Autor Thema: Eine neue Weltwirtschaftskrise?  (Gelesen 4936 mal)

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Re: Eine neue Weltwirtschaftskrise?
« Antwort #120 am: 19:07:55 Di. 30.Juni 2020 »
Zitat
INSM-Kampagne „Neustart“ will Reichensteuer verhindern und Krise auf Rücken der RentnerInnen abwälzen

Wer dieser Tage große Nachrichtenportale wie „Spiegel“ aufruft, bekommt dort prominent eine große pinke Anzeige mit dem Titel „So gelingt der Neustart“ präsentiert. Dahinter steckt eine Lobbyorganisation deutscher Kapitalisten. Sie präsentieren hier mit viel Geld ihre Vision: Sachgrundlose Befristung bei Wiedereinstellung soll möglich sein, Aufweichung des Arbeitszeitrechts, sowie Abwälzung der Krisenlasten auf RentnerInnen. Eine Reichensteuer soll es nicht geben. Wer steckt dahinter?

Quelle: https://perspektive-online.net/2020/06/insm-kampagne-neustart-will-reichensteuer-verhindern-und-krise-auf-ruecken-der-renterinnen-abwaelzen-2/
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BGS

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Re: Eine neue Weltwirtschaftskrise?
« Antwort #121 am: 21:09:01 Di. 30.Juni 2020 »
Was ist denn bitte "sachgrundlose Befristung"?

Gar die Kehrseite von "sachgrundloser Befreiung" von allen Abgaben / Steuern für die meisten  deutschen bzw sonstigen angeblich verarmenden international aktiven Unternehmern/ Kapitalbesitzer?i Indirekte Abzahlung von "cum-ex"-Verlusten? etc.?

Im äussersten Norden gilt weiterhin, dass "Leiharbeiter" selbstverständlich besser entlohnt werden als "Festangestellte" und auch dass jeder,andere, der im Monat mehr als 8 Sunden täglich arbeiten muss, zusätzlich zum eigentlichen Urlaub pro Monat 1,5 Tage Urlaub oder Geld stattdessen erhält.

Von Krise weiterhin absolut nix zu bemerken,  zumal hier so gut wie niemand durch das Virus in Konkurs gegangen ist. Die Horrorstories aus Deutschland werden mehr.

Von den Rentnern ganz zu schweigen.. Bei gleicher Lebensarbeitszeit und Stundenzahl sind in Skandinavien die Renten min. doppelt so hoch, wie in D (war damals einer der Gründe, das sinkende Schiff D. endgültig zu verlassen).

Seit 25 Jahren..

MfG

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Re: Eine neue Weltwirtschaftskrise?
« Antwort #122 am: 06:03:48 Mi. 01.Juli 2020 »
Zitat
GEWERKSCHAFTSPOLITIK IN DER BRD - Kapitalistenverbände offensiv

Unternehmerorganisation Südwestmetall und IG Metall in Baden-Württemberg vor Tarifkonflikten. Entlassungen und Betriebsschließungen erwartet

Quelle: https://www.jungewelt.de/artikel/381259.gewerkschaftspolitik-in-der-brd-kapitalistenverb%C3%A4nde-offensiv.html
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Re: Eine neue Weltwirtschaftskrise?
« Antwort #123 am: 19:27:48 Mi. 08.Juli 2020 »
Zitat
IWH-Analyse sagt Bankenkrise voraus

Einige Zeitungen haben schon getitelt, dass die deutsche Wirtschaft die Krise gut überstanden habe. Eine Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) kommt zu anderen Ergebnissen: Unternehmen, die durch Kredite am Leben gehalten wurden, können ihre Schulden nicht mehr tilgen, und so rechnen die ForscherInnen mit der kommenden „Bankenkrise“.

Quelle: https://perspektive-online.net/2020/07/iwh-analyse-sagt-bankenkrise-voraus/?no_cache=1
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Re: Eine neue Weltwirtschaftskrise?
« Antwort #124 am: Gestern um 01:25:41 »
Zitat
PREKÄR BESCHÄFTIGTE - Ärmste zahlen höchsten Preis

OECD warnt vor sozialer Krise infolge der Coronapandemie. Erwebslosenquote auf Niveau der 1930er Jahre

Als Folge der Coronapandemie rechnet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) selbst bei günstiger Entwicklung im vierten Quartal mit einer Erwerbslosenquote von durchschnittlich bis zu 9,4 Prozent. Das wäre für die 30 Mitgliedsländer der höchste Wert seit der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre, wie die OECD am Dienstag in ihrem »Beschäftigungsausblick 2020« mitteilte. Kommt es zu einer zweiten Infektionswelle, rechnen die Experten sogar mit einem Anstieg auf 12,6 Prozent. Ende 2019 lag die Zahl bei durchschnittlich 5,3 Prozent. Aus den Daten gehe zudem hervor, dass die Erwerbslosigkeit Geringqualifizierte, junge Menschen, Migranten und Frauen am stärksten getroffen habe. Menschen mit niedrigem Einkommen zahlen den höchsten Preis. »Während des Lockdown war die Wahrscheinlichkeit, dass hochverdienende Beschäftigte von zu Hause aus arbeiten, um 50 Prozent höher als bei Geringverdienern. Gleichzeitig mussten Beschäftigte mit niedrigem Einkommen doppelt so häufig aufhören zu arbeiten wie Gleichaltrige mit höherem Einkommen«, heißt es in der Studie.

Quelle: https://www.jungewelt.de/artikel/381781.prek%C3%A4r-besch%C3%A4ftigte-%C3%A4rmste-zahlen-h%C3%B6chsten-preis.html
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Re: Eine neue Weltwirtschaftskrise?
« Antwort #125 am: Gestern um 05:26:25 »
Die Krise existierte schon vor dem Virus, auch in Skandinavien kommt es vor, dass kleine und grosse Firmen unter dem Vorwand der Krankheit etliche Mitarbeiter entlässt bzw. entlassen hat.

Es kommt hier auf den Bereich, in dem man arbeitet an, z. B. ist in den Häfen derzeit richtig viel los - dort arbeiten verhältnismässig wenige Menschen und es wird mehr denn je investiert. 2020 etwa soviel wie in den letzten drei Jahren insgesamt.

Muss zur Schicht.

MfG

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Re: Eine neue Weltwirtschaftskrise?
« Antwort #126 am: Gestern um 09:57:11 »
Der westlich industrielle Erfolg basiert nur noch auf prekär, eine Verbesserung für Prekäre ist damit immer ein industrieller Mißerfolg.
Tja, ein Teufelskreis der politisch nicht durchbrochen/erkannt werden möchte /darf.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
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