kindesmissbrauch-australien-scott-morrison-entschuldigung-katholische-kirche-opfer ] :

Zitat
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Kindesmissbrauch

Australische Regierung entschuldigt sich bei Missbrauchsopfern

Die Nation habe jahrzehntelang versagt: Australiens Premierminister Scott Morrison findet in einer emotionalen Parlamentsrede deutliche Worte. Vielen reicht das nicht.

[ Im Original befindet sich keine sonstige sichtbare namentliche Angabe zum Autor oder Übersetzer dieser Berichterstattung, falls es vom Englichen ins Deutsche übersetzt wurde. ]

22. Oktober 2018, 11:56 Uhr / Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, kat /
147 Kommentare [ ständig zunehmend ]

[ FOTO: Eine Überlebende von Kindesmissbrauch nach der öffentlichen Entschuldigung von Premierminister Scott Morrison  © Sean Davey/AFP/Getty Images ]

Australiens Premierminister Scott Morrison [ Siehe @ https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-08/australiens-regierungschef-malcolm-turnbull-tritt-zurueck ] hat sich im Namen der Regierung bei den vielen Tausend Opfern von sexuellem Kindesmissbrauch in australischen Institutionen entschuldigt [ Siehe Index weiterer Artikel zum Thema @ https://www.zeit.de/thema/kindesmissbrauch ]. Das Land müsse die "verlorenen Schreie unserer Kinder" anerkennen und um Verzeihung bitten, sagte er in einer emotionalen Ansprache vor dem australischen Parlament, in dem sich zahlreiche Missbrauchsopfer und deren Familien eingefunden hatten.

"Heute steht Australien vor einem Trauma, einer Abscheulichkeit, die zu lange trotz ihrer Augenscheinlichkeit übersehen wurde", sagte der Regierungschef. [ Siehe Index verschiedener weiterer Artikel @ https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/kindesmissbrauch-australien-scott-morrison-entschuldigung-katholische-kirche-opfer : ] Australien habe lange "nicht zugehört, nicht geglaubt und keine Gerechtigkeit geboten". Die Nation habe über Jahrzehnte hinweg dabei "versagt", Kinder in kirchlichen oder staatlichen Einrichtungen vor "bösen dunklen Verbrechen" zu beschützen, sagte Morrison. "Das wird für immer eine Schande für uns sein."

Der Missbrauch sei von "Australiern an Australiern" begangen worden, von "Feinden aus unserer Mitte", sagte der Premierminister mit bebender Stimme. "Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt" habe es in Schulen, Kirchen, Jugendgruppen, Sportvereinen und Kinderheimen Missbrauch gegeben. Deshalb entschuldige sich seine Regierung nun sowohl bei den Kindern und ihren Eltern, "deren Vertrauen missbraucht wurde", und auch den Hinweisgebern, auf die nicht gehört worden sei, sagte der Premierminister. Ihm versagte teilweise die Stimme, als er an die Ausbeutung, Vertuschungen und das staatliche Versagen erinnerte. Das neue nationale Credo sei: "Wir glauben euch", beteuerte er und kündigte die Einrichtung eines Museums an, in dem das Bewusstsein über sexuellen Missbrauch von Kindern gestärkt werden soll.

Morrisons Rede wurde live im Fernsehen übertragen und von Hunderten noch lebenden Missbrauchsopfern im ganzen Land und auch im Parlament selbst verfolgt. Die Abgeordneten erhoben sich nach der Ansprache zu einer Schweigeminute. Als Zeichen des Respekts wurde die reguläre Parlamentssitzung verschoben. Vor dem Parlament versammelten sich Angehörige von bereits verstorbenen Opfern. Sie trugen Schilder mit den Namen ihrer Töchter, Söhne, Brüder und Schwestern, für die die Entschuldigung zu spät kam. Morrison sagte nach einem Treffen mit Opfern: "Ich habe noch niemals solch einen Schmerz in einem Raum gespürt."

