Autor Thema: KRIEG  (Gelesen 3392 mal)

Kuddel

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Re: KRIEG
« Antwort #15 am: 16:44:26 Sa. 19.Oktober 2019 »
Zitat
Klimaaktivisten protestieren in 20 Städten gegen Krieg in Rojava

In mehr als zwanzig Städten sind Klimaaktivist*innen von FridaysForFuture und Climate Strike auf die Straße gegangen, um den Krieg der Türkei in Rojava zu stoppen.




Am Freitag gingen in mehr als 20 Städten Klimaaktivisten von FridaysForFuture und Climate-Strike auf die Straße, um gegen den Krieg der türkischen Regierung in Rojava zu protestieren. In Frankfurt wurden Straßen blockiert, Autos von Mercedes wurden in Darmstadt symbolisch in Militärfahrzeuge verwandelt, der Eingang von Mercedes in Stuttgart wurde blockiert und bei vielen lokalen FridaysForFuture-Demonstrationen wie in Bielefeld, Köln, Kiel und Göttingen wurden Reden über die aktuelle Situation in Rojava gehalten. Fahnen, Slogans und Banner zeigten die Solidarität mit den Widerständen in Rojava.

Angesichts der türkischen Angriffe auf Rojava und die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien haben Hunderte von lokalen FridaysForFuture-Gruppen aus Deutschland, Italien, der Schweiz, den USA und Griechenland die breite Öffentlichkeit aufgerufen, diesen Freitag zu einem „Fridays For Peace“ werden zu lassen. Da der Krieg gegen Rojava auch mit Waffen und militärischer Ausrüstung von Automobilherstellern geführt wird, protestierten die Aktivist*innen auch gegen Firmen wie Mercedes-Benz und VW.

In Berlin blockierten Aktivist*innen den Eingang eines VW-Showrooms und protestierten gegen die Pläne von VW, neue Fabriken in der Türkei zu eröffnen und auf diese Weise das faschistische Regime von Erdoğan zu unterstützen. In Darmstadt in Deutschland zogen Aktivist*innen vor eine lokale Mercedes-Niederlassung, blockierte den Eingang und verwandelten die Mercedes-Autos symbolisch in Militärfahrzeuge, um zu zeigen, dass Fahrzeuge auch von Mercedes im Krieg in Rojava eingesetzt werden. In Stuttgart ging der Protest an die Fabrik und die Büros von Mercedes, und in Frankfurt blockierten Schüler*innen und Studierende die Straße mit einer Mercedes-Sterne-Installation. Auch in Bari und in Florenz in Italien schloss sich FridaysForFuture dem Protest an. Für einen Moment war der Zugang zur U-Bahn gesperrt und vor den Schulen informierten die Aktivist*innen über Rojava und den Krieg. In Zürich, Schweiz, riefen die Climate-Strike-Gruppe und der Frauenstreik zu einer gemeinsamen Massendemonstration zur Verteidigung Rojavas auf.

Seit Jahren verkauft Mercedes Benz Militärfahrzeuge an die türkische Armee und seine Fahrzeuge werden auch im Krieg gegen Rojava eingesetzt. Mercedes-Benz Axor Spezialtanker versorgen die türkische Luftwaffe vor jedem Bombenangriff mit Treibstoff. Die Firma MAN liefert Fahrzeuge für Mehrfachraketenwerfer an die türkische Armee, und türkische Panzer verwenden die Motoren von MAN.

Für die Klima- und Umweltaktivist*innen ist klar, dass die internationale Automobilindustrie Teil des türkischen Krieges gegen Rojava ist. Diese Unternehmen sind nicht nur Klima-Killer, sondern töten auch Menschen in Rojava. Deshalb wird der Protest fortgesetzt, bis der Krieg gestoppt ist. Für Samstag ruft die Klimagerechtigkeitsbewegung mit FridaysForFuture-Gruppen und „Ende Gelände“ zu zentralen Demonstrationen in den verschiedenen Städten und Ländern auf.

https://anfdeutsch.com/Oekologie/klimaaktivisten-protestieren-in-20-staedten-gegen-krieg-in-rojava-14750

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Re: KRIEG
« Antwort #16 am: 19:32:30 Sa. 19.Oktober 2019 »
Auch in Nürnberg gab es heute eine größere Demo mit ca. 2000 Teilnehmern gegen die Invasion Rojavas durch die faschistische Türkei. Begleitet war die Demo von einem martialischen Polizeiaufgebot. Redner machten klar, dass die Türkei einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führt, bestialische Kriegsverbrechen begeht und der angebliche Waffenstillstand eine Farce ist.

Es ist wichtig, durch tägliche Demonstrationen den politischen Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, damit es zum Frieden in der Region kommt.

