Autor Thema: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)  (Gelesen 702 mal)

Kuddel

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #30 am: 10:21:38 Di. 17.März 2020 »
 
Zitat
Helfer unter Beschuss
Kriminalisierung An Europas Außengrenzen werden NGO-Mitarbeiter zur Zielscheibe von Regierungen und Rechtsextremen



Dieser ehrenamtlich arbeitende Musiklehrer unterrichtet in einer Schule für Flüchtlingskinder auf Lesbos. Im März 2020 brannte die Schule nach Angriffen auf NGOs nieder

...der Gerichtsprozess beginnt, bei dem ihnen bis zu 20 Jahre Haft drohen...
...Vorige Woche hatten Rechtsextreme den Kutter attackiert und das Deck mit Benzin übergossen. Als sie nach der Flucht aufs offene Meer einen Hafen anfahren wollten, warnte die Küstenwache: Niemand könne für ihre Sicherheit garantieren....
...stehen die Angriffe und die Kriminalisierung von Menschrechtsaktivisten und NGOs für den politischen Klimawandel in Europa...
...Frontex-Chef Fabrice Leggeri äußert den Verdacht, NGOs seien Pullfaktoren und würden mit ihrer Präsenz auf dem Mittelmeer libyschen Schleppern in die Hände spielen. Österreichs damaliger Außenminister Sebastian Kurz warnt, der „NGO-Wahnsinn“ müsse gestoppt werden. Italiens Regierungschef Luigi di Maio bezeichnet NGO-Schiffe als „Schlepper-Taxis“. Italien schließt erst die Häfen und verschärft dann die Gesetze, die Seenotrettung unter Strafe stellen. Die Folge: Immer häufiger werden Schiffe beschlagnahmt, immer weniger fahren auf dem Meer...
...In Griechenland hat die Gewalt ein neues Ausmaß erreicht. Freiwillige Helfer werden von rechtsextremen Mobs gejagt, im Internet mit dem Tod bedroht. Autos von Hilfsorganisationen und mehrere Camps wurden angezündet. „Die Kriminalisierung von offizieller Seite und der NGO-feindliche Diskurs schaffen die Atmosphäre, in der solche Gewalttaten passieren“...
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/helfer-unter-beschuss

ManOfConstantSorrow

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #31 am: 18:44:40 Di. 17.März 2020 »
Zitat
Flucht. Nur wer moralisch völlig verkommen ist, kann gutheißen, dass auf Menschen geschossen wird, die auf der Suche nach Schutz sind .

„Aber was sonst können wir machen?” Das fragten viele, nachdem ein Video auftauchte, auf dem zu sehen ist, wie griechische Grenzschutzbeamte versuchen, ein kleines Schlauchboot voller Geflüchteter zum Kentern zu bringen, und es beschießen. Der Vorfall ereignete sich, nachdem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan in einem zynischen Versuch, die EU zur Unterstützung der türkischen Militäroffensive in Syrien zu erpressen, die Grenzen geöffnet hatte. Viele waren vom Vorgehen der Grenzbeamten schockiert. Doch genauso viele beharrten auch darauf, eine solche Reaktion sei notwendig. Die Staats- und Regierungschefs der EU äußerten ihre „Solidarität“ mit Griechenland und beschrieben das Land als das „Schutzschild“ Europas.

So schockierend das Video auch sein mag, es ist nichts Ungewöhnliches an einer solchen Behandlung von Migranten. Es gibt eine lange Geschichte von Angehörigen der libyschen Küstenwache, bezahlt und trainiert von der EU, die auf Migranten schießen. In einem geleakten internen Memorandum der EU wurde im vergangenen Jahr eingeräumt, es sei in Libyen zu einem „profitablen Geschäftsmodell“ geworden, Migranten einzufangen. Viele Milizen und Schleuser geben sich als Angehörige der Küstenwache aus, um EU-Gelder dafür einzufordern, dass sie willkürlich Migranten festsetzen und in Lager sperren. Amnesty International zufolge werden an die 20.000 Migranten von der Regierung, von Milizen und Gangs festgehalten, viele von ihnen auch gefoltert und missbraucht, wofür die Organisation die europäischen Regierungen mit verantwortlich macht.
https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/ohne-gewissen
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Kuddel

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #32 am: 12:39:41 Do. 19.März 2020 »
Gerade jetzt und jetzt erst recht müssen wir uns um die katastrophale Situation der Geflüchteten kümmern!

