Autor Thema: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise  (Gelesen 113 mal)

Onkel Tom

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Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« am: 11:16:52 Di. 08.Oktober 2019 »
E-Autos steuerfrei

Ich würde mich auf die Diskussion über E-Autos überhauptnicht einlassen wollen.
Vielleicht könnte es eine Nischenrolle für sie geben als Taxi, ich halte sie ansonsten für Quatsch.
Sie sind keine Antwort auf den Verkehrsinfarkt und auf die Bodenversiegelung. Auch aus ökologischer Sicht sind sie eine Katastrophe.

Glaubst Du, das Pendler bereit sein, von heute auf morgen auf das Fahrrad um zu steigen ?
Manche reißen ja tagtäglich ca. 100 km ab, um zu ihrer Arbeit zu kommen.
Und im Gesammtkontext zu meinem Beitrag wünsche ich mir, das die finanzielle Förderung
zu Öffis und E-Auto nur dem Nutzer zu Gute kommen sollte.

Das Ankurbeln von Änderungen über Hersteller wie hier die Autoindustrie kann nicht gut
gehen, da anbei Vorstände etc. sich erstmal selbst bereichern und in wie weit tatsächlich
Umstruktuierungen in die Gänge kommen, ist zweifelhaft.. Bonzen verstehen es zu verzögern.

Revolotionäres Vorgehen kann da auch nicht klappen, da die Masse gezwungen wäre apruppt
ihr Handeln völlig umkrempeln zu müssen. Das schafft Feinde.
Ich würde da den Gang des Umgewöhnungsprozess versuchen. Stück für Stück den Erfordernissen
näher kommen.. Das in einem Zeitfenster, was nicht gedehnt werden darf. So nach 5 Jahren dürfte
sich jeder Pendler mit Umstruktuierung angefreundet haben.

Was ich für echten Quatsch halte, ist die CO2-Steuer.. Da darf wieder der "kleine Mann" bluten
und die Bonzen sind unbelastet raus, weil es diese CO2-Kontigentenbörse gibt.

Umstieg ist nur dann gerecht möglich, wenn es den Umsteiger ohne Umwege direkt zu
Gute kommt.  ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

Onkel Tom

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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #1 am: 18:41:18 Di. 08.Oktober 2019 »
Das eine Umstiegförderung nur dem Nutzer wie z.B. den Pendlern zu gute
kommen sollte, darunter KFZ-Steierfrei für E-Autos, findes Du undiskutabel.
Anbei meine Forderung, das die Autoindustrie keine Förderungen erhalten
sollte, ist scheinbar unter gegangen..

Wäre doch echt mal gespannt, wie Du eine Umstrukturierung anfangen
würdest.. Stell Dir vor, Du hättest jetzt das Sagen, wie es weiter gehen kann.

Alles nur kakke zu finden und dies nicht plausibel begründen, macht anbei
eine sachliche Diskussion sinnlos.
Ich nehme an, das hier auch mal politisch Verantwortliche vorbei schauen
und hoffe das mitunter ein Fünktchien Vernunft einkehrt..

CD wurde ja schon einige Male über die Schulter geschaut und Ideen oder
Meinungen weiter gereicht.. Eine Laus ist mir nicht über die Leber gelaufen..  ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

Kuddel

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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #2 am: 18:52:07 Di. 08.Oktober 2019 »
Ich sehe das Problem darin, daß E-Autos keine ökologische Verbesserung bedeuten.
Ich sehe erst einmal die Notwendigkeit, massenhaft Busse und Kleinbusse zu bauen für kurzfristige Alternativen zum Individualverkehr. Statt das Geld den Autokonzernen in den Rachen zu schmeißen, sollte man es in den Nulltariv im Nahverkehr stecken. Wenn es an Geld fehlt, wäre eine deutliche Preissenkung ein vorübergehender Kompromiß.

Würde man Leiharbeit verbieten, müßten die Leute nicht mehr so viel pendeln. Wenn dann in der Pampa dringend Arbeitskräfte gesucht werden, würden sie kommen bei entsprechender Bezahlung.

All das sind keine Lösungen der Klimaproblematik, doch Schritte in eine gute Richtung.

Troll

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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #3 am: 19:08:54 Di. 08.Oktober 2019 »
Ohne dicke Mecker geht es bei mir nicht, öffentlicher Nahverkehr und Bahn wäre meiner Meinung nach eine solide Basis um einen Umstieg ziemlich schnell und steuerbar Sozialverträglich hin zu bekommen, da hat die Politik rundum versagt weil sie es bevorzugt in privaten Händen gesehen hat bzw. gerne gesehen hätte, es wurde Rück- statt ausgebaut, das Land ist mittlerweile eine einzige Katastrophe, je entfernter die Menschen einer größeren Stadt sind desto zwingender wird ein eigenes Auto.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
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Onkel Tom

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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #4 am: 19:27:03 Di. 08.Oktober 2019 »
Ich sehe das Problem darin, daß E-Autos keine ökologische Verbesserung bedeuten.
...