In Nürnberg wird es dazu auch nächste Woche täglich um 18 Uhr eine Aktion vor der Lorenzkirche geben.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

ManOfConstantSorrow

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Re: KRIEG
« Antwort #17 am: 20:31:41 Sa. 19.Oktober 2019 »
Zitat
Basel: Turkish Airlines am Flughafen blockiert

Aus Protest gegen den Angriffskrieg der Türkei in Nordsyrien ist im Flughafen Basel der Schalter von Turkish Airlines blockiert worden.




Am internationalen Flughafen Basel-Mülhausen-Freiburg haben kurdische und internationalistische Aktivist*innen eine Aktion des zivilen Ungehorsams gegen den türkischen Angriffskrieg in Nordsyrien durchgeführt. Sie blockierten den Schalter von Turkish Airlines und informierten lautstark über den Hintergrund ihrer Aktion.

Nach Intervention der Polizei bewegten sich die Aktivist*innen mit Sprechchören durch den Flughafen und kündigten an, ihre Aktionen angesichts der dramatischen Situation in Rojava den ganzen Tag über fortzusetzen.
https://anfdeutsch.com/Oekologie/basel-turkish-airlines-am-flughafen-blockiert-14693
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Kuddel

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Re: KRIEG
« Antwort #18 am: 18:15:52 Mo. 21.Oktober 2019 »
Die PARTEI unterstützt humanitäre Hilfsorganisation aus der Parteikasse

https://www.heise.de/tp/features/Sonneborn-droht-Erdogan-mit-Migrationswaffe-4560915.html

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Re: KRIEG
« Antwort #19 am: 20:03:56 Mo. 21.Oktober 2019 »
Gerade gab es wieder eine kurdische Demo in Nürnberg von der Lorenzkirche zum Rathaus. Redner erinnerten daran, dass die Stadt Nürnberg als Stadt der Menschenrechte gegen den Krieg in Kurdistan Stellung beziehen sollte. Bisher hörte man kein Wort von der Stadtspitze zu dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei. Ein weiteres Thema war der Einsatz von Napalm bzw Phosphorbomben durch die Türkei.

Morgen um 18 Uhr treffen wir uns wieder vor der Lorenzkirche.
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Re: KRIEG
« Antwort #20 am: 20:27:11 Mo. 21.Oktober 2019 »
Zitat
NORDOSTSYRIEN / ROJAVA - Experten: Türkei setzt Phosphorbomben ein

„Es mehren sich die Hinweise, dass die Türkei bei ihrer völkerrechtswidrigen Invasion in Nordsyrien Phosphorbomben verwendet. Aufnahmen von Kindern und Erwachsenen mit verbrannten und verätzten Körperteilen sprechen für sich“, so die Nachrichtenagentur „ANF“

Quelle: https://www.rf-news.de/2019/kw43/experten-tuerkei-setzt-phosphorbomben-ein
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BGS

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Re: KRIEG
« Antwort #21 am: 21:02:33 Mo. 21.Oktober 2019 »
Die PARTEI unterstützt humanitäre Hilfsorganisation aus der Parteikasse

https://www.heise.de/tp/features/Sonneborn-droht-Erdogan-mit-Migrationswaffe-4560915.html

Wer möchte kann auch direkt an den kurdischen Roten Halbmond spenden:

http://www.heyvasor.com/de/alikari/

MfG

BGS
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https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
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Re: KRIEG
« Antwort #22 am: 19:35:52 Di. 22.Oktober 2019 »
Zitat
"SICHERHEITSZONE" - Wie der deutsche Imperialismus bei der Besetzung Nordostsyriens mitmischen will

Gestern ging Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) mit ihrem Vorschlag einer „international kontrollierten Sicherheitszone" in Nordostsyrien an die Öffentlichkeit.

Quelle: https://www.rf-news.de/2019/kw43/wie-kramp-karrenbauer-auf-dem-ruecken-der-kurden-in-nordostsyrien-mitmischen-will

Auch heute war wieder eine kurdische Friedensdemo durch die Innenstadt Nürnbergs. Es gab zwei Provokationen durch türkische Faschisten, von denen eine mit einem Polizeieinsatz endete. Natürlich gegen die aufgebrachten Kurden. Es war überhaupt ein martialisches Polizeiaufgebot - jeder Demonstrant hatte sozusagen seinen persönlichen Polizisten. Und zwei Mann vom Verfassungsschutz durften auch nicht fehlen.
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Kuddel

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Re: KRIEG
« Antwort #23 am: 19:59:38 Di. 22.Oktober 2019 »
Dieser Vorschlag der Sicherheitszone kommt auch nicht so gut an.

