Autor Thema: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?  (Gelesen 5819 mal)

Fritz Linow

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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #15 am: 23:04:55 Fr. 20.September 2019 »
Zitat
Also, ich hab' mir heute mal die Nachrichten der Öffis angetan, und konnte da weit und breit nichts davon hören, daß die FFF-Bewegung irgendeine "Kapitalismuskritik" geäußert hätte.
Doch, die gibt es durchaus, sollte man vielleicht auch mal direkt erleben.

Zitat
Dann sah ich wieder so ein pubertierendes 16jähriges Mädchen (nein, nicht die Thunberg) im Hintergrund des Reporters in die Kamera spitzen, die selbst nicht so recht wusste, was sie nun machen sollte. Sie machte dann mit den Händen ein Herz und hampelte so noch etwas rum.
Ja und? Das machen Erwachsene auch.

Zitat
Also, ich sehe die FFF-Bewegung mit ihren unverbindlichen Forderungen mittelerweile als extrem schädlich für die wirtschaftlichen Interessen Arbeiterklasse an.
Das ist eine Sorge, die auch mich umtreibt, sehe bei den Jugendlichen aber wesentlich mehr Energie und potentielles Bewusstsein für dieses Problem als bei vielen, die sich nun da einklinken und mitlaufen. Von den Jugendlichen wird noch mehr handfeste Kapitalismuskritik kommen als es so manchem lieb sein dürfte, behaupte ich mal.

dejavu

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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #16 am: 00:09:14 Sa. 21.September 2019 »
Zitat
Dann sah ich wieder so ein pubertierendes 16jähriges Mädchen (nein, nicht die Thunberg) im Hintergrund des Reporters in die Kamera spitzen, die selbst nicht so recht wusste, was sie nun machen sollte. Sie machte dann mit den Händen ein Herz und hampelte so noch etwas rum.

Hm. Ist vielleicht ein wenig überrascht und aufgeregt gewesen. Wir können das zum Glück viel besser.

Zitat
Und es kam so, wie ich befürchtete: Die Mächtigen nehmen die Forderungen auf, und wandeln sie kurzerhand in Steuererhöhung für gewöhnliche Volk um. Benzinsteuererhöhung um 3 Cent pro Liter, dann in weiteren Stufen noch mehr.

Also lieber nix machen, besser is? Wir Erwachsenen haben ja einen Riesenhaufen Erfahrung und wissen wie es läuft.

Zitat
Also, ich sehe die FFF-Bewegung mit ihren unverbindlichen Forderungen mittelerweile als extrem schädlich für die wirtschaftlichen Interessen Arbeiterklasse an. Sie bringt einen Stein bei der Regierung ins Rollen, der wieder in "wer hat dem wird gegeben" und "wer nicht hat, dem wird genommen" mündet.

Ist nicht deren Schuld.
Leiharbeit und Werkvertragsmißbrauch verbieten! Weg mit dem Dreck!

counselor

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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #17 am: 00:17:02 Sa. 21.September 2019 »
Die Berichte der Öffis sind nicht neutral. Die Jugendlichen sind zu einem hohen Prozentsatz sensibilisiert dafür, dass der Kapitalismus die Wurzel des Problems ist. Um das zu erfahren, muss man zu der Demo hingehen und mit den Jugendlichen reden. Viele Jugendliche lehnen auch die Hartz-Gesetze ab. Die Öffis schweigen das tot und orientieren auf die Sackgasse des individuellen Auswegs (Was kannst Du daheim im Kleinen für das Klima tun?).

Was heute gelungen ist, ist die Verbindung von Arbeiter- und Umweltbewegung. Diese muss vertieft werden. Damit sich wirklich was ändert in der Umwelt- und Sozialpolitik müssen wahrscheinlich ca 10 Prozent der Bevölkerung auf die Straße gehen. Ob es gelingt die Bewegung soweit aufzubauen und das Themenspektrum auf Soziales zu erweitern, ist noch nicht klar, aber die Chancen stehen gut. Gäbe es in Deutschland ein politisches Streikrecht, wären wesentlich mehr Leute gekommen als 1,4 Millionen.