Nicht unbedingt, wenn sie in Leichtbauweise wie z.B. dem Smart produziert würden..
SUV-E-Auto ? Klaro, das sie keine ökologische Verbesserung bringen. Da muss anbei
auch das EGO von Protzigkeit Abstriche machen.

Zitat
...
Ich sehe erst einmal die Notwendigkeit, massenhaft Busse und Kleinbusse zu bauen
für kurzfristige Alternativen zum Individualverkehr.
...

Damit kommst Du jetzt erst und dem kann ich im vollem Umfang zustimmen. Gerade
in ländlichen Gegenden ließe sich da reichlich abmildern, was schlechter Anbindung
zu Öffi angeht.

Zitat
...
Statt das Geld den Autokonzernen in den Rachen zu schmeißen, sollte man es in den
Nulltariv im Nahverkehr stecken. Wenn es an Geld fehlt, wäre eine deutliche Preissenkung
ein vorübergehender Kompromiß.
...

Ähnlich hatte ich mich ja auch schon so geäußert..

Zitat
...
Würde man Leiharbeit verbieten, müßten die Leute nicht mehr so viel pendeln.
Wenn dann in der Pampa dringend Arbeitskräfte gesucht werden, würden sie
kommen bei entsprechender Bezahlung.

All das sind keine Lösungen der Klimaproblematik, doch Schritte in eine gute Richtung.

Zu Leiharbeit verbieten, sind wir wohl gleicher Ansicht.
Dies um zu setzen dürfte neben der Ausspielung von Arbeitnehmern auch ökologisch
besser kommen.. In vielen Dingen müssen wir wohl um Jahrzehnte zurück. um der
Menschheit eine Chance des Überleben zu geben.

Jaaa, Leiharbeit ist auch ein Klimakiller  ;)
Lass Dich nicht verhartzen !

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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #5 am: 09:43:20 Mi. 09.Oktober 2019 »
Bei E-Mobilität könnte ich mich noch am ehesten mit Brennstoffzellen anfreunden, ist zwar auch aufwendig aber alles in allem am wenigsten schädlich, nichtsdestotrotz sollten damit aber auch nur Ränder bedient werden, der Massen Individualverkehr darf nicht ersetzt werden.
Die Brennstoffzelle hat glaube ich immer noch ein ungelöstes Problem, die mag keine Kälte, die braucht eine gewisse Temperatur um die Reaktion in gang zu bringen. Vielleicht wurde das Problem mittlerweile gelöst, von den harten Brennstoffzellen-Befürwortern hab ich davon leider selten bis nichts darüber gehört, die fahren bei schön kuscheligem Wetter ihre Wassertröpfelnde Zukunft.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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Kuddel

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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #6 am: 10:12:15 Mi. 09.Oktober 2019 »
Vorschläge für kurzfristige klimaschonende Maßnahmen.

(Ich bleibe bei der Meinung, daß E-Autos keine ökologisch akzeptable Alternative sind. Sie sind selbst in Smart-Größe durch die Akkus schwer und die Haltbarkeit der Akkus ist ein Witz. Die Akkuproduktion ist selbst eine ökologische Katastrophe.)

Herstellung und Einsatz einer großer Zahl an Bussen und Kleinbussen (es werden zusätzliche Fahrer gebraucht).
Längerfristig sollte man ein Netz von Straßen- und U-Bahnen massiv ausbauen.

Die städtische und ländliche Infragstruktur darf nicht weiter geschreddert (z.B. Schließung von Postämtern) und muß wiederhergestellt werden. Es dürfen Einkauf, Arzt, Schule oder Kita nicht eine Weltreise weit entfernt sein.

Der Fernpendelverkehr zur Arbeit muß eingedämmt werden: Leiharbeit verbieten.

Hier wird zurecht überlegt, daß die Veränderungen nicht die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Maßnahmen aufbringen. Viele dieser Vorschläge machen das Leben einfach besser und würden nicht nur verstanden, sondern auch begrüßt werden.

Noch nicht angesprochen: Das Militär ist ein riesiger Klimakiller. Militär und Rüstungsindustrie sind nicht beliebt in der Bevölkerung. Eine Mehrheit ist gegen Auslandseinsätze der BW. Wir sollten auch das in den Fokus nehmen. Abrüstung = Umweltschutz.

