Autor Thema: Der Therapiestaat - "Betreutes Denken und Leben"  (Gelesen 467 mal)

Kuddel

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Der Therapiestaat - "Betreutes Denken und Leben"
« am: 13:44:49 Mo. 10.Juni 2019 »
Interessante tiefergehende philosophische Gedanken über Therapien in Bezug auf die herrschenden Machtverhältnisse.

Zitat
Der Therapiestaat - die moderne Paternalismus-Maschine

"Betreutes Denken und Leben" und damit die Infantilisierung der Bürger schreiten voran


Trotz aller Antipathie gegenüber dem Nationalstaat setzt heute das links-grüne Milieu voll auf ihn, wenn es um die Erziehung der Bürger zu besseren Menschen gehen soll - aber ebenso das rechtskonservative Lager zur Bewältigung von Migrations- und Beliebigkeitskrisen. Beide weisen der Verwaltung neue und mehr Aufgaben zu. Staaten, genauer: die staatliche Verwaltung, die Bürokratie, werden dabei emotional positiv als eine Art guter Freund der Bürger gesehen.(...)
weiter: https://www.heise.de/tp/features/Der-Therapiestaat-die-moderne-Paternalismus-Maschine-4424413.html

counselor

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Re: Der Therapiestaat - "Betreutes Denken und Leben"
« Antwort #1 am: 14:54:37 Mo. 10.Juni 2019 »
Wem die staatliche Bürokratie als "guter Freund" erscheint, dem empfehle ich eine Therapie: Fünf Jahre HartzIV-Bezug. Dann vergehen solche Illusionen auch ohne Tabletten.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

BGS

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Re: Der Therapiestaat - "Betreutes Denken und Leben"
« Antwort #2 am: 21:05:04 Mo. 10.Juni 2019 »
Bisweilen können "Therapien" wie "Fünf Jahre HartzIV-Bezug" gar zur Emigration führen.

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
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