Autor Thema: Kiel- Gentrifizierung-Vonovia- Oberbürgermeisterwahl 27.10.19  (Gelesen 1422 mal)

milchbrötchen

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Re: Kiel- Gentrifizierung-Vonovia- Oberbürgermeisterwahl 27.10.19
« Antwort #30 am: 17:33:41 Fr. 08.November 2019 »
ich wohn gar nicht in Gaarden, auch nicht bei Vonovia. Dieses Forum hier habe ich gefunden, weil in Gaarden so viele Kleber waren. Weil mich das Getue von diesem Bürgermeister der SPD und das des Dockarbeiters Stein so richtig annervt. Es ist so verlogen. Stein mit Arbeiterhelm am Dock. Der hat wahrscheinlich noch nie nen Hammer in der Hand gehalten. Jedenfalls kam es so dazu, dass ich hier angefangen habe zu schreiben. Und weil dieses Bündnis professionelle Unterstützung für Empörung betreibt, habe ich ein wenig gebohrt. Wenn Hempels ein Haus kauft, um die derzeitigen Mieter vor die Tür zu setzen, dann finde ich das bemerkenswert. Wenn Piraten  für Gaarden hoch zehn stimmen, dann finde ich das bemerkenswert. Da sind ganz viele Sozialarbeiter unterwegs und die solln schließlich was tun, für ihr Geld!
Opium haut Opi um. Nee- Religion ist Opium für das Volk?  Professionell gelenkte Empörung

https://www.shz.de/regionales/kiel/strassenmagazin-hempels-kauft-mehrfamilienhaus-auf-dem-ostufer-id18718711.html

Fritz Linow

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Re: Kiel- Gentrifizierung-Vonovia- Oberbürgermeisterwahl 27.10.19
« Antwort #31 am: 18:01:04 Fr. 08.November 2019 »
...Wenn Hempels ein Haus kauft, um die derzeitigen Mieter vor die Tür zu setzen, dann finde ich das bemerkenswert. ...
https://www.shz.de/regionales/kiel/strassenmagazin-hempels-kauft-mehrfamilienhaus-auf-dem-ostufer-id18718711.html

Im Artikel steht:
Zitat
„Die jetzigen Bewohner müssen sich keine Sorgen um ihre Mietverträge machen“

Und nun?

milchbrötchen

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Re: Kiel- Gentrifizierung-Vonovia- Oberbürgermeisterwahl 27.10.19
« Antwort #32 am: 23:06:13 Mo. 11.November 2019 »
und nun?

was VOnovIa kann, kann Hempels  auch. Baustelle ins Haus Mieter- raus. Haus für  Obdachlose diabolisch feiern lassen. Hempels drucken. Seht her, wir haben was getan! DIAKONIE

milchbrötchen

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Re: Kiel- Gentrifizierung-Vonovia- Oberbürgermeisterwahl 27.10.19
« Antwort #33 am: 23:14:23 Mo. 11.November 2019 »
ich lüge nicht
https://www.shz.de/regionales/kiel/wohnungsbau-reine-fassade-id17219486.html
https://www.shz.de/regionales/kiel/wohnungsbau-reine-fassade-id17219486.html

Unterstützer_Innen

– Afghanische Gemeinde
– ASTA UNI Kiel
– ATTAC/Kiel
DGB Jugend Region Kiel
– dielinke.SDS an der CAU
– DIE LINKE. KV Kiel
– Flüchtlingsrat SH e.V.
– Frauenhaus Kiel
– Grüne Jugend Kiel
– Hansa 48 e.V.
– Hempels e.V.
– Interventionistische Linke
– Juso-Hochschulgruppe CAU
– Linksjugend [’solid] Kiel
Piratenpartei/LV Schleswig-Holstein
– Stadtpolitischer Ratschlag
– Türkische Gemeinde SH e.v.
– Verband alleinerziehender Mütter und Väter (vamv-sh e.V.)
– ver.di Jugend Kiel-Plön
– ver.di Kiel-Plön

milchbrötchen

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Re: Kiel- Gentrifizierung-Vonovia- Oberbürgermeisterwahl 27.10.19
« Antwort #34 am: 23:21:37 Mo. 11.November 2019 »
ich war übrigens zu der Veranstaltung in Gaarden. Da war auch extra jemand aus Bremen angereist.
fand ich merkwürdig. Schleswig-Holstein ist so klein. In Lübeck, Flensburg und HH-Speckgürtel gibt es keine Vonovia? Das Bündnis soll angeblich landesweit aktiv sein. Wenn man dann die Seite betrachtet, findet man mehr zu Bremen als zu Kiel?!

