Autor Thema: Jobcenter als Disziplinierungsinstitutionen  (Gelesen 290 mal)

dagobert

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Jobcenter als Disziplinierungsinstitutionen
« am: 18:03:30 Mo. 07.Januar 2019 »
Zitat
"Folgsamkeit der Klienten als Ressource"
Interview mit Bettina Grimmer über Jobcenter als Disziplinierungsinstitutionen

Im Zuge der jüngsten Debatte um die Abschaffung von Hartz IV wurde auch vielfach Kritik an Mitarbeitern der arbeitsvermittelnden Jobcenter geäußert. Die Bundesagentur für Arbeit verwahrte sich gegen Vorwürfe, Arbeitslose würden gegängelt oder gar gedemütigt. Vielmehr sei "wieder eine Atmosphäre des konstruktiven Miteinanders" geboten, so zuletzt Valerie Holsboer, Vorstandsmitglied der Bundesagentur, in einem Zeitungsinterview. Ist ein konstruktives Miteinander aber überhaupt möglich, wenn eine der beiden Parteien dazu angehalten wird, folgsam zu sein? Die Soziologin Dr. Bettina Grimmer von der Universität Siegen hat sich im Rahmen ihrer Dissertation mit den sozialen Beziehungen in Jobcentern beschäftigt und kommt zu der These, dass es dabei in erster Linie darum gehe, Folgsamkeit bei den sogenannten Klienten herzustellen. Wir haben sie ihr zu ihrer Arbeit und ihren Forschungsergebnissen befragt.
https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/folgsamkeit_der_klienten_als_ressource?nav_id=8010

Tiefrot

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Re: Jobcenter als Disziplinierungsinstitutionen
« Antwort #1 am: 19:50:34 Mo. 07.Januar 2019 »
Kann den Artikel komplett nachvollziehen.
Solltet ihr auf jeden Fall mal lesen, und ihn im Gehirn zergehen lassen.
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

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