Autor Thema: Bauernproteste in Deutschland  (Gelesen 4624 mal)

Fritz Linow

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #30 am: 11:43:36 Di. 29.Dezember 2020 »
Zitat
29.12.20
Die Proteste der Bauern reißen nicht ab: Mit etwa 400 Traktoren haben Landwirte auch in der Nacht auf Dienstag Aldi-Lager blockiert. Sie fordern bessere Preise für ihre Produkte.
(...)
Der Protest hat derweil auch andere Formen angenommen: Vor der Aldi-Filiale in Himmelpforten (Landkreis Stade) haben Unbekannte in der Nacht einen großen Misthaufen abgelegt. Die Polizei sprach von etwa zehn Kubikmeter Mist.
(...)
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Blockaden-und-Misthaufen-Bauern-protestieren-gegen-Aldi,proteste216.html

Kuddel

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #31 am: 12:01:40 Di. 29.Dezember 2020 »
Volksnahe und für jedermann und jederfrau verständliche Aktion!  ;D

Fritz Linow

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #32 am: 19:54:45 Mo. 11.Januar 2021 »
Zitat
11.1.21
Am Sonntagabend hatten Landwirte die Zufahrten zum Zentrallager von Klaas & Kock in Gronau blockiert, mehr als 100 Traktoren waren beteiligt. Nun gab es eine Einigung.

Der Grund für die Proteste war die Preispolitik der Supermarktkette, konkret ging es um die Auslistung von Produkten der Molkerei Naarmann.
(...)
Im andauernden Konflikt mit dem Lebensmitteleinzelhandel wurden nun vier Arbeitsgruppen gebildet, die mit den vier großen Unternehmen des LEH (EDEKA, REWE, Aldi, Schwarz-Gruppe) in einen Dialog treten. Diese sowie nächste Woche finden Auftaktveranstaltungen dazu statt.
https://www.landundforst.de/landwirtschaft/klaas-kock-lenkt-protesten-564000

Kuddel

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #33 am: 13:06:57 Mo. 18.Januar 2021 »
Zitat
Bauernverband schließt weitere Protestaktionen nicht aus

Im Streit um Billigpreise für Lebensmittel will Bauernpräsident Joachim Rukwied weitere Proteste und Blockadeaktionen vor Supermärkten nicht ausschließen. "Ich habe volles Verständnis für den Unmut und den Zorn meiner Berufskollegen", sagte Rukwied. "Insofern will ich nicht ausschließen, dass es weitere Aktionen gibt. (...)
https://www.handelsjournal.de/bauernverband-schliesst-weitere-proteste-nicht-aus.html

Kuddel

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #34 am: 14:11:26 Di. 26.Januar 2021 »
Zitat
Bauern protestieren mit Traktoren-Kolonne in Berlin gegen Klöckners Politik

In Berlin haben dutzende Landwirte mit ihren Traktoren gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung protestiert.


Unter dem Motto „Bauern in Berlin – gekommen um zu bleiben“ fuhren sie zum Landwirtschaftsministerium. Organisiert wude der Protest von der Initiative „Land schafft Verbindung“. Die Bauern protestieren vor allem gegen schärfere Umweltgesetze und fordern höhere Erzeugerpreise für ihre Produkte. Die Branche leide gleichermaßen unter der Corona-Krise und dem „Preisdumping“ des Handels, hieß es.
https://www.deutschlandfunk.de/lebensmittel-bauern-protestieren-mit-traktoren-kolonne-in.1939.de.html?drn:news_id=1220423

Kuddel

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #35 am: 14:23:20 Di. 26.Januar 2021 »
Erklärung des Umweltverbandes BUND:

Zitat
Faire Preise für Bäuerinnen und Bauern

Anlässlich der heutigen Bauernproteste in Berlin fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) faire und kostendeckende Erzeugerpreise. Die Politik muss die Marktmacht des Lebensmitteleinzelhandels wirksam eingrenzen und die Position der Landwirtinnen und Landwirte stärken, betont der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt:


„Die wochenlangen Proteste der Bäuerinnen und Bauern vor Discountern und Molkereien sind verständlich. Auf vielen Höfen herrscht große Verzweiflung. Denn die Preiskämpfe des Lebensmitteleinzelhandels werden auf dem Rücken der Landwirtschaft ausgetragen. Das Verramschen von Lebensmittel und die Preisdrückerei von Lidl, Aldi und Co. heizen das Höfesterben an und verhindern die Agrarwende.