Die anderen Krisen in der Welt haben nicht aufgehört zu existieren, sie sind teilweise schlimmer geworden:

Zitat
Corona auf Lesbos:
"Ich kann gar nicht ermessen, was uns dann drohen würde"
Auf Lesbos ist Corona angekommen. Was bedeutet das für das überfüllte Flüchtlingslager Moria? Ein Arzt und ein Rechtsanwalt fordern: Evakuiert, solange es noch geht!
https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-03/corona-lesbos-fluechtlinge-moria-medizinische-versorgung

Zitat
Corona-Angst auf Lesbos
"Kinder reden von Suizid": Ärzte ohne Grenzen fordern Räumung von Flüchtlingslager
https://www.focus.de/politik/ausland/virus-angst-im-fluechtlingscamp-kinder-fuegen-sich-schaden-zu-und-reden-von-suizid_id_11786306.html

Und wie reagiert die Bundesregierung?

Zitat
Corona-Pandemie
Deutschland setzt humanitäre Flüchtlingsaufnahme aus
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-pandemie-deutschland-setzt-humanitaere-fluechtlingsaufnahme-aus-a-c1a6e824-4532-40a4-b06e-0d3f8042d0ba

counselor

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #33 am: 12:45:25 Do. 19.März 2020 »
Ich bin zwar skeptisch bezüglich Petitionen, aber diese habe ich unterschrieben:

Zitat
Corona: Flüchtlinge aus Hotspots retten - Abschiebung stoppen - SOFORT!

https://www.change.org/p/corona-fl%C3%BCchtlinge-retten-abschiebung-stoppen-sofort
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

dejavu

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #34 am: 13:12:54 Do. 19.März 2020 »
Zitat
Gerade jetzt und jetzt erst recht müssen wir uns um die katastrophale Situation der Geflüchteten kümmern!

Genau!
Leiharbeit und Werkvertragsmißbrauch verbieten! Weg mit dem Dreck!

Kuddel

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #35 am: 18:16:17 Do. 19.März 2020 »
Zitat
Die griechischen Behörden wollen in den Flüchtlingslagern einen Ausbruch des Coronavirus verhindern. Mit womöglich lebensbedrohlichen Maßnahmen.

Die Coronakrise dominiert weltweit die Nachrichten. Immer neue Zahlen werden im Minutentakt kommuniziert, Maßnahmen, die viele Lebensbereiche radikal einschränken, erlassen und verschärft.

Betroffen sind seit Dienstag auch die Flüchtlingslager in Griechenland. Dort haben die Behörden erste Vorsichtsmaßnahmen verhängt, die die Verbreitung beziehungsweise einen Ausbruch von Coronaviruserkrankungen verhindern sollen. Für die Menschen vor Ort kann das lebensbedrohliche Auswirkungen haben.

Zur Erinnerung: In Moria beispielsweise leben mehr als 19.000 Menschen, obwohl das Lager für nur 3000 konzipiert ist – entsprechend unmenschlich, beengt und geprägt von zwischenmenschlichen Spannungen ist die Situation. Dort teilen sich 167 Leute eine Toilette und mehr als 240 eine Dusche, von katastrophalen hygienischen Bedingungen ist schon lange die Rede.

Nun soll das Verlassen sämtlicher Lager nur noch mit polizeilicher Erlaubnis möglich sein, die Bewegungen werden generell weitestgehend eingeschränkt. Zusätzlich sind für 14 Tage Besuche verboten, was auch die Mitarbeiter von Hilfsorganisationen betrifft, die nicht mehr unterstützend wirken können.