Das was die Regierung heute verabschiedet hat, wird von der fff-Bewegung abgelehnt und als Arschtritt für die Bewegung verstanden. Eine Verschlechterung der Lage der Armen ist durch die Bewegung selbstverständlich nicht intendiert.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #18 am: 09:42:33 Sa. 21.September 2019 »
@tleary
Ach, erst per FfF bricht die ungerechte Umverteilung über uns herein, dass gab es ja vorher nicht.
Über die die Sinnhaftigkeit mancher Forderungen sollte man diskutieren und ggf. ändern, wie bisher bei allen anderen z.B. großen Reformen auch, der Arme gerät politisch nur in den Blick wenn Forderungen nach Beteiligung Reicher im Raum steht, bevor das passiert lässt man ganz einfühlsam dem Armen seine Kröten und bastelt an weniger Belastung für ALLE (Reichen) ;) .
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #19 am: 10:22:15 Sa. 21.September 2019 »
Naja, was ich bis jetzt so an Vidiosequenzen in den Medien gesehen habe, erweckte
bei mir Erinnerungen von Demos gegen den Nato-Doppelbeschluss wo warscheinlich
auch die 10 % Teilnahme der Bevölkerung überschritten wurden..

Damals hatten wir Muffe davor, das ein Atomkrieg der Menscheit das Licht ausbläßt.
Heute gehts um alles, die Natur zu retten, beziehungsweise die Grundlagen zum
Leben zu erhalten.. Die Bevölkerung, die schon ihr 50zigstes Lebensjahr überschritten
haben, können sich daran erinnern, sich Jahreszeitgemäß auf die Wetterverhältnisse
so einigermaßen verlassen zu können und sich entsprechend darauf ein zu richten.

Heute ist das Wetter unberechenbarer geworden und die Natur gibt erste Anzeichen,
so erkrankt zu sein, das es den Eindruck macht, das es nicht mehr lange gut geht.

Weihnachten mit Sonne und 15 Grad und Hochsommer mit Golfballgroßen Hagelschlag
waren früher äußerst selten.. Ich finde, das sind Warnhinweise genug und wer dann dazu
auch meint, das Wettermanipullationen (Camtrails) dafür verantwortlich seien, drückt sich
vor der Realität und spielt denen in die Hände, die ihren Profitwahn nicht nachlassen
wollen.

In HH gabs es den G20 Gipfel, der von den Ordnungshütern zu Übungsspielchien
ausgenutzt wurde, wie man Aufruhr der Bevölkerung bekämpfen könnte.
Die "BAO-Michel" zeugte schon im Vorfeld davon, was die Cops vor hatten..
Für Teilehmende ein Lehrfilm, was uns noch so alles an Polizeigewalt etc. blühen kann.

Ach ja, das LKA sollte sich mal einen neuen Vorrat an Windeln gönnen.
Keine Fertigwindeln sondern Dreiecktücher, die sich anschließend wieder reinigen
lassen. Schafft noch ein paar Arbeitsplätze und ist nicht soo belastend gegenüber der
Natur, wie diese Fertigwindeln. Wäre schon ein winziger Anfang zur Umstrukturierung
bei zu tragen.

Und die Presse hat ein ausgezeichneten Richer für Wasserspiele von Wasserwerfern,
Pfefferspray und Feuer.. Super finde ich, das dieses mal die Blutpress so gut wie leer
ausgegangen ist.. Wenn mann mal bedenkt, wie viel Demonstrannten unterwegst waren..

Politisch Verantwortliche, die schon viel eher zur Rettung der Natur hätten beitragen
können, sollten m.E. auch fern bleiben. Es geht denen wohl eher darum, im Glanze
des Rampenlicht zu stehen oder gleich die Rampensau zu spielen oder gar das ganze
für sich instrumentallisieren wollen..
Sind so schon einige Bewegungen / Aktionen daran (fast) kaputt gegangen.

Kam mir jetzt vor wie Anfang der 80ziger.. Klasse und Hut ab. Hoffentlich weiter so  :D

Tja, ohne tiefen Griff in des Bonzen Portmonaie wird die größte Umstrukturierung der
Menschheit nicht funktionieren.. Ob Robin Hood wieder in Mode kommt ?

Schönes WE  ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

rebelflori

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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #20 am: 11:01:04 Sa. 21.September 2019 »

Was heute gelungen ist, ist die Verbindung von Arbeiter- und Umweltbewegung. Diese muss vertieft werden. Damit sich wirklich was ändert in der Umwelt- und Sozialpolitik müssen wahrscheinlich ca 10 Prozent der Bevölkerung auf die Straße gehen. Ob es gelingt die Bewegung soweit aufzubauen und das Themenspektrum auf Soziales zu erweitern, ist noch nicht klar, aber die Chancen stehen gut. Gäbe es in Deutschland ein politisches Streikrecht, wären wesentlich mehr Leute gekommen als 1,4 Millionen.
Ich würde mal gerne Wissen wie viele gestern Welt weit auf der Straße wahren??? Bis jetzt habe noch keine Zahlen gefunden.
Habe irgendwie im  Hinterkopf das es 300 Mio werden müssen.

ManOfConstantSorrow

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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #21 am: 12:18:21 Sa. 21.September 2019 »
Habe irgendwie im  Hinterkopf das es 300 Mio werden müssen.

Wie kommst du darauf?
Ich glaube kaum, daß es viel mehr als 10 Millionen sein könnten.
Aber auch das wäre ziemlich beeindruckend.
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

rebelflori

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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #22 am: 13:45:08 Sa. 21.September 2019 »
Wie kommst du darauf?
Ich glaube kaum, daß es viel mehr als 10 Millionen sein könnten.
Aber auch das wäre ziemlich beeindruckend.
Finde das ist ja schon was. ;D ;D

Es kommt eher aus der Richtung.

https://extinctionrebellion.de/
https://wannwennnichtwir.de/ Das Handbuch ist auch ganz Interessant


Zitat
Selbst bei weltweiter Einhaltung derzeitiger Klimaziele & Abkommen steuern wir global bis 2100 auf eine Erwärmung der bodennahen Atmosphärentemperatur von 2,4 – 3,8°C zu im Vergleich zu vorindustriellen Leveln – Stand 19.09.2019.

Schluepferstuermer

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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #23 am: 10:41:23 So. 22.September 2019 »
Es wird soweit herauslaufen, dass wir mit diesem wahnsinnig schnellen Tempo, an 4-5 Grad-Szenarium kommen.
Wer von dem nichts weiß, sollte sich informieren, was das heißt.

Vor 30 Jahren hätte man schon beginnen können. Aber es wird nur herumgelabert.

Denn warum billig und einfach, wenns schwierig und teuer geht?

Ich war öfter in Österreich und anderen Ländern. Die sind viel weiter als Deutschland. Bei uns wird sich auf die Schulter geklopft und nichts gemacht, außer Schein.

In Wien gibt es einen Öffi (5min Taktung rund um die Uhr - mehrere Alternativen, um ans Ziel zu gelangen usw.) Fahrradwege (die wirklich eine sind - in NL gibt es Fahrradparkhäuser, usw.) , der es möglich macht, kein Auto zu fahren. Da wird das Auto verdrängt.
Bei uns? Besonders in Nürnberg? Nur eine Katastrophe.

Warum ist der Strom so teuer? Durch das 30-jährige blockieren und wiedereinführen der Atomkraftwerke.
Nachdem die sPd/die Grünen einen Abschied der Atomenergie beschlossen hatten, nahm die Union (besonders Umweltministerin Merkel Stichwort: Asse) diese sofort wieder ein. Nach Fuka... machte sie als Kanzlerin dies wieder rückgängig.
Warum wird noch Kohle abgebaut und subventioniert? Gibt dann nämlich keine Spenden der Kraftwerkslobby an die Parteien.
Denn längst kann sogar jeder, der einen Balkon hat, Solarpanel und einen Stromspeicher kaufen und nur noch die Hälfte an Strom bezahlen. So braucht man nur noch die Hölfte an Kraftwerke. Natürlich gibt es gute und schlechte Stromspeicher (wie bei NBs, PCs). Man könnte auch daran denken, auf dem Dach statt roten Ziegeln, Solarzellen dranzubauen. Aber es gibt ja so Viele, die nur rummäkeln, statt zu entwickeln/investieren.

Plastik: Seit Jahren nehme ich eine Stofftasche (wenn dreckig wird sie gewaschen) zum Einkaufen. Aber möchte ja cool sein und nimmt einen Plastikbeutel. Denn erst an der Kasse kommt der Gedanke, dass man alles einpacken muß, was man einkauft.
Plastikflaschen sind auch unnötig. Es gibt Wasser aus dem Hahn. Aber Prestige ist wichtiger. Man kauft lieber Wasser das teuer ist.
Es gibt auch Kunststoffe, die wiederverwendet können, aber lieber produziert die Industrie Plastik, das nur verbrand werden kann. Weil es für diese billiger ist.
Fleisch: Meine Oma ist verhungert, weil sie hat nur einmal in der Woche Fleisch vom Metzger (statt Industriefleisch in Plastikverpackung) gegessen. Sarkasmus


SUV (egal ob Diesel oder Batterie): So ein Auto wird bnötigt, weil es kann ja um die Ecke ein Wiesent kommen.

In den 80ern hatte ich einen Diesel-Golf. Der verbrauchte REAL 5,5 Liter. Heutige Autos?