Es gab mehrfach riesige Demos gegen industrielle Landwirtschaft und Verschlechterung der Lebensmittel. Die Landwirtschaft ist ein riesiger Klimakiller. Es gab auch proteste von fortschrittlichen Landwirten. Mit ihnen zusammen müssen wir neue Strategien in der Landwirtschaft erarbeiten.

Das vielleicht wichtigste Thema ist die Demokratisierung der Wirtschaft. Es wird produziert ohne Sinn und Verstand. Es geht allein um die Profitmaximierung. Es fehlt nicht an Arbeit. Es fehlt an arbeitsfreíer Zeit. Die meisten Menschen haben keinen Bock sinnlosen Scheiß zu produzieren. Noch weniger, schädlichen und gefährlichen Scheiß. Das Freiwerden an Arbeitsaufwand kann man in Form einer Arbeitszeitverkürzung an alle verteilen. Mitspracherecht im Betrieb muß man erkämpfen. Das Ziel ist nicht die Mitsprache, sondern die Übernahme. Selbstverwaltung der Betriebe (nicht nur von Kleinbetrieben, sondern der Industrie) sollte das Ziel sein.

Die Situation in den Betrieben ist übel, die Gewerkschaften sind katastrophal und tragen eine Mitschuld daran, daß es keine organisierte kampfbereite Arbeiterschaft mehr gibt. Diese Thematik wäre auch nochmal einen gesonderten Demonstrationsstrang wert. Demokratisierung - Enteignung - Übernahme.

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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #7 am: 11:04:33 Mi. 09.Oktober 2019 »
Es muss allgemein umgedacht werden und das wird für die gesamte Gesellschaft hart, gerade der Individualverkehr, eine angebliche Freiheit die zuletzt der Marlboro-Man ähnlich genießen durfte kann es so nicht mehr geben, das alte verbraucht Umwelt und Ressourcen als gäbe es kein Morgen mehr und das neue ersetzt nur die  Ressource und macht mit der unsinnigen Verschwendung gerade weiter. Unser Leben muss umgestaltet werden aber nicht nur über den Geldbeutel.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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Kuddel

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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #8 am: 11:46:53 Mi. 09.Oktober 2019 »
Zitat
Im vergangenen Jahr haben Online-Händler in Deutschland 7,5 Millionen zurückgeschickte Artikel entsorgt, obwohl sie diese hätten spenden oder wiederverwerten können.

Dies ermittelten Wirtschaftswissenschaftler der Universität Bamberg. Die Forschungsgruppe sprach von einer unnötigen Verschwendung. Bei den Artikeln handele es sich unter anderem um Kleidung sowie um Elektro- und Freizeitartikel.
https://www.deutschlandfunk.de/studie-online-haendler-entsorgen-unnoetigerweise-zahllose.2932.de.html?drn:news_id=1057592

Onkel Tom

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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #9 am: 13:03:39 Mi. 09.Oktober 2019 »
Selbst wenn schadstoffreie Autos möglich sein sollten, wäre das Hauptproblem noch nicht gelöst und das heißt Individualverkehr. Das ist und bleibt Schwachsinn, Menschen einzeln in rollenden Blechbüchsen zu transportieren. Die Straßen sind dicht (Stau, kein Parklatz) und Städte und Landschaften werden dafür zuasphaltiert. Das ist nicht akzeptabel und darf keine Zukunft haben.

Verstehe nicht ganz.. Der Individualverkerhr ist Schwachsinn ? oder wo siehst Du das Hauptproblem ?

Das die Räder, die auf Asphalt rollen, geringer werden müssen, habe ich verstanden..

Zu den Öffis sehe ich da auch zunächst ein hohen Bedarf von Netzanbindungen, aber auch die Fertigstellung
von alternativen Energiequellen.. Windparks und Solarindustie geben derzeit ja immer noch ein schlechtes
Bild ab, was "Wirtschaftlicher Förderung" angeht. Subvensionen in diese Richtung sind ja leider völlig weg
gebrochen. Erst die Solarindustrie und dann die Windkraftanlagen-Firmen gehen zu Grunde..

Krönung des machen wollen aber das Gegenteil umsetzen ist sowas wie das Kohlekraftwerk Moorburg
bei Hamburg.. Trotz angeblich so toller Abgasfilter doch ne Dreckschleuder, der den Auspuff verstopft
werden sollte..

Und die DB ? Seid "DB-AG" ging es m.E. Berg ab.. Infrastruktur gehört m.E. in staatlicher Hand, also wir
Bevölkerung, von denen keinerlei Dividenden u.s.w. abgepresst werden dürfte.. Sone Sachen haben nix
auf dem Finanzmarkt zu suchen..  :(
Und Staatsbediensteter, der das nicht versteht, sollte gehen ohne Taschen voll Geld !..

