Autor Thema: [Berlin] Randstad Betriebsrat diffamiert Kolleg*innen  (Gelesen 534 mal)

MichaC

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[Berlin] Randstad Betriebsrat diffamiert Kolleg*innen
« am: 15:42:40 So. 29.September 2019 »
In der aktuellen Ausgabe des „regio express“, die Zeitung des Randstad Betriebsrates Region Ost, "rügt" Sven Tech, Betriebsratvorsitzender Region Ost und Stellv. Gesamtbetriebsratvorsitzender AU-gemeldete Kolleg*innen sinngemäß als unsolidarische Drückeberger.

Das Ganze im Rahmen eines Berichts in Interviewform zum Wegfall von „über 350“ bzw. „knapp 400“ Einsatzstellen bei Mercedes, Ludwigsfelde (Brandenburg, Nähe Berlin).

Nach einem recht sachlichen Artikel über die Geschehnisse, einer Infoveranstaltung und Gesprächen mit den betroffenen Kolleg*innen wird gefragt:

„Nach der Infoveranstaltung haben sich knapp 80 der Kollegen am nächsten Tag krankgemeldet. Verständlich oder…?“

Nach einigem Bemerkungen antwortet Sven Tech darauf:
„(…) Das Verhalten dieser Kollegen rügt der Betriebsrat außerordentlich, da es zu Lasten aller anderen Kolleginnen und Kollegen bei Randstad geht.“

Außerdem soll dieses Verhalten Randstad einen „hohen sechsstelligen Betrag“ gekostet haben.
Kleine Rechnung:
Hoher sechsstelliger Betrag sollten min. 300.000 € sein, durch 80 Personen bei einen Tag AU-Meldung (7h pro Tag): 535,- € weniger Gewinn pro AU-Stunde, bei 7 Tagen AU-Meldung (35 h/Woche): 107,-€ weniger Gewinn pro AU-Stunde.

Fritz Linow

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Re: [Berlin] Randstad Betriebsrat diffamiert Kolleg*innen
« Antwort #1 am: 19:24:00 So. 29.September 2019 »
Wer Krankmeldungen als falsch bezeichnet, ist ein Arschloch. Wer das als Betriebsratsvorsitzender macht und die Leihsklaven diffamiert, nimmt seine Aufgabe als BR nicht richtig wahr und betreibt Betrug. Damit kennt sich Herr Swen Tech anscheinend ganz gut aus:
Wählertäuschung bei der Betriebsratswahl Randstad Region Ost
http://www.igmetall-zoom.de/Forum/viewtopic.php?f=5&t=5511&hilit=tech