Mehr als fünf Jahre lang hatte eine Kommission, die sogenannte Royal Commission [ Siehe @ https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-12/missbrauch-katholizismus-kommission-abschlussbericht-handlungsempfehlungen ], den Missbrauch und seine Vertuschung untersucht und dabei Aussagen von mehr als 15.000 Opfern dokumentiert. In ihrem Abschlussbericht vom Dezember 2017 sprach sie von einer "nationalen Tragödie". Demnach wurden Zehntausende Kinder, zumeist Jungen, in mindestens 4.000 Institutionen wie Schulen, Kirchen, Heimen und Internaten sexuell missbraucht, viele von ihnen in Einrichtungen der katholischen Kirche [ Siehe und vergleiche @ https://www.zeit.de/2018/38/sexueller-missbrauch-bischoefe-kirche-studie (STUDIE was Deutschland betrifft) ]. Der [australischen] Kommission zufolge sollen sieben Prozent der katholischen Priester zwischen 1950 und 2010 Kinder missbraucht haben. In einigen Diözesen lag der Anteil von Priestern unter Pädophilieverdacht bei 15 Prozent oder höher.

Der Missbrauch wurde von der Kirche jahrelang totgeschwiegen. Inzwischen aber laufen Verfahren gegen ranghohe Kirchenvertreter. Zudem entschuldigte sich die Kirchenführung und gelobte, dass sich die "schändliche" Geschichte des Kindesmissbrauchs nicht wiederholen dürfe. Sie lehnte jedoch die im Untersuchungsbericht geforderte Lockerung des Beichtgeheimnisses ab.

Viele der Missbrauchsopfer begrüßten die öffentliche Entschuldigung des Premierministers. "Für Leute wie uns ist es wichtig, dass man uns glaubt", sagte etwa Richard Jabara der australischen Nachrichtenagentur AAP. "Wir waren über einen langen Zeitraum allein damit." Andere hingegen zeigten sich wütend und enttäuscht. Die Kirche komme ungestraft davon, sagte etwa Rick Venero. "Die Macht dieser Institutionen bedeutet, dass nichts wirklich passiert." Einige Opfer bemängelten, dass die öffentlichen Mittel für betroffene Institutionen nicht gekürzt würden und weitreichende Gesetzesänderungen ausblieben. Andere forderten die Regierung dazu auf, die Schuldigen zu bestrafen und auch andere Institutionen wie die Armee zu durchleuchten.

Schlagwörter: Australien, Kindesmissbrauch, Katholische Kirche

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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #27 am: 01:16:39 Di. 30.Oktober 2018 »
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Entschädigung geht Hand in Hand mit Entschuldigung!

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Die nicht nachvollziehbare Handhabung in einem anderen Forum, dem deutschen POLITIK-FORUM.EU (was ich einfach jetzt mal hier dokumentiere - damit es nicht verloren geht) :

Beitrag von mir getätigt im POLITIK-FORUM.EU nächstfolgend auf die m.M.n. grundlose Rüge von Moderator »H2O« vom Mittwoch, 21. Februar 2018, um 10:26 Uhr (nur eine von vielen seiner derzeitigen m.M.n. grundlosen Rügen meiner Beiträge) im jahrelang zuvor dort ohne Probleme bestehenden Thread »Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?« (und weiteren Unterthemen, wie zum Beispiel auch »Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.«) @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4136928#p4136928 :

An der dortigen Stelle am Sonntag morgen, den 21. Oktober 2018 von mir getätig :

am Sonntag abend, den 21. Oktober 2018 aber von Moderator »H2O« gelöscht, bzw. „entfernt:

( Leider habe ich vergessen mir die aktuelle URL zu notieren, wo, und die genaue Uhrzeit zu notieren, wann, dieser mein Beitrag von mir im POLITIK-FORUM.EU getätigt wurde. ) :


Zitat
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Compensation now! = Entschädigung jetzt und sofort!