Wir brauchen faire und kostendeckende Preise. Erzeugerinnen und Erzeuger müssen in der Lebensmittelkette gestärkt werden, damit sie auf Augenhöhe verhandeln können anstatt weiter von oben herab behandelt zu werden. Notwendig ist eine am regionalen Markt und nicht an Agrarexporten ausgerichtete Agrarpolitik. Die Politik muss die gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen, statt lediglich die Proteste zu moderieren und mahnende Worte an den Handel zu richten.

Zudem sollten Agrarbetriebe für gesellschaftliche Leistungen beispielweise im Natur- oder Klimaschutz honoriert werden. Dafür bieten sich die jährlich 54 Milliarden Euro der EU-Agrarpolitik an – anstatt sie weiter mit der Gießkanne über die Flächen zu verteilen. Forderungen nach geringen Umweltauflagen sind in Zeiten der Biodiversitäts- und der Klimakrise absolut untragbar.

Bei allem Verständnis für die Bauernproteste ist das Verwenden der Landvolk-Flagge inakzeptabel. Die Fahne war Ende der 1920er Jahre das Symbol der Landvolk-Bewegung, die sich später auf weite Teile des Deutschen Reichs ausweitete. Die Protestierenden müssen sich von solchen politischen Entgleisungen und einer antidemokratischen und antisemitischen Symbolik klar distanzieren.“
https://www.presseportal.de/pm/7666/4821667

NachbarArsch

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #36 am: 18:19:08 Di. 26.Januar 2021 »
Zwar nicht in Deutschland, aber evtl auch interresant...

Zitat
Landwirte in Mittelgriechenland demonstrieren gegen niedrige Preise für ihre Produkte
Die Landwirte der mittelgriechischen Stadt Trikala plädieren für „direkte Lösungen“. Am Montag (25.1.) führten sie im Zentrum der Stadt eine Protestaktion mit ihren landwirtschaftlichen Fahrzeugen durch, an die sie schwarze Fahnen gehängt hatten.

Vertreter der Demonstranten erklärten gegenüber der Presse, dass es ihnen die derzeitige Situation schwer mache, tragfähig zu arbeiten und ihre landwirtschaftliche Produktion fortzusetzen. Sie kritisierten, dass sie ihre Produkte zu Niedrigpreisen verkaufen müssten, die noch unter den tatsächlichen Anbaukosten lägen. Außerdem weisen sie auf fehlende Infrastruktur hin. Das würde im Sommer zu Wassermangel und im Winter zu Überschwemmungen führen. (Griechenland Zeitung / eh)


https://www.griechenland.net/nachrichten/politik/28665-landwirte-in-mittelgriechenland-demonstrieren-gegen-niedrige-preise-f%C3%BCr-ihre-produkte

Kuddel

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #37 am: 11:05:50 Sa. 30.Januar 2021 »
Zitat
Landwirte protestieren gegen Dumping-Preise

Hunderte Bauern fordern in Berlin politische Unterstützung. Die Corona-Regeln zwingen die bayerischen Landwirte aber zur Zurückhaltung.


Die hundertprozentige Kennzeichnung der Herkunft der Lebensmittel, der Kampf gegen Dumping-Preise und ein Ende der Preisschlachten im Lebensmitteleinzelhandel – das sind laut Rainer Seidl die zentralen Forderungen, welche die Landwirte aktuell auf die Straßen treiben. Seidl ist erster Vorstand der Organisation Land schafft Verbindung (LSV) in Bayern. Seit Dienstag demonstrieren in Berlin die Landwirte für mehr Unterstützung von der Politik – fuhren mit hunderten Traktoren in Richtung der Ministerien und übergaben Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) ihre Forderungen im Rahmen eines Forderungspapiers.

Bis mindestens Sonntag sollen die Proteste andauern. Eine Verlängerung sei laut Seidl aber im Gespräch. "Ich habe gehört, dass es noch vier Wochen länger gehen kann", sagt er.
https://www.onetz.de/oberpfalz/tirschenreuth/landwirte-protestieren-gegen-dumping-preise-id3171835.html

Kuddel

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #38 am: 18:11:18 Do. 11.Februar 2021 »
Die Meldung ist schon älter, doch sie zeigt, welche Bündbnisse möglich sind...