Eine tägliche Desinfizierung der Lager wurde angekündigt, was jedoch die Hygieneverhältnisse nur rudimentär verbessern dürfte. Weiter wird der Unterricht für Kinder eingestellt, betroffen sind ebenso sportliche Aktivitäten sowie die Nutzung der Bibliotheken. Essen würde nur noch an Gruppen ausgegeben, Isolierstationen in Betrieb genommen.

Betrachtet man die Situation auf den griechischen Inseln und setzt sie in Beziehung zu den Maßnahmen, die allenthalben als Schutz gegen das Virus angeraten werden, gemahnen die Vorkehrungen an einen sehr schlechten Scherz. Zunächst einmal leben dort 40.000 Menschen auf engstem Raum, auf dem weder ein regelmäßiges Waschen der Hände noch körperlicher Abstand gewährleistet ist. Mit dem Ausgehverbot wird im Gegenteil eine Zerstreuung explizit verhindert.

Hinzu kommt, dass die ohnehin depressive, suizidale und explosive Grundstimmung durch die Wegnahme verschiedener Ablenkungen noch verschärft werden dürfte. Man kann die Situation dort ja nicht mit europäischen Verhältnissen vergleichen, wo eine Quarantäne oder der Zwang, zuhause zu bleiben, in den meisten Haushalten psychosozial kompensiert werden kann.(...)
https://www.fr.de/meinung/corona-party-unter-griechischer-sonne-eine-beispiellose-inhumanitaet-13604240.html

Die Krise offenbart die Unmenschlichkeit des Systems EU.

Kuddel

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #36 am: 09:32:33 Fr. 20.März 2020 »
Zitat
Wir konzentrieren uns ganz auf die Pandemie. Wie es Flüchtlingskindern an der Grenze geht, ging schon vor Corona unter
https://www.freitag.de/autoren/pep/lesbos-hat-uns-auch-vorher-nicht-interessiert

Kuddel

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #37 am: 13:45:12 Sa. 21.März 2020 »
Zitat
Pro Asyl wirft EU-Staaten Rassismus vor

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat Griechenland und anderen EU-Staaten Unmenschlichkeit und Rassismus im Umgang mit Migranten vorgeworfen.


Anlässlich des heutigen Internationalen Tags gegen Rassismus sagte der Geschäftsführer der Organisation, Burkhardt, Europa zeige derzeit an der EU-Außengrenze sein hässliches Gesicht. Gerade in den Zeiten der Corona-Krise sei das Isolieren und Wegsperren Schutzsuchender menschenverachtend.

Pro Asyl fordert, dass sogenannte Hotspots für Flüchtlinge evakuiert werden. In Lagern wie Moria auf der griechischen Insel Lesbos drohe aufgrund der katastrophalen medizinischen und hygienischen Situation eine rasante Ausbreitung des Corona-Virus.
https://www.deutschlandfunk.de/migration-pro-asyl-wirft-eu-staaten-rassismus-vor.2932.de.html?drn:news_id=1112816

Bowie

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #38 am: 18:33:01 Sa. 21.März 2020 »
Zitat
In einem offenen Brief fordern über 700 Kulturschaffende die Bundesregierung auf, Flüchtlinge aus Griechenland in Deutschland aufzunehmen
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/helft-menschen-in-not

Kuddel

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #39 am: 09:27:15 So. 22.März 2020 »

ManOfConstantSorrow

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #40 am: 17:52:58 Di. 24.März 2020 »
Wie Geflohene an den EU-Außengrenzen leben

Ob im Osten oder im Süden, Europas Grenzen sind dicht. Für die dort festsitzenden Geflohenen hat sich die Lage dramatisch verschlechtert: Sie kommen kaum noch an Essen oder Wasser.


Durch das Coronavirus ist das Asylrecht in der EU faktisch ausgesetzt

https://www.bento.de/politik/corona-krise-wie-es-geflohenen-an-den-eu-aussengrenzen-geht-a-50083dae-608b-4528-94dd-1c791d7a72e3#refsponi
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Kuddel

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #41 am: 12:45:46 Mi. 25.März 2020 »
Zitat
In den Flüchtlingscamps herrschen Idealbedingungen für eine Katastrophe
https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-griechenland-fluechtlinge-1.4855529

ManOfConstantSorrow

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #42 am: 22:10:05 Do. 26.März 2020 »
EU Fans - Kein Stück besser als Pegida!