Das war meine Meinung dazu, wie mann mit dem weniger CO2-Aussoß beginnen könnte..

Der Weg ist das Ziel und der Weg läuft immer noch verkehrt rum.. D gern den Wahrheiten fern  :o
Lass Dich nicht verhartzen !

Kuddel

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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #10 am: 14:36:25 Mi. 09.Oktober 2019 »
Der Individualverkerhr ist Schwachsinn ? oder wo siehst Du das Hauptproblem ?

Verkürzt: Staus. Endloses im Kreis Fahren bei der Parkplatzsuche. Versiegelung des Bodens (Straßen/Parkplätze). Den städtischen Raum sollte man nicht großteils für Autos verschwenden, sondern für Kinder, Parks, öffentliche Plätze und auch ungenutzte innerstädtische Brachflächen (verwildert) wären wichtig. Je mehr Autos fahren, desto mehr Menschen werden totgefahren, oder fahren sich tot (oder zum Krüppel).
Ein Nebenthema: Feinstraub entsteht auch durch den Abrieb von Reifen, Asphalt und Bremsbelegen. Da ist es egal, ob Hybrid- oder E-Antrieb.

Fe weniger Fahrzeuge, desto mehr Platz und desto weniger Zerstörung.

Und die DB ? Seid "DB-AG" ging es m.E. Berg ab.. Infrastruktur gehört m.E. in staatlicher Hand, also wir
Bevölkerung, von denen keinerlei Dividenden u.s.w. abgepresst werden dürfte.. Sone Sachen haben nix
auf dem Finanzmarkt zu suchen..  :(
Und Staatsbediensteter, der das nicht versteht, sollte gehen ohne Taschen voll Geld !...

Ein wahrlich riesiges und wichtiges Thema.
Die Geschichte der Bahn ist eine Geschichte von Mißmanagement seit der Nachkriegszeit. Aber das Volldesaster ging erst los, als der Verbrecher Mehdorn die Bahn börsentauglich machen sollte. Das sollte man genauer analysieren und öffentlich bekannt machen. U.a. wurde jede 5. Schienenkilometer stillgelegt. Korruption über Korruption.
Die zuständigen Manager und Politiker sollten nicht nur entlassen, sondern auch zur Rechenschaft gezogen werden. Erstmal in den Chefduzenknast mit ihnen!
Wichtig ist die Frage, wie man die Zukunft des Bahnverkerkehrs organisieren sollte.
Wie gesagt, es gab schon Mißmanagement in der "öffentlichen Hand".
Es gibt irgendwo den Thread über den Unterschied von "Verstaatlichung" und "Vergesellschaftung". Eine wichtige Diskussion.

Schluepferstuermer

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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #11 am: 15:00:22 Mi. 09.Oktober 2019 »
Öffi gewaltig ausbauen und die Leute dazu bewegen, zu Fuß oder mit dem Rad zu fahren, würde sehr viel bringen. Parkplätze (Park and $ide oder wie es heißt) gewaltig ausbauen
lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
----

Wer die CxU und SPD in ihrer Terrorherrschaft gegen das eigene Volk lobt, lobt ihren braungefärbten Nazicharakter!!

Tiefrot

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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #12 am: 18:38:39 Mi. 09.Oktober 2019 »
Wo wir schon von Elektrofahrzeugen reden - Es gab (und gibt) O-Busse.
Fahrleitungen sind umweltschonender herzustellen, als Akkus.
Wäre für den ÖPNV durchaus eine Lösung.

In der Praxis lassen sich welche in Eberswalde bestaunen.  ;)

Ja und sonst ? Wie wäre es mit langlebigen und reparierbaren Produkten ?
Achja, der Kapitalismus lebt ja vom Verkaufen und Wegwerfen...  ::)
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #13 am: 19:32:33 Mi. 09.Oktober 2019 »
O-Bus, in Esslingen am Neckar noch in Betrieb, fand ich als Kind ungeheuer faszinierend, so groß, so leise und stinkt nicht die Stadt zu, ist doch super, wenn noch der Strom nachhaltig produziert wird ist so etwas ein guter Bestandteil des Umbaus.
Aber so Hirnfürze wie Oberleitungs-Güterverkehr auf Autobahnen ist bescheuert, die sollen gefälligst die Bahn auf ein funktionierendes Maß ausbauen, so das niemand mehr auswürfeln muß wann oder ob er ankommt.
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Re: Umschwenken in Wirtschafts- und Lebensweise
« Antwort #14 am: 21:23:50 Mi. 09.Oktober 2019 »
Oberleitungs-Güterverkehr ist auch nix Neues. Hatten die Russen in den 60ern schon drauf.



In diesen Breiten wäre die Bahn natürlich zweckmäßiger.
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