Bauern, Umweltschützer und Erwerbslose gemeinsam:

Zitat
Billigproduktion gefährdet Menschenleben

Gemeinsame Pressemitteilung von BUND, AbL und ALSO*


Die Verbände des Agrarbündnisses Niedersachsen fordern die Landesregierung zur sofortigen Überprüfung sämtlicher Betriebe der niedersächsischen Schlachtindustrie hinsichtlich der Einhaltung von Standards für den Sozial- und Infektionsschutz in den Betrieben und bei der Unterbringung der Beschäftigten auf. Das Testen der Beschäftigten, wie es Ministerpräsident Stephan Weil angekündigt hat, reiche nicht aus. Laut Agrarbündnis ist es dabei unerheblich, ob die Mitarbeiter*innen direkt angestellt seien, mit Werkverträgen oder in Leiharbeitsverhältnissen arbeiteten. Gleiches gelte auch für Betriebe, die Saisonarbeiter*innen bei der Ernte von Spargel und Erdbeeren beschäftigten.

Die Pandemie hält anscheinend Teile der Ernährungsindustrie nicht davon ab, Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen menschenunwürdig zu behandeln sagt Guido Grüner von der Arbeitslosenhilfe Oldenburg, die insbesondere Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen in der Ernährungsindustrie berät. Hinzu kommt die Gesundheitsgefährdung durch illegale Unterbringung in Sammelunterkünften, die damit zu Hotspots beim Infektionsgeschehen werden können. Die Verantwortung für Einhaltung von Abstandsregeln in den Betrieben liege laut Agrarbündnis beim Unternehmen. Sollte die Produktion aufgrund der Pandemie gedrosselt oder zeitweise stillgelegt werden müssen, seien die bisherigen Löhne weiter zu zahlen. Mietabzüge für die angemessene Unterbringung aufgrund des Infektionsschutzes müssten verboten werden.

Menschenwürdige Arbeitsverhältnisse und die Einhaltung von gesetzlichen Anforderungen zum Schutz der Tiere in Schlachthöfen oft nicht ausreichend gesichert sind, haben entsprechende Skandale und zeitweise Schlachthofschließungen im vergangenen Jahr gezeigt, ergänzt Ottmar Ilchmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Niedersachsen. Das Agrarbündnis Niedersachsen fordert einen Systemwechsel mit stärkerer Orientierung auf eine regionale Wertschöpfungskette, bei denen faire und gerechte Preise für umweltgerechte Erzeugung für Bäuerinnen und Bauern gesichert sind, mit gerechten und menschenwürdigen Arbeitsverhältnissen bei der Verarbeitung von Lebensmitteln und konkreten Informationen für Verbraucher*innen über Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung.

Alle Skandale im Zusammenhang mit Schlachthof-Standorten zeigen deutlich, dass lückenlose Kontrollen anstatt Vertrauen erforderlich sind, so Tilman Uhlenhaut, Agrarsprecher des BUND Niedersachsen. Das Agrarbündnis Niedersachsen fordert daher das Land auf, sofort alle Betriebe, insbesondere die Unterbringung aller Beschäftigten von Schlachthöfen sowie bei Spargel- und Erdbeeranbauern zu überprüfen menschenwürdige Unterbringung, Bezahlung, Absicherung, keinen ausreichenden Arbeitsschutz und Schutz vor Infektionen müssen gewährleistet sein.

Eine Schließung von Betrieben dürfe laut Agrarbündnis nicht nur erfolgen, wenn der Tierschutz nicht eingehalten wird. Fehlender Schutz von Mitarbeiter*innen vor Corona muss ein hinreichender Grund dafür sein, Unternehmen das Recht auf Produktion und Profit bis zur Sicherstellung eines ausreichenden Schutzes zu entziehen. Darüber hinaus fordert das Bündnis Bund und Land auf, solchen Betrieben jede Art von finanziellen Hilfemaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie unverzüglich zu entziehen, falls diese derzeit gewährt oder beantragt werden.

Hintergrund:
Das Agrarbündnis Niedersachsen vielfältig, fair, bäuerlich ist ein Zusammenschluss von 19 Verbänden und Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt- und Tierschutz, aus Verbraucherorganisationen und der Entwicklungszusammenarbeit, die sich gemeinsam für eine faire Agrarpolitik einsetzen.
https://www.also-zentrum.de/archiv/beitrag/Pressemitteilung.html

*ALSO = Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg
https://www.also-zentrum.de/ueberblick.html

Kuddel

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #39 am: 16:27:59 So. 14.Februar 2021 »
Zitat
Mit ihrer gigantischen Einkaufsmacht bringen große Handelsketten die kleinen Lieferanten in ihre Abhängigkeit. Lidl und Kaufland, Aldi, REWE und Edeka besitzen einen Marktanteil von mehr als 85 Prozent
https://www.heise.de/tp/features/Bauernproteste-gegen-Dumpingpreise-5054266.html