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In Germany the attitude of the churches is "We don’t pay compensation, but you are welcome to come to our soup kitchens and have a free plate of watery soup.".

The German state and big business and small in Germany, alike, and indeed the great majority of the citizenry of the country, present similarly towards their victims of every kind of abuse under the sun perpetrated by those in power.


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Und dann hat Moderator »H2O« an anderer (unauffälliger) Stelle im POLITIK-FORUM.EU ( @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4325198#p4325198 ) und ohne seinerseitige wirkliche Angabe um was es sich dabei aktuell gehandelt hat, angegeben :

Zitat
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Re: Moderation des offenen Forums

Beitrag von H2O » So 21. Okt 2018, 20:09

Spam entfernt; ein im Verdämmern versinkender Strang sollte mit Argumenten belebt werden.

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Siehe @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4325198#p4325198

Mein oben zitierter Kommentar ^^^ / mein oben zitiertes Argument ^^^ – dieser Kommentar ^^^, der / dieses Argument ^^^, das von Moderator »H2O« gelöscht, bzw. „entfernt“ wurde – hätte m.M.n. nicht mehr zutreffend sein können, besonders wenn betrachtet im Lichte der folgenden aktuellen internationalen Nachrichten :


Zitat
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»Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?« --- Entschuldigung geht Hand in Hand mit Entschädigung!

Entschädigung geht Hand in Hand mit Entschuldigung!

Deutschlandfunk (20.10.2018)

@ https://www.deutschlandfunk.de/australien-entschuldigung-fuer-institutionellen.799.de.html?dram:article_id=431092
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Internationale Nachrichten weiterverbreitet von mir, u.a., auch im EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum

@ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=1682#p1682 und

wie dann auch am heutigen Tage (Mo. 22.10.2018) geschehen: »Kindesmissbrauch - Australische Regierung entschuldigt sich bei Missbrauchsopfern«, wie berichtet, u.a., auch @ https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/kindesmissbrauch-australien-scott-morrison-entschuldigung-katholische-kirche-opfer



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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #28 am: 02:04:46 Di. 30.Oktober 2018 »
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DIESER MEIN JETZIGER BEITRAG hier in diesem Thread, d.h. meine jetzigen diesbezüglichen Ausführungen, UND DER UNMITTELBAR VORHERGEHENDE BEITRAG (VOM DI. 30.10.2018, UM 03:16 UHR) hier in diesem Thread, GEHÖREN ZUSAMMEN:

Zitat
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Subject: UPDATE: Kommentar / Stellungnahme / Argument / Diskussionsbeitrag --- Was ist MIR erlaubt und was ist MIR verboten?

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Nochmaliger UPDATE und völlig korrigierte Version meiner Mail vom 24.10.2018.
Meine Mail ist in keinster Weise als eine „Drohung“ anzusehen; sie ist vielmehr eine vollumfassende meinerseitige Erklärung aller relevanten Aspekte in dieser Sache.


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Entschädigung geht Hand in Hand mit Entschuldigung!

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Die nicht nachvollziehbare Handhabung in einem anderen Forum, dem deutschen POLITIK-FORUM.EU (was ich einfach jetzt mal hier dokumentiere - damit es nicht verloren geht) :


So versucht Moderator »HO2« das seinerseitige Löschen der Beiträge von Boardnutzer »Martin MITCHELL« im POLITIK-FORUM.EU zu rechtfertigen – ZUSAMMENFASSUNG:

ANFANG DER STELLUNGNAHME VOM DIENSTAG, 23. OKTOBER 2018, UM 11:06 UHR, VON Moderator »H2O«.

1.) Die Beiträge von Boardnutzer »Martin MITCHELL« sind „Spam“.

