Autor Thema: Streiks bei den Sendern  (Gelesen 254 mal)

Kuddel

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Streiks bei den Sendern
« am: 18:06:32 Mi. 18.September 2019 »
Zitat
Bundesweiter Streik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

In den laufenden Tarifverhandlungen für angemessene Gehälter und Honorare wollen sich die Sender der ARD vom öffentlichen Dienst der Länder abkoppeln. Zur Durchsetzung der Forderungen der Beschäftigten und zur Abwehr der Gegenforderungen der Sender rufen die Gewerkschaften bundesweit am Mittwoch, dem 18. September 2019, zu Streiks und Aktionen an den ARD-Sendestandorten auf.
https://www.radioszene.de/136817/bundesweiter-streik-im-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk.html

Zitat
Programmausfälle:
ARD-Streik bringt Sender in Schwierigkeiten

 
  • Der ARD-Warnstreik hat am Mittwochvormittag bei mehreren Rundfunkanstalten zu Sendeausfällen geführt.
  • Im Laufe des Tages dürften die Probleme noch größer werden: Auch Flaggschiffe wie die "Tagesschau" könnten betroffen sein.
https://www.sueddeutsche.de/medien/ard-streik-warnstreik-tagesschau-1.4605748

Zitat
Fällt sogar die Liveübertragung vom FC Bayern aus?
Streik beim BR: Drei große Radiosender fallen aktuell aus - sie senden kein Programm mehr
https://www.merkur.de/bayern/br-streik-beim-bayerischen-rundfunk-drei-grosse-radiosender-senden-kein-programm-mehr-13013904.html

Zitat
Wegen Streiks:
Mehrere Radiosender schränken Programm ein


Bei etlichen öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern kann es heute zu Programmeinschränkungen kommen. Grund dafür ist ein befristeter bundesweiter Warnstreik, zu dem der Bayerischen Journalisten-Verband (BJV) und die Gewerkschaft Verdi aufgerufen haben. Sie fordern für alle Redakteure und Volontäre höhere Gehälter sowie für alle freien Journalisten eine Erhöhung der Honorare, Lizenzen, Gagen sowie Vertragspauschalen.

Betroffen von den Streiks sind mehrere Sender von ARD, darunter der NDR und WDR. Ebenfalls sind die Mitarbeiter vom SWR dazu aufgerufen, ihre Arbeit für den kompletten Mittwoch, 18. September, niederzulegen. Der Bayerische Rundfunk (BR) hat bereits auf mehreren Kanälen angekündigt, dass es heute zu Einschränkungen im Programm kommt.

In den Tarifverhandlungen bietet der BR bislang ab dem 1. Oktober eine Erhöhung der Gehälter um 1,9 Prozent und in einer nächsten Stufe zum 1. April 2020 weitere zwei Prozent mehr. Das reicht den Gewerkschaften jedoch nicht: Sie fordern eine Erhöhung von sechs Prozent bei den Gehältern, Honoraren und Gagen.
https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Wegen-Streiks-Mehrere-Radiosender-schraenken-Programm-ein-id55467036.html

Zu den gewerkschaftlichen Forderungen:
  • Die Forderung von 6% ist außerordentlich zahm.
  • Warum keine Festgeldforderung?
  • Warum wird nicht auf eine einjährige Laufzeit des Tarifvertrags gepocht
  • Warum kümmert man sich nicht verstärkt um die prekären Beschäftigungsverhältnisse bei den Sendern?
  • Warum wird nicht für die Rückkehr zu festen Arbeitsverträgen gekämpft?

Frauenpower

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Re: Streiks bei den Sendern
« Antwort #1 am: 16:31:11 So. 03.November 2019 »
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/Programmaenderung-Streikaufruf-beim-SWR,streikaufruf-beim-swr-100.html
beim SWR wurde auch gestreikt.

Und das Rhein-Neckar-Fernsehen stehe vor dem Aus.
Zitat
Der Regionalsender Rhein-Neckar-Fernsehen (RNF) aus Mannheim steht vor großen Problemen. Die Mediengruppe Dr. Haas will den Sendebetrieb nicht fortführen. Zunächst soll der Sendebetrieb aber aufrecht erhalten bleiben.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/Mannheim-RNF-wird-eingestellt,meldungrnfwirdeingestellt-100.html

Warum stehen eigentlich die komischen Ba-Wü Sender bw tv und regio TV nicht vor dem Aus? Hauptsächlich Dauerwerbesendungen gibt es da oder Unternehmer (eine Unternehmerin sah ich noch nicht beim gelegentlichen durchzappen) werden interviewt, das wars. Ach, die Kirchen- und ev. Glaubens-Sendungen laufen da noch  ???