Fritz Linow

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #40 am: 23:14:56 Mi. 17.Februar 2021 »
Bauern, Bonzen und Bomben, vielleicht auch nicht:
Zitat
17.2.21
Explosion am Lidl-Stammsitz in Neckarsulm
(...)
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-02/lidl-explosion-zentrale-baden-wuerttemberg

ManOfConstantSorrow

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #41 am: 10:57:29 Sa. 12.Juni 2021 »
Die Bauern demonstrieren wieder:

Zitat
Bauern-Proteste für angemessene Milchpreise
In mehreren deutschen Städten werden Landwirtinnen und Landwirte am Freitag für angemessene Milchpreise demonstrieren. Auch in Bremen ist eine Aktion geplant, weshalb Behinderungen in der Neustadt möglich sind.
https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteil-neustadt/auch-in-bremen-bauern-proteste-fuer-hoehere-milchpreise-doc7g6cqgzyw4gn7507avi

Zitat
Bauern-Proteste in Edewecht
„Wir müssen einfach handeln, sonst hört man uns nicht"


https://www.nwzonline.de/plus-ammerland/edewecht-bauern-protest-landwirte-fordern-hoehere-milchpreise_a_51,1,3836321033.html

Zitat
Landwirte protestieren mit einer Treckerdemo gegen Atommüll-Lager

Mit einer spektakulären Einsaat-Aktion weisen Landwirte auf ein gebrochenes Versprechen hin. Die Protestbewegung fürchtet mehr den je ein atomares Endlager an der Weser.
https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/beverungen/23028547_Landwirte-protestieren-mit-einer-Treckerdemo-gegen-Atommuell-Lager.html

Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

ManOfConstantSorrow

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #42 am: 18:22:27 Di. 06.Juli 2021 »
Zitat
Bayern
Proteste bei Molkerei Weihenstephan/Müller


Organisiert vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) haben einige Milcherzeuger am 25. Juni 2021 bei der zum Müllermilch-Konzern gehörenden Molkerei Weihenstephan in Freising gegen zu niedrige und existenzbedrohende Milchpreise demonstriert.

Müllermilch sei nach Angaben des BDM aufgrund seiner Größe sowie seiner starken Marken als Protestziel ausgewählt worden. Die Molkerei habe mit ihrer Durchsetzungsstärke Möglichkeiten, Dinge zu ändern. Doch zum wiederholten Male zeige Müllermilch sein Desinteresse an den Anliegen der Milcherzeugerbetriebe.
https://www.elite-magazin.de/news/newsticker/bayern-proteste-bei-molkerei-weihenstephanmuller-16720.html
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Kuddel

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #43 am: 11:49:16 Mo. 06.September 2021 »
Zitat
Armin Laschet im Ostalbkreis — Proteste von Landwirten

Am Sonntagabend ist Armin Laschet im Essinger Schlosspark bei einer Kundgebung aufgetreten. Die CDU hatte zum Auftakt der „heißen Phase“ im Wahlkampf geladen und sprach unter anderem darüber, wie man nach seiner Ansicht die Wirtschaft nach der Pandemie ankurbeln kann. Bauern machten ihrem Unmut Luft und legten mit ihren Traktoren, Anhängern und Maschinen zeitweise den Verkehr lahm.
https://remszeitung.de/2021/9/5/armin-laschet-im-ostalbkreis---proteste-von-landwirten/

Kuddel

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Re: Bauernproteste in Deutschland
« Antwort #44 am: 10:47:10 Sa. 02.Oktober 2021 »
Zitat
Bauernführer redet rechtsradikal

Weil sein Opa bei der Waffen-SS war, spreche er Klartext, sagt ein bekannter Vertreter der Agrarproteste. Dazu Ausländerfeindlichkeit, Klimaskepsis.
https://taz.de/Protestbewegung-gegen-Umweltschutz/!5805034/

Wie inzwischen in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen, gibt es auch unter den Landwirten Rechte und Rechtsradikale. Es ist wichtig dafür zu sorgen, daß sie nicht tonangebend werden.

Es ist wichtig klarzustellen, daß nicht "DIE Bauern" rechtsradikal sind. Es gibt auch Bauern, die politisch gut drauf und kämpferisch sind und gute Forderungen stellen. Sie gilt es zu unterstützen und zu stärken. Die Rechten muß man anprangern und herausdrängen.