Autor Thema: Die Wohnungsmieten sind zu teuer  (Gelesen 3264 mal)

Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #60 am: 09:10:00 Di. 16.Juni 2020 »
Zitat
Wohnen sei die soziale Frage unserer Zeit, hieß es vor Ausbruch der Corona-Krise. Diese Feststellung ist heute genauso richtig wie die Frage, ob ein Konzern wie die Deutsche Wohnen, der mit diesem sozialen Gut seine Geschäfte macht, in den Dax gehört.

Was passieren kann, wenn nicht der Markt, sondern die öffentliche Hand das Wohnen reguliert, kann man in Berlin beobachten. Nach der Einführung des Mietendeckels durch Rot-Rot-Grün sind die Preise teils deutlich zurückgegangen. Die Deutsche Wohnen musste Medienberichten zufolge Tausende Mieten senken. Der Deckel selbst wäre wohl nie ohne den Druck der Mieterinitiativen auf den Weg gebracht worden. Und auch im Angesicht der Krise hat sich zuletzt das bundesweite Bündnis „Wir zahlen nicht!“ gebildet, das einen Mieterlass für die Pandemie-Zeit fordert. Es sieht ganz danach aus, als würden Mieterinnen und Mieter die soziale Frage weiter hochhalten – auch gegen mächtige Konzerne.
https://www.freitag.de/autoren/bennyk/mit-der-angst-unter-einem-dach

Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #61 am: 10:02:43 Fr. 26.Juni 2020 »
Zitat
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im ersten Quartal 2020 gestiegen. Damit setzt sich ein seit Jahren währender Trend for: Der Kauf eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung wird immer teurer.

Es handelt sich aktuell sogar um das kräftigste Plus seit anderthalb Jahren. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, lagen die Immobilienpreise im ersten Quartal 2020 um durchschnittlich 6,8 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

In Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf wurde bei Ein- und Zweifamilienhäusern eine Zunahme von 9,5 Prozent ermittelt. Eigentumswohnungen verteuerten sich dort um 7,4 Prozent. In anderen Großstädten ab 100.000 Einwohnern stiegen die Häuserpreise um 8,3 Prozent, die Preise für Eigentumswohnungen um 9,3 Prozent. Auch in dünn besiedelten ländlichen Regionen sind Wohnimmobilien teurer geworden: Dort stiegen die Preise für Häuser um 6,1 und für Wohnungen um 4,9 Prozent.
https://www.deutschlandfunk.de/wohnimmobilien-preise-steigen-weiter.1939.de.html?drn:news_id=1144752

Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #62 am: 10:38:36 Fr. 26.Juni 2020 »
Zitat
Hartz-IV im Main-Taunus-Kreis:
Mieten viel zu hoch - Empfänger werden „in die Wüste geschickt“

Mit dem Geld vom Jobcenter können sich Hartz-IV-Empfänger die Mieten in der Regel nicht leisten. Das Hartz-IV-Café im Main-Taunus-Kreis fordert die Politik daher auf, die Wohnkosten anzupassen.
https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hattersheim-ort87439/hartz-iv-main-taunus-kreis-wohnkosten-zu-niedrig-zr-13808422.html

Nikita

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #63 am: 11:33:50 So. 28.Juni 2020 »
In Bonn existiert eine deutsche Handwerker- und Bauunternehmerfamilie, die für ihre bösartige Art im Umgang mit Mietern bekannt ist. Sie besitzen zahllose Objekte. Zum Abschluss eines Gerichtstermins sagte ein Mitglied der Familie, dass sie jeden Mieter vor Gericht bringen, der während der Corona-Krise Mieten nicht pünktlich zahlt. Der Clan verstößt damit vorsätzlich gegen Gesetze. Versuche die Straftaten anzuzeigen, wurden von der Staatsanwaltschaft Bonn mit Ermittlungsverfahren gegen den Anzeigenden quittiert.

Nachdem der Deutsche Bundestag vergangene Woche das Gesetz zur Abmilderung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beschlossen hat, gilt:
"Mietern und Pächtern kann für den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 nicht wegen ausgefallener Mietzahlungen aufgrund der COVID-19-Pandemie gekündigt werden. Die Miete bleibt für diesen Zeitraum weiterhin fällig; es können auch Verzugszinsen entstehen. Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 müssen bis zum 30. Juni 2022 beglichen werden, sonst kann den Mietern wieder gekündigt werden. Mieter müssen im Streitfall glaubhaft machen, dass die Nichtleistung der Miete auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht."