Wat Noch > Ökologie

Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise

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Onkel Tom:

--- Zitat von: Kuddel am 13:49:32 So. 06.Oktober 2019 ---
--- Zitat von: Onkel Tom am 13:21:34 So. 06.Oktober 2019 --- E-Autos steuerfrei
--- Ende Zitat ---

Ich würde mich auf die Diskussion über E-Autos überhauptnicht einlassen wollen.
Vielleicht könnte es eine Nischenrolle für sie geben als Taxi, ich halte sie ansonsten für Quatsch.
Sie sind keine Antwort auf den Verkehrsinfarkt und auf die Bodenversiegelung. Auch aus ökologischer Sicht sind sie eine Katastrophe.

--- Ende Zitat ---

Glaubst Du, das Pendler bereit sein, von heute auf morgen auf das Fahrrad um zu steigen ?
Manche reißen ja tagtäglich ca. 100 km ab, um zu ihrer Arbeit zu kommen.
Und im Gesammtkontext zu meinem Beitrag wünsche ich mir, das die finanzielle Förderung
zu Öffis und E-Auto nur dem Nutzer zu Gute kommen sollte.

Das Ankurbeln von Änderungen über Hersteller wie hier die Autoindustrie kann nicht gut
gehen, da anbei Vorstände etc. sich erstmal selbst bereichern und in wie weit tatsächlich
Umstruktuierungen in die Gänge kommen, ist zweifelhaft.. Bonzen verstehen es zu verzögern.

Revolotionäres Vorgehen kann da auch nicht klappen, da die Masse gezwungen wäre apruppt
ihr Handeln völlig umkrempeln zu müssen. Das schafft Feinde.
Ich würde da den Gang des Umgewöhnungsprozess versuchen. Stück für Stück den Erfordernissen
näher kommen.. Das in einem Zeitfenster, was nicht gedehnt werden darf. So nach 5 Jahren dürfte
sich jeder Pendler mit Umstruktuierung angefreundet haben.

Was ich für echten Quatsch halte, ist die CO2-Steuer.. Da darf wieder der "kleine Mann" bluten
und die Bonzen sind unbelastet raus, weil es diese CO2-Kontigentenbörse gibt.

Umstieg ist nur dann gerecht möglich, wenn es den Umsteiger ohne Umwege direkt zu
Gute kommt.  ;)

Onkel Tom:
Das eine Umstiegförderung nur dem Nutzer wie z.B. den Pendlern zu gute
kommen sollte, darunter KFZ-Steierfrei für E-Autos, findes Du undiskutabel.
Anbei meine Forderung, das die Autoindustrie keine Förderungen erhalten
sollte, ist scheinbar unter gegangen..

Wäre doch echt mal gespannt, wie Du eine Umstrukturierung anfangen
würdest.. Stell Dir vor, Du hättest jetzt das Sagen, wie es weiter gehen kann.

Alles nur kakke zu finden und dies nicht plausibel begründen, macht anbei
eine sachliche Diskussion sinnlos.
Ich nehme an, das hier auch mal politisch Verantwortliche vorbei schauen
und hoffe das mitunter ein Fünktchien Vernunft einkehrt..

CD wurde ja schon einige Male über die Schulter geschaut und Ideen oder
Meinungen weiter gereicht.. Eine Laus ist mir nicht über die Leber gelaufen..  ;)

Kuddel:
Ich sehe das Problem darin, daß E-Autos keine ökologische Verbesserung bedeuten.
Ich sehe erst einmal die Notwendigkeit, massenhaft Busse und Kleinbusse zu bauen für kurzfristige Alternativen zum Individualverkehr. Statt das Geld den Autokonzernen in den Rachen zu schmeißen, sollte man es in den Nulltariv im Nahverkehr stecken. Wenn es an Geld fehlt, wäre eine deutliche Preissenkung ein vorübergehender Kompromiß.

Würde man Leiharbeit verbieten, müßten die Leute nicht mehr so viel pendeln. Wenn dann in der Pampa dringend Arbeitskräfte gesucht werden, würden sie kommen bei entsprechender Bezahlung.

All das sind keine Lösungen der Klimaproblematik, doch Schritte in eine gute Richtung.

Troll:
Ohne dicke Mecker geht es bei mir nicht, öffentlicher Nahverkehr und Bahn wäre meiner Meinung nach eine solide Basis um einen Umstieg ziemlich schnell und steuerbar Sozialverträglich hin zu bekommen, da hat die Politik rundum versagt weil sie es bevorzugt in privaten Händen gesehen hat bzw. gerne gesehen hätte, es wurde Rück- statt ausgebaut, das Land ist mittlerweile eine einzige Katastrophe, je entfernter die Menschen einer größeren Stadt sind desto zwingender wird ein eigenes Auto.

Onkel Tom:

--- Zitat von: Kuddel am 18:52:07 Di. 08.Oktober 2019 ---Ich sehe das Problem darin, daß E-Autos keine ökologische Verbesserung bedeuten.
...

--- Ende Zitat ---

Nicht unbedingt, wenn sie in Leichtbauweise wie z.B. dem Smart produziert würden..
SUV-E-Auto ? Klaro, das sie keine ökologische Verbesserung bringen. Da muss anbei
auch das EGO von Protzigkeit Abstriche machen.


--- Zitat ---...
Ich sehe erst einmal die Notwendigkeit, massenhaft Busse und Kleinbusse zu bauen
für kurzfristige Alternativen zum Individualverkehr.
...

--- Ende Zitat ---

Damit kommst Du jetzt erst und dem kann ich im vollem Umfang zustimmen. Gerade
in ländlichen Gegenden ließe sich da reichlich abmildern, was schlechter Anbindung
zu Öffi angeht.


--- Zitat ---...
Statt das Geld den Autokonzernen in den Rachen zu schmeißen, sollte man es in den
Nulltariv im Nahverkehr stecken. Wenn es an Geld fehlt, wäre eine deutliche Preissenkung
ein vorübergehender Kompromiß.
...

--- Ende Zitat ---

Ähnlich hatte ich mich ja auch schon so geäußert..


--- Zitat ---...
Würde man Leiharbeit verbieten, müßten die Leute nicht mehr so viel pendeln.
Wenn dann in der Pampa dringend Arbeitskräfte gesucht werden, würden sie
kommen bei entsprechender Bezahlung.

All das sind keine Lösungen der Klimaproblematik, doch Schritte in eine gute Richtung.

--- Ende Zitat ---

Zu Leiharbeit verbieten, sind wir wohl gleicher Ansicht.
Dies um zu setzen dürfte neben der Ausspielung von Arbeitnehmern auch ökologisch
besser kommen.. In vielen Dingen müssen wir wohl um Jahrzehnte zurück. um der
Menschheit eine Chance des Überleben zu geben.

Jaaa, Leiharbeit ist auch ein Klimakiller  ;)

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