100 VONOVIA- Mieter*innen in Bremen-Gröpeling haben am 10.4.2019 gegen die Betriebskosten der VONOVIA demonstriert.
Video von der Demonstration
https://www.youtube.com/watch?v=_STs7kiYrO8

Artikel im Weserkurier. Nach der Demo hat die VONOVIA versprochen die Belege rauszurücken.

https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-west_artikel,-protest-gegen-vonovia-in-bremengroepelingen-_arid,1821344.html

https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-west_artikel,-vonovia-will-mietern-zuegig-die-geforderten-belege-liefern-_arid,1823260.html

milchbrötchen

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Re: Kiel- Gentrifizierung-Vonovia- Oberbürgermeisterwahl 27.10.19
« Antwort #35 am: 23:33:56 Mo. 11.November 2019 »
 Dann war ich in Mettenhof. Da waren dann

V I E R ergraute Eminez en

angereist. Der Pirat war auch dabei. Eine Frau- sogar Rechtsanwältin. Die las was vor. Schnarch. Und dann war da noch ein Mann aus dem Osten. Der hatte ganz und gar keine Ahnung vom Mietrecht, meinte aber  Beratung betreiben zu wollen. Da wurden dann andere Leute plötzlich munter und lobten den Mieterverein. Mir kam das alles genauso vor wie eine bescheuerte Kamelhaardeckenverkaufsveranstaltung. Hier: der Mieterverein wirbt Mitglieder . Ich war so angewidert.

Kuddel

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Re: Kiel- Gentrifizierung-Vonovia- Oberbürgermeisterwahl 27.10.19
« Antwort #36 am: 09:31:25 Di. 12.November 2019 »
Milchbrötchen,
deine Beiträge sind nervig.
Sie nützen den Mietern nicht. Du versuchst bei der Mieterbewegung und ihren Organisationen stets das Haar in der Suppe zu finden. Du willst nur runtermachen und mosern.

Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat eine Ausrichtung, die nicht jedermanns/jederfraus Sache ist. Deshalb haben sich andere Mieter als Mietwucher-Kiel Gruppe organisiert. Die Mieter erzeugen den größten politischen Druck, wenn sie gemeinsam an einem Strang ziehen. Trotz aller Unterschiede funktioniert das recht gut. Deine Beträge sind kontraproduktiv für die Zusammenarbeit.

Und wenn der Weserkurier ausführlicher über den Mieterkampf berichtet, als die Kieler Nachrichten, dann muß das nicht an den Aktivitäten der Mieter*innen liegen, sondern kann auch ein Beleg für die (fehlende) Qualität der jeweiligen Zeitung sein.

Du solltest aufhören über Mieteraktivitäten zu schreiben und dir ein anderes Hobby suchen.

Fritz Linow

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Re: Kiel- Gentrifizierung-Vonovia- Oberbürgermeisterwahl 27.10.19
« Antwort #37 am: 00:24:32 Do. 21.November 2019 »
So wirr und destruktiv milchbrötchen erscheinen mag, in einigen Punkten hat er recht:



Eine autonome Künstlergruppe hat die Anlaufstelle für Obdachlose im sogenannten Problemstadtteil Gaarden verschönert und einfach mal bunter gemacht. Auch an anderen Problemorten waren die Aktivisten bereits unterwegs. Mit widerlichen Schmierereien will die autonome Künstlergruppe ein deutliches Zeichen gegen Verdrängung, Gentrifizierung und Anbiederung an die kapitalistischen Verhältnisse setzen. "Nie und nimmer würde ich 50.000 Euro von der Stadtverwaltung annehmen, bloß damit der Wohnwert der Vermieterschweine steigt!", ereifert sich Klaus der Künstler und pinselt eifrig fort.