Die EU, ein grausamenes Konstrukt der Kapitals.
Grenzen aus Stacheldraht und Leichen.
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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #43 am: 15:01:20 Mo. 30.März 2020 »

Kuddel

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Re: Krieg und Migration (Syrien, Türkei, Griechenland, EU)
« Antwort #44 am: Gestern um 17:17:30 »
Zitat
Wo bleibt die Luftbrücke für gestrandete Flüchtlinge?

Über selektive Solidarität in Zeiten des Krisen-Biedermeier


Die Corona-Krise ist jetzt auch schon einige Wochen alt und noch immer gibt es Meldungen von deutschen Touristen, die in irgendwelchen Ländern oder Kontinenten gestrandet seien. Mal werden Zahlen aus Peru, mal aus Australien verbreitet.

Mal kommen auch die als "Gestrandete" bezeichneten Personen zu Wort. Man hat den Eindruck, das größte Unglück für diese Menschen ist, dass sie teilweise ihren Urlaub vorzeitig abbrechen müssen. Trotzdem werden dann schnell Vorwürfe laut, beispielsweise "Geiseln von Marokko" zu sein, nur weil mal die Flüge nicht so punktgenau sind wie gewohnt.
(...)
Während das Schicksal der gestrandeten deutschen Urlauber, deren größter Unbill oft darin bestand, dass sie nicht wussten, ob sie für die längeren Aufenthalte auch noch das Hotel bezahlen müssen, die Medien in Deutschland bewegt, wird über die Menschen, die an der deutsch-türkischen Grenze gestrandet sind, weniger berichtet.

Es handelt sich um die Migranten, die zum Spielball der politischen Interessen von EU und der Türkei geworden sind. In der Corona-Krise ist das Thema eindeutig weit nach hinten gerückt. Trotzdem bemühen sich Initiativen wie die Seebrücke auch in Zeiten des Notstands weiter darum, die Forderung, dass die Lager an der türkischen Grenze evakuiert werden, und die Menschen die Möglichkeit haben, in die EU einzureisen, zu verbreiten.
(...)
Protestaktion wurde in Hamburg verboten

Wenn Organisationen wie die Seebrücke fordern, das Migranten an der griechisch-türkischen Grenze die gleichen Rechte haben sollen wie deutsche Urlauber, dann bekommen sie in Zeiten von Corona massiven Gegenwind.

Das zeigt sich auch am polizeilichen Verbot einer für den 5. April geplante Protestaktion - trotz der eingeplanten Schutzmaßnahmen. Auch das angerufene Hamburger Verwaltungsgericht gab dem Eilantrag zur Aufhebung des Verbots nicht statt, sondern entschied für die Beibehaltung des Verbots.
(...)
 "Hamburg will überhaupt keinen Protest im öffentlichen Raum zulassen. Gleichzeitig werden die Menschen auf den griechischen Inseln ihrem Schicksal überlassen. Auch in den Hamburger Unterkünften für Geflüchtete und Wohnungslose ist kein sicherer Abstand zwischen den Menschen möglich. Aber unsere Aktion mit wenigen Menschen, zeitversetzt und mit großem Abstand soll ein Risiko sein?", fragt Christoph Kleine von der Seebrücke Hamburg und Anmelder der Aktion.

Dass das Verwaltungsgericht die Geltung des Art. 8 Grundgesetz kurzerhand aussetze, bezeichnete Kleine als "bedenklichen Angriff auf den Kernbereich der Verfassung". Hier wird noch einmal deutlich, dass im Krisen-Biedermeier die Rechte von Migranten, aber auch die demokratischen Rechte in Gefahr sind.
https://www.heise.de/tp/features/Wo-bleibt-die-Luftbruecke-fuer-gestrandete-Fluechtlinge-4697370.html?seite=2