Aber es muß wachsen. Wachstum über alles (sagen auch 16jährige auf der Demo)
Natürlich machen die auch etwas falsch. Aber das sind Kinder/Jugendliche.
Wenn Erwachsene nur die Hälfte machten, ...

greta Tumberg wird doch nur weggelobt und überschüttet mit Preisen, damit man nichts machen braucht.




lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #24 am: 11:48:52 So. 22.September 2019 »
Nürnberg ist besonders schlimm. Die billigste Monatskarte ohne Ausschlusszeiten kostet €61,60. Ich brauche mit der U-Bahn ca 45 min zur Arbeit, mit dem Auto wäre ich in 20 min dort. Die Fahrradwege sind eine Katastrophe. Übrigens: In N regiert eine GroKo aus SPD und CSU. Die turnusmäßige Fahrpreiserhöhung zum 1.1.2020 wurde aus Angst vor Protesten ausgesetzt. Die jahrelangen Proteste, organisiert von der Linken Liste um die DKP-Stadträtin Marion Padua, wirken also.
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Schluepferstuermer

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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #25 am: 12:47:25 So. 22.September 2019 »
Ich muss 20 Minuten um 11 Uhr an einer vielbefahrenen Straße (Passauer Str.) warten. Aber auch andere Verbindungen (Eibach, Herrnhütte usw.) ist warten angesagt. Meistens laufe ich dies . Da bin ich schneller.
Man träumt ja von FSW in der Autobervorzugsstadt. Tipp: Wir reißen Häuser ab, um mehr Platz für Autos zu machen.
10 spurig. Dann gibt es wenigstens noch mehr Staus (Erklärung: wenn alles für Autos gemacht wird, fahren auch mehr mit dem Auto - in Wien gibts teilweise nur eine Spur. Trotzdem gibt es wenig Staus. Wie machen die das? Die habe einen guten Öffi) .

Aber auch zB. in ländlichen Gebieten gibt es fast keinen Öffi.


Bei einem SUV sehe ich einen virtuellen Aufkleber an der Heckscheibe mit der Aufschrift "Ich scheiß auf Euch".


Das Argument Arbeitsplätze: Wenn die Sonnenenergie-/Windkraftbranche Arbeitsplätze abbaut, gibts keine Gegenwehr. Aber wehe wenn in der Kohle Arbeitsplätze abgebaut werden solle, ...
Diese hatte doch 20 Jahre Zeit. Aber es wurde dauernd (sogar Azubis) gesagt, mit der Union bleibt die Kohle.

Vor Jahren war bei Siemens ein Arbeitsplatzabbau in der Medizinsparte im Gespräch
Tipp: Man könnte behaupten, weil die Luft besser wird, sind weniger krank und deshalb müssen Arbeitsplätze abgebaut werden. Somit hat man eine Schutzbehauptung generiert.
Sarkasmus off

Die Politik/Wirtschaft ist um Ausreden nicht verlegen.
Es würden nur 50.000 qualifizierte Arbeitsplätze entstehen. Aber 20.000 Leute ist mehr.
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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #26 am: 13:28:24 So. 22.September 2019 »
Ernsthaft "Arbeitsplätze", jedes mal wenn ich das höre oder lese wünsche ich mir ein lautes, verächtliches Lachkonzert an den Urheber des Gejammers um "Arbeitsplätze".
Gib mal einem verdurstendem in der Wüste Tipps wie er einer drohenden Wasservergiftung entgeht, ja fuck!
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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #27 am: 13:30:32 So. 22.September 2019 »
Bei einem SUV sehe ich einen virtuellen Aufkleber an der Heckscheibe mit der Aufschrift "Ich scheiß auf Euch".

Ich sehe diesen virtuellen Aufkleber auch überall.
Ich glaube, das ist das größte Verkaufsargument für diese Dreckschleudern.
Es gibt den Besitzern das Gefühl noch etwas, bzw. noch wer zu sein. Anerkanntes Mitglied der Gesellschaft. Deshalb verschulden sich Menschen, die es sich eigentlich nicht leisten können, um sich diese Karossen zu kaufen,  denn sie haben damit das Gefühl, in diesem Panzer sind sie geschützt vor den immer aggressiveren gesellschaftlichen Verhältnissen.

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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #28 am: 13:38:15 So. 22.September 2019 »
Übrigens hat sich das "Bündnis gegen den Frankenschnellweg" mit FridaysForFuture zusammengeschlossen.

https://www.stattautobahn.de/
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dejavu

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Re: Was will überhaupt die "Fridays for future"-Bewegung genau?
« Antwort #29 am: 19:49:28 So. 22.September 2019 »
Zitat
Denn längst kann sogar jeder, der einen Balkon hat, Solarpanel und einen Stromspeicher kaufen und nur noch die Hälfte an Strom bezahlen. So braucht man nur noch die Hölfte an Kraftwerke.
Hast du eine Guerilla -PV Anlage? Ich hatte 2012 auch eine.
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