2.) Das von Boardnutzer »Martin MITCHELL« am Sonntag, 23. Oktober 2011, um 11:57 Uhr eröffnete „Thema“ ( m.M.n. „Wandzeitung“) „Ehemalige Heimkinder“ / „Misshandlungsopfer“ / „Missbrauchsopfer“ / „Opfer von Medikamentenversuchenzuentschädigen“ interessiert niemanden und hat noch nie jemanden interessiert (siehe Eröffnungsbeitrag @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=1304511#p1304511 ).

3.) Es sind in dieser ganzen Entschädigungs-Angelegenheit „offenbar“ „laufende Rechtsverfahren“ anhängig, „die nicht den Gang nehmen, den“ Boardnutzer »Martin MITCHELL« „sich vorstellt“.

4.) Das Forum wird von Boardnutzer »Martin MITCHELL« als „Wandzeitung“ „mißbraucht“.

5.) Die Beiträge von Boardnutzer »Martin MITCHELL« „liefern“ „keinen Ansatz zur Diskussion“.

6.) Die Beiträge von Boardnutzer » Martin MITCHELL« „tauschen keine Gedanken aus“; „das geben seine Beitrage nicht her.“

7.) „Ich [Moderator »H2O«] stehe zu meiner Verantwortung für diese Maßnahmen“ gegen Boardnutzer »Martin MITCHELL«; diese „Maßnahmen“ sind m.M.n. völlig gerechtfertigt.

8.) (paraphrased:) Moderator »H2O«: „Und jetzt m.M.n. will mich der Boardnutzer »Martin MITCHELL« erpressen“; „ich lasse mich nicht in dieser Weise erpressen, meine Maßnahme rückgängig zu machen.“


ENDE DER STELLUNGNAHME VOM DIENSTAG, 23. OKTOBER 2018, UM 11:06 UHR, VON Moderator »H2O«.

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Eine juristische Bewertung in ähnlich gelagerter Angelegenheit („ das Löschen von Beiträgen und das Sperren eines Nutzers“); wie kürzlich in Deutschland gerichtlich entschieden:

Kostenlose URTEILE @ https://www.kostenlose-urteile.de/LG-Frankfurt-am-Main_2-03-O-18218_Soziales-Netzwerk-darf-bei-zulaessiger-Meinungsaeusserung-weder-Post-loeschen-noch-den-Account-sperren.news26574.htm :

Zitat
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Landgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 14.05.2018
- 2-03 O 182/18 -


Soziales Netzwerk darf bei zulässiger Meinungsäußerung weder Post löschen noch den Account sperren

Nutzer steht Unterlassungsanspruch zu

Ein soziales Netzwerk ist nicht berechtigt, bei einer zulässigen Meinungsäußerung den Post des Nutzers zu löschen oder seinen Account zu sperren. Dem Nutzer steht in diesem Fall ein Unterlassungsanspruch zu. Dies hat das Landgericht Frankfurt a.M. entschieden.

In dem zugrunde liegenden Fall hatte sich ein Facebook-Nutzer Anfang des Jahres 2018 in einem Post kritisch über eine Tageszeitung geäußert. Die Zeitung wurde als "pseudo-links", "Kriegstreiber erster Klasse", und "Hetzblättchen" bezeichnet. Facebook löschte den Kommentar und sperrte zudem den Account des Nutzers für 30 Tage. Der Nutzer war damit nicht einverstanden und erhob Klage auf Unterlassung.

Anspruch auf Unterlassen der Kommentarlöschung und Accountsperrung

Das Landgericht Frankfurt a.M. entschied zu Gunsten des Klägers. Ihm stehe ein Anspruch auf Unterlassung der Sperre und der Löschung zu. Zwar könne der Betreiber eines sozialen Netzwerks seine Verhaltensregeln durch Entfernung eines rechtswidrigen Inhalts oder durch Sperrung eines Nutzeraccounts durchsetzen. Voraussetzung sei aber, dass dies sachlich gerechtfertigt und nicht willkürlich sei.