Zitat
AKKs Schnapsidee einer internationalen Sicherheitszone in Nordsyrien

Der Vorschlag scheint so spontan wie unausgegoren zu sein. Da ist einmal die Rede von der Sicherheitszone, die aber ohne Zustimmung von Damaskus nur völkerrechtswidrig eingerichtet werden könnte. Gleichzeitig soll der IS weiter bekämpft werden, wie man das im Irak auch mache, und soll die Region so stabilisieren, dass wieder aufgebaut werden kann. Sie machte nicht einmal einen Vorschlag, wie die vorgeschlagene Sicherheitszone aussehen, wo sie sein und wie groß sie sein soll.
https://www.heise.de/tp/features/AKKs-Schnapsidee-einer-internationalen-Sicherheitszone-in-Nordsyrien-4563383.html

Kuddel

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Re: KRIEG
« Antwort #24 am: 14:55:01 Mi. 23.Oktober 2019 »
Sonneborn kurz und knapp:


BGS

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Re: KRIEG
« Antwort #25 am: 19:38:21 Mi. 23.Oktober 2019 »
"DER IRRE VOM BOSPORUS" - und jeder weiss sofort, wer der Adressat ist ;D

MfG

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Re: KRIEG
« Antwort #26 am: 20:55:32 Mi. 23.Oktober 2019 »
Heute verlief die Friedensdemo ohne Zwischenfälle von der Lorenzkirche zum lokalen Käseblatt 'Nürnberger Nachrichten'. Von der Presse wurde eine faire Berichterstattung über den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei auf Rojava gefordert. Dazu wurden der Presse Ansprechpartner genannt.
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Re: KRIEG
« Antwort #27 am: 20:12:20 Do. 24.Oktober 2019 »
Zitat
SOTSCHI-ABKOMMEN - Nein zu jedem imperialistischen "Friedens"-Diktat in Rojava (Nordostsyrien)!

Selbstherrlich maßen sich derzeit die verschiedensten imperialistischen und neuimperialistischen Mächte an, über die Köpfe der Menschen und der Selbstverwaltungsorgane hinweg über die Zukunft der autonomen "Demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien" zu verhandeln und Vereinbarungen zu treffen, denen man sich dann bedingungslos unterordnen soll.

Quelle: https://www.rf-news.de/2019/kw43/tuerkische-und-russische-truppen-haben-in-rojava-nichts-zu-suchen
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Re: KRIEG
« Antwort #28 am: 15:44:45 Fr. 25.Oktober 2019 »
Auch gestern gab es wieder eine Friedensdemo wegen Rojava in Nürnberg. Diesmal zogen wir ohne Zwischenfälle von der Lorenzkirche zur CSU-Zentrale. Die CSU wurde aufgefordert, ihre reaktionäre Kriegspolitik zu beenden.

Heute soll es um 18 Uhr eine Demonstration von der Lorenzkirche zum Plärrer geben.

Es hat sich hier übrigens ein breites Bündnis für den Frieden in Kurdistan entwickelt.
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BGS

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Re: KRIEG
« Antwort #29 am: 11:34:08 Sa. 26.Oktober 2019 »
Zitat
Kommentar: Es geht um die Kapitulation der nordsyrischen Bevölkerung

Die Verhandlungen zwischen Putin und Erdogan dauerten mehr als sechs Stunden. Herausgekommen ist die Aufforderung zur Kapitulation der Selbstverwaltung in Nordsyrien. Der einzige demokratische Ansatz für den Nahen Osten, der zumindest ein Lichtblick, ein Modell, gewesen war, wie die ethnischen Konflikte in den Vielvölkerstaaten Türkei, Syrien, Irak und Iran friedlich zu lösen sind, wurde quasi beerdigt.

Denn es geht nicht nur um eine militärische Kapitulation der Selbstverteidigungseinheiten in Nordsyrien, es geht um die Kapitulation desjenigen Teils der multiethnischen Bevölkerung, die für ein demokratisches Syrien gekämpft hat und dafür einen hohen Blutzoll bezahlt hat.

Bereits in den letzten anderthalb Jahren konnte man in der Provinz Afrin im Nordwesten Syriens verfolgen, was man jetzt von der Türkei und ihren dschihadistischen Söldnern zu erwarten hat. Seit langem ist es kein Geheimnis mehr, dass die Türkei, anstatt den IS zu bekämpfen, mit zahlreichen Islamistenmilizen zusammenarbeitet, in denen sich auch ehemalige IS-Terroristen tummeln.

Davor haben europäische und amerikanische Politiker seit 2014 die Augen und Ohren verschlossen. Ob ihnen das angesichts der aktuellen Gräueltaten,... gelingen wird, ... .

Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Putin-Erdogan-Deal-Wohin-die-tuerkische-Reise-fuehrt-4569717.html

MfG

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