Autor Thema: Die Jobcenter und die „angemessenen“ Kosten der Unterkunft.  (Gelesen 987 mal)

dagobert

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Zitat
Die Jobcenter und die „angemessenen“ Kosten der Unterkunft. Hoffnung auf höhere Zuschüsse durch neue Entscheidungen des Bundessozialgerichts

Gerade in den zurückliegenden Monaten hatten wir wieder einmal eine „Hartz IV-Debatte“. Dabei ging es auch und vor allem um die Frage, ob und wie man das Grundsicherungssystem (SGB II) weiterentwickeln sollte und könnte. Auch das vor dem Bundesverfassungsgericht anhängige Verfahren zur Frage der verfassungsrechtlichen (Nicht?-)Zulässigkeit von Sanktionen wurde und wird diskutiert.

Man sollte an dieser Stelle daran erinnern, dass das Grundsicherungssystem nicht nur Arbeitslose bzw. Langzeitarbeitslose absichern soll, die immer im Zentrum der „Hartz IV-Debatten“ stehen. Die bilden sogar nur mit mehr als 1,4 Mio. Menschen eine Minderheit der insgesamt 5,9 Mio. Menschen, die in „Bedarfsgemeinschaften“ leben (müssen). Und auch die vieldiskutierten 424 Euro für einen Alleinstehenden pro Monat sind nur ein Teil der Hartz IV-Leistungen. Als zweite wichtige Säule der Grundsicherung ist die Übernahme der „angemessenen“ Wohnkosten für die Leistungsbezieher zu nennen.
weiterlesen:
http://aktuelle-sozialpolitik.de/2019/02/01/die-jobcenter-und-die-angemessenen-kosten-der-unterkunft/
"Ich glaube, daß man nichts vom Krieg mehr wüßte,
wenn wer ihn will, ihn auch am meisten spürt."
Udo Jürgens (Ich glaube, 1968)

dagobert

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Re: Die Jobcenter und die „angemessenen“ Kosten der Unterkunft.
« Antwort #1 am: 14:31:06 Mo. 04.März 2019 »
Bundesweite Aufstellung über unangemessene KdU als Antwort auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/030/1903073.pdf

Bundesweit zahlten in 2017 demnach 18% aller Bedarfsgemeinschaften einen Teil der Miete aus dem Regelsatz.
Die Tabelle schlüsselt auch zwischen Bundesländern und Landkreisen auf, Daten vor 2011 liegen allerdings nicht vor.

gefunden im aktuellen Thome-Newsletter
www.tacheles-sozialhilfe.de
"Ich glaube, daß man nichts vom Krieg mehr wüßte,
wenn wer ihn will, ihn auch am meisten spürt."
Udo Jürgens (Ich glaube, 1968)