Autor Thema: Stress mit der Aok  (Gelesen 4539 mal)

Chlorophytum

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Stress mit der Aok
« am: 12:38:10 Mo. 10.Dezember 2018 »
Hallo!

Mein Mann hatte vor drei Monaten einen doppelten Bandscheibenvorfall. Wurde behandelt mit Schmerzmitteln, Krankengymnastik und war natürlich am Stück krankgeschrieben.
Die menschenfreundliche Aok war gleich von Anfang an an seiner Seite. Man erkundigte sich besorgt, wie lange er denn voraussichtlich noch krankgeschrieben sei, ob denn seine Krankmeldungen auch alle wirklich vollständig seien, was er denn nun hätte und das so ca. 1 Mal die Woche. War auch immer dieselbe Hexe, die ihn angerufen hat. 
Ich riet ihm, nicht viel mit denen zu sprechen, die drehen ihm das Wort im Munde rum. Bereits nach zwei Wochen hatte die Krankenkasse eine tolle Idee: Eine Rehamaßnahme für Leute mit "auffälligen" Krankheitszeiten...
Sein Orthopäde wollte ihm Cortison zwischen die Wirbel spritzen, eine Operation war angedacht, er bekam nen Hexenschuss nachdem er sich nach vorne gebeugt hatte, um eine Pizza aus dem Ofen zu holen und die wollten, dass er Sport treibt? Mit Gewichten und Geräten? Und jeden Tag eine Stunde hin und her fährt? Sein Arzt sagte, das würde auf gar keinen Fall funktionieren.
Erstmal war dann Ruhe. Bis auf die Anrufe natürlich. Dabei schlugen sie ihm jedes Mal diese Rehamaßnahme vor, die er laut Arzt und Physio gar nicht machen darf.
Heute hat ihn die Krankenkasse wieder angerufen, das Antragsformular für die Rehamaßnahme sei unterwegs, er solle das ausfüllen und zurückschicken. Der Mdk der Krankenkasse hätte sich seine Unterlagen vom Arzt geholt, alles gesichtet und sei der Ansicht, dass er diese Maßnahme mitmachen dürfe...
Mein Mann hat immer gearbeitet, hat sich nie großartige Fehlzeiten zuschulden kommen lassen und wird jetzt derart gefickt von denen? Er wird behandelt wie ein Simulant, obwohl zeitweise sogar sein rechtes Bein komplett taub war. Welche Möglichkeiten haben wir?

Danke fürs Lesen

Chlorophytum 

Rudolf Rocker

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Re:Stress mit der Aok
« Antwort #1 am: 13:23:22 Mo. 10.Dezember 2018 »
Geht doch damit nochmal zu seinem Orthopäden oder auch zu seinem Hausarzt und lasst euch da, wenn möglich was schriftliches geben.
Was die AOK will ist scheißegal. Der behandelnde Arzt hat da das letzte Wort.
Und wenn die Tante noch mal anruft, sag ihr das du das gerne schriftlich hättest, was sie da von dir will und dann legst du auf!

BGS

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Re:Stress mit der Aok
« Antwort #2 am: 18:35:13 Mo. 10.Dezember 2018 »
Hallo!
... . ... .
Mein Mann hat immer gearbeitet, hat sich nie großartige Fehlzeiten zuschulden kommen lassen.

Chlorophytum  

Applaus, man hat sich also immer, immer gearbeitet,
hat sich nie großartige Fehlzeiten zuschulden kommen lassen.

Wir muessen also alle immer arbeiten, egal unter welchen Bedingungen und zu welchen Löhnen  - und sind schuldig, falls wir krank werden. Kann auch von der Scheissarbeit verursacht sein.

 kotz

Heul doch. Ist mir persönlich "scheissegal". Wie kann man heutzutage so dumm sein, nicht alles derartige schriftlich festzuhalten? War wohl einfacher... .

MfG

BGS

"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

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(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)