Keine Untersagung von zulässiger Meinungsäußerung

Nach Auffassung des Landgerichts können zulässige Meinungsäußerungen aufgrund der Drittwirkung der Grundrechte grundsätzlich nicht untersagt werden. Ein solcher Fall habe hier vorgelegen. Die Äußerung des Klägers sei von der Meinungsfreiheit gemäß Art. 5 Abs. 1 GG gedeckt gewesen. Die Bezeichnungen "pseudo-links", "Kriegstreiber erster Klasse", und "Hetzblättchen" seien zulässig und stellen keine Schmähkritik dar. Es müsse auch beachtet werden, dass ein meinungsstarkes Medium, wie die kritisierte Tageszeitung, im Meinungskampf auch harte und möglicherweise ausfallende Kritik hinnehmen müsse.

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Der Rechtsanwalt selbst, in diesem Fall, meldet sich zu Wort:
https://facebook-sperre.de/grosse-klatsche-fuer-facebook-lg-frankfurt-erlaesst-einstweilige-verfuegung/



Der aktuelle diesbezügliche Gerichtsbeschluss im Volltext:

https://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteile/lg-frankfurt_beschluss_2-03-o-182-18_facebook-meinungsfreiheit-einstweilige-verfuegung.html



And please consider also, without fail, the following text in English:

https://www.noerr.com/en/newsroom/News/higher-regional-court-decisions-restrict-facebook%E2%80%99s-%E2%80%9Cvirtual-domiciliary-right%E2%80%9D.aspx



#compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?
« Antwort #29 am: 09:56:46 Fr. 02.November 2018 »
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»Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?« --- Entschuldigung geht Hand in Hand mit Entschädigung! --- Darf man in Deutschland darüber reden oder nicht?

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Mir wird seither vorgeworfen: (paraphrased:)
REGELWIDRIGE FORMULIERUNG VON DISKUSSIONSBEITRÄGEN“ und „MASSENHAFTES EINSTELLEN GLEICHLAUTENDER BEITRÄGE“ (Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig und den aktuellen Tatsachen entsprechend formuliert habe).

DER FOLGENDE VON MIR GETÄTIGTE BEITRAG WIRD UND WURDE VON FORUMSMODERATOREN UND VORSTAND DER INTERNET-PLATTFORM „POLITIK-FORUM.EU“ / „VEREIN ZUR FÖRDERUNG DER POLITISCHEN DISKUSSION“ ALS „REGELWIDRIG“ VON MIR „FORMULIERT“ ANGESEHEN UND DAHER IHRERSEITS „ALS SPAM KATEGORISIERT“ UND „AUFGRUND DESSEN GELÖSCHT:

Ich wurde informiert man stütze sich diesbezüglich auf die Benutzungsbedingungen des Forums ( "Forum Rules" ), insbesondere auf folgende Passagen dieser Benutzungsbedingungen:

@ http://www.politik-forum.eu/app.php/page/forum_rules :


Zitat
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Zitat
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§ 8 Spam
2. Spam sind:
c. Beiträge die ohne eigenen Kommentar aus anderen Quellen kopiert und in das Forum eingefügt werden (copy & paste). Erforderlich sind der Quellnachweis mit Link und eine eigene Stellungnahme, die über die Strang- oder Textüberschrift hinaus geht und in einem angemessenen Verhältnis zum zitierten Text steht,
g. Beiträge, die massenweise von einem Mitglied eingestellt werden und in ihrer Grundaussage gleich sind,

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Was anscheinend in diesem Forum beutet: „Wenn etwas schon mal in diesem Forum, und möglicherweise auch in anderen Foren im Internet gesagt worden ist, darf es nicht noch einmal gesagt werden – auch nicht in anderen Worten noch einmal gesagt werden.“ – „Sich immer wieder zu wiederholen ist nicht erlaubt“, d.h., „ist verboten“ (Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig und den aktuellen Tatsachen entsprechend formuliert habe).
Und wenn Es oder Ähnliches schon mal in Deutsch gesagt worden ist, darf Es oder Ähnliches wohl auch nicht noch mal in Englisch gesagt werden, obwohl die Forumssprachen in diesem Forum Deutsch und Englisch sind (Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig und den aktuellen Tatsachen entsprechend formuliert habe).

Dass diese Regelung / Rule / Benutzungsbedingung nicht der grundgesetzrechtlich garantierten Meinungsfreiheit entspricht und entsprechen würde, scheint die Betreiber, die Administratoren und die Moderatoren, und den Vorstand der Internetplattform „POLITIK-FORUM.EU“ / „VEREIN ZUR FÖRDERUNG DER POLITISCHEN DISKUSSION“ aber nicht im geringsten zu interessieren (Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig und den aktuellen Tatsachen entsprechend formuliert habe).

Nachdem mir all dies – so ungefähr wie jetzt hier von mir oben ^ ^ ^ ausgeführt – am Donnerstag, 25. Oktober 2018, um 11:42 Uhr in SCHIEDSRICHTERLICHER MANIER mitgeteilt wurde (Und ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig und den aktuellen Tatsachen entsprechend formuliert habe), fragte ich noch einmal gleich anschließend, am gleichen Tag, ganz spezifisch wie folgt nach, was spezifisch es mit dem Löschen genau dieses Beitrags auf sich habe; habe aber bisher keine Antwort spezifisch zu meiner Frage erhalten:


Zitat
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Hallo »Kritikaster«,

Den Inhalt Deiner Mail vom Donnerstag, 25. Oktober 2018, um 11:42 Uhr mit der Überschrift »Was hier erlaubt ist - und was nicht« habe ich zur Kenntnis genommen.

Daraufhin möchte ich Deine Aufmerksamkeit jedoch (nochmals) genau auf folgenden meinerseitigen Beitrag lenken und fragen warum dieser gelöscht wurde.


Subject: Kommentar / Stellungnahme / Argument / Diskussionsbeitrag --- Was ist MIR erlaubt und was ist MIR verboten?

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Mit Blick auf die Meinungsfreiheit; Meinungsäußerungsfreiheit; Redefreiheit; Veröffentlichungsfreiheit.

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Uneingeschränkte grundgesetzrechtlich garantierte Meinungsfreiheit und Redefreiheit in allen Sozialen Medien !!
( Definition Soziale Medien: (in Deutsch:) https://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/social-media-soziale-medien und (in Englisch:) https://whatis.techtarget.com/definition/social-media )



Was ist der spezifische Grund für das Löschen / das Entfernen am Sonntag, 21. Oktober 2018, um 20:09 Uhr dieses meines von mir in meinen eigenen Worten einmalig formulierten Beitrags aus dem Forum POLITIK-FORUM.EU ? :

Zitat
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Compensation now! = Entschädigung jetzt und sofort!

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#compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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Darf man so etwas nicht äußern (sagen / schreiben) in Deutschland, obwohl es doch voll und ganz vollkommen der Wahrheit entspricht ? – Oder darf man so etwas nur nicht auf der Diskussionsplattform POLITIK-FORUM.EU äußern (sagen / schreiben) ?

Mit welchem Paragraph, Abschnitt und Punkt in den POLITIK-FORUM.EU Benutzungsbedingungen und Richtlinien und sonstigen Anweisungen (forum rules and regulations) wäre es mir untersagt diesen meinen Beitrag (wie oben aufgezeichnet) in diesem genauen Wortlaut zu äußern ? – Wären solche Richtlinien und sonstige Anweisungen, falls sie mir das Tätigen dieses Beitrags untersagen würden, dann auch (noch) im Einklang mit elementarem deutschem Grundrecht was die Meinungsfreiheit